Dampfbremsfolie + Drempel

Diskutiere Dampfbremsfolie + Drempel im Dach Forum im Bereich Neubau; Hallo zusammen, da wir in den naechsten Tagen mit dem Isolieren beginnen moechten, habe ich hierzu noch einige Fragen. Wie auf dem Bild zu...

  1. King

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    Hallo zusammen,

    da wir in den naechsten Tagen mit dem Isolieren beginnen moechten, habe ich hierzu noch einige Fragen.

    Wie auf dem Bild zu erkennen, verfuegen wir ueber einem betonierten Drempel im OG.

    Von Aussen nach innen ist der Aufbau wie folgt:
    -Verblender
    -Luftschicht
    -10cm Glasswolle (doppellagig 2x5cm WLG035)
    -betonierter Drempel

    - Auf Rat eines Bekannten werden wir vor dem Beton-Drempel eine Dachlatte duebeln und zwischen den Latten eine Daemmung mit 2,8cm staerke (WLG035) anbringen.

    -Gipskartonplatte
    -Putz
    -Tapete


    Im Bereich der Dachschraege wird dann der Aufbau wie folgt sein:
    -Zwischensparrendaemmung Glasswolle; Starke 20cm WLG035)
    -Dampfsbremsfolie
    -Dachlatten (zwischen den Dachlatten 2,8cm starke Glasswolle)
    -Paneele

    Nun zu meiner eigendlichen Frage:
    Die Dampfbremsfolie ist in der Dachschraege je soweit klar.
    Wie weit sollte diese jedoch am Drempel weitergefuehrt werden? - Bis auf dem Rohfussboden?
    Ich habe da naemlich etwas bedenken mit Schwitzwasser, falls ich die Dampfbremsfolie nur bis zu Fuss-Pfette fuehre.

    Fuer Eure Tipps danke ich recht herzlich!

    Michael
     
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  3. Eric

    Eric

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    Dampfbremse muß in jedem Fall bis auf den Betodrempel ( rund 10 cm unter- halb der Fußpfette ) geführt werden. Sie kann dann dort mit einem Kompriband und Latte luftdicht befestigt werden. Ich würde die Dampfbremse für den Fall noch weiter bis zum Rohfußboden führen und dort ebenso befestigen, wenn Betonwand Kältebrücke sein sollte. Das muß der Architekt klären.

    Treppenförmige Abmauerung links unter der Dachschräge ist nicht der Hit. Kann Probleme mit dem luftdichten Anschluß geben.

    Die Steine sind im übrigen nicht luftdicht und sollten vor der Dämmung und der Anbringung der Dampfbremse verputzt werden, zumindest aber dort, wo die Dampfbremse später mit Anpreßlatte oder Siga-Primur angeschlossen werden. Alternativ Einputzbänder von Moll, pro clima mit Klebstreifen für die Befestigung der Dampfbremse.

    Als Dampfbremse würde ich eine feuchtevariabele nehmen, z.B. G+H Vario oder gleichwertige Folie von Moll.
     
  4. King

    King

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    Hi,

    danke fuer die Info.
    Ich hatte auch schon daran gedacht, die Folie bis zum Rohboden zu fuehren.

    Was ich nun nicht verstehe, ist dein Hinweis zur "treppenfoermigen Abmauerung".
    Verputz werden die Kalksandsteine (links im Bild zu sehen) auf jeden Fall.

    Wenn ich das nun richtig verstehe, brauche ich diese Abmauerung aber nicht mit der Folie versehen, da diese ja verputzt wird, oder?


    Dann habe ich leider noch einige Fragen.

    Im weiteren angehangenen Bild (Datei: Drempel02 und Drempel03) kann man die [werdene] Küche mit einer Dachgaube sehen.
    Die Gaube wurde mit OSB hergestellt/verkleidet.
    Aufbau der Dachgaube von Aussen nach Innen:
    -Zinkbleche
    -Delta ??? -Folie (ich weiss die Bezeichnung leider nicht mehr)
    -OSB
    -Zwischen den Balken Isolierung (Glasswolle 12cm)
    -OSB

    Empfielt es sich hierbei auch eine Dampfbremse anzubringen?
    Warscheinlich ist es eine ziemlich dumme Frage, aber ein nachbar meint "das es auf keinen Fall schaden kann, zumal ich den Betondrempel (welcher ja darunter ist) auch mit der Folie versehen muss.

    Auf der rechten Seite der Fotos erkennt mann dann die Aussenwand.
    Aufbau von Aussen nach innen:
    -verblendmauerwerk
    -Luftschicht
    -10cm Glasswolle (2x5cm WLG035)
    -Kalksandstein (24cm Stark)

    Diese Aussenwand wird (meines wissens) nur noch verputzt und ist dann soweit fertig zum tapezieren.
    Oder muss auch hier noch was her?



    Meine (fuer heute) letzte Frage betrifft das Bild (Dateiname Drempel04)
    Dort kann mann das (werdene) Schlafzimmer sehen.
    Auch hier ist wieder eine Dachgaube (Aufbau wie oben).
    Die beiden zu sehenden Kalksandsteinmauern (links und rechts) sind Innenmauern (bis auf die OSB-Verkleidung links im Bild, wo man nur die Spitze sehen kann.).

