Dämmung zwischen Doppelhaushälften

Diskutiere Dämmung zwischen Doppelhaushälften im Außenwände / Fassaden Forum im Bereich Neubau; Hallo zusammen, anbei ein Bild vom Zwischenraum der innenliegenden Außenwände (:Roll ) von uns und unserem Doppelhausnachbarn. Die Dämmung...

  1. Probot

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    Hallo zusammen,

    anbei ein Bild vom Zwischenraum der innenliegenden Außenwände (:Roll ) von uns und unserem Doppelhausnachbarn. Die Dämmung liegt an seiner Wand an, dann kommt ein größerer Luftspalt und dann unsere Wand- ist das wärmetechnisch ok so? (Haus ist noch im Rohbau)

    [​IMG]
     
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  3. Yilmaz

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    Hallo Probot,
    für mich ist das in Ordnung,ich führe das auch so,die dämmung ist immer ein cm dünner und den klebe ich an einer seite.

    Damit hat man 4 Schichten(2xMauerwerk,1xDämmung1x Luft) und der direkte Kontakt zu den häuser wäre unterbrochen.

    Mfg.
    Yilmaz
     
  4. Probot

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    Danke :biggthumpup:
     
  5. #4 Jürgen Jung, 20. November 2006
    Jürgen Jung

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    und es ist ja auch..

    keine Wärmedämmung sondern eine 2-schalige Haustrennwand mit einer Haustrennwandplatte

    Gruß aus Hannover
     
  6. Yilmaz

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    @Nightwatch

    Selbst diese Schallschutzplatten haben eine wärmeleitfähigkeit von 035,
    stell dir mal vor du hast ein geizigen nachbar der nie heizt :D
     
  7. Probot

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    ...und wieder was gelernt:28:
     
  8. Schwabe

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    Hallo Probot,

    ob die Ausführung so richtig ist, kann so nicht eindeutig beantwortet werden, weil
    Nach DIN 4109, Beiblatt 1:
    muß der Schalenabstand mindestens 3 cm betragen, wenn die flächenbezogene Masse der Einzelschale wenigstens 150 kg/m2 beträgt
    Bei leichteren Einzelschalen muß ein größerer Schalenabstand ausgeführt werden
    bei schwereren Schalen ab 200 kg/m2 kann die Hohlraumbedämpfung entfallen.
    Aus wärmeschutztechnischen Gründen (Wärmebrücke) wird aber von einer Fuge ohne Dämmung, als Luftspalt, dringend abgeraten.
    Eine Kombination aus Dämmung und Luftspalt, wie auf dem Foto dargestellt, ist in der DIN 4109 nicht erwähnt und nicht zulässig.
    Zur Hohlraumdämpfung sind Faserdämmplatten nach DIN 18 165, Teil 2, Anwendungstyp T (Trittschalldämmplatten) zu verwenden.

    Somit kann erst nach Bestimmung der flächenbezogenen Masse der Einzelschale und Messung Schalenabstand die Korrektheit der Ausführung festgestellt werden.
    Die Kombination aus Dämmung und Luftspalt ist auf jeden Fall falsch.
    Mit freundlichen Grüßen
    Schwabe
     
  9. Probot

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    super...:eek:

    und ich dachte endlich geht mal was glatt...
    Heute ist das Obergeschoss draufgekommen, also kommt man nicht mehr an die Zwischenräume dran um da noch was zu wechseln:cry
    Nach oben hin scheint der Luftspalt etwas kleiner zu werden bzw. liegt die Dämmung (irgendeine Rockwool Wolle) mehr mittig. Mein Bausachverständiger meinte das wäre ansich ok so nachher würde an der Fuge rundherum wärmegedämmt, hoffentlich langt das...

    Gruß,

    Carsten
     
  10. Yilmaz

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    @Herr Schwabe,
    haben sie eine Quelle oder erklärung dafür warum das nicht zulässig ist?

    Mfg.
    Yilmaz
     
  11. Schwabe

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    Ja Herr Yilmaz,

    Quellen:
    die DIN 4109, Herstellerhinweise und Berechnungshinweise und Verarbeitungshinweise KS-Industrie, YTONG, Wienerberger und und und ..., Zement Merkblatt Hochbau H6 der Bauberatung Zement.
    Erklärung:
    Der Luftspalt stellt eine unzulässige Wärmebrücke gemäß DIN 4108 dar.
    Es handelt sich ja um „Schallschutz-Dämmung“, nicht Wärmedämmung. „Schallschutz-Dämmung“ hat schlechtere Wärmedämmeigenschaften. Außerdem beträgt hier die Dämmstärke ja nur ca. 3,0 cm, viel zu wenig als „Wärmedämmung“ gegenüber Luftspalt mit kalter Luft.
    Mit freundlichen Grüßen
    Schwabe
     
  12. Yilmaz

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    @Herr Schwabe

    Danke für Ihre hinweise!

