Der GÜ, die Preise und der Maschinenbauer

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  1. MartinC

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    Hallo alle zusammen,

    erstmal eine kleine Vorstellung und die Rahmendaten:

    Ich bin Dipl.-Ing Maschinenbau und arbeite in der Automobilindustrie (also andere Baustelle). Wir planen im Raum Mainz zu bauen, bis jetzt ist KEINE Unterschrift geleistet.

    Mir ist bewusst, dass es um den GÜ schon viele Themen gibt (die ich auch eifrig gelesen habe) nur tue ich mit der Bewertung eines Angebots doch sehr schwer.

    Vielleicht kann mir jemand anhand eines konkreten Objektes (das uns auch sehr interessiert) weitere Hilfestellung zur Bewertung solcher Objekte geben.
    Mein Problem hierbei als Maschinenbauer :irre ist wohl das Arbeiten mit Stücklisten und ich versuche dann natürlich jeden Aufpreis des GÜ zu verstehen (was wohl nie funktionieren wird)
    Es geht wohl eher darum die Endsumme zu klären und ob das Preis-/Leistungsverhältnis stimmt.

    Prinzipiell sind wir nicht davon abgeneigt mit einem GÜ zu bauen, da wir beide berufstätig sind und nicht alles ausschreiben können und wollen.
    Mir ist auch klar, dass der GÜ dabei was verdienen muss und will.

    Zum Objekt:

    Doppelhaushälfte Raum Mainz
    2 Gauben
    Abmessungen 6,5 x 11 m
    Keller gemauert (Rohbauhöhe 2,62m), Ausbau wie Wohnraum (Türen, Heizung usw)
    1,5 Geschossig
    Satteldach
    Ziegel T10 30cm
    Gasbrennwerttherme + Radiatorheizung Buderus
    Gede Türen
    Schüco Profile, 2fach glas
    Fliesen 20 €/m²
    Elektrik Busch Jäger, 4 Doppelsteckdosen/PC/Telefon/Sat pro Schlafzimmer
    Kenngott Bolzentreppe
    Sanitär Villeroy und Boch, Kaldewei, Ideal Standard (davon die billigsten, ist ja auch verständlich)

    Dies ist die Grundausstattung des Hauses, Preis 179.000 Euro (was mir nicht tu teuer erscheint)

    Die Aufpreise (unsere Wünsche):

    breiter Bauen 7 x 11 m ======== 8000 Euro
    Fußbodenheizung pro Geschoss == 3000 (also 9000 für alle :respekt )Euro
    Kamin ===================== 3800 Euro
    anderer Stein T9 ============= 6500 Euro
    3 fach Glas ================= 2750 Euro
    Treppe bis Spitzboden ========= 2400 Euro
    Noch ein paar Kleinigkeiten (Leerrohre usw) 2500

    Summe Aufpreise ca 35000 Euro
    Summe Haus 214000

    Bei 7 Meter Breite resultieren:
    Bruttofläche 184 m², 112m² Wohnfläche, 12m² Spitzboden, 60m² Keller
    710 cbm

    Rechnung 214000 / 710 = 301 Euro pro cbm
    Dies gilt doch für eine gehobene Ausstattung. Wie ist das Haus einzustufen?

    Bei einer Rechnung pro Qudratmeter Wohnfläche tue ich mich noch schwerer?

    Könnt ihr mir mal erklären wie ich am besten so ein Objekt abschätzen kann. Es gibt auch einige Kostenrechner im Internet.
    Was ich hier nicht erreichen will ist eine Absegnung von Euch. Die Entscheidung muss ich schon selber treffen. Mir persönlich kommt das Haus mit den Aufpreisen etwas zu teuer vor.

    Gruß Martin
     
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  3. Bughandle

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    oh je, wenn du wirklich die Threads zu dem Thema GÜ/BT/Leistungsbeschreibung gelesen hättest wüßtest du, dass es halt so nicht läuft.

    Ich will mal einen Anreiz schaffen, nochmal zu lesen...

