Decken und Fussbodensanierung im Altbau 190X

Diskutiere Decken und Fussbodensanierung im Altbau 190X im Sanierung konkret Forum im Bereich Altbau; Hallo, ich stelle mich mal kurz vor. Ich heiße Christian und bin 28 Jahre alt. Werde jetzt mit meiner Freundin zusammen ein sehr altes...

  1. #1 BigBoymann, 3. März 2012
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    Hallo,

    ich stelle mich mal kurz vor. Ich heiße Christian und bin 28 Jahre alt. Werde jetzt mit meiner Freundin zusammen ein sehr altes Zechenhaus beziehen. Für dieses Haus gibt es keinerlei Baupläne mehr, was natürlich alles sehr schwierig gestaltet. Daher werde ich von Zeit zu Zeit auch diverse Spezialisten einbeziehen. Aber nichts destotrotz haben wir uns entschlossen, auch auf Grund des Verpsprechens einiger Leute, insbesondere der nahen Angehörigen (Väter, Onkel usw sind alle schon Frührentner und langweilen sich) den größten Teil selber zu machen.
    Zum Gesamtprojekt kann ich euch kurz soviel erzählen, es soll im Erdgeschoss und im Obergeschoss der komplette Bodenbelag entfernt und neu aufgebaut werden, mehr dazu gleich hier. Im Erdgeschoss sollen einige Wände entfernt werden. Dass Haus bekommt eine Fussbodenheizung mit Solarunterstützung. Die Elektronik (inkl. Netzwerkverkabelung) wird neu gemacht. Ebenso die Wasseranschlüsse, diese werden unter fachmännischer Aufsicht komplett in Kunststoff ausgeführt. Ein angebauter Schuppen soll saniert und ins Haus integriert werden, hier muss also eine Außenmauer entfernt werden.
    Im großen und ganzen war es dass, hier und da noch ein Fenster austauschen, aber alles nichts mehr wildes.

    Nun möchte ich gern zu meiner konkreten Frage kommen.

    Wir haben gestern einmal angefangen den Boden zu entfernen. Nach einer Schicht Teppich, kam eine Schicht PVC, worauf hin noch eine Schicht PVC kam. (Gab es das mal umsonst???) Danach kam der gute alte Holzdielenfussboden. Der hat allerdings schon deutlich bessere Zeiten gesehen und ist nicht mehr zu gebrauchen. Also kurzum zwei Latten mal herausgerissen (gar nicht so einfach, die ersten beiden) und geschaut was darunter liegt. Naja was soll man sagen, auch Kohle gabs wohl früher umsonst und um den Brandschutz hat man sich keien Sorgen gemacht. Es folgte nämlich eine Schüttung mit fast 15cm Kohle. Dadrunter scheint dann eine Betonschicht zu sein, was mich ja schon fast beruhigt hat, denn ich denke von den genannten Schichten wird keine Schicht die tragende sein, da alles sehr klein dimensioniert ist. Des Weiteren sieht man im Keller die dicken Stahlträger.

    Soweit zur Entdeckung des gestrigen Tages.

    Nun kam mir als Idee, dass ja eh alles rausmuss. Der Fussboden sicherlich krumm und schief ist und ich eh nicht die kompletten 15cm runter kann, sondern eigentlich größtenteils wieder auffüllen muss. Sonst brauch ich auch noch eine neue Treppen und die alte ist schon steil genug. Es müsste doch möglich sein eine relativ flüssige Betonmischung zu nehmen und diese auf den Boden aufzubringen um ein bischen an Höhe zu gewinnen. Danach kommt ja noch der normale Fussbodenaufbau. Dämmung, FBH und anschließend Estrich. Mit der Wahl des Systems lässt sich ja auch wunderbar die Höhe der Gesamtkonstruktion entsprechend steuern.
    Sollte man hier vieleicht auch noch mit Bewehrung arbeiten?? Wobei ich dann auch nicht genau wüsste wie man diese genau anbringt. Denn ich könnte diese ja nur auf die alte Schicht Beton auflegen, oder reicht dies schon?
    Oder müsste ich dann im gewissen Abstand in den Wänden entsprechende Löcher bohren und die Bewehrungsstäbe "einkleben" und dann mit den Platten verflechten???

    Oder brauch ich das gar nicht machen und es reicht aus, Bodenausgleichsmasse zu bestellen und in der geforderten Schichtstärke aufzubringen und dann den weiteren Bodenaufbau in Angriff zu nehmen.

