Detailverhandlungen bei Bestandsobjekt im Beisein des Maklers?

Diskutiere Detailverhandlungen bei Bestandsobjekt im Beisein des Maklers? im Baufinanzierung Forum im Bereich Rund um den Bau; Ich habe nun mein Traumhäuschen gefunden, ein Experte hat es begutachtet und bescheinigt, dass der Zustand ok ist und jetzt geht es darum, die...

  1. musiker

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    Ich habe nun mein Traumhäuschen gefunden, ein Experte hat es begutachtet und bescheinigt, dass der Zustand ok ist und jetzt geht es darum, die Details zum Verkauf zu klären. Da das ganze (leider) über Makler abgewickelt wird, habe ich den derzeigen Eigentümer, obwohl dieser selbst drin wohnt) nur mal kurz zu Gesicht bekommen.

    Ist es üblich, dass die Preisverhandlungen und Klärung von Details im Beisein des Maklers gemacht werden? Ohne den komme ich an den Verkäufer nicht ran, da ich nicht mal eine Telefonnummer habe.
     
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  3. Baufuchs

    Baufuchs Gast

    Oftmals

    will der Verkäufer gar nicht selbst mit dem Kaufinteressenten verhandeln.

    "Komme nicht an den Verkäufer ran"

    Wieso nicht? Schreibst doch selbst, dass er noch in dem Haus wohnt.

    Klingel kaputt?:28:
     
  4. musiker

    musiker

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    Ja, ist wohl ein Baumangel - vielleicht sollte ich das Haus doch nicht kaufen ... ;)

    Nein, über den direkten Weg würde es schon gehen. Aber ich will mich nicht gleich unbeliebt machen und ohne Terminvereinbarung auf der Matte stehen - angeblich gibt es noch mehr Interessenten, und es wäre doch schade, wenn es dann an sowas letztlich scheitert.
     
  5. mic67

    mic67

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    Hallo musiker,

    bei einem Objekt war auch der Makler beim entscheidenen Gespräch zugegen. Er hatte die Rolle des Moderators. Er hat ja Interesse an einem Abschluss und zu dem höchst möglichen Preis.

    Außerdem ist es nicht jedem gegeben zu handeln.

    Wir sind uns nicht einig geworden - und im Nachhinein sag ich auch GsD.


    Hattet der Eigentümer aktiv bei der Besichtigung mitgewirkt ? Oder hattet ihr den Eindruck, dass er alles dem Makler überlassen hat.
    Dann würde ich nicht klingeln.

    Ansonsten lass dich von dem Makler nicht stören. Ggf. sprecht über den für euch möglichen Preis und der VK kann es sich überlegen und später anrufen.

    Gruß
    Mic
     
  6. bernix

    bernix

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    vereinfacht ausgedrückt:
    wenn der Makler vom Eigentümer bezahlt wird, kann es durchaus so sein, dass der Eigentümer zum Verkauf nur seine Unterschrift unter den Vertrag setzen will...
    wenn der Makler von mir bezahlt wird, gebe ich vor wann ich mit dem Eigentümer kontakt aufnehme.
    Makler sind meistens nicht in der Positon alle Fragen zeitnah beantworten zu können und Preisverhandlungen über den Makler können fürchterlich schief gehen....
    gruss
     
  7. mic67

    mic67

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    bernix

    in der Regel hat der Eigentümer einen Vertrag mit dem Makler. D.h. der Eigentümer sagt ob mit oder ohne Makler.
    Bezahlen soll idR der Käufer - kann daher den Wunsch äußern ohne Makler.

    Ob es gut ist mit oder ohne Makler hängt von vielen Faktoren ab.

    Wie ist der Eigentümer drauf ? Hat er realistische Preisvorstellungen ? Wie viele Interessenten gibt es ? Wie lange hat der Makler das Objekt schon an der Backe ?
    Ggf. kann der Makler auch auf Seiten von musiker sein.

    Gruß und gutes Gelingen
    Mic
     
  8. Seev

    Seev

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    Auch wenns in der Situation jedem schwer fällt einzusehen, daß er als Käufer den Makler (unnötig?) mitbezahlen muss: Wenn er einen ordentlichen Job macht, kann er als Mittler einem die Sache auch sehr vereinfachen und ggf. angenehmer machen, und dann ist er auch sein Geld wert. Aber diese Frage stellt sich für den Käufer wohl nicht. :D

    Es sollte dem Kaufinteressenten nach dem ersten Kontakt mit dem Makler ja bekannt sein, wieviel ihn der Makler kosten wird, wenn er das Objekt bekommt. Meist wird der Käufer den Löwenanteil bezahlen von den bis zu 6% + MWst, wenn ich mich recht erinnere.

    Bei uns ging die Preisverhandlung ausschließlich über den Makler, was ich als gut empfand.

    Übrigens würde ich rein aus meinen bisherigen Maklererfahrungen der Meinung widersprechen, daß der Makler an einem möglichst hohen Preis interessiert ist. Er ist eher an einem möglichst hohen "Gesamt-Cash-flow" p.a. interessiert.
     
  9. bernix

    bernix

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    @mic
    ...es geht hier nicht um MIT oder OHNE Makler...sondern darum, wann die Verhandlungen nicht mehr über den Makler gehen sollen (oder müssen!).
    -
    Und mic: der Makler ist nur auf seiner Seite! Wenn die Position zufällig mit der des Käufers übereinstimmt....schön, aber trotzdem nur ZUFALL.:biggthumpup:
    -
    Ab einem bestimmten Punkt musst du den Verkäufer kennenlernen, weil bei solchen Dingen auch die Sympathie entscheidet.
    -
    Wie lange ein Makler dazwischen bleibt ist auch von dessen Qualität abhängig...und die ist leider oft mehr als unterirdisch..
     
  10. #9 musiker, 3. April 2010
    Zuletzt bearbeitet: