Dekovliestapeten diffusionsoffen?

Diskutiere Dekovliestapeten diffusionsoffen? im Ausbaugewerke Forum im Bereich Neubau; Nachdem wir unser gesamtes Haus erstmal mit weißer Silikatfarbe gestrichen haben, möchten wir mithilfe von Dekovliestapeten Akzente setzen. Ich...

  1. baudummie

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    Nachdem wir unser gesamtes Haus erstmal mit weißer Silikatfarbe gestrichen haben, möchten wir mithilfe von Dekovliestapeten Akzente setzen.

    Ich mache mir ein wenig Gedanken wegen der Restfeuchte, die evtl. noch in den Neubau-Wänden vorhanden sein könnte. Duch die Silikatfarbe kann die ja diffundieren. Wie aber sieht es mit Kleister und Tapete aus? Gibt es hier spezielle diffusionsoffene Produkte oder kann man pauschal sagen, dass das unproblematisch ist?
     
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  3. evilthommy

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    feuchtigkeit mit hydrometer messen, wenn trocken, kein problem diese zu tapezieren.

    man kann fast davon ausgehen, wenn das haus schon bewohnt ist, das es trocken ist, bzw der putz trocken ist.
     
  4. baudummie

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    Muss man auf spezielle Dekovliestapeten bzw. Kleber achten? Manche Hersteller schreiben was von "diffusionsoffen", manche nicht, der Wasserdampfdiffusionswiderstand µ war aber bisher noch bei keiner angegeben.

    Es handelt sich um einen Neubau - das Haus ist noch nicht bewohnt.
     
  5. sarkas

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    Also zum Einen Mal kann man nicht davon ausgehen, dass ein Haus trocken- weil bewohnt ist.
    Zum Anderen ist die Frage wie lange steht das Haus und wie würde gelüftet/getrocknet.
    Ein Haus braucht auch bei entsprechenden Lüftungs- und Trocknungsintervallen zwischen 2 und 4 Jahre bis es trocken ist.

    Bei einer leichten (zu definierenden) Restfeuchte, sehe ich bei "bestimmten" Vliestapeten nicht wirklich ein großes Problem.
    Die Bezeichnung Vlies steht bei "normalen" Tapeten nur für das Trägermaterial. Die Diffusionsmöglichkeit einer Tapete hängt aber eher von der Oberfläche ab. Das heißt, wenn Du eine Tapete mit einer fertigen (Kunststoff)Oberfläche hast, könnte es sein, das diese die Austrocknung behindert und sogar zur Förderung von Schimmelbildung neigt. Vliestapeten sollten also welche sein, die überstrichen werden müssen.

    Ideal wäre es aber ohne Tapeten ...
     
  6. baudummie

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    Überstreichen würde nicht viel Sinn machen. Wir möchten ja lediglich Akzente setzen, d.h. einen Streifen oder höchstens eine kleine Innenwandfläche. Ansonsten sind wir auch keine Tapetenfans...
     
  7. sarkas

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    Du hast aber schon verstanden, was ich Dir erklärt habe .... oder? :e_smiley_brille02:
     
  8. baudummie

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    Dass es vor allem auf das Oberflächenmaterial und nicht auf den Träger (Vlies) ankommt? Ja, ich weiß nur noch nicht, aus welchem Oberflächenmaterial die Tapete besteht. Und der Hersteller lässt sich Zeit mit seiner Antwort...
     
  9. baudummie

    baudummie

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    Die Oberfläche ist laut Hersteller aus Vinyl, sd>2,0m. Das heißt, ich sollte das lieber sein lassen?
     
  10. feelfree

    feelfree Gast

    Echt, Vinyl? Jetzt nicht nur als Trendbelag auf dem Boden, sondern auch noch an den Wänden? Gruselig...
     
  11. Jan81

    Jan81

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  12. baudummie

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    Danke für den Link, sehr interessant.

    Der Hersteller, der ohne Phthalate auskommt, setzt 1,2-Cyclohexandicarbonsäurediisononylester (was für ein Wort...) als Weichmacher ein. Der wird laut Wikipedia auch bei Kinderspielzeug eingesetzt - man sollte also fast meinen, dass das dann harmlos wäre. Sollte?

    Wobei ich mittlerweile auch schon etliche Vinyl-Vlies-Tapeten gesehen habe, die das französische VOC-Label mit A+ tragen (wie auch bei Vinylbodenbelägen), Grenzwerte siehe hier: http://www.eco-institut.de/fileadmi...abelling/VOC/eco-INSTITUT_Infosheet-FrVOC.pdf

    Um nochmal zurückzukommen zur Diffusionsfähigkeit. Mir ist es zu riskant, eine solche Tapete an eine Außenwand zu klatschen. Aber bei einer Innenwand, die nicht beidseitig beklebt wird, sieht es doch schon wieder besser aus, oder? Zumal in den Innenräumen ja ähnliche Luftfeuchtigkeiten herrschen sollten.
     
  13. #12 Hundertwasser, 21. Februar 2014
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    Immer wieder Interessant welche Verrenkungen gemacht werden wegen eines physikalischen Vorganges der so gut wie keine Auswirkungen auf den Innenraum hat.
    Leute, machts an die Wände was ihr wollt, tuts vernünftig heizen und lüften und denkt nicht über die Diffusion nach! Das leben wird wieder schöner, ehrlich!

    Wer sich trotzdem den Tag versauen will denkt über folgende Fragen nach:

    Unter welchen Bedingungen findet eine Diffusion der Raumfeuchte in die Außenwand hinein statt?
    Wieviel Wasser dringt dabei ins Mauerwerk ein?
    Warum soll ein hoher Wert denn gut sein wenn man sonst doch sehr darauf bedacht ist, Feuchtigkeit aus Mauerwerken heraus zu halten?
     
  14. Jan81

    Jan81

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    Das dachte ich auch als ich den Beitrag gelesen haben :D
     
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  16. baudummie

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    Welche Alternativen gibt es denn zu Vinyl-Vlies-Tapeten? Bei Papiertapeten gibt es mir zu wenige schicke Designs...

    Heute habe ich in einem Fachhandel zum ersten Mal eine Flüssigtapete aus Baumwolle und Seide gesehen. Kommt aus Japan. Finde ich sehr interessant. Hat damit schon jemand Erfahrung?
     
  17. sarkas

    sarkas

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    Oh doch, hat er - der physikalische Vorgang ...

    ... weils hier nicht um das "Hineindiffundieren" (Sorption) sondern um das "Heraustrocknen" von Restfeuchte aus dem Rohbau geht und da habe ich bereits Tapeten von hinten schimmeln sehen.

    Manchmal hilft lesen wirklich :winken
     
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