    Gemauerter Keller (immer interessant!)
    Ohne Bodengutachten werdet ihr wohl nicht anfangen.
    Was sagt dieses zum Thema Wasser?
    Aha, und was würde dich eine WW an Aufpreis gegenüber Standard-Keller kosten?
    Ausbau wie Wohnraum? Klingt super, ist damit gemeint die gleiche Wärmedämmung des Estrichunterbaus wie EG? Die könnte nämlich bescheiden sein.
    Ausgebaut wie Wohnraum, hmm...also gleicher Putz, Elektronistallation (Anzahl Dosen, unter Putz), und sicher gibt es keine häßlichen Rohre, die der Sani spazieren führt (da bin ich echt gespannt). Übrigens könnte nur im Keller schon eine ordentlich Menge Wärme flöten gehen, weil ein Standard 30er Ziegel halt schlecht wärmedämmt. Perimeterdämmung braucht man nicht?
    Welche Tiefbauerleistungen sind enthalten?

    Fenster/Türen ohne Specs
    Das ganze Thema Dach/Dämmung ist auch ausgespart.

    Einen T9 in 30er Stärke ist vielleicht auch keine tolle Lösung, lieber gleich auf 36er?
    Du schreibst von gehobener Ausstattung - wo finde ich die?
    Das ist gerade mal guter Standard.

    usw...


    Bevor man irgend etwas zum Preisleistungsverhältnis sagen kann LESEN, LESEN und sich alles vom GÜ schriftlich geben lassen, und damit ist nicht das schöne bunte Marketing-Prospekt von denen gemeint.

    Ah, und danach darauf vorbereitet sein, dass trotzdem 1 oder 2 Nachträge kommen werden!

    Aber das ist nur ein Nebelfeuer, was ich hier abgeschossen habe.
    Hope it helps
     
  4. MartinC

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    Hi Bughandle,

    mir ist schon klar, dass das so nicht läuft wie ich gewohnt bin zu arbeiten.
    Der Kaufmann macht in jeder Branche gesalzene Aufpreise für Extrawürste, im Preis ist nur der Standard.

    Du glaubst garnicht wie sehr ich schon die Bau- und Leistungbeschreibung auseinandergenommen habe (es ist nicht das "bubte" Marketing Prospekt). Wie du sagst man entdeckt nach jedem Rat wieder neues. Ich wollte nur hier nicht die komplette Beschreibung darlegen, da das sicher etwas zu weit geht. Falls erwünscht kann ich nachlegen.


    z.B.
    Bodengutachten zeigt bis 3.80m kein Grundwasser

    Weiterhin schreibe ich ja auch:
    "Rechnung 214000 / 710 = 301 Euro pro cbm
    Dies gilt doch für eine gehobene Ausstattung. Wie ist das Haus einzustufen?"

    ...und das aus dem Grund, da ich nicht der Meinung bin gehobene Ausstattung zu kaufen.

    Jeder definiert ja seine gehobene Ausstattung anders, was hier ja auch schon öfters besprochen wurde.
    Dies zeigt sich ja auch in den unzähligen Baukostenrechner die ich schon bemüht habe.

    Jetzt Frage ich mal andersrum:

    Angenommen ihr entscheidet euch für den GÜ.

    Wie würdet ihr die Arbeit mit dem GÜ angehen und seine Bauendsumme überprüfen?
    Irgendwie müsst ihr das doch auch abschätzen?

    Der Weg scheint ja nach allem was ich gelesen habe am Berater nicht vorbeizugehen.

    PS: Unsere Autos werden mit Extrawürsten ja auch überteuert :wow

    Gruß Martin
     
  5. #4 Ralf Dühlmeyer, 5. November 2008
    Ralf Dühlmeyer

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    Welche Ausstattung Sie bestellen, welche Sie bezahlen und welche Sie bekommen - das sind drei verschiedene Dinge.
    Eine Kalkulation eines Hauses können Sie so wenig nachvollziehen wie die eines Autopreises.
    Sie bekommen EHRLICHE Angebote in einer Spanne von +- 30 % für GLEICHEN Inhalt. Von den Unseriösen wolen wir gar nicht erst reden.

    (Oder können Sie mir erklären, warum in D ein Auto netto teurer ist, als das vergleichbare Fahrzeug des selben Typs in S) Nö - können Sie nicht. Ist nicht schlimm.

