Dämmung der oberen Geschossdecke (Spitzboden)

Diskutiere Dämmung der oberen Geschossdecke (Spitzboden) im Dach Forum im Bereich Neubau; Hallo, in unserem Neubau soll in drei Wochen der Estrich gemacht werden. Unser Bauleiter hatte uns diesbezüglich gebeten, die Dämmung der...

  1. Olcast

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    Hallo,

    in unserem Neubau soll in drei Wochen der Estrich gemacht werden.
    Unser Bauleiter hatte uns diesbezüglich gebeten, die Dämmung der oberen Geschossdecke nun vorzunehmen (Betondecke), da er drei Wochen nachdem der Estrich verlegt wurde, die Fußbodenheizung in Betrieb nehmen möchte.
    Es sollte damit vermieden werden, dass sich Kondenswasser an der Decke bildet sobald die Heizung in Betrieb ist.
    Macht dieses Vorgehen Sinn?

    Vielen Dank im Voraus für eure Antworten.

    Grüße,
    Familie W.:hammer:
     
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  3. Kalle88

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    Auf welcher Seite der Decke soll denn gedämmt werden? Warum stellt der Bauleiter keine Trocknungsgeräte auf? Nicht bezahlt?
     
  4. Olcast

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  5. Kalle88

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    Ich verstehe die Logik des BL leider nicht. Was die Dämmung jetzt genau gegen Kondenswasser bewirken sollte? Wir haben zwar Nacht schon etwas tiefere Temperaturen, so dass die Betondecke auskühlen kann. Sofern das WDVS aber nicht verbaut wurde, ist die Dämmung oberhalb einfach total sinnlos. Sinnlos dafür einer Auskühlung entgegen zu wirken. Die Betondecke zieht sich über die Stirn einfach die "Kälte" herein.

    Weiter begreife ich nicht, was die Dämmung soll wenn hier noch keine Heizquellen vorhanden sind. Die dann die Decke und ihre Masse entsprechend aufheizen, damit Taupunktemperaturen an der Betondecke nicht anliegen. Ich verstehe die Begründung nicht und sie macht in dem Kontext den der BL anführt null Sinn.

    Wenn die Decke keine Tropfsteinhöhle macht, dann machen es eben die Fenster. Bauentfeuchter wären hier, für mich, weitaus brauchbarer als alles andere. Wenn man hier jetzt irgendwo Luftdichtikeit erreichen soll, damit Bauteil durch die Feuchtigkeit des Estrichs keinen Schaden nehmen. Dann mag ich das noch verstehen. Wenn mit "Dämmung" eben die Luft dichte Gebäudehülle gemeint ist. Die sinnvoller Weise im Zuge von Dämmarbeiten erstellt werden.
     
  6. Flip74

    Flip74

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    Guten Abend,

    muss mal kurz vom eigentlichen Thema abschweifen. Bekommt Ihr Zementestrich oder Fließestrich?
     
  7. Gast23627

    Gast23627 Gast

    Wer lesen kann...

    Siehe Eingangspost:

    "da er drei Wochen nachdem der Estrich verlegt wurde, die Fußbodenheizung in Betrieb nehmen möchte.
    Es sollte damit vermieden werden, dass sich Kondenswasser an der Decke bildet sobald die Heizung in Betrieb ist."

    Gruß
     
  8. planfix

    planfix Gast

    da im herbst ein ungedämmter speicher kalt sein düfte, ist das absolut sinnvoll und richtig. einerseits wegen des kondenswassers, welches sich nun mal an kalten flächen bildet, zum anderen auch um auf die nötigen heiztemperaturen für den estrich zu kommen.
    lüften müßt ihr natürlich, um die feuchtigkeit aus dem haus zu lassen. aber das eben auch mit bedacht. stoßlüften eben.
     
  9. Kalle88

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    Du, lesen kann ich noch - keine Angst.
     
  10. vollmond

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    Euer BL hat euch benachrichtigt dass Ihr 6 Wochen Zeit habt die Eigenleistung zu vollbringen.

    Das macht Sinn!!!
     
  11. #10 Alfons Fischer, 30. September 2014
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    ich kann die Meinung des Bauleiters durchaus nachvollziehen. Ich hätte Selbiges empfohlen. Damit wäre eine wesentliche Kondensatfläche schonmal weg. In sechs Wochen ist schließlich schon Mitte November, da kann's schon mal knackig kalt sein...
    Ob "über die Stirn" Kälte reinzieht, wissen wir nicht, da wir die Bauweise nicht kennen.
    Vermutlich will er die Arbeiten jetzt schon erledigen lassen, weil in drei Wochen niemand mehr über den frischen Estrich marschieren soll.

    zum Aufheizen: bitte nur sehr langsam aufheizen. Und natürlich muss während und nach dem Aufheizen ausreichend gelüftet werden.
    Bauentfeuchter sind m.E. die teuerste Möglichkeit, Feuchtigkeit aus dem Bau zu transportieren. Das geht über Lüften effektiver und schneller, zumindest bei hohen Feuchtelasten.


    Was für Bauweise? Ziegel, Porenbeton, anderes?
    Wann wurde denn der Innenputz eingebracht?
     
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  13. Kalle88

    Kalle88

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    Das würde für mich schon viel eher Sinn machen. Nicht das man mich jetzt falsch versteht. Es geht mir nicht darum den Sinn der Dämmung in Frage zu stellen. Sondern die Aussage, dass erst mit anstellen und vermutlichem Funktionsheizen, Kondenswasser an der Decke ausfallen würde. In drei Wochen soll der Estrich kommen, dann soll der 3 Wochen trocknen und dann soll die Heizung hochgefahren werden. Sicherlich steckt bis zur Belagsreife noch genügend Wasser im Estrich.

    Was ist aber mit den 3 Wochen bis zum Heizen? Fällt da kein Kondenswasser an? Gerade wenn z. B. das Treppenauge zur Geschoßdecke nicht Luft dicht ist. Die Feuchte ins DG schießt und an der USB ausfällt? Daher halte ich die Aussage in dem Kontext in dem sie steht für falsch, weil der Laie - für mich - etwas falsches darunter versteht. Ich denke, man denkt dann sinnvoller Weise: "Dämmung drin, keine Problem mehr". Wenn man dann hier vergisst zu Lüften über die Wochen hinweg, dann entsteht zwar das Kondensat vielleicht nicht an der lauwarmen Betondecke. Dafür an anderer Stelle.
     
  14. Olcast

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    Vielen Dank für zahlreiche Antworten!!!
    Das Haus ist aus 36,5 Ziegel ohne Außendämmung. Innenputz kommt in ca 2-3 Wochen rein und Estrich entsprechend 1-2 Wochen später.
     
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