Dämmen und verschließen des Versorgungsschachtes

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  1. jolei1

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    Ich habe ein Problem mit einem offenen Versorgungsschacht, der im Keller an der Außenwand (zweischaliges Mauerwerk) beginnt und bis zum Dachgeschoß läuft.
    Da in den Kellerraum kalte Luft über diesen Versorgungsschacht eindringt möchte ich die Öffnung winddicht schließen und gut dämmen.
    Dies ist jedoch eine knifflige Sache, da in die Schacht-Öffnung Kabel hineinführen und sich außerdem darin ein Absperrventil sowie eine Auslauföffnung der Wasserleitung befindet.
    Gibt es in diesem Falle eine Lösung bei der trotz winddichtem Verschluß das Absperrventil erreichbar bleibt ?

    Ich bitte um einen Rat wie ich die Öffnung am besten dämmen und winddicht verschließen kann.
    Der Schacht ist insgesamt : 20 cm tief, 49 cm breit, 225 cm hoch.

    Vielen Dank im Voraus!

    Zur Verdeutlichung der Lage habe ich 3 Fotos beigefügt. das mittlere Foto
    zeigt den unteren Teil des Schachtes



    [​IMG][​IMG][​IMG]
     
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  3. #2 derengelfrank, 14. Februar 2008
    derengelfrank

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    links von der Nische (erstes Bild) eine senkrechte Leiste anbringen, die so tief ist, daß sie den Kabelkanal und die weiße Leitung überdeckt. An der rechten Wand zw. grauem Rohr und WaMa ebenfalls eine senkrechte Leiste, dann das Ganze mit Rigips verschließen (oben und unten kann eine Revisionsöffnung geplant werden. Luxus wäre, die Wand als Tür zu gestalten.
    Ritzen/Spalte können mit Mineralwolle/ Dichtband zugemacht werden.
     
  4. Julius

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    Wozu sollte man das bis nach unten ziehen???

    Kastenumbau schön und gut, aber doch bitte nur im oberen Bereich.

    Und einen Schimmelnährboden (Gipskarton) würde ich mir da freiwillig nicht hinholen...
     
  5. #4 derengelfrank, 14. Februar 2008
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    weil man das Ganze (mit Tür) auch als Einbauschrank nutzen könnte.
    Außerdem ist es in diesem Fall einfacher zu bewerkstelligen als ein Kastenumbau (wegen der lustigen Kabel)

    ersetze GiKa durch ein Material Deiner Wahl....z.B. Wedi-bauplatten, fermacell oder das gute alte Holz.
     
  6. Julius

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    Wenn man die rechts unzulässigerweise lose herunterhängenden beiden Leitungen ordentlich oben befestigt, ragt doch außer dem Abwasserrohr gar nichts nach unten heraus. Also wäre ein darauf beschränkter Kasten kein Problem. Oder?

    Wenn man natüürlich euinen Schrank will...
    Nur stand davon nichts in der Frage!
     
  7. jolei1

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    hallo,
    zunächst einmal danke für die Antworten.

    Ich muß folgendes ergänzen: Meine Bilder haben mehrere Schwächen.

    1. Sie bringen nicht zum Ausdruck, daß das weiß gestrichene
    Wasserrohr mit 20 cm Abstand (in den Raum hinein) vor dem Kabelkanal entlang läuft.
    Daher ist die Sache mit einer Leiste unterhalb des Kabelkanals nicht zu lösen.

    2. sie zeigen nicht auf, daß der Abstand von der Wand unterhalb des Kabelkanals zum Gefrierschrank (siehe dritttes Bild)
    nur 30 cm ist und dieser auch nicht weiter nach rechts zu schieben geht, da
    dort an die Wand gedübelte Regale stehen.
    Ein Schrank geht daher dort nicht in die Ecke wo der Versorgungsschacht ist.
    Bereits zum Arbeiten an dieser Stelle muß der Gefrierschrank vorübergehend
    aus dieser Ecke rausgeholt werden, damit man dort arbeiten kann.

