Dämmung TG, aber Höhenproblem...

Diskutiere Dämmung TG, aber Höhenproblem... im Bauphysik allgemein Forum im Bereich Bauphysik; Hallo zusammen! Wir haben ein Problem bzw. eine Herausforderung bei einem 5-Familienhaus mit TG. Es handelt sich um ein Gebäude geringer Höhe...

  1. Daniel200

    Daniel200

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    Hallo zusammen!

    Wir haben ein Problem bzw. eine Herausforderung bei einem 5-Familienhaus mit TG. Es handelt sich um ein Gebäude geringer Höhe mit Mittelgarage.
    Gemäß Energieeinsparnachweis sind für die Decke der TG 80mm Dämmung aus Mineralwolle mit einer WLG von 035 gefordert, also ein Gesamtwärmedurchgangswiderstand von 2,286 m²K/W.
    Abgesehen davon, dass ich 035er Mineralwolle wie blöd suche, haben wir in kleinen Teilbereichen ein Höhenproblem (Unterzug vor Stellplatz Resthöhe 2,07m, also nur 7cm Platz; im Bereich oberhalb des Tores ebenfalls nur max. 7cm Platz), weswegen ich schon seit geraumer Zeit nach einer Lösung suche.

    Mit einer WLG von 025 als PUR oder PIR-Platte käm ich ja hin, was aber durch die Brandschutzvorschriften der LBO und Garagenverordnung ausgeschlossen wird, da Baustoffklasse B1. Gibt es dennoch irgendwelche Möglichkeiten?

    Danke schon mal, Daniel
     
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  3. PeMu

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    Nachdenken kostet extra.
    Ja, die Wärmebedarfsberechnung anpassen.

    Dabei realistische Materialien und Dicken ansetzen.

    Mineralwolle ist nämlich nicht immer A2!
     
  4. Daniel200

    Daniel200

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    Das Problem ist nur, dass ich mich leider zu sehr auf meinen Architekten verlassen habe, der jetzt mehr als ratlos ist. Leider ist bis auf die Dämmung der TG (und Ausbauarbeiten) das restliche Gebäude schon fertiggestellt...
     
  5. PeMu

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    Nachdenken kostet extra.
    Ja und?

    Ist der Nachweis ausgereizt bis auf 100%?

    Der muß eh auf die letztendliche Ausführung abgestimmt werden. :Roll
     
  6. Daniel200

    Daniel200

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    Das klär ich jetzt mal mit dem Statiker, der den Wärmeschutznachweis erstellt hat. Ich fürchte aber, da ist wenig herauszuholen...
     
  7. PeMu

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    fürchten ist nicht, klären ist heute.
     
  8. Daniel200

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    Die Aufgabe wurd dem Architekten aufgetragen, der aber wiederum nicht "ausse Füße" kommt...
     
  9. PeMu

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    Alles noch normal, noch nicht beunruhigend ....:konfusius
     
  10. #9 Daniel200, 13. März 2008
    Daniel200

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    Nachdem vom Architekten immer noch nichts kam + ich eh zufällig mit dem Statiker, also dem Ersteller des Wärmeschutznachweises sprach, kam heraus, dass prinzipiell Reserven bestünden, aber der Nachweis des einzelnen Bauteils keine geringere Stärke als 8cm einer Dämmung mit einer WLG 035 zuliesse.

    Es handelt sich bei den zu dämmenden Bereichen um Kleinstflächen im Bereich des Torsturzes, weil sich ein Überzug darüber befindet, der demnach von unten kalt werden würde (aussen WDVS). Zwangspunkt der Dämmstärke ist hier das öffnende Tor.

    Desweiteren muss ein Unterzug, der sich zwischen Fahrgasse und Stellplatz befindet, um STützen herum gedämmt werden.
    Kurz zur Erklärung: Die restliche Dämmung der TG erfolgt oberhalb der Decke, entweder unterm Estrich oder unterhalb von Mauerwerkswänden mit Iso-Kimmsteinen.

    Wie könnte eine Lösung aussehen?
     
  11. archi3

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  13. #11 Ralf Dühlmeyer, 14. März 2008
    Ralf Dühlmeyer

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    Oder - wenn es wirklich nur um Kleinflächen geht, mit Bauordnung und vorbeugendem Brandschutz (FW) klären, ob für diese Bereiche eine Befreiung vom A-Material möglich ist. Ggf mit Armiermörtel oder Promatplatten einen Mindestbrandschutz gewährleisten.

    MfG
     
  14. Daniel200

    Daniel200

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    archi3: Daran habe ich auch schon gedacht. Bei einer Dämmung mit Glasvlies (Beispiel Heratherm Quick etc.) wäre ich höhenmässig ja schon fast da, wo ich hinmüsste, aber das Zeug ist so dermassen empfindlich, dass man meist sehr schön die Spuren der Dachantennen als Furchen abgebildet sieht. Hatte mir eigentlich geschworen, das Zeug nicht mehr einzubauen, es sei denn, die TG hat ne Deckenhöhe von 3 Metern!:)

    Ralf: Diese Möglichkeit riet mir ein Brandschutzgutachter auch schon, allerdings wollte ich zuerst alle technischen Möglichkeiten ausloten, bevor ich beim Bauordnungsamt die "Welle" lostrete. Werde ich aber als letzte Lösung machen. Kann nur schlecht einschätzen, wie erfolgsversprechend das sein mag...
     
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