    GÜ Angebote können Sie nur annehmen oder ablehnen. Aber NIEMALS vergleichen!

    MfG
     
  6. Papi

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    Na ja, die Aufpreise klingen schon nach sehr guter Marge:

    - 8.000,-- für 50cm mehr Hausbreite ?
    - 9.000,-- AUFPREIS für FBH ???

    Alleine die "Kalkulation" dieser Aufpreise würde mich schon zweifeln lassen, ob ich hier den richtigen Partner habe.

    Gruß
    Frank
     
  7. Julius

    Julius

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    Werbung hier erfolgt gegen meinen Willen!
    Der Aufpreis für FBH ist unangemessen, um nicht zu sagen unverschämt.

    AnsonsteN.
    Habt Ihr das Grundstück also schon gekauft?
     
  8. Bughandle

    Bughandle

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    @Papi

    - 8.000,-- für 50cm mehr Hausbreite ?

    Da fängt es doch schon an, wenn da alle Ausbauleistungen mit drin sind, ist das sogar günschtisch!
     
  9. Thomas B

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    Findest Du???

    Würde ich so nicht sagen. Denn: Bei dieser Hausverbreiterung kann man nicht einfach den m³ oder m² - Preis nehmen und das dann linear hochrechnen. Logisch: Mehrkosten sind da natürlich schon anzusetzen, aber es gibt diverse Gewerke, die von einer solchen Vergrößerung völlig unberührt bleiben: Treppe, Haustechnik (bei einer 7,7%-igen Vergrößerung des hauses wird die Heizung nicht automatisch teurer oder die Badausstattung!), Fenster,...usw. usf.

    Dennoch: Selbst wenn die tatsächlichen Mehrkosten sich nur auf EUR 3.000 oder von mir aus EUR 5.000 belaufen, so hat der Kunde eben die Möglichkeit beim "Standardhaus"
    zu bleiben. Das war ja nicht teuer, wie er sagt. Also fängt der BT/ GU nun an den nur kärglich kalkulierten Gewinn den bedürfnissen seines Kontostandes anzupassen: Nachträge werden knackig kalkuliert...da rollt der Rubel...

    Gruß

    Thomas

    PS: Kosten für FBH sind i.d. Tat indiskutabel. Gehe daher nicht weiter darauf ein.
     
  10. Bauwahn

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    Für das Geld bau ich Dir die FBH zusätzlich zu Deiner Heizung ein...
     
  11. Bughandle

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    Hmm...klar, aber wenn Kunde Preisgarantie bekommt für das alles:
    Werkplanung, Statik und alle Ausbauleistungen...
    fände ich das ganz ok. Beim linear umgelegten Quadratmeter-Preis ist es sowieso günstig...
     
  12. Thomas B

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    ...jetzt geht's wieder los ....sorry....: glaubst Du wirklich daß er Werkplanung u. Statik kriegt???? Ehrlich?????

    Wie gesagt: Preiskalkulation muß der GU nicht offenlegen. Kunde kann es akzwptieren oder eben die Satndardvariante bauen. Ist seine Entscheidung.

    Daß die Kalkulation möglicherweise nicht so ganz kundenfreundlich sein könnte lassen zumindest die angebotenen Mehrkosten für FB-Heizung erahnen....

    Gruß

    Thomas
     
  13. Bughandle

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    Glauben? Aber nebenbei, das gibts schon...
    Glaskugel?

    Ist alles durchgekaut.
     
  14. MartinC

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    Hallo alle,

    tut mir leid wenn schon wieder eine lästige GÜ Diskussion entsteht, aber das zeigt mir auch die Problematik auf.

    Ich sehe es mittlerweile ähnlich wie Herr Dühlmeyer. Entweder ich akzeptiere den Preis oder ich lass es bleiben. Vergleichen jeder Kleinigkeit ist unmöglich und macht mich auch verrückt.

    Man fängt natürlich an (denke es liegt in der Natur des Menschen) zu kontrollieren ob die Aufpreise gerecht sind.

