Dämmung der Außenwand komplett durchnässt!

Diskutiere Dämmung der Außenwand komplett durchnässt! im Außenwände / Fassaden Forum im Bereich Neubau; Hallo zusammen, manchmal hat man einfach kein Glück und dann kommt auch noch Pech dazu! :( Wie uns wird es sicherlich auch den einen oder...

  1. Smylo

    Smylo

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    Hallo zusammen,

    manchmal hat man einfach kein Glück und dann kommt auch noch Pech dazu! :(

    Wie uns wird es sicherlich auch den einen oder anderen Bauherren im Norden von Deutschland gerade ergehen. Zwar hat uns der Frost (vor-)erst verlassen, aber jetzt regnet es hier schon seit 2 Tagen ununterbrochen mit stellenweise orkanartigen Böen und für morgen ist noch immer keine Besserung in Sicht.

    Folglich hat unser Richtkranz ein wenig an Form verloren und hängt auch nicht mehr an seinem angestammten Platz, was aber gerade so noch zu verschmerzen ist...

    Aktuell bereitet uns die komplett durchnässte Dämmung viel mehr Kopfzerbrechen.
    Der Verblendstein und das Porenbetonmauerwerk bilden aktuell quasi eine Art Badewanne, wo es von oben reinregnet und das Wasser damit die wasserabweisende Mineralfaserdämmung komplett umschließt. Wodurch wohl die "wasserabweisenden" Fähigkeiten des Materials auch keine allzu große Rolle mehr spielen dürften.

    Zudem kommt, dass wir auch die Sohle noch mal extra dämmen ließen, da sich diese Dämmung aber unter der Mineralfaserdämmung befindet kann man sich ja ausmalen wie es dieser ergehen muss.

    Info am Rande:
    Geschützt wurde das oben offenstehende Mauerwerk durch Verpackungsmaterial der Steine. Einlagig mit ein paar Verblendern beschwert und anscheinend nicht ganz bündig...

    Es muss sich so viel Wasser zwischen Verblendstein und Porenbetonstein befinden, dass auf der Innenseite der Wand (also der bereits überdachten) das Wasser sogar hinunterfließt!

    Langsam frage ich mich wirklich, ob uns jemand ärgern will oder ob wir uns einfach nur zu kleinlich anstellen?

    Deshalb die Frage an die Fachleute:
    Handelt es sich um einen baulichen Mangel?
    - wenn ja; Was muss getan werden um den Mangel zu beheben?

    Vielen Dank für Eure Hilfe, abermals ;)
     
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  3. Wieland

    Wieland Gast

    Kann das eingedrungene Wasser zwischen den Mauerschalen, unten im Sockel-
    berreich ablaufen?

    Ansonsten ist zu prüfen wo wieviel Feucht bzw. nass ist und nach Fertigstellung
    der Dacheindeckung mit geeigneten Maßnahmen, mit den Trocknungsarbeiten
    zu beginnen. ( Einblasen von Heissluft / Warmluft zwischen die Mauerschalen ).
    Außlässe nicht vergessen.

    Grüsse
     
  4. Smylo

    Smylo

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    Vielen Dank für die schnelle Antwort!

    Ausgenommen eventuellen Spalten/ Ritzen im Mörtel ist mir keine entsprechende Vorrichtung bekannt.
    Werde mich aber gleich nach dem Frühstück auf den Weg machen und versuchen ein wenig Bildmaterial zur besseren Veranschaulichung zu erstellen. Auch wenn heute, aufgrund des anhaltenden Regen, wohl kaum etwas Genaueres zu erkennen sein wird.

    Ich werde wohl eh nie eine adäquate Antwort zu dieser Fragestellung abgeben können, aber für mein aktuelles Empfinden, gerade unter Berücksichtigung der Feuchtigkeit am Porenbetonmauerwerk und am Ende drei Tagen Dauerregen, wird es wohl nicht mehr viel geben, was da noch trocken geblieben ist... :(
     
  5. Wieland

    Wieland Gast

    Reden Sie mit Ihrem ausführenden Unternehmen u. Bauleiter.
    Das Team vom Bau wird die Sache zu einem glücklichen Abschluss bringen.

    Grüße
     
  6. Smylo

    Smylo

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    Ihr Optimismus ist ein wahrer Balsam für die Seele nach all den "vermeintlichen" Problemen... :biggthumpup:

    Wir werden Ihren Rat auf jeden Fall beherzigen und hoffen das Beste!


