Deckendurchbrüche zubetonieren - wie optimale Haftung erzielen?

Diskutiere Deckendurchbrüche zubetonieren - wie optimale Haftung erzielen? im Beton- und Stahlbetonarbeiten Forum im Bereich Neubau; Hallo zusammen, eine dringende Frage: Bei unserem Bau wurde das Teppenloch zu groß ausgeführt. Klassischer Planungsfehler. Es fehlen ca. 30...

  1. #1 Waldkind, 24. Mai 2009
    Waldkind

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    Hallo zusammen,

    eine dringende Frage:

    Bei unserem Bau wurde das Teppenloch zu groß ausgeführt. Klassischer Planungsfehler. Es fehlen ca. 30 cm auf einer Breite von 1 m. Jetzt habe ich vom Statiker die Infos bekommen, welche Eisen wie in der vorhandenen Decke eingeklebte werden müssen. Soweit ist alles klar. Die Decke ist ca. 4 Monate alt und besteht aus C 25/30. Das fehlende Stück würden wir mit Silobeton (C 30/37) zubetonieren wollen.

    Die Frage ist, wie man eine bestmögliche Haftung zwischen dem "alten" Beton und dem neuen erzielt.

    Wir wären jetzt hergegangen und hätten den Altbeton gut gewässert und nach dem Betonieren alles gut mit Folie abgedeckt, damit das Wasser nicht zu schnell abtrocknet. Evtl. die Oberfläche noch mal nach ein paar Stunden nachwässern.

    Habt Ihr mir evtl. noch Tipps, damit sich die zwei Teile gut verbinden? Das Problem: Die Fuge ist von unten natürlich zu sehen. Nach dem Verspachteln und streichen sollten nix zu sehen sein.

    Besten Dank schon mal für die Hilfe,

    Gruß aus dem Walde,

    Waldkind
     
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  3. bernix

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    ....hat er auch die Info gegeben, mit was die Bewehrung einzukleben ist?:D

    Ich stell mir gerade vor, was los ist wenn sich so ein Deckenteilstück von 0,30x2,50x0,25m löst....

    Eigentlich stell ichs mir lieber nicht vor....:biggthumpup:

    Das ist ohne jegliche Ahnung keine DIY Maßnahme....!
    gruss
     
  4. #3 Waldkind, 24. Mai 2009
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    Naja, reines DIY ist das bei uns längst nicht mehr. Aber eine solche Situation hatten wir bislang eben noch nicht.

    Der Statiker hat überngens exakt den dazugehörenden "Kleber" angewiesen. Und ich werden einen Sch... tun, den nicht einzusetzen.

    Ein paar Tipps aus der Praxis wären aber hilfreicher als flotte Sprüchen...
     
  5. #4 pauline10, 24. Mai 2009
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    Aber das muß eine Hausfrau ja nicht wissen!!
    Also Fliesen werden beim Setzen in Zementmörtel nur kurz getaucht und dann mit Mörtel angesetzt. Durch das kurze tauchen kommt Wasser an die Fliesen und zieht sich in der noch trockenne Fliese nach innen. Kapilarwirkung eben.
    Dabei wird feiner Zementleim mit in die Scherbe gezogen und fördert die Verbindung.

    Also den "alten" Beton nur kurz wässern wäre mein Vorschlag.

    Baufirmen haben natürlich Pressluft und stemmen einen Teil des Betons ab bis man an die Bewehrungseisen anschließen kann.

    pauline

    PS C30/37 sollte eigentlich einer B2 Baustelle vorbehalten sein
     
  6. #5 Carden. Mark, 24. Mai 2009
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    und öbuv SV für das Maurer- und Betonbauerhandwerk
    Da steht doch "eingeklebt".
    Da brauchen keine Eisen freigelegt werden.
    Die Technik der nachträglichen "Anschlußbewehrung" setzen ist eine Leistung die durch hierfür zertifizierte und geschulte Firmen leicht zu erledigen sind.
    Insbesondere hier scheint die Herausforderung nicht sonderlich groß zu sein.

    Also lassen Sie es durch eine solche erledigen.
    Die Fragestellung selber zeugt nämlich NICHT von ausreichendem Sachverstand.
     
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