Decken mit Holzlatten und Gipskarton verkleiden - Frage zur Dimensionierung

Diskutiere Decken mit Holzlatten und Gipskarton verkleiden - Frage zur Dimensionierung im Trockenbau Forum im Bereich Neubau; Liebes Forum, wir haben einen Holzrahmenbau und die Geschoss-Deckenbalken sollen nicht sichtbar bleiben. Auf diese soll von unten eine Lattung...

  1. Viper2000

    Viper2000

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    Liebes Forum,

    wir haben einen Holzrahmenbau und die Geschoss-Deckenbalken sollen nicht sichtbar bleiben. Auf diese soll von unten eine Lattung und Gipskarton aufgebracht werden.
    Der Architekt hat eine Grundlattung von 60x40mm ausgeschrieben(Abstand = 65cm) die direkt auf die Balken montiert werden soll. Darauf soll dann eine Traglattung mit 24x48mm (Abstand 42cm) geschraubt werden und daran die Gipskartonplatten von unten montiert werden. Wir benötigen eine Einbautiefe von mindestens 50mm um LED-Spots montieren zu können.

    Der Trockenbauer hat nun vorgeschlagen eine Traglattung von 50x30er Latten zu machen anstatt 60x40er. Davon hat er noch genug herumliegen. Es soll nur kammergetrocknetes Holz verbaut werden. Diese Latten kosten deutlich weniger was bei der gesamten Fläche fast 500€ ausmacht.

    Was haltet ihr von diesem Aufbau? Mir als Bauherr stellt sich die Frage ob die 30x50er ausreichen um auf die Balken geschraubt zu werden und ob die 24x48er Traglattung ausreicht um die Gipskartonplatten (12,5mm 2000x1250mm Standardplatten) ausreichend zu halten.

    Viele Grüße
    Viper2000
     
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  3. Gast036816

    Gast036816 Gast

    gar nichts, ich bevorzuge metallprofile.
     
  4. Viper2000

    Viper2000

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    Okay das wäre mir grundsätzlich auch sympathischer. Und wenn man es mit Latten macht was ist dann dazu zu sagen?
     
  5. ultra79

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    Ist das die Decke zwischen OG und EG?
     
  6. Viper2000

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    Das ist einmal die Decke zwischen EG und OG und die Decke zwischen OG und Dachboden beides ca. 130m². Wir haben zwei Vollgeschosse.
     
  7. R.B.

    R.B.

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    Wo ist das Problem?

    Einen Blick in die Verarbeitungsrichtlinien werfen, Abstand der Latten entsprechend wählen, und dann klappt´s auch mit 50x30. Hilfsweise den Architekten fragen und die Änderung freigeben lassen.
    Ob es sinnvoll ist mit so dünnen Latten zu arbeiten, darüber kann man streiten. Es geht ja nicht nur darum ob die Sache hält, man muss auch noch richtig schrauben können usw.
     
  8. ultra79

    ultra79

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    Dann solltest du dir insbesondere bei der Decke zwischen EG und OG überlegen ob du die Decke nicht an Federschienen oder Abhängern montieren willst - des verbesserten Schallschutzes wegen. Auch eine doppelte Beplankung könnte sinnvoll sein. Und kann auch für die Decke zum DG interessant sein - Schallängsleitung und so. Der Mehraufwand jetzt ist überschaubar - später wirst du das vermutlich nie nachrüsten auch wenn dich das gewummer von oben nervt...

    Wer hat das Ganze eigentlich geplant? Scheinbar niemand?
     
  9. Kalle88

    Kalle88

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    500 Euro? Das klingt mir utopisch viel. Das würde hier oben einen Laufmeteranzahl von 625 Meter machen! Wenn ich mit n Faktor von 0,80 €/lfm für die 6x4 Latte rechne. Ergibt also fast 21 Bund Dachlatten zu 30m! Das geht nicht mal aufs Dach zum Einlatten! Da is doch wat faul! Das müsste fast ein ganzer Kolli sein...

    Zu den Latten: Was ist mit einem Stoß der Traglattung? Soll die ernsthaft auf 3cm!!! gestoßen werden? Randabstände? Fehlanzeige vermutlich. Was ist wenn die Deckenbalken Toleranzen haben, die Latten ebenso und am Ende alles unschön wird? Details vertraglich festgehalten? Bei der vorgeschlagenen Variante müssen die Deckenbalken ja absolut Plan liegen. Ich sag mal so, aus Erfahrung hat Holz gewisse Toleranzen, wenn man die nicht will, dann wirds mit direkt raufschrauben wohl nicht gut gehen.
     