    Anbei das versprochene Foto von der Misere, welches Anhand des reflektieren Blitzlichtes ganz gut erahnen lassen sollte, wie viel Wasser da aktuell die Wand hinterfließt.
    An der Fassade war kein Wasseraustritt zu finden, deshalb gehe ich mal davon aus, dass der Großteil vom Porenbetonmauerwerk aufgesaugt wurde bzw. jetzt direkt ins Haus läuft...
     
  7. Smylo

    Smylo

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    Man merkt, ich stehe aktuell noch ein wenig neben mir...

    Ein Bild der vermeindlichen Abdeckung zum Schutz des darunterliegenden Mauerwerkes bzw. der Dämmung, um das vertikale Eindringen zu verhindern. Mal sehen, wer den Fehler findet?
     
  8. Stucki

    Stucki

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    In der VOB(wenn vereinbart) heißt es das der Auftragnehmer bis zur Abnahme haftet und seine Baumaßnahmen entsprechend schützen muss. Danach folgt die Gewährleistung!
     
  9. Smylo

    Smylo

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    Wenigstens müssen wir uns damit aus rechtlicher Sicht keine Sorgen machen.

    Dennoch bleibt ja immer die Sorge, dass äußerlich zwar alles wieder i.O. aussieht, also keine Feuchtigkeit mehr zu erkennen ist, aber wie es genau in der Wand aussieht, vermag wohl niemand richtig beurteilen zu können und wir haben halt Angst vor Spätfolgen (Schimmel)?
     
  10. Stucki

    Stucki

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    Nix gegen die armen Handwerker die dort gearbeitet haben. Für mich würde feststehen das die Dämmung raus muss, oder garantiert ist das diese wieder trocken ist durch geeignete massnahmen. Aber Vorsichtig, trocknung mit nem Fön kostet viel Strom!!!
     
  11. Smylo

    Smylo

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    Jetzt bekommen wir es doch ein wenig mit der Angst zu tun...
    ...oder machen uns (hoffentlich) einfach nur unnötig Sorgen.

    Nach dem es seit einigen Tagen wieder sehr kalt geworden ist, haben wir am letzten Wochenende folgende Entdeckung (siehe angehängtes Foto) gemacht. Im ersten Moment dachten wir es handelt sich einfach nur um Frost, aber die Konsistenz erinnert an Kreide. Interessant dabei ist, dass diese weiße "Beschichtung" nur an den Stellen vorkommt, wo die Dämmung so durchnässt wurde. Auf der anderen Hausseite ist nichts dergleichen zu finden...

    Bitte klärt uns auf und nehmt uns unsere neuen Bedenken - falls letzteres nicht möglich, seid dennoch ehrlich und beschönigt bitte nichts.

    Gruß
     
  12. Stucki

    Stucki

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    Scheint mir der kalk zu sein der durch das eingedrungene wasser aus dem moertel ausgeschwaemmt wurde, Tragisch wird das nur wenn die ursache nicht abgestellt wird. Was ist denn nun bei den massnahmen wie trocknen oder aehnlichem herausgekommen? Was sagt der maurer?
     
  13. Smylo

    Smylo

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    Danke für Deine Antwort!

    Wir dachten erst an Salpeter, da wir auf ehemals landwirtschaftlich genutzer Fläche bauen, aber anscheinend hat sich das Thema eh schon so gut wie erledigt. Es sind zwar noch immer Ausblühungen zu erkennen, aber nachdem es erst noch ein wenig schlimmer wurde ist jetzt nicht mehr allzuviel davon übrig. :28:

    Was Deine Frage angeht wurden bisher noch keine Maßnahmen ergriffen. Nach unserem BT sei dies nicht nötig, da aktuell noch keine Fenster eingebaut sind und dadurch eine extra Trocknung überflüssig ist.

    Wir werden aber im späteren Verlauf noch mal eine Feuchtigkeitsprüfung vornehmen und dann über eventuelle weitere Schritte diskutieren.
     
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  15. bew1966

    bew1966

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    was ist aus der durchnässten Wand geworden? Ich habe einen ähnlichen Fall und würde gerne auf Erfahrungen zurückgreifen.
     
  16. Inkognito

    Inkognito Gast

    Porenbeton verhält sich in dieser Beziehung sehr unfreundlich, bis der das Wasser wieder abgegeben hat vergehen Jahre. Wer im Hochwasserbereich wohnt, der sollte auf so Zeug in jedem Fall verzichten.
     
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