Dämmung einer Dachgeschossdecke die als Holzbalkendecke ausgeführt ist

Diskutiere Dämmung einer Dachgeschossdecke die als Holzbalkendecke ausgeführt ist im Dach Forum im Bereich Neubau; Hallo und einen guten Tag. Ich möchte eine Dachgeschossdecke vom Dachboden aus dämmen. Die Decke ist teils in Holzbalkendecke und teils als...

  1. Robson

    Robson

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    Hallo und einen guten Tag.

    Ich möchte eine Dachgeschossdecke vom Dachboden aus dämmen.
    Die Decke ist teils in Holzbalkendecke und teils als Betondecke ausgeführt.
    Das Dach selbst ist nicht gedämmt(Kaltdach?) und soll auch nicht ausgebaut werden.

    Durch die Suche bin ich hier auf folgenden Beitrag gestoßen:
    "Dampfbremse nötig?"
    http://www.bauexpertenforum.de/showthread.php?t=20222

    andiman hat ja hier genau die gleiche Fragestellung gehabt.

    Die optimale Lösung dafür ist ja, soweit ich es verstanden habe, alle raumseitigen Decken zu entfernen und eine Dampfbremse Wohnraumseitig von unten an den Holzbalken anzubringen.

    Leider ist mir die Möglichkeit auf absehbare Zeit nicht gegeben.

    Unter anderem wurde hier die Möglichkeit angesprochen die Dampfbremse wannenförmig vom Dachboden aus zwischen den Balken auszulegen.
    Gefunden habe ich diese Möglichkeit u.a. bei proclima.de.
    direkter Link:
    LINK1 http://www2.proclima.com/co/DE/de/dasatop_sys_B.html
    und hier
    Verarbeitung bei Zwischensparrendämmungen (DASATOP)
    LINK2 http://wiki.proclima.com/Verarbeitung_bei_Zwischensparrendämmungen_(DASATOP)

    Zusätzlich scheint es aber auch mit dem "Sytem DB+" möglich zu sein, eine wannenförmige Verlegung auszuführen.
    Sprich die Dampfbremse wird nur zwischen den Deckenbalken wannenförmig verlegt und an den Deckenbalken

    verklebt.
    LINK3 http://www2.proclima.com/co/DE/de/db_plus_sys_sanierung_B.html

    Welche Ausführung wäre dann sinnvoller bzw. praktikabler? Gerade in Hinsicht auf die Eigenausführung?

    So, bisjetzt habe ich viel geschrieben, aber nichts gefragt.
    Ich wollte eigentlich nur sagen das ich versucht habe meine Hausaufgaben als Laie zu erledigen.
    Hoffentlich nicht unter allzuviel Gelächter eurerseits.

    Nun meine Fragen.
    In der Beschreibung und auf den Bildern bei LINK2 ist die Ausführung als DACH-Zwischensparrendämmungen beschrieben.
    Kann ich dies 1zu1 auf mein Problem "Dämmen einer Dachgeschossholzbalkendecke zu nicht benutzten Kaltdach" anwenden?

    Da die Holzbalkendecke, wie oben schon beschrieben, nur einen Teil der Dachgeschossdecke ausmacht und der andere
    Teil als Betondecke ausgeführt ist, wie kann man für diesen Teil der Decke die Dämmmaßnahmen ausführen?
    Muß über den Teil der Betondecke auch die Dampfbremse mitverlegt werden oder kann dieser Teil direkt mit Dämmstoff ausgelegt werden?

    Es ensteht ja bei Dämmung der Betondecke und Dämmung der Holzbalkendecke als Zwischensparrendämmungen ein

    Höhenunterschied.
    Kann ich diesen ausgleichen indem ich eine zusätzliche Dämmlage, die gleiche wie über dem Betondeckenteil,
    auch noch über die Zwischensparrendämmung der Holzbalkendecke lege?

    Eine allgemeine Frage zur Verarbeitung.
    Unter LINK2 wird die Dampfbremse mit Holzleisten mittels Schlagtacker an den Deckenbalken fixiert.
    Macht das denn keine Probleme bezüglich der Luftdichtigkeit?

    Zuguterletzt noch zwei gaaaanz kleine Fragen zum Dämmstoff.
    Welche Dämmstoffe bieten sich für die Zwischesparrendämmung an?
    Welche Dämmstoffe bzw. Ausführung bietet sich für eine begehbare Dämmschicht an?

    Zum Schluß, Sorry für den langen Beitrag. Aber ich habe versucht alles in einem Posting unterzubringen.


    Mit freundlichen Grüßen

    Robson

    PS:
    Ich will hier keine Werbung für die Fa. machen, aber das waren zumindest die besten Infos die ich auf die Schnelle gefunden habe.
    Taugen die Produkte was? Und wie sind diese preislich gegenüber der Konkurrenz einzuordnen?
     
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  3. Ryker

    Ryker

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    Ja, der Begriff Kaltdach ist hier aber fehl am Platz.

    Sollen Mindestvorgaben, z.B. der EnEV erfuellt werden, ist zu pruefen, welcher Teil ggf. mehr Daemmung benoetigt.
    Die Dampfsperre gehoert aber grundsaetzlich auch auf die Betondecke.


    Mehr Daemmen schadet nichts, wie dann aber die Begehbarkeit der Decke hergestellt werden soll,
    ist einen andere Frage.

    Mineralwolle, Schafwolle, Perlite....

    Es gibt durchaus begehbare, sogar befahrbare Daemmstoffe, Trittfeste Mineralwolle waere hier eine Moeglichkeit
    deren Sinn sich mir aber nicht erschliesst, weil Du dann immer noch mit Fasern geschnmueckt von den Kriechtouren
    auf Deinem Dachboden zurueckkehrst. Trittfeste Polystyrole sind da schon wieder schoener, aber schlechter zwischen
    den Balken zu verarbeiten und bleiben bei den Kriechtouren evtl. nicht an ihrem Platz.

    Ich kenne die Produkte nicht, solange sie aber die Anforderungen erfuellen...
    Preise verraet Dir der Baustoffhaendler.


    ------
    Ich find gar keine Frage zur Verlegung der Dampfsperre/-bremse ;)
     
  4. Robson

    Robson

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    Naja, ich dachhte weil das Dach nunmal kalt ist heißt es so!? Mag blöd sein, ist aber so. Habe zwar inzwischen gewikipediad, aber so ganz verstanden habe ich es nicht.


    Ich ging eigentlich davon aus das ich die Zwischensparrendämmung mit einem Glaswolle-Filz machen kann,
    da ich auch die Raumdecken von oben nicht mit einer Schüttdämmung belasten will.
    Darüber und auf den Betondeckenteil dann eine Dämmung in einer Ausführung Bsp. Topdec Loft, welche als begehbare Dämmung für die untergeordnete Nutzung des Dachgeschosses ausgeführt werden soll.

    Zwischensparrendämmung für Holzbalkendecke, max. Stärke = Balkenstärke ca. 160 - 180mm
    - Glaswolle-Filz/Topdec DF 2/Integra ZKF 1-??
    - GUTEX Thermoflex
    - PAVATHERM

    Begehbare, nicht dauerhaft nutzbare Dämmung für Betondeckenteil sowie über Holzbalkendecke samt Dämmung. Stärke hier noch unklar.
    - Topdec Loft
    - GUTEX Thermosafe-wd

    Es wäre dann im Bereich Holzbalkendecke eine Zwischensparrendämmung in 160mm bis 180mm Stärke und darüber, sowie über den Betondeckenteil die begehbare Dämmung.
    In welche Stärke diese über der Betondecke nach EnEV mindestens seins sollte weiß ich nicht.
    Siehe oben.

    Kriechen muß ich glücklicherweise nicht, aber zum nutzwerten Ausbau ist die Höhe dann doch zu gering um ohne größere bauliche Maßnahmen was dran zu ändern.

    Warum auch :-)
    Ne im Ernst. Auch wenn ich danach frage, die werde ich mir legen lassen.
    Die Geschichte mit dem Abdichten und Verkleben beim wannenförmigen Verlegen ist mir etwas zu Joker.
    Eine Innenraumseitige Verlegung und Abdichtung hätte ich mir jedoch zugetraut(Klappe aufreiß).

    Gruß
    Robson
     
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