    Zu Julius:
    Nein. Wir haben noch nicht unterschrieben, auch kein Grundstück gekauft. Ohne Bodengutachten kaufe ich das Grundstück nicht, oder zumindest nicht ohne Rücktrittsmöglichkeit. Alle 6 Nachbarn haben bis 3.80 kein Grundwasser. Was natürlich nicht ausschließt, das dieses Grundstück Wasser hat.

    Die Vergrößerung des Hauses würde keinen neuen Zimmer, Fenster etc generieren.

    Man muss auch dazu sagen, dass nebenan schon zwei Doppelhäuser dieses GÜ stehen, wovon ich schon eins von innen gesehen habe.
    Grundsätzliche Aussage war: "Alles OK bis auf Kleinigkeiten", darunter ein Bau-Ing.

    Privates Problem ist meine Frau: Sie hat diesen "Will haben Effekt" :mauer
    Wir sind uns beide einig, dass es dieses Gebiet sein muss. Nur leider ist die Auswahl der Grundstücke begrenzt und größtenteils mit GÜs vermauschelt (was schon fast nen BT draus macht)

    Aufpreis hin oder her, wenn ich mit Architekt bauen will sind die Baukosten ja auch nur Schätzungen.

    Sind solche Rechnungen auf Kubikmeter umbauter Raum oder Quadratmeterpreise denn überhaupt verwendbar.
    Wenn JA wie sehen die für so ein Haus aus?

    Gruß Martin
     
  15. #14 wasweissich, 5. November 2008
    wasweissich

    wasweissich Gast

    eine vernünftige baubeschreibung aushändigen lassen , inkl. bemusterung vor der unterschrift (da kommen der willichhabenehefrau vielleicht die ersten zweifel) , das ganze dann von einem lesen lassen , der das auch versteht , dann sieht man ob es ein schnapp ist oder ein flopp . der gü muss ja nicht ein xxxx sein , und vielleich hast du ja glück........

    und wenn er nicht zu verbergen hat , spielt er da mit .

    denkt j.p.
     
  16. kalauer71

    kalauer71

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    Achtung: Manche Finanzämter sind clever genug um hier einen versteckten BT zu erkennen und verlangen dann die Grunderwerbssteuer nicht nur auf den Grundstückspreis sondern auf den Gesamtpreis. (Und das ist dann nicht nur Kleingeld...) Ihr solltet also schon sicherstellen, dass es keine versteckten Klauseln gibt, dass das Grundstück nur zu haben ist bei Bau mit diesem oder jenem GÜ.

    Gruß,
    Thomas
     
  17. ToStue

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    Irgendwie bleibt es für mich ein Rätsel: GÜ/BT Pläne müssen geprüft werden, extern, wenn man es richtig machen will. Eigenen Bauausführungsüberwachung braucht man auch. Ergebnis: Man beschäftigt sich mit der Materie!

    Wo ist da Bitte der Unterschied zum Architekten? Der macht doch exakt dasselbe. Und auch hier: Man beschäftigt sich mit der Materie!

    Und wer glaubt, dass sein Haus nach X Monaten einfach fertig da steht, ohne dass er sich damit länger auseinandergesetzt hat, hat m. E. und im Besten Falle! (nur) einen "Dachschaden" oder zuviel Geld ;)

    Die einfachste Lösung: Frau umerziehen. :)

    Viel Erfolg!
     
  18. driver55

    driver55

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    Hallo Martin,

    das erste was mir beim Startposting ins Auge stach, "Weisst Du, wie breit (schmal) 6,5 m sind? (Innen ca. 5,8 m). Aber Du hast es ja gleich schon minimal korrigiert.:28: Zum "Verbreiterungspreis" kann ich allerdings nichts sagen.

    Was hat denn das Grundstück für Abmasse? 10 m x 20 m ?
    Ich vermisse dazu die klassische Fertiggarage (2,5 m x 5,x m), wo in solchen Gebieten das Auto zu 95% auf der Strasse steht, statt in der Garage. Meist weil in der Garage soviel "Müll" steht, welcher im Haus keinen Platz mehr findet - weil zu klein.
    Oder gibt es hier irgendwo eine Tiefgarage oder nur einen Stellplatz?
     