    Was muss ich hier bei der OSB-Platte beachten?
    Diese sollte eigendlich uebergeputzt werden und das wars.
    Also keine Dampfbremse? oder doch?


    Fragen ueber Fragen... :confused:
    Im voraus danke ich schon mal recht herzlich fuer Eure Anregungen usw.

    Viele Gruesse
    Michael
     
  5. Eric

    Eric

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    zu 1. Sieht auf Bild 1 so aus, als wäre die Wand nicht hoch genug gemauert worden, so daß beim Anschluß der von der Dachschräge kommenden Folie kein ausreichendes " Fleisch " für den luftdichten Anschluß der Folie an die Wand vorhanden ist. Kann aber auch täuschen. Besser wäre es gewesen, die Wand oben schräg ( nicht trenppenförmig auszubilden und Dämmplatten aufzulegen. Wäre auch besser gegen Schallübertragungen gewesen.

    zu 2. Soweit Mauerwände verputzt werden, sind sie luftdicht.

    zu 3. OSB Platten sind in der Fläche luftdicht, nicht aber an den Anschlüssen zum Fenster, zum Betondrempel und zu den Innenwänden. Diese mit geeigneten Klebebändern dichten oder aber, wenn noch 2. Platte drauf kommt, Dampfbremse, diese dann allerdings auch luftdicht anschließen ( wahrscheinlich sicherer ).

    Wenn jetzt alles trocken ist im Bereich der Sparren ( rund 8 % Restfeuchte ), dann würde ich erst die Dämmung in den Dachschrägen und die Dampfbremse luftdicht anbringen und erst danach verputzen.
     
  6. King

    King

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    Hallo

    erstmal thx fuer die freundlichen Antworten.

    ich moechte nochmals kurz zusammenfassen, on sicher zu gehen, das ich das auch wirklich richtig verstanden habe.

    - generell empfielt es sich die ges. Betondrempel zu isolieren und mit der Dampfsperre zu versehen (Folie bis auf Rohboden ziehen).

    - die OSB-Platten brauchen nicht mit der Dampfbremse versehen werden.
    (Ausgenommen die Stossfugen sowie oben und unten)
    Reicht es hierzu die Klebebaender zB von Siga zu nehmen um die Fugen abzukleben?


    Dann noch eine Frage:
    wie siehts mit dem Betondrempel und dem fenster aus.
    Siehe bitte hier:
    http://www.bauexpertenforum.de/attachment.php?attachmentid=6359
    Die Fuss-Pfette liegt also draussen, vor dem Betondrempel
    wie muesste hier der Anschluss mit der Dampsperre sein?
    Sollte auf dem Drempel vorerst noch ein Stueck Styrodur aufkleben und dann anschliessend quasi von der Fensterbank an, (unterhalb des fensters) die Folie anbringen und bis auf dem Rohboden verlegen?

    Vielen Dank fuer eure netten ratschlaege!!!
     
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  8. Eric

    Eric

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    Also ich kanns nicht rechnen, ob der Betondrempel eine Kältebrücke ist. Wäre er eine Kältebrücke müßte der Betondrempel wahrscheinlich auch von oben
    gedämmt werden. Denn wenn ich es richtig sehe verspringt die OSB- Gaubenaußenwand offenbar gegenüber Betondrempel. Mögliches Problem dann > Fenster wird in der Höhe kleiner, weil die " Ablage " komplett, d.h. auch unter der späteren Innenfensterbank wahrscheinlich noch zusätzlich gedämmt werden muß.

    Ich würde an Deiner Stelle mal den Architekten befragen, wie er sich den weiteren Innenausbau vorgestellt hat und wie er den Betondrempel beurteilt.

    Ich könnte mir ( vorbehaltlich der Klärung mit dem Archi ) folgendes vorstellen: Unterkonstruktion auf dem Betondrempel und an der OSB-Gaubenaußenwand anbringen und zwar durchlaufend bis an die Unterseite des Gaubendachs. Zwischen der Unterkonstruktion mit Untersparrendämmung von z.B. G+H Isover dämmen, gibts in 25 und 50 mm. Dann Dampfbremsfolie auf der Unterkonstruktion anbringen. Diese mit der Dampfbremsfolie an der Gaubendachunterseite luftdicht verkleben. An den gemauerten Wänden und auf der Rohbetondecke am Boden pro clima Contega von Moll einputzen und daran die Dampfbremse anschließen. Für luftdichte Verklebung am Fensterrahmen pro clima Tape Profil. Dito am Sparren oder was immer das ist über der Wand links oder meinetwegen Folie auf dem Streckmetall einputzen. Die Beiden Heizungsrohre vor die Wand verlegen. Befestigung des Heizkörpers auf dem Boden stehend und nicht an der Wand, weil anderenfalls die Luftdichtheit wegen der Heizrohre kaum hinzubekommen ist.

    In die Vorsatzschale vor der Gaubenaußenwand keine Steckdosen oder sonstige Durchdringungen einbauen.
     
  9. mls

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    wer plant da eigentlich?
    gibt´s keinen architekten?
    oder hat der keine ahnung?
    oder isser in urlaub?
     
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