    Gruß
    jolei1
     
  8. #7 Zuviel Zeit, 16. Februar 2008
    Zuviel Zeit

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    Moin,

    vielleicht nicht die schönste Idee, aber funktioniert:
    Man nehme einfachen Bauschaum und mache damit den Schacht in Deckenhöhe zu, damit liegen die Ventile erreichbar unterhalb der "Dämmschicht".
    Wenn man den Schacht aber so gestalten will das man dort nochmal Kabel nachziehen möchte, dann kann man vorher auch einfach noch eine ausreichende Anzahl an HT-Rohrstücken senkrecht nach oben befestigen, diese müssen nur so lang sein dass sie oben und unten aus der "Schaumsperre" rausstehen.
    Gegen die Winddichtheit gibt es dann in jedem Sanitärgeschäft einfache Blinddeckel.

    Die bessere Lösung wäre ja, das man unterbindet wo die Kaltluft ins Haus hereinkommt, statt nur die Ausbreitung einzudämmen. Das gnaze sieht ja nach Keller aus, in den darüberliegenden Stockwerken dürfte doch dann dort die Innenwand zum Schacht hin auch erheblich kälter sein als die anderen Wände, hier besteht doch dann Gefahr der Taupunktunterschreitung und damit Schimmelgefahr.

    Gruß RBrachmann
     
  9. SvenW

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    Mal ne dumme Frage: Wieso dringt kalte Luft in den Keller ein??? Kalte Luft bleibt unten es sei denn der Schacht ist im Dachgeschoß offen und es ist dort kälter als im Keller. Kann man ihn nicht da oben zumachen?
    Und winddicht wird außer mit der PU-Schaum Methode nichts werden, denn bei einem Kasten zieht es dir dann eben weiter durch den Kabelkanal.
     
  10. jolei1

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    hallo,
    habe mich auch schon damit befaßt das Eindringen der Kaltluft von außen zu
    unterbinden. Das Problem ist jedoch die miserable Bauausführung.
    Das Haus ist verklinkert.
    Der Versorgungsschacht trifft an einigen Stellen direkt auf die Verklinkerung
    da dort in Schachtbreite das Mauerwerk fehlt. D.h. der Versorgungsschacht ist
    zur Verklinkerung hin an einigen Stellen offen.
    Dies habe ich nachträglich auf alten Rohbaufotos festgestellt.
    Es kann also kalte Außenluft eindringen, die dann vom abgebildeten Kellerraum durch das gegenüberliegende Treppenhaus in höhere Geschoßebenen hochpfeift. Dort oben muß offensichtlich noch ein Öffnung sein.
    Im Schacht ist das daran zu sehen, wie die Spinnweben im Wind flattern.

    Da ich die Dämmung des Schachtes nach außen hin nachträglich nicht mehr ändern kann , kann ich nur noch von innen abdichten u. dämmen. Jetzt will ich
    zuerst im Versorgungsschacht im Keller damit anfangen.

    Das hatte ich im Versorgungsschacht durch hineingestopftes Flies schon versucht (s. neues Foto) allerdings ohne eine Verbesserung zu erzielen. Es zieht nach wie vor.

    Gruß
    jolei1

    [​IMG]
     
  11. Eric

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    Dann droht ja wohl auch, das u.U. die im Schacht geführten Wasserrohre bei starkem Frost einfrieren.

    Warum machen Sie nicht Gewährleistungsansprüche gegen den ausführenden Handwerker geltend?
     
  12. #11 Zuviel Zeit, 17. Februar 2008
    Zuviel Zeit

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    Genau das habe ich auch gerade gedacht!
    Das ist bei uns auch schon mal passiert, und hier lag der Versorgungsschacht auf der Innenseite der zweischaligen Mauer, also nicht direkt am Außenmauerwerk, hier reichte eine Nacht offenes Fenster um die Raumtemperatur auf 7° absinken zu lassen und die Temperatur im Schacht auf unter 0°, zumindest waren die Leitungen eingefroren.

