Dampfbremse richtig montiert?

Diskutiere Dampfbremse richtig montiert? im Dach Forum im Bereich Neubau; Hallo, habe ein Siedlungshaus mit Satteldach. Nun wird das DAch neu gemacht Alles von Außen aufgebaut: - Dampfbremsfolie über die...

  1. olli67

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    Hallo, habe ein Siedlungshaus mit Satteldach.

    Nun wird das DAch neu gemacht

    Alles von Außen aufgebaut:

    - Dampfbremsfolie über die aufgedoppelten Sparren U-förmig zwischen die Sparren gelegt
    - Klemmfilz 18cm zwischen die Sparren
    - Delta Maxx Folie
    - Lattung

    Nun meine Frage:

    Soll eine Dampfbremsfolie das Dach komplett Winddicht/Zugluftdicht machen?

    ich dachte immer ja.

    Nun ist die Dampfbremsfolie fertig verlegt und in meinen Abseiten zieht es teilweise noch.
    Ist das ok so? :confused:
    kann es sich um innen zirkulierende Luft handeln?
    Wie stelle ich fest, ob so eine Folie richtig verlegt wurde (wandanschluss?) wie ist es richtig vom Sparren zur Giebelwand und zur Hauswand

    Würde mich über Antwort freuen, da ich als Laie nicht erkennen kann ob gefuscht wurde
     
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  3. Peeder

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    Das ist etwas ganz anderes, als die Luftdichte Gebäudehülle.

    Die Dampfbremsfolie übernimmt diese Funktionin Dachausbau, und da darf nix ziehen, weder am Fenster, noch am Boden, in der Steckdose, ggf Bodentreppe.



    Peeder
     
  4. KPS.EF

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    Die Grundfrage wirst Du nur beantwortet bekommen, wenn Du sowohl das Funktionieren der vorgeschriebenen dauerhaft luftdichten Gebäudehülle mittels dafür geeigneter Messverfahren - wie z.B. dem Differenzdruck-Messverfahren (Blower-Door-Test) -, als auch die Qualität der eingesetzten Materialien und deren fachgerechten Verarbeitung prüfen lässt.

    MfG
    KPS
     
  5. RinH

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    ich sehe hier auch ein größeres problem in dem Punkt OK-Sparren und Folie .
    wenn ich das richtig verstehe handelt es sich bei der Baumaßnahme um eine "Dachsanierung" .
    Innen ist schon ausgebaut/bewohnt und das Dach ist von außen geöffnet worden und ertüchtigt.
    wenn dem so ist, würde ich den o.g. Punkt auf Tauwasserfreiheit überprüfen.
    Das ist er nämlich nicht .


    gruss RinH
     
  6. KPS.EF

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    oder gegebenenfalls doch?

    siehe z.B. unter

    http://www.isover.de/desktopdefault.aspx/tabid-106/92_read-83

    und ... wie sollte das überprüft werden?

    MfG
    KPS
     
  7. RinH

    RinH

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    ich unterstelle einmal, dass wenn eine "Sanierungsdampfbremse" für Sub u. Top-verlegung eingebaut worden wäre, diese auch als solche explizit erwähnt worden wäre.
    Wie es mit der Delta Maxx auch geschehen ist.

    Und überprüfen kann manN so etwas, indem manN es rechnet :wow:D

    gruss RinH
     
  8. KPS.EF

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    Ich denke, man muss es nicht unbedungt rechnen. Die Wahrscheinlichkeit dafür, dass zwischen Oberkante Sparren und Dampfbremsfolie Tauwasser ausfällt, liegt gewiss bei 100 %. Raumseitig kaum definierbare Konstruktionen dürften zudem ein beträchliches Zusatzrisiko bzgl. (gerechneter) Verdunstungsmengen bergen, zumal auch die dauerhaft luftdichte Schicht in der Leistungsausführung sehr viel Sorgfalt erfordert ...

    Dass theoretische Berechnungen mit der praktischen Umsetzung oftmals wenig gemein haben, ist uns allen sicher nicht fremd.

    Sorry, wenn ich unter prüfen etwas anderes als berechnen verstanden habe!


    KPS
     
  9. KPS.EF

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  11. RinH

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    brrrrr....

    ...ganz ruhig, ist ja gut Herr/Frau KPS.EF:D


    Ich habe mich mit meinem Beitrag in diesem Thread auf den Ersteller und die Anfrage "Dampfbremse richtig montiert?" bezogen.

    Und es schien mir das dieser kritische Punkt der Sparrenoberseite, bei dieser Art der Baumaßnahme, (wie ich/wir sie auch ersteinmal nur annehmen aufgrund der Beschreibung) nicht entsprechend seiner Wichtigkeit beachtet wurde.

    + klar, mittlerweile hat jeder Bahnenhersteller eine entsprechend der Bauaufgabe geeignete Bahn im Produktsortiment.

    mit Gruss RinH
     
  12. KPS.EF

    KPS.EF

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    Sicher bleibt die OK des Sparrens eine feuchtetechnische Schwachstelle in diesem Konstruktionsaufbau, jedoch erscheinen mir aus der Montagesicht alle Anschlussstellen der Luftdichtheitsschicht weitaus kritischer, damit ein ansonsten zu befürchtender ungewollt hoher Feuchteeintrag durch Konvektion dauerhaft vermieden wird.

    MfG
    Klaus-Peter Stieler
     
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