Dampfbremse zwischen Kehlbalken auslegen

Diskutiere Dampfbremse zwischen Kehlbalken auslegen im Dach Forum im Bereich Neubau; Bin gerade am Trockenbau in meinem neuen Haus. Der Dachboden bleibt unbenutzt, deswegen auch nicht gedämmt. Werde wohl den Dachboden dämmen....

  1. Jaskin

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    Bin gerade am Trockenbau in meinem neuen Haus. Der Dachboden bleibt unbenutzt, deswegen auch nicht gedämmt. Werde wohl den Dachboden dämmen. Lattung und GK habe ich fast fertig.
    Dann muss ich die Dampfsperre zwischen den Kehlbalken auslegen und anschließend Glaswolle.
    Habe aber Frage zu der Dampfsperre, da ich keine konkreten Antworten im Net finde.
    Wie soll ichg die zwischen den Kehlbalken auslegen? Einfach Wannenartig oder muss ich die an die Kehlbalken antackern und dann jeden Tacker mit Klebeband abkleben?
    Bin für schnelle und konkrete Antworten SEHR DANKBAR :respekt
    THX
     
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  3. #2 Jürgen Jung, 12. November 2008
    Jürgen Jung

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    wo hast Du Lattung und GK fertig?
     
  4. Jaskin

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    An den Kehlbalken.
    Habe mich falsch ausgedrückt. Ich meinte vorher, das die Dachschrägen nicht gedämmt werden. Der Dachboden schon!
    Sorry für diesen Irrtum.
     
  5. #4 Jürgen Jung, 12. November 2008
    Jürgen Jung

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    und unter GK und Lattung hast Du keine Dampfsperre angebracht?
     
  6. Jaskin

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    die Folie will ich von oben zwischen den Kehlbalken auslegen.
    Habe irgendwo gehört und auch gelesen, dass man die Bremse auch unter die Lattung anbringen kann nur es wäre viel zu umständlich. Habe leider keinen, der mit hilft. Alles habe ich alleine gemacht.
    Ich hätte da vielleicht 2 Lösungen:
    Folie einfach wannenartig auslegen und dann Dämmung drauf oder die ausgelegte Folie mit 3 mm dünnen Latten an die Kehlbalken andrücken und anschließend mit Handtacker fest machen.
    Sind beide Varianten zulässig?
    Si (
     
  7. Jaskin

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    die Folie will ich von oben zwischen den Kehlbalken auslegen.
    Habe irgendwo gehört und auch gelesen, dass man die Bremse auch unter die Lattung anbringen kann nur es wäre viel zu umständlich. Habe leider keinen, der mit hilft. Alles habe ich alleine gemacht.
    Ich hätte da vielleicht 2 Lösungen:
    Folie einfach wannenartig auslegen und dann Dämmung drauf oder die ausgelegte Folie mit 3 mm dünnen Latten an die Kehlbalken andrücken und anschließend mit Schlagtacker fest machen.
    Sind beide Varianten zulässig?
     
  8. #7 Jürgen Jung, 13. November 2008
    Jürgen Jung

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    lieber Jaskin,

    leider muss ich Dir sagen, dass das alles für die Tonne ist, sorry

    natürlich hätte die Dampfbremse unter die Lattung gehört und somit auch unter die Kehlbalken

    es bleibt Dir jetzt nur eine "Sanierung", also sprich eine Ausführung, wie sie im Altbau ausgeführt wird, z.B. mit der Klimamembran von Isover

    google mal und lies dich schlau, eine herkömmliche Dampfsperre kannst Du nicht verwenden , dass wäre bauphysikalisch eine 6- und die Kehlbalken werden dann über kurz oder lang durch Feuchte von unten (die ja durch die Dampfsperre nicht entweichen kann) in Mitleidenschaft gezogen werden!!

    um wieviele m² geht es denn?
     
  9. Jaskin

    Jaskin

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    Leider stand nichts im google davon!!
    Beim Baumarkt hat man mir es so empfohlen, die Folie zwischen den Balken auszulegen!!!
    Was mache ich jetzt???
    Alle GK-Platten ab, Folie dran und die Platten wieder dran??? Darf ich die an den gleichen Schraubenlöchern anschrauben oder muss ich neue Löcher bohren???
    Bitte um schnelle Info, da mir die Zeit davonläuft!!!
    Es sind ca. 50qm Fläche
     
  10. KPS.EF

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    Hallo Jaskin,

    die schlechte Nachricht zuerst: Rückbau wäre angesagt! Hoffentlich hast Du mit den Spachtelarbeiten gewartet ...

    Zum Trost: Dir geht es nicht allein so.

    Trockenbauarbeiten im Dachgeschoss zählen wohl zu den schwierigsten Innenausbauleistungen und werden gern unterschätzt.

    Das beginnt mit den öffentlich rechtlichen Problemstellungen (zumindest: Anzeigepflicht, wenn zusätzliche Räumlichkeiten umgenutzt werden, Einhaltung der EnEV-Vorgaben, etc.).

    Luftdichtheitsschichten sollten geplant werden, ebenso die damit im Zusammenhang stehende Reihenfolge aller tangierenden Arbeiten (Putz, Elektro, Sanitär, Heizung, usw.).

    Damit scheinen selbst die meisten Architekten noch immer auf Kriegsfuß zu stehen:shades.

    Auch Trockenbau-Fachfirmen sind nicht immer auf der Höhe ihrer Aufgaben, vergessen in der Regel, für nicht ordnungsgemäß ausgeführte Vorleistungen anderer Gewerke Bedenken anzumelden, setzen selbst gewählte Materialien ein, die für den speziellen Anwendungsfall nicht immer zweifelsfrei geeignet sind und suchen oftmals vergeblich, funktionierende Detaillösungen für die Montage zu finden, die Anlass zur Kritik bietet.