    Ich würde hier den Durchzug erst unterbinden wenn die Rohre entsprechend gesichert sind.
    Vielleicht gelingt es hier eine Rohrisolierung erst von innen mit einem Rohrbegleitheizung zu versehen und diese dann von unten über die Rohre zu schieben.
    Alle anderen Lösungen erfordern wohl das aufreissen der Wände.
     
  13. jolei1

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    also die Gewährleistungszeit ist schon einige Jahre abgelaufen.

    Mit Einfrieren der Wasserrohre hatte ich noch nichts zu tun, was unter Umständen auch daran liegen kann, das an der Hausseite wo der Versorgungsschacht liegt noch eine Garage vorgebaut ist und darüber im OG eine Heizung an der Wand ist. Das Wasserrohr für die Garage kann ich i. Winter
    auch absperren.

    Ich will daher z.Zt. nur den Schacht dämmen und abdichten.

    Gruß
    jolei1
     
  14. SvenW

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    Die Frage ist ob das wirklich eine gute Idee ist. Denn der von dir verdammte Luftaustausch könnte die Rohre im Winter auch über dem Gefrierpunkt halten.
    Wie wäre es denn mit einer Einblasdämmung? Damit könntest du den Ganzen Schacht mit Dämmmaterial füllen.

    Ansonsten würde ich zu der PU-Schaum Methode greifen. Ein Rohr für spätere Arbeiten verlegen und den restlichen Raum ausschäumen.
     
  15. Peeder

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    Mach nee vernünftige Vorsatzschale mit CW Profilen als Schachtwand hin, oben nee Revisionsklappe, unten am Putzstück Rohr auch, Dämmung rein , Alle durchdringungen gut verspachteln, oder auch mit Dichtmasse abdichten.

    Oder wie Julius beschrieben hat, oben nee Abkofferung, geht auich mit Revie.

    Peeder
     
  16. Manfred

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    Also ich habe meinen Schacht auch von unten zugeschäumt und dann von oben mit Perlite zugeschüttet.

    Ich habe jetzt nicht alles im Detail gelesen und weiß nicht ob du von eben was reinschütten kannst. Ich fands für mich jedenfalls eine gute Lösung.
     
  17. Bird

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    Hab ebenfalls einen Versorgungsschacht mit 17 Lüftungsschläuchen a 70mm für meine WRL in den Keller. Ausbetonieren wegen der vielen Röhren nicht möglich. Überlege jetzt auch einfach nur auszuschäumen, da sich der Schaum auch zwischen den Röhren ausbreiten kann. Reicht nicht Schaum alleine aus ? Wozu noch Perlite ?

    Nachteil: Ein Teil der ausgeschäumten Decke ist von unten sichtbar, kann man aber wohl irgendwie noch verschwinden lassen.
     
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  19. Manfred

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    Hallo Bird,

    mein Schacht befindet sich zwar in Gebäudemitte, und hat somit keine "Aussenwand", aber in meinem Schacht sind 2 Wäscheabwürfe. In diese kann die kalte Kellerluft natürlich von unten rein und den Schacht auskühlen. Daher habe ich den zugeschüttet.

    Wenn der Schacht an einer Aussenwand verläuft macht das wohl auch Sinn.

    Ich kann mir allerdings vorstellen dass der Schacht hinterher dicht sein muß damit die warme Luft aus dem Wohnraum da nicht reinkommt und in der Dämmung evtl. kondensiert. Ich hoffe bei mir ist alles dicht ;)

    Gruß
    Manfred

    p.s.: ich hatte die Frage hier vor längerer Zeit auch schon gestellt und auch danach gefragt ob man den zuschäumen und zuschütten könnte. Bekam aber leider keine Tipps. Da auch niemand davor gewarnt hat habe ich das dann so gemacht. ;)
     
  20. Bird

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    O.K. Danke. Werd morgen dann mal schön ausschäumen. Das dürfte reichen !
     
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