Deckendurchbruch, beste Technik, Statik?

Diskutiere Deckendurchbruch, beste Technik, Statik? im Beton- und Stahlbetonarbeiten Forum im Bereich Neubau; Hallo, bin neu hier, hab schon einiges im Forum gelesen, wollte mich aber nun selbst mal befragen. In unserem Haus ist eine neue Treppe...

  1. DGAusbau

    DGAusbau

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    Hallo,

    bin neu hier, hab schon einiges im Forum gelesen, wollte mich aber nun selbst mal befragen.
    In unserem Haus ist eine neue Treppe zwischen 1. Stock und Dachgeschoss nötig.
    Das Loch sollte nicht sehr groß sein (kleine Wendeltreppe genügt), Das Gebäude ist relativ alt, die Decke an dieser Stelle wurde vor 40(?) Jahren erneuert. Die Decke besteht aus Stahlbeton und ist gut 20cm dick.

    Nun stelle ich mir zwei Fragen, natürlich wie immer unter dem Aspekt, kosten zu sparen. Was wäre die günstigste Methode diesen Durchbruch zu realisieren? Ein bekannter Kernbohrer würde das auch mit einem Kernbohrer machen, ist aber dann denke ich mal relativ unsauber und viel Arbeit, kostet jedoch fast nichts. Mit Sägen geht das ebenfalls, aber wird wohl schnell mal über den 4-stelligen Bereich kosten.

    Die zweite Frage wäre die Statik. Am liebsten wäre mir natürlich ein Statiker, jedoch ließt man oft von einer kompletten Neuberechnung, die die Kosten auch mal schnell 4-stellig steigen lassen, mit Treppe und Bohrung kommt da einiges zusammen. Oft hört man jedoch auch, sofern man eine Stützwand einzieht, ist der Statiker unnötig (es wäre also nur eine Seite der Treppe offen, eine alte Wand und zwei neue Wände würden diese umschließen).
    Mit wie viel muss man bei einen Statiker denn wirklich rechnen? Ich denke nötig wird er auch mit eingezogenen Wänden sein?

    Vielen dank vorab :)
     
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  3. Thomas B

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    Das Heraussägen eines tragenden Bauteils sollte...nein...muss!!! natürlich statisch abgesichert sein. Das geht nur über eine entsprechende Berechnung. dazu benötigt der Statikus am besten die alten Berechnungen und die Bewehrungspläne von damals. Denn auch ein Statiker kann idR mangels Röntgenblick nicht in die Deckenkonstruktion hineinblicken.

    Die Kosten hierfür dürften sich aber in Grenzen halten, da ein Statiker immer von oben nach unten rechnet /für die Berechnung des Fundamentes müsste er nat. alles mit einbeziehen was von oben kommt, ist das betroffene Bauteil ganz oben, interessiert das Fundament zumeist nicht (Ausnahmen sind möglich!).

    Sparen kannst Du gerne, aber nicht daran!

    Mittels Kernbohrung neben Kernbohrung neben Kernbohrung neben Kernbohrung neben Kernbohrung ... geht natürlich. Sägen wäre natürlich schöner/ sauberer.
     
  4. #3 Skeptiker, 29. Dezember 2015
    Zuletzt bearbeitet: 29. Dezember 2015
    Skeptiker

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    Zuerst sollte geklärt werden, ob die beabsichtigte Nutzung des DG eine genehmigungspflichtige Nutzungsänderung darstellt und ob diese genehmigungsfähig ist. Dann sind die baurechtlichen Anforderungen an die Treppe zu klären. Sofern diese genehmigungsfähig oder nicht genehmigungsbedürftig ist, kommt danach der Tragwerksplaner ins Spiel und kann die wirtschaftlich optimale Lösung vorschlagen. Dafür muss in jedem Fall das Haus besichtigt werden.

    Geh für die Erstberatung von einem Stundensatz von rund 100,- € und anderthalb bis drei Stunden aus. Der eigentliche Nachweis dürfte ein Mehrfaches davon kosten, das kann Dir der eingekaufte Tragwerksplaner aber beim ersten Termin dann verbindlich sagen.
     
  5. DGAusbau

    DGAusbau

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    Erst mal vielen Dank für die Antworten.

    Der Ausbau des DG wurde bereits vor etlichen Jahren genehmigt, allerdings wurde nur ein Teil fertig gestellt und der restliche Teil als Baustopp gemeldet. Hoffe nun natürlich dass eine bloße Mitteilung, dass es fertig gebaut wird, ausreichend ist.

    Das mit dem Statiker dachte ich mir fast, besser wäre dann natürlich noch wenn der Statiker zum Ergebnis kommt, dass keine extra Mauern nötig sind.

    Die Deckenkonstruktion ist am Übergang zum Dachboden sichtbar, aber natürlich nur ein Querschnitt, ich weiss nicht inwieweit es hilft.

    Weiss jemand einen groben Richtwert was die Berechnung kostet? Wäre das mit etwa 500€ machbar, oder sollte man wirklich lieber 1.000€+ einberechnen?

    Als Ingenieur will man natürlich immer alles selbst machen, nur ist das Fachgebiet leider das falsche :shades
     
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