Dämmung von Fundamenten & Bodenplatte

Diskutiere Dämmung von Fundamenten & Bodenplatte im Tiefbau Forum im Bereich Neubau; 1. Mein Bauunternehmer hat die Fundamente von außen nicht mit Styrodur o.ä. gedämmt. Nur einfach den armierten Beton in das ausgeschachtete...

  1. bibi

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    1. Mein Bauunternehmer hat die Fundamente von außen nicht mit Styrodur o.ä. gedämmt. Nur einfach den armierten Beton in das ausgeschachtete Erdreich gegossen.

    Ist das richtig???

    2. Nach Gießen der Fundamente wurde nur eine Art Flies auf den Mutterboden gelegt, darauf Styrodur und dann Folie. Jetzt soll morgen die Bodenplatte gegossen werden.

    Ist das auch richtig???
     
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  3. #2 Ralf Dühlmeyer, 28. September 2010
    Ralf Dühlmeyer

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    Wirklich auf den Mutterboden????

    Das wäre ne Katastrophe und :Baumurks.
    Wenn es das Erdreich unter dem Mutterboden ist, könnte es passen!
    Was sagt denn das Baugrundgutachen?
     
  4. Yilmaz

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    1) kann richtig sein
    2) Entweder beschreiben sie anders als es ist oder da geht was voll in die hose.
     
  5. Yilmaz

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    @Ralf, machst du eingenlich gar keine kaffepause?? ;)
     
  6. bibi

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    also grundsätzlich wird es ein haus ohne keller.

    das "erdreich" wurde für die fundamente ausgeschachtet und jetzt halt das flies direkt auf dem erdreich

    besser beschrieben???
     
  7. #6 Ralf Dühlmeyer, 28. September 2010
    Ralf Dühlmeyer

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    Auf welches Erdreich? Mutterboden oder das, was unter dem Mutterboden ist.
    Was steht im Baugrundgutachten?

    PS - Mutterboden ist das dunkle Zeuchs, in das Sie ihre Blumen pflanzen. Dadrunter gibts noch andere Bodenschichten!
     
  8. bibi

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    ein baugrundgutachten gibt es nicht.

    es ist fester, gewachsener Boden
     
  9. ecobauer

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    Na dann wollen wir mal hoffen, dass einer der Ausführenden mal Maulwurf oder Wühlmaus im Baugrund war. Ansonsten kann es irgendwann später mal unangenehme Erscheinungen am Gebäude geben, die sich dann halt nicht mehr so leicht auf eine Ursache zurückführen lassen.........:bef1004:
     
  10. PsychoBob

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    Stimmt, KANN, in gefühlten 99,9 % der Fälle wird's aber gerade nochmal gut gehen.

    Was meint Ihr, in wieviel Prozent der EFH-Bauten ein Gutachten gemacht wird?

    Und wenn ich mir unser Gutachten nochmal angucke, war ich vorher so schlau wie jetzt.
    Dann müsste man schon mindestens 8 - 10 Bohrungen machen, um garantieren zu können, dass der Boden garantiert tragfähig ist.

    Die macht aber kein Mensch, und trotzdem geht's fast immer gut.
     
  11. ecobauer

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    Eben halt nur fast. Und wenn ich mir in Erinnerung rufe, was der Geologe erzählt hat, der bei mir zugange war, dann können die 99,9% absolut nicht stimmen.
    Das große Problem ist ja leider, dass solche Schäden nicht gleich auftreten müssen sondern viele Jahre nach Fertigstellung sich zeigen. Wer kommt da noch auf die Idee, dass es am Baugrund liegen könnte........
    Und wenn Ihre Einschätzung durch das Gutachten bestätigt wurde, dann können Sie doch ruhig schlafen.
    Wieviele Bohrungen erforderlich sind, legt ja auch der Gutachter nach festgelegten Kriterien fest. Der geht nämlich auf jeden Fall auf Nummer sicher.
    Ich denke, Lotterie spielen ist preiswerter...........:think
     
  12. PsychoBob

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    Vielleicht mag das daran liegen, dass im Saarland in manchen Teilen ein spannender Baugrund vorzufinden ist ;)
    Ich persönlich kenne aber niemanden, wo das Haus heftig abgesackt ist.

    Gut, bei manchen gibt's Risse zwischen Haus + Keller und Garage, aber das ist bei älteren Häusern ja auch nicht so tragisch.
    Zudem hat früher kaum einer mit Füllsand den Arbeitsraum verfüllt und ordentlich verdichtet.
    Da wurde einfach der Aushub nochmal in die Arbeitsräume gefüllt, und gut war's.

    Baugrundgutachten gab's früher bestimmt sowieso nicht.

    Ich finde das hier generell ziemlich überbewertet.
    Hm, meiner hat 2 Bohrungen für ausreichend empfunden.
    Klar gehen die Gutachter auf Nummer sicher, und fordern evtl. biegesteife Bodenplatten, obwohl es eine mit Streifenfundamenten auch getan hätte...
    Und der Bauherr kann's zahlen.
     
