Das alte Thema Schallschutz im Altbau

Diskutiere Das alte Thema Schallschutz im Altbau im Bauphysik allgemein Forum im Bereich Bauphysik; Hallo, Es geht um eine 3 geschossiges Mietshaus aus 1919. Die Auswände bestehen aus verschieden Material (Kies, Schlacke Bimsstein?,...)...

  1. schlumie

    schlumie Gast

    Hallo,

    Es geht um eine 3 geschossiges Mietshaus aus 1919. Die Auswände bestehen aus verschieden Material (Kies, Schlacke Bimsstein?,...) gegossen und Backsteinen ist mir eine Rätsel. Das setzt sich bei den Inneren Wänden stellenweise fort. Problematisch sind die schmalen Innenwände scheinen vielleicht 11,5 Wände zu sein sind 14cm mit Putz. Weiter war in einer den 14cm Wänden eine Tür, die Wände können durchgehend sein oder auf einen Balken der Holzbalken aufgesetzt sein. Der Aufbau der Holzbalkendecke Putz mit Putzträger Stroh, Schwartenbretter, Asche oder Lehm (ich vermute in der Geschossdecke Asche), Dielen, Spannplatten (von 196x).

    Jetzt die Fragen,

    1)Die alten Türen verschließen mit Gipskartonplatte und Dämmwolle oder zumauern unter dem Gesichtspunkt Schalldämmung?
    2) die dünnen Wände mit Gipskartonplatten und Dämmung wegen dem Schallschutz verstärken, es ist nur wenig Platz für den Abstand leider nur 5 cm. Diese dünne Wände übertragen den Schall sehr gut und regen scheinbar auch die Decke und leicht die Außenwände an. Da der übermässige Schall in der unteren Wohnung entsteht sollten die Schallen auch unten angebracht werden, nur oben bringt das was?
    3) Decke abhängen, nur was macht man oben der Boden ist uneben,
    habe auf der Spannplatte ca 3 cm Platz die Spannplatte ist bestimmt nur 16mm, also wenn ich die Spannplatte entferne sind es 4,5 cm?
    Die Decke hat Risse und löst sich. Die Decke wippt auch, hatte schon den Gedanken den Balken eine Vorspannung zu verpassen (den in der Mitte unter Spannung setzen und dann mit einem massiven Brett und der richtigen Vernagelung zu fixzieren).

    Wir bekommt man alte Schornsteine schalldichter, reicht es einfach Bauschaum zu nutzen, einfach das die Schallsäule unterbrochen ist.

    Das Problem ist das man von unten sehr viel hört, als wenn es im Nebenzimmer wäre, aber es hängt auch von der Postion der Schallquelle ab und hier scheint es die dünnen Wand zu sein wo das Übel sitzt.

    Da das Haus 4 Wohnungen hat wurde auf der anderen Seite schon probiert die Decke abzuhängen was Schalltechnisch wenig gebracht hat (2 bis 3db(a)), aber der Nachbar hat dann Rigidurplatten auf den Boden verbaut und meinte das hat was gebracht (scheinbar nicht nur warme Füße). Bringt das wirklich was für den Schall von unten?


    Also noch mal das Problem veranschaulichen:
    Druchgehende Wand über zwei Geschosse, oder durch Deckenbalken gedrennt kann ich nicht sagen, aber die Türen liegen übereinander, unten scheint sie nur mit Platten geschlossen zusein oben vom Trockenbauer geschlossen (sollte eigentlich fachgerecht sein), Die Wand müsste eigentlich aus Backsteinen bestehen.

    Ich stelle micht da vielleicht etwas an, aber ich habe da zwei Gründe
    1) fängt man bei so einem alten Haus etwas tiefer zugreifen gibt es nur Ärger
    2) man kann auch Sachen verschlimmbessern, so trockenbau mässig geschlossen Türen könne ja auch gut Schall in gewissen Frequenzen abbauen.

    Gruß
    Michael
     
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  3. Eric

    Eric

    Dabei seit:
    8. Juli 2003
    Beiträge:
    5.056
    Zustimmungen:
    0
    Was immer das sein soll, aber für diese komplexe Fragenstellung ist das Forum absolut ungeeignet !

    Es muß mit der Sanierung von Altbauten erfahrener Architekt hinzugezogen werden, der sich das vor Ort ansieht und eine Lösung des Schallproblems ( und wahrscheinlich mehr ) erarbeitet.
     
  4. schlumie

    schlumie Gast

    Hallo,

    ich schreibe hier weil ich gerne Vorschläge hätte:
    1) was ist besser eine Türöffnung im Trockenbau zu schließen, oder zumauern?
    2)wieviel bringt eine halbe Schale Gipskartonplatten mit Dämmstoff mit Aluständerwerk vor und hinter der dünnen Wand.
    3) Wie saniert man einen Balkendecke von oben (auf Dielenbrettern eine Rieselunterlage Ausgleichschicht und dann eben die Rigidurplatten (Marke von Rigips) oder gibt es da was Neues Besseres.

    habe keine Lust die Wände raus zunehmen oder mühselig die Asche zu entfernen.

    Nicht zu vergessen die alten Abzüge.

    Ich wollte eigentlich nur wissen wie die Erfahrungen mit diesen Teillösungen aussehen.

    Gruß
    Michael

    PS.: Warum muß man hier den Beruf angeben? da sehe ich wenig Sinn.
    Ich finde das sind relativ einfache Fragen
    bei 1) würde ich zu Mauern sagen Gewicht ist immer gut, bringt eben nur Feuchtigkeit in die Wohnung.
    2) es bringt was, wenn es auch unten gemacht wird, Problem es kann immer noch Schwingungen auf die anschließende Wände übertragen werden.
    3) für den Trittschall bringt es was wie auch warme Füße (und zusätzliches Gewicht ist immer gut) mit einer neuen Decke könnte das 6 db(a) bringen, was auch reichen würde mit der Verkleidung der dünnen Wand müßte es auf 9 bis 10 dp(a) kommen.
     
  5. Peeder

    Peeder

    Dabei seit:
    14. Juni 2005
    Beiträge:
    4.784
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    0
    Beruf:
    Trockenbauer
    Ort:
    Wallhausen
    Benutzertitelzusatz:
    Hersteller GK-Falt und Formteile
    Trockenbau, je seite 2 x 12,5 GKB

    Vorsatzschale 2 x 12,5 , Miwo 40 mm auf verzinkten Stahlblech ( nix Alu ) umlaufend mit Trennband, entkoppelt abgestützt, mal vorsichtig ausgedrückt ca 3-5 dB
    je Vorsatzschale.
    Messbar haben wir es schon auf 7 dB gebracht, trotz Schallnebenwege.

    eigendlich schon selbst beantwortet, ansonsten siehe Hier

    Ansonsten schliesse ich mich @Eric an, eine Garantie kann ich nicht geben, weil zuviele Unbekannte im Spiel sind.

    Peeder
     
  6. schlumie

    schlumie Gast

    Hallo,

    das Sytem von Norit gefällt mir (keine verschraubungen :-)). !!


    Gruß
    Michael
     
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Das alte Thema Schallschutz im Altbau

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