Dampfbremse - Mauerwerk (Haftung)

Diskutiere Dampfbremse - Mauerwerk (Haftung) im Trockenbau Forum im Bereich Neubau; Hallo allerseits, ich bräuchte mal erfahrene Trockenbauer die mir Ihre Erfahrungen teilen. Meine Situation ist ein ca 20 Jahre alter Dachboden...

  1. njordan

    njordan

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    Hallo allerseits,
    ich bräuchte mal erfahrene Trockenbauer die mir Ihre Erfahrungen teilen.

    Meine Situation ist ein ca 20 Jahre alter Dachboden der jetzt ausgebaut wird.....es existieren die groben Mauerwände die mit normalem Maschinen-Putz vorbereitet worden sind, ebenfalls vor vielen Jahren....bei der Mauer fällt nicht sonderlich viel auf (dass z.B. beim Darüberstreichen sich etwas lösen würde,....).

    Jetzt hab ich bisher alles mit Knauf LDS (meiner Meinung nach besser) und anschliessend gewechselt (wegen Verfügbarkeit) auf ISOVER DoubleFit Dichtkleber.....muss sagen Knauf hat besser geklebt (meine Erfahrung)....an ein paar Stellen im "Toten Dachboden" ganz oben im Spitz ist mir dann erstmals aufgefallen dass dort oben aus welchem Grund auch immer der Putz etwas leichter abreibt und scheinbar die Abdichtung entsprechend leicht gelöst hat......hab dann von Knauf eine Haftemulsion gekauft als Vorbereitung, war aber auch eher enttäscut weil dadurch irgendwie nicht wie bei Murexin Haftemulsion die Sache richtig FEST wird, sondern nur eine gummiartige Schicht oben draufkommt....die zwar haftet aber mit z.B. Spachtel oder Einschnitt mit MEsser auch wieder wie eine Haut abgezogen werden kann.....

    Bin halt jetzt verunsichert, weil natürlich die Dichtheit sehr wichtiger Punkt ist bei Dachbodenausbau....bin sehr bemüht und hab nun ein paar Dinge versucht....grundsätzlich haftet meiner Meinung nach die Dampfbremse ganz OK sowohl mit oder ohne Haftemulsion....nur wenn man daran zieht (an der Dampfbremse) kann man sowohl ohne Haftemulsion die Folie runterbekommen mit entweder Putzkörner-Schicht drauf oder man zieht quasi dann mit der Dampfbremse die Haut runter.....

    Und da kommt ihr, liebe Experten ins Spiel.....ist das eh normal und man darf einfach nicht erwarten dass der Dichtkleber so fest haften kann wie wenn ich das Zeug auf Holz anwende, oder hätte ich etwas anders machen müssen.....??? Teilweise kann ich noch ran, aber zum Teil leider auch schon GKP drauf was dann schwierig wird.....

    Wenn ichs nochmals machen könnte würde ich glaub ich eine gute Klebespachtel dünn auftragen, ich verwende das Zeug zum Teil auf dem Putz aber das haftet sag mich mal wesentlich besser....

    Bin etwas beunruhigt, und würde mich freuen wenn mir mal die Experten zu dem Thema etwas schreiben könnten, vielen DANK Norbert
     
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  3. njordan

    njordan

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    Sorry wenn ich lästig bin, aber ich hoffe noch immer dass mir hier im Forum einige von euch mit Expertise/Erfahrungen weiterhelfen können. Danke
     
  4. H.PF

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  5. njordan

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    Danke.
    Aber kann man generell darauf vertrauen wenns verklebt ist und nur mit mittlerem Kraftaufwand ablösen geht.....dass man grundsätzlich "dicht" ist und es auch bleiben wird....

    Ich frage deshalb, weil "leider" schon ca 50% zugemacht worden sind und nur mehr viel Aufwand alles neu aufgerollt werden würde....

    Zur Anpresslatte (http://www.baumarkt.de/lexikon/Anpresslatte.htm)...sehe ich das richtig dass es sich dabei um eine simple Latte handelt die ich so dicht wie möglich gegen diese Stelle drücken kann um da gewissen Druck gegen diese Stelle aurecht zu erhalten....klingt ja irgendwie ganz vielversprechend die Sache....Danke
     
  6. Eric

    Eric

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    Der Putz darf bei Verwendung von Klebern wie DoubleFit usw. nicht abreiben. Er muß fest auf der Wand haften. Wenn auch eine Putzgrundierung nicht geholfen hat, dann hätte der Putz entfernt und zumindest ein Glattstrich auf dem Mauerwerk als Verklebeuntergrund aufgebracht werden müssen.

    Ist der Putz so schlecht wird auch ein Kompriband + Anpreßlatte wahrscheinlich nicht helfen. Verlegeanleitung in dem Link ist übrigens falsch. Das Kompriband kommt auf die Wand, darauf die Dampfbremse und dann die Anpreßlatte, die das Kompriband und die Dampfbremse fest an die Wand andrücken soll. Denn die Andichtebene ist und bleibt die verputzte Wand und nicht der Luftspalt zwischen Latte und Folie.

    Ich weiß nicht, was Du unter " mittlerem Kraftaufwand " verstehst. Die Dampfbremse sollte zwar mit Schlaufe verlegt worden sein. Aber auch mit Schlaufe kann es dazu kommen, dass die Dampfbremse durch Bewegungen in der Dachkonstruktion unter Zug steht. Dann sollten Kleber und Dampfbremse nicht von der Wand abreißen.

    Ich würde nicht darauf vertrauen, dass die vorhandene Verklebung hält. Wenn richtig verklebt worden ist, lassen sich die Dampfbremse und Kleber nicht abziehen. Wäre es anders, könnte man für die Verklebung irgendeinen x-beliebigen Kleber wie Silikon o.ä. verwenden, was aber unbestrittenermaßen nicht dauerhaft funktioniert.
     
  7. #6 Gast943916, 2. Juni 2014
    Gast943916

    Gast943916 Gast

    dann lass dich mal überraschen, welchen Aufwand eine spätere Sanierung macht......
     
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  9. njordan

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    OK danke....ich verwundert halt auch (bzw. bin sehr enttäuscht) dass die Haftemulsion von Knauf nicht dem entspricht was ich zuvor mit Murexin erlebt hatte....Murexin Haftemulsion aufgetragen und der Untergrund (Estrich wars damals) hat sich verfestigt dass es fast nicht zu glauben war....nehme das Knauf Teil mit Anwendbarkeit direkt auf die Putzmauer....und was entsteht ist eine gummiartige Haut oben drüber....die zwar hält aber eben bei Einschnitt mit Messer und abziehen dann wieder auch ablösbar ist.....was irgendwie nicht so ganz wie Murexin ist (auch wenn das damals Estich war, hätte ähnliches verhalten erhofft).

    Zu mittlerer Stärke ist halt zu sagen, für mich wäre leicht ablösbar wenn ich mit kaum anziehen das Teil schon runterbekomme, das wäre dann bitter....man muss in meinem fall schon dran ziehen....nur wie oben geschrieben....es klebt der Dichtkleber dann mit hoher Sicherheit an der Folie und an dem Dichtkleber sind dann halt kleine Putzkorn-Reste und nicht ganze Mauerstücke....Wenn eben die Haftemulsion von Knauf vorher aufgetragen war....dann zieht man eben mit etwas mehr aufwand an Kraft gleich die gesamte Haut mit ab......
     
  10. #8 Gast943916, 2. Juni 2014
    Gast943916

    Gast943916 Gast

    könnte daran liegen, dass Estrich eine ganz andere Zusammensetzung hat als Wandputz.....
    wirst dich aber damit abfinden müssen,
     
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