  13. sepp

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    sag mal, was redest du da für einen blödsinn?
    und früher waren feuchte keller standard, da gabs auch seltens "echte" bodenplatten und selten dichte fenster.

    wenn ich noch mehr des blödsinns lese, werde ich maßnahmen treffen.
     
  14. PsychoBob

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    Also ich kenne genug Häuser aus den 70ern/80ern, wo der Keller absolut trocken ist, und das ohne Baugrundgutachten.

    Trotzdem wurde häufig mit allem verfüllt, was so auf dem Grundstück rumlag. Und da sind Setzungsrisse zwischen Haus mit Keller und angebauter Garage doch wohl normal.

    Man sollte immer die Kirche im Dorf lassen.

    Habe heute noch mit einem Bodengutachter gesprochen. Der meinte, es sei eine absolute Seltenheit, dass ein EFH wirklich mal richtig absackt.
     
  15. ecobauer

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    Früher - und da meine ich so vor ca. 40 Jahren - da kam der Statiker zur Baustelle, wenn der Aushub erledigt war und hat die Bodenverhältnisse einschließlich der Pressung festgestellt und danach vorgegeben, wie zu gründen ist.
    Heute wird in jede Ecke gebaut, auch in solche, die unsere Altvorderen aus guten Gründen nie bebaut hätten. Mal von den Besonderheiten abgesehen, wo auf eine ehemalige Müllhalde oder Industriebrache gebaut wurde.
    Ich wäre früher auch nie auf die Idee gekommen, auf ein sandiges Grundstück zu bauen. Wie heißt es doch so schön schon im Volksmund, wenn was schief geht: "Der hat auf Sand gebaut".
    Heute geht das - jedoch nur und ausschließlich nach einem Bodengutachten.
     
  16. C. Schwarze

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    Blödsinn.
    Das fordern Architekten und Statiker nur wegen der Haftung und Regressansprüche der Gerichtsurteile der jüngeren Vergangenheit.
    Ansonsten wird nen Standartwert genommen.

    und selbst dann sind noch 30% drin.
     
  17. PsychoBob

    PsychoBob

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    Wir wurden heute auch dazu angehalten, 30 cm mehr zu schottern, bevor die Bodenplatte gegossen wird, da die Resultate der durchgeführten dynamischen Lastplattentests nicht so doll waren.

    Ob's einen Einfluss hat, bleibt dahingestellt. Wir machen's aber natürlich, da es der Bodengutachter empfohlen hat.
    Ringsum haben alle ohne besondere Maßnahmen gegründet, bisher ohne Probleme. Die hatten aber auch kein Baugrundgutachten ;)

    Ich denke, das ist wie beim Psychologen: Wer dorthin geht, bekommt irgendwas diagnostiziert, obwohl wir bestimmt nicht alle einen an der Waffel haben.

    Dass ein Baugrundgutachten sagt "Alles supi, Abdichtung nach 18195-4, Streifenfundamente und ab dafür", habe ich noch nicht gehört. Eine Drainage wird doch bspw. fast immer empfohlen.

    In Deutschland wird halt immer alles 3fach abgesichert, besonders, wenn irgendjemand den Kopf dafür hinhalten muss.
     
  18. #17 Ralf Dühlmeyer, 30. September 2010
    Ralf Dühlmeyer

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    Falsch.
    Ich hab genau so ein Gutachten in den Akten. Super Baugrund und keine Drainung empfohlen bei Abdichtung nach T 4. :D

    Wichtig war es trotzdem. Z.B. weil die Mutterbodenschicht aussergewöhnlich dick war. Erspart Mehrkosten. Und weil es um Versickerung ging - Kf-Werte.
    Und weil es was zu Güte des überschüssigen Bodens sagt.

    Aber wahrscheinlich fahren Psycho-Bob und C. Schwarze auch noch unangeschnallt in Airbag-losen Autos durch die Gegend, weil Ihre Eltern und Großeltern das ja auch (hoffentlich) überlebt haben. :mauer
     
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    herrlich, diese running gags :)
    wird halt ausser uns beiden kaum jemand verstehen und inzwischen bin
    ich bei 50% stahlersparnis - ohne zauberei, nur durch richtig rechnen :p
     
  21. C. Schwarze

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    Dann habe ich lieber mehr Stahl.
    Für die Zukunft, bei einer Nutzungsänderung.

    und bei den running gag weis man jedenfalls...das es eigentlich unötig ist, bei auftretenen Schäden, zu versuchen jemanden haftbar zu machen,
    wenn man sich sowieso rausreden kann.
    Den da schmeißt man schlechten Geld, Gutes noch hinterher.
    (für Gutachten, Gegengutachten, Anwälte, Gerichte etc...)
    Und am Ende gibts entweder nen Vergleich oder nix.
    Schön wenn man sowas vorher weis.
     
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