    Ich kann aber immer noch nicht nachvollziehen wieso dieser luftspalt eine wärmebrücke da stellen soll.

    Habe mal in irgendein Physikbuch gelesen das mit Luftschicht empfehlenswert wäre sobald ich das gefunden habe würde ich mit Ihnen kontakt aufnehmen.

    Mfg.
    Yilmaz
     
  13. #12 Ralf Dühlmeyer, 23. November 2006
    Ralf Dühlmeyer

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    Wärmebrücke...

    :bounce: :bounce:
    Eine Wand zwischen beheizten Räumen bildet ohne Dämmung eine Wärmebrücke
    ................................ah ja ................................................
    Gut das wir darüber gesprochen haben.
    Dann können wirs ja wieder vergessen.
    MfG
     
  14. damy

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    Das bedeutet, aus schalltechnischen Gründen ist eine eine Fuge von 30 mm ausreichend wenn verhindert wird das bei der Herstellung der Wände keine Schallbrücken entstehen. Bei einer Masse von mind. 200 kg/m² und Schale.
    Das Bild von Pobot zeigt Betonschalen mit geschätzen 18 cm Stärke.
    Das ergibt eine Masse von über 400 Kg/m² und Schale.
    Das wäre dann OK ?

    Was die Wärmedämmung betrift ist doch zwischen den Schalen eine eingeschlossene Luftschicht. Ist doch eigentlich das gleiche wie die Luft in den T-Platten?

    In den Merkblättern wird auch immer nur von vollflächig geschrieben, das bedeutet doch ohne Lücke in der Fläche herstellen und nicht den ganzen Hohhlraum ausfüllen. ?

    lass mich aber gern eines besseren belehren;)

    damy
     
  15. Yilmaz

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    @Michael,
    sowie das aus dem bild von Probot ersichtlich ist sind das zwei betonschalen und eine schale ist schwerer als 200kg/m² (vorh. über 400 kg/m²) somit kann auf die dämmschicht verzichtet werden wie auch von Herrn Schwabe oben erwähnt.
    Das die platten auch vollflächig und dicht getoßen werden sollen ist auch klar,es geht hier darum ob die dämmung auf die volle fugenbreite oder auch geringer somit mit luftschicht ausgeführt werden darf.

    @Ralf
    wenn der nachbar über weihnachten für 4 wochen verreist bleibt die budde ja unbeheizt :yikes auch wegen diesen grund würde ich nicht auf die dämmung verzichten.40mm 035er platten dämmen doch ein wenig.
     
  16. damy

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    @Yilmaz

    bei der Schalldämmung sind wir uns einig, bei der Wärmedämmung dämmt doch die Luft in der Fuge auch. Die Fuge ist doch nicht hinterlüftet und die Luft ist "ruhend".
    Sag ich jetz einfach mal als einfacher Maurer :Roll

    Wo sind den die Wärmespezialisten ?
     
  17. #16 Ralf Dühlmeyer, 23. November 2006
    Ralf Dühlmeyer

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    Von 4 Wochen Urlaub...

    steht nix in der EnEV :smoke
    MfG
     
  18. Yilmaz

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    @Michael da ist keine wärmebrücke weder von der nachbarwohnung noch an den wandenden!Da sind wir uns auch einig [​IMG]
     
  19. Probot

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    Nun ja,

    zum einen wird der Spalt nach oben hin immer kleiner:biggthumpup:

    aber die Häuser werden verklinkert und in der Mitte im Trennbereich bleibt eine schmale Ritze offen stehen, hier kann Wind in die Zwischenwand pfeifen...
    Vielleicht ist das ja bei der schmalen Größe (ich schätze mal ca.0,5-1cm) vernachlässigbar?
     
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  21. Schwabe

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    Wer garantiert und bestätigt Ihnen, das die Luft "ruhend " ist ?? In welcher DIN etc. steht denn, dass diese Fuge luftdicht (!) zu schließen ist? Muß sie ja auch nicht und wird sie auch nicht ausgeführt. Da ja hier keine Luftspalt vorhanden sein sollte, ist es egal. Genau da ist das problem, das anscheinend nicht verstanden wird.
    Wenn hier ständig kalte Luftbewegung ist und nur 3 cm (Schall-) Dämmung - dann habe ich hier eine Wärmebrücke.
    MfG
    Schwabe
     
  22. PeMu

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    Nachdenken kostet extra.
    Nein, keine Wärmebrücke, da normal beheizte Gebäude aneindergereiht sind. Punkt.

    Will ich mich abschotten dann bitte richtig und dann ringsum ordentlich dämmen. Dann ist Nachbarshütte egal. Macht aber wenig Sinn. Und 4cm Luftschicht sind besser als nix. Und die Fuge ist abzudichten, da Innenraum zwischen Gebäuden.
     
Thema: Dämmung zwischen Doppelhaushälften
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