Dauerhafte Abböschung?

Diskutiere Dauerhafte Abböschung? im Tiefbau Forum im Bereich Neubau; Im Neubaugebiet, in dem wir bauen, wurde das Strassenniveau ca. 1,7m angehoben, damit genügend Gefälle für den Abwasserkanal vorhanden ist. Dies...

  1. biologist

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    Im Neubaugebiet, in dem wir bauen, wurde das Strassenniveau ca. 1,7m angehoben, damit genügend Gefälle für den Abwasserkanal vorhanden ist. Dies bedeutet, dass sämtliche Grundstücke tiefer liegen und aufgefüllt werden müssen. Dies ist insofern ein Problem, als das wir nicht wissen, wann die angrenzenden Grundstücke bebaut werden. Als temporäre Lösung wurde unser Grundstück im Bereich des Hauses komplett aufgefüllt und fällt zum Garten hin sukzessive auf Urspungsniveau ab (Zisterne und Versickerung müssen noch in den Garten, dann wird auch hier aufgefüllt).
    Zu den Nachbargrundstücken wurde abgeböscht. Auf der einen Seite wird sich das Problem in Kürze erledigen, da hier ebenfalls bald aufgefüllt wird. Bleiben also noch zwei Seiten. Prinzipiell funktioniert die Sache mit dem Abböschen, bei einem richtigen Wolkenbruch führt es jedoch zu Problemen wie sich jeder denken kann. Prinzipiell waren wir uns schon die ganze Zeit diesem Problem bewusst, jedoch wurde es uns gestern bei Starkregen nochmal "aufgezeigt".

    Wenn es halt gar nicht anders ginge, müssten wir L-Steine setzen lassen. Jedoch sind wir derweil auf der Suche nach einer günstigeren Lösung. Es geht hierbei um 27x15,5m - sprich: 42,5 umlaufende Meter. Habt ihr Vorschläge, was man hier machen könnte? Vielleicht ein Vlies?
     
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  3. RMartin

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    In welchem Winkel wurde denn abgeböscht?

    Also L-Steine für temporären Höhenausgleich hier zu nutzen halte ich erstmal 'aus dem Bauch raus' für unwirtschaftlich.
     
  4. biologist

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    Achso: aufgefüllt wurde mit sehr sandigem Boden, auf den oben demnächst der Mutterboden (recht lehmig) aufgebracht werden soll.
     
  5. Julius

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  6. biologist

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    Von dieser Seite ist das aktuell unproblematisch, da die Abböschung ohnehin schon teilweise auf fremdem Grund liegt und so momentan auch geduldet wird. Die Grundstücke sind noch nicht verkauft - sie gehören (noch) der Stadt. Das ist eben auch der Punkt, weswegen man gar nicht sagen kann, wann und ob sie bebaut werden. Ich würde sonst einfach beim Besitzer anfragen und das direkt klären, aber das geht so natürlich nicht. Prinzipiell ist es natürlich nicht rechtens, wenn unsere Erde auf einem fremden Grundstück liegt, aber letztlich kann sich der neue Besitzer darüber freuen, da es mehrere qbm sind, die deshalb nicht aus eigener Tasche zu finanzieren sind.

    Letztlich geht es also wirklich nur um die Frage: wie kann ich die Erde befestigen, ohne das der ganze Prozess Unmengen an Geld verschlingt. Setze ich L-Steine, so habe ich zwar Ruhe, später schüttet der Nachbar jedoch einfach von seiner Seite an und ich habe mehrere tausend Euro für die Katz' bezahlt.
     
  7. RMartin

    RMartin

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    Also wenn die Anschüttung ordentlich ausgeführt und verdichtet wurde, dann dürfte bei der Höhe von 1,70m und einem beschriebenen Winkel von 45° eigtl. nicht viel passieren.
    Evtl. noch eine Baufolie zur Sicherung vor starken Regenfällen befestigen. Mehr würde dich nicht tun.
     
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  9. biologist

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    Ok, dann muss ich den Erdbauer nochmal drauf ansprechen. Die Abböschung selbst ist nicht verdichtet. Über die Sache mit der Folie haben wir auch nachgedacht. Ist nur die Frage, ob es darunter früher oder später anfängt übel zu stinken.
     
  10. alex2008

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