    Der handwerklich begabte Bauherr ist sich oftmals der Tragweite seiner mutigen Arbeiten kaum im Klaren und glaubt, er könne den bauphysikalischen Grundsätzen ein Schnippchen schlagen ... auf jeden Fall aber "hoffnungslos überteuerte" Kosten für Fachplanung und
    -ausführung sparen.

    Leider zeigt sich in der Praxis erst nach mehreren Jahren ... dass er mit Zitronen gehandelt hat.:yikes

    Die insbesondere problematischen Ansprüche an Diffusion und Konvektion verlangen sorgfältiges Planen, Montieren und prüfen (z.B. mit dem Differenzdruck-Prüfverfahren).

    Noch ist es nicht zu spät!

    Mit freundlichem Gruß aus Erfurt:winken

    KPS
     
  11. KPS.EF

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    Hallo Jaskin,

    Du warst scneller als ich, deshalb hier noch einmal:
    Platten abschrauben, Folie fachgerecht montieren (auf richtige Klebematerialien und deren fachgerechte Anwendung achten, Platten anschrauben (nicht in die alten Schrauböffnungen!).

    Vor der Plattenmontage: Folienebene mittels Blower-Door-Test auf Dichtheit prüfen!!!

    Gruß

    KPS
     
  12. Jaskin

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    Also ganz einfach gesagt:
    GK wieder abschrauben, Folie drunter an die Lattung antackern und Platten wieder an die gleichen Schraubenlöcher anschrauben?
     
  13. Jaskin

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    Jetzt warst Du schneller als ich. Wo ich weitere Frage geschrieben habe hast in dem Moment geantwortet
     
  14. KPS.EF

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    Jaskin,
    so einfach nun doch nicht. Siehe neuerliche Überschneidung...

    Folienüberlappungen (ca 20 cm) mit geeigneten Klebebändern sorgfältig verkleben (möglicht auf fester Unterlage, denn je fester der Anpressdruck, um so dauerhafter die Klebeverbindung!), Im Randbereich zu massiven Bauteilen: Folienschlaufe nicht vergessen, damit keine Zugkräfte auf die Klebestelle wirken kann, Hochleistungskleber wie Primur oder gleichwertig aus der Kartusche einsetzen, Folie auf 8 mm Kleberaupe nur leicht andrücken, so dass etwa 4 mm klebescnur stehen bleiben:), auf sorgfältige Anschlüsse aller Durchdringungen achten (Dunstrohr, Schornstein, Kamin, Dachfenster, Bodenluke,...)

    Luftdichtheitstest nicht vergessen (Kosten ca. 400 € ???) und erst dann den Gipskarton mit "neuen Löchern" anschrauben!

    KPS
     
  15. KPS.EF

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    Werde mal eine kurze Pause einlegen.
    Sitze gerade als Dozent im EDV-Unterricht ... meine Lehrgangsteilnehmer sind jedoch hinreichend mit Aufgaben versorgt, so dass ich etwas Zeit habe, mit Dir zu chatten...:)

    KPS
     
  16. #15 Jürgen Jung, 13. November 2008
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    ja, dann ist ja alles gesagt, aber nicht verzagen, wird schon werden und Du hast länger Freude dann, auch wenn jetzt ein paar Tage Arbeit draufgehen und Du die alten Löcher auch noch spachteln musst, und 50 m² ist ja nicht die Welt :shades
     
  17. Jaskin

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    Folie ankleben? Wie wäre es mit tackern?
    Darüber hat leider keiner was geschrieben, ob es auchsinvoll wäre
     
  18. KPS.EF

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    Hallo Jaskin,

    Du kannst die Folie antackern (Tackerklammern müssen nicht verklebt werden.

    Besser ist es jedoch, die Dampfbrems-/Luftdichtheitsfolie mit doppelseitigen Klebeband für den kurzen Zeitraum bis zur Plattenmontage temorär zu fixieren.

    Allerdings sollte aber bei der Unterdruckmessung der empfohlenen Luftdichtheitsprüfung eine Sicherun der Folienebene (z.B. mittels diagonal aufgeschraubter Leisten/Profile, ...) gegen Abreißen gesichert werden!

    Die Tacker-Variante führt häufig zu späterem Reißen der Folie in einzelnen Tackerpunkten und führt so zu beträchtlichen Leckagen (insbesondere dann, wenn die Folie zu straff gespannt verlegt wurde!).

    Gruß
    KPS
     
  19. Jaskin

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    Und was passiert dann mit dem doppelseitigem Klebeband?
    Wenn ich die Folie an der Lattung damit fixiere und dann GK anschraube, dann kriege ich das Klebeband nicht mehr raus. was verstehst Du unter temporär?
    Darf es zwischen Folie und Lattung verbleiben?
     
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  21. Jaskin

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    Und jetzt stelle ich die für mich wichtigste Frage, da ich es noch nicht ersichtlich erkenne, ob sie beantwortet ist:
    Wo soll die Folie dran?
    Zwischen Kehlbalken und Lattung oder zwischen Lattung und Gipskartonplatten?
    Ich will ja anfangen die Platten abzuschrauben und stehe weiter ohne Antwort.
    THX im Voraus :respekt
     
  22. KPS.EF

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    Hallo Jaskin,

    temporär: hier im Sinne vorübergehend, also nur zum zeitweiligen Zweck, die Folie erst einmal fest zu halten, bevor die verschraubte GK-Platte dies übernimmt.

    Natürlich ist es unbedenklich, die Klebebänder dann dort zu belassen, wo sie sind.
    (Es wird auch niemandem einfallen, Klammern entfernen zu wollen...:))

    Gruß

    KPS
     
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