  19. MartinC

    MartinC

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    Hallo Driver,

    ja leider ist mir bewußt wie schmal 6,5 m sind. Ich würde auch gerne "Schlauchzimmer" vermeiden.
    Das Grundstück sind ca 25m x 11 m =275m² bei einer GRZ von 0.3 ==> macht 82.5 m²

    Es ist keine Garage inklusive. Nachbarn haben alle eine Einfahrt und am Ende die Garage
    (also 20 m plus ca 5 m Garage). Da bleibt natürlich für den Garten nur ein "Handtuch".

    Durch die Einfahrt kann das Haus natürlich nicht mehr breiter werden.

    Mainz hat an Neubaugebieten auch leider nichts zu bieten was uns sonst zusagt. Von den Preisen in Mainz möchte ich garnicht sprechen. Von 300 bis 500 Euro /m² ist alles dabei.
    Man steht halt vor diesem Doppelhaus und denkt sich: "300.000 Euro (und mehr) für dieses Ding (600.000 DM :irre, aber Mark gibt es ja nicht mehr)". Mehr ist hier einfach nicht drin.


    Gruß Martin
     
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  21. bruchpilot

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    _____________

    Hallo,

    ich sehe es eigentlich ähnlich wie meine Vorredner, Preis der DHH (warum kein freistehendes EFH? Nachteile einer DHH bedacht???) mit Grundausstattung und gemauertem Keller ginge vielleicht gerade noch so in Ordnung (Preisgefüge ist eh von Region zu Region verschieden und daher schlecht vergleichbar), Zusatzausstattungen finde ich auch teilweise erheblich überzogen (9T€ für FBH! wir haben z.B. gerade einmal 2T€ zubezahlt).

    Ich würde wohl auch gleich ein dickeres Mauerwerk vorziehen, kann man schlecht nachrüsten.

    Abmessungen der Grundfläche erscheinen zwar zunächst etwas klein, andererseits sind >70qm Grundfläche auch nicht soooo klein, wobei 7x11 natürlich schon etwas mehr sind als 6,5x11. Müsste man mal sehen, macht das in der Realität (Schlauchoptik, eingeschränkte Möglichkeiten der Mobiliareinrichtung) soviel aus?

    Braucht Ihr den geplanten Kamin wirklich oder entspringt der Wunsch dazu nur Träumerei/Romantik? Kamin verursacht viele Extrakosten (Anschaffung, Unterhaltung, Wartung und Pflege), macht Dreck, kostet Platz und saubere Luft - und das für die hypothetische Möglichkeit, an kalten Winterabenden mit einem Glas Rotwein auf einem Bärenfell davor zu liegen? Tut Ihr das?

    Das Geld würde ich persönlich (MEINE MEINUNG) eher in inneren/äußeren Blitzschutz stecken, schonmal damit beschäftigt? Oder macht Ihr das erst, wenn er eingschlagen hat und die Bude gerade am Abfackeln ist?

    Holt Euch auf jeden Fall weitere vergleichbare Angebote ein, schon in Vorbeuge für`s schlechte Gewissen und das ungute Gefühl, schon vor Beginn der ganzen Aktion über den Tisch gezogen zu werden.

    Viel Glück und Erfolg dabei!


    Be cool!
     
  22. MartinC

    MartinC

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    Hallo Bruchpilot,

    zum Kamin:
    Der Kamin ist für uns schon das kleine Stück "Träumerei" das wir haben wollen. Weiterhin denke ich. dass es für den Wiederverkauf des Hauses ( falls nötig) besser ist.

    Ein freistehendes EFH hätte ich auch lieber, nur mit den Qudratmeterpreisen ist das hier nicht möglich (denke ich zumindest). Dafür sollten schon ab 350 m² aufwärts nötig sein. Das macht dann mit Anschluss kosten und Nebenkosten mindestens 130.000 Euro.
    Ich denke nicht, dass ich für 170.000 ein Einfamilenhaus hinstellen kann, das mittleren Standard hat (ich lasse mich gern eines Besseren belehren)

    ... und Blitzschutz ist ein guter Tipp, der in meine Liste aufgenommen wurde :)

    Gruß Martin
     
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