Dämmung freie Decke

Diskutiere Dämmung freie Decke im Spezialthema: Wärmebrücken Forum im Bereich Bauphysik; Hallo zusammen, bei uns solls jetzt bald losgehen. Wir bauen eine Doppelhaushälfte. Die Außenwand wird aus 175mm KS erstellt und bekommt 180 mm...

  1. Pluton12

    Pluton12

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    Hallo zusammen,

    bei uns solls jetzt bald losgehen. Wir bauen eine Doppelhaushälfte. Die Außenwand wird aus 175mm KS erstellt und bekommt 180 mm WDVS Neopor 032. Somit liegt der Wandaufbei bei einem U-Wert von 0,167.
    Das Dach wird einen U-Wet von 0,142 haben.
    Im Eingangsbereich ist der Boden des OG frei. Hoffe man versteht was ich meine, habe mal ein Bild angehängt um es zu verdeutlichen. Die Decke wird 220 mm stark und der Architekt hat nun darunter im Eingangsbereich eine 60 mm starke Dämmung mit WLG 025 gewählt. Damit komm ich an der Stelle auf einen U-Wert von 0,37. Der Architekt meint das passt. Ich bin der Meinung hier gehören auch die 180 mm Neopor oder gleichwertiges hin, da sonst eine Kältebrücke entsteht. Wie seht ihr das?

    Bei der Bodenplatte des Kellers sind wir uns auch unschlüssig. Der Architekt empfiehlt nur 1,5m unter dem Rand zu dämmen. Macht es Sinn hier komplett zu dämmen? Der Keller wird nur als Abstellraum, Waschraum und Technikraum verwendet. Er ist nicht beheizt. Die Dämmung, die er angeboten hab ist 50 mm stak. Ist das ausreichend, kommt mir en bissel wenig vor.

    Gruß

    Pluton
    121203_Südansicht.jpg
     
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  3. ralf9000

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    Es muss ja eine Wärmebedarfsberechnung für das Haus geben, in dem alle Flächen, Fenster, Türen und Wärmebrücken aufgeführt und jeweils mit u-Werten versehen sind. Laß Dir die mal geben. Danach weißt Du vielleicht, warum der Architekt zu dieser Aussage kommt.
     
  4. Pluton12

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    Die hilft mir leider nicht weiter. Der Teil über der Haustüre wurde wohl unterschlagen. Der taucht nirgends auf. Zu der Bodenplatte ist auch nichts zu finden, da die Thermische Hülle mit der Kellerdecke aufhört.

    Gruß
     
  5. ralf9000

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    Dann ist das ein Mangel und Du musst eine dem Objekt entsprechende Berechnung verlangen. Du hast ja auch dafür bezahlt ...
     
  6. Pluton12

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    Dann werde ich morgen den Architekt nochmal deswegen anhauen, versprech mir aber nicht zuviel davon, hab so das Gefühl, dass ich der Einzige bin, der das ernst nimmt. Dem guten Mensch, der die Wärmebedarfsberechnung durchgeführt hat traue icht nicht wirklich viel zu. Da waren in der ersten Berechnung schon einige Fehler, die selbst mir als Laien mit gesundem Menschenverstand aufgefallen sind, drin. Rein von der Logik her kann es aber doch nicht richtig sein, diesen teil der Gebäudehülle schlechter zu dämmen als den Rest, oder?

    Gruß
     
  7. ralf9000

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    Mann kann eine solche Stelle etwas schwächer dämmen und irgendwo anders wieder kompensieren. Insbesondere wenn sonst z.B. Durchgangshöhen nicht hinzubekommen sind. Das hängt davon ab, wo man hin will oder muß. Was ist denn das Ziel, z.B. KfW40, 50, oder ...?
     
  8. Pluton12

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    KfW-Anforderungen gibt es nicht, die Finanzierung ist unabhängig. Es geht darum ein "gut gedämmtes" Haus zu bauen, also eine gesunde Balance zu finden zwischen Preis und niedrigem Heizenergiebedarf. Natürlich sollen auch keine Kältebrücken entstehen, dei Andere Probleme, die Tauwasser, Schimmel oder sonstige Mängel nach sich ziehen.
    So in etwa meinte das auch der Architekt, erstmal die 60mm Dämmung drauf, die reichen dann. Wenn dann noch Platz ist, meinte er könnte man noch, wenn das WDVS angebracht wird nachdämmen. Was meint ihr zu der Bodenplattenisolierung? Reicht es am Rand, oder doch lieber komplett? Reichen die 5 cm oder besser mehr?
     
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  10. ralf9000

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    Aber Du brauchst doch einen KPI, einen numerischen Wert, den Du heranziehst und wo Du etwas drann fest machst, wo jede bauliche Änderung und Auslegung drann gemessen wird ... ansonsten werden doch alle auf Deine Kosten an Deinem Ziel vorbei Dinge einsparen ...
     
  11. Bruno

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    Wie ist denn die Kellerdecke als unterer Abschluss der thermischen Hülle gedämmt? Wenn die ordentlich gedämmt ist, wird der Keller von oben her nicht warm. Dann spielt auch die Dämmung des Kellerbodens keine Rolle. Im Gegenteil: das Erdreich hat unter dem Haus ca. 10°C. Je weniger der Kellerboden gedämmt wird, umso wärmer ist der Keller.
     
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