Dämmung der Bodenplatten bei Nicht-Wohngebäuden

Diskutiere Dämmung der Bodenplatten bei Nicht-Wohngebäuden im Bauphysik allgemein Forum im Bereich Bauphysik; Ab 01.10. gilt die neue ENEV 2009 und in ihr gibt es nun Mindestanforderungen für U-Werte für Außenbauteilen für Nichtwohngeböude. Unter anderen...

  1. #1 GutenMorgenMann, 21. September 2009
    GutenMorgenMann

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    Ab 01.10. gilt die neue ENEV 2009 und in ihr gibt es nun Mindestanforderungen für U-Werte für Außenbauteilen für Nichtwohngeböude.
    Unter anderen wird ein U-Wert der Außenbauteile von 0,50 W/m²K (12 bis 19°) verlangt.
    Frage 1: Ist die Bodenplatte ein Außenbauteil?
    Frage 2: Wieviel Sauberkeitsschicht/Erdboden darf man als wirksamen "Wärmeschutz" ansetzen? Wenn man bei der softwaregestützen U-Wert-Ermittlung einen Schichdicke von 150 cm gewachsenen Boden unter der Beton-Bodenplatte angibt, kommt ja auch ein "anständiger" U-Wert heraus.
    Was ist verbindlich ab dem 01.10.2009?
    Der Systemhersteller meint, Sockeldämmung vertikal ist ausreichend "Wo soll die Wärme denn hin? Darunter ist doch Erde......"
     
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  3. raaner

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    Mit Außenbauteil ist die wärmeübertragende Hülle gemeint, also auch die Bodenplatte. Die EnEV stellt Anforderungen an den mittleren Wärmedurchlasskoeffizienten aller wärmeübertragenden Bauteile. Die Bodenplatte für sich darf ruhig schlechter sein (Mindestwärmeschutz beachten), wenn dafür andere Bauteile besser sind.
    Genaueres: Anlage 2 (zu den §§ 4 und 9), 2.3 Berechnung des Mittelwerts des Wärmedurchgangskoeffizienten
     
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Dämmung der Bodenplatten bei Nicht-Wohngebäuden

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