  10. Gast943916

    Gast943916 Gast

    der Preisunterschied von 60 x 40 zu 50 x 30 liegt bei etwa -,25€ / lfm, d. h. wir sprechen von ca. 110,-€, wie kommt der auf 500,-???????
    R.B. hat es wieder mal erfasst, bei den vorgegebenen Latten kann er die vorgeschriebenen Schraubabstände gar nicht einhalten
     
  11. R.B.

    R.B.

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    Bin auch bei Peeder in die Lehre gegangen. ;)
     
  12. Gast943916

    Gast943916 Gast

    jetzt weiß ich woher die grauen Haare hat...
     
  13. sniper

    sniper

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    die dind nicht grau ,das ist der gipsstaub
     
  14. Viper2000

    Viper2000

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    Die Frage war ja ob sich die 50x30er Grundlattung als Alternative zur 60x40er Grundlattung eignen würde. Wie der auf den Preisunterschied kommt ist mir auch nicht ganz klar. Aber bleiben wir mal bei den rein technischen Gegebenheiten. Die Grundlattung soll flächeneben an den Deckenbalken ausgerichtet werden (Mit Justierschrauben). Darauf wird die Traglattung 24x48 geschraubt und somit hat man 48mm zum Schrauben der Stöße der Gipskartonplatten. Randabstände sind mit 2mm ausgeschrieben. Die Randfuge soll mit speziellem Band zu Wand abgeklebt, und angespachtelt werden. So habe ich es zumindest verstanden. Also meine Frage: Eignet sich diese Konstruktion bis auf eventuelle oben genannte Schallschutzprobleme? Sollte man dann noch Mineralwolle zwischen die Deckenbalken (24cm im EG zum OG und 20cm Balken vom OG zum Dachboden) einbringen oder lieber darauf verzichten?
    Ich überlege auch weiterhin die Alternative zu nutzen und die Decke mit Direktabhängern o.ä. zum verbesserten schallschutz auszustatten.
     
  15. Gast943916

    Gast943916 Gast

    kann es sein, dass du da was durcheinander bringst?
    Randabstand hat mit Schraubabstand ÜBERHAUPT NICHTS zu tun

    eine Latte mit 48 oder 50mm ist nicht geeignet die Plattenstöße zu verschrauben
     
  16. Viper2000

    Viper2000

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    Dann war wohl mit Randabstand der Randabstand der Schrauben gemeint :-)
    Alles klar Gipser, dann werden auch keiner 48er oder 50er Traglatten genommen. Was wäre eine vernünftige Wahl wenn man die Unterkonstruktion mit Holz machen möchte? 60x40 Grundlattung, diese dann eben ausrichten und dann breite "Bretter" darauf als Traglattung zum Anschrauben des Gipskarton?
     
  17. Gast943916

    Gast943916 Gast

    Variante 1 Grundlattung 30 / 50 Traglattung 40 / 60
    Variante 2 komplett mit 40 / 60
     
  18. Viper2000

    Viper2000

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    Na das ist doch mal eine klare Aussage :-)
    Habe auch gerade wie weiter oben vorgeschlagen mal in die Verarbeitungsrichtlinien der Firma Rigips geschaut. Im PDF-Dokument was man auf der Webseite herunterladen kann, ist doch tatsächlich auch die Variante vom Architekten als zulässige Deckenunterkonstruktion aufgeführt (60/40 Grundlattung und 24x48 Traglattung). Warum veröffentlicht die Firma dies als zulässig in den Verarbeitungsrichtlinien wenn man den Randabstand der Schrauben auf den 48er Latten gernicht einhalten kann?
     
  19. R.B.

    R.B.

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    Weil die nur Trockenbauer haben die auf den µm genau schrauben können.

    Das Thema wurde jetzt aber schon oft durchgekauft, ein bisschen suchen im Forum hilft da weiter.

    Bsp.:

    http://www.bauexpertenforum.de/show...glatte-am-Plattensto%DF&highlight=randabstand
     
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  21. Gast943916

    Gast943916 Gast

    zugelassen ist das System, aber bei 50mm Latten schwer durchführbar, deshalb 40 / 60, einfacher, sicherer
     
  22. Viper2000

    Viper2000

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    Gut ich glaube aufgrund der bereits besprochenen Schall Problematik werde ich im Erdgeschoss CD profile einbauen lassen. Im Obergeschoss dann doppelt 40/60 Latten. Da benötige ich jetzt noch ein paar Tips. Wie sollte die Ausführung gemacht werden um maximalen Schallschutz zu erreichen? Wenn die Direktabhänger verwendet werden hat man ja auch wieder eine Schall Einkopplung. Und sollte die Decke dann auch mit Profilen zu den Wänden hin abgeschlossen werden oder besser "schwimmend" mit einer umlaufenden Fuge die dann mit Acryl o.ä. geschlossen wird? Ich werde das ganze natürlich mit dem Architekten besprechen aber will gut vorbereitet sein bzgl Schallschutz usw.
     
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