    Ich danke schon mal für Hilfestellung und Anregungen.

    Gruß
    Christian


    P.S.
    Kennt jemand in Bottrop und Umgebung einen guten Statiker, der fachlich aber auch preislich gut & fair ist??? Infos gerne an mich.
     
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  3. svjm

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    Guten Tag,

    auch wenn Sie meinen, das wäre alles "nix Wildes".

    Suchen Sie sich einen Fachplaner, der Erfahrung in der Sanierung ebensolcher Häuser hat (wird ja nicht das erste Zechenhaus saniert).

    Ihre Prioritätenliste erscheint mir falsch sortiert (erst einziehen und dann gelegentlich mal ein paar Fachleute (?) zu konsultieren).

    Ein gut gemeinter Tipp
    svjm
     
  4. #3 BigBoymann, 3. März 2012
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    Hallo,

    nein nein, da hab ich wohl missverständlich ausgedrückt.

    Eingezogen wird erst sobald es fertig wird. Die Spezialisten werde ich immer dann zur Hilfe holen wenn ich nicht weiter weiß und weiter darf. Ich wollte eigentlich zum Ausdruck bringen, dass die Arbeitsleistung soweit wie möglich von uns und unseren Helfern erbracht werden soll.
    Sorry wenn das falsch herüberkam.

    Aber danke für den Rat, ich weiß ihn ehrlich zu schätzen
     
  5. #4 Gast943916, 3. März 2012
    Gast943916

    Gast943916 Gast

    soweit bist du ja schon....
    deine Fragen kann man über ein Forum nicht beantworten, ohne Ortskenntniss, da muss jetzt schon ein Fachmann ran
     
  6. #5 BigBoymann, 3. März 2012
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    OK, wäre ja eine Möglichkeit gewesen, aber dann werde ich jemanden fragen, aber wer würde sowas denn machen, ein Statiker??
     
  7. manno79

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    Hi,

    ob Du mit dem Statiker da richtig bedient bist bin ich mir nicht sicher. Bekannte von mir hatten einen Architekten der ebenfalls vereidigter Sachverständiger ist sowie geprüfter Energieberater, wenn solch eine Person dann noch fachlich gut ist dann ist das Prima für den Bauherren.

    Lass Dir ein Konzept erstellen, dafür solltet Ihr aber konkret wissen was Ihr wollt und wie hoch Euer Budget ist oder ob Ihr es evtl in Kauf nehmt diverse Dinge hinten an zu stellen und später zu machen z.B. Ausbau Kinderzimmer o.ä....
     
  8. mls

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    geht´s um änderung an der decke? ersatzmassnahmen für entfallende wände?
    jooo .. ich lass mein netzwerk auch vom neurologen installieren ;)

    vermutlich wird´s keine gar so "kleine" bauaufgabe - d.h. für
    baurecht/standsicherheit/energie ist grosses kino angesagt:
    architekt/tragwerksplaner/"energetiker".
    erfahrung mit bestandsgebäuden setze ich voraus.

    also nix anderes, als svjm schon beschrieben hat...
     
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  10. #8 gunther1948, 4. März 2012
    gunther1948

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    hallo
    rat von mir: den 15 cm möglichen bodenaufbau würd ich nicht mit betonpampe verschludern sondern in gescheite dämmung zum keller nutzen.
    sonst wie svjm und mls.
    mit der vorkriegsware als berater kriegste vermutlich eine richtige enegetische sanierung nicht hin.

    gruss aus de pfalz
     
  11. manno79

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    @mls...sorry aber meinem post fehlt das wort "alleine" mit einem Statiker alleine....zur (ich nenne das jetzt mal Kombiperson) Kombiperson wie ich sie beschrieben habe...da gibts wie bei allen gute und weniger gute. Im Fall meiner Bekannten war der Herr top...natürlich kann niemand alles wissen daher auch Er natürlich diverse Sachen weitergegeben.

    Ich wollte mit dem Post und vor allem dem letzten Satz eher sagen dass man sich als Laie evtl auf was verschossen hat aber ein Fachmann wie ein Architekt einem nochmal ganz andere möglichkeiten auf die man selbst nie gekommen wäre aufzeigt....

    Ganz nebenbei...mit 15 cm Aufbauhöhe kannst Du wirklich ne Menge machen evtl eine FBH im Trockenbausystem verbauen und darunter noch ordentlich Dämmen...aber das schwirrt nur in meinem Kopf rum...bin auch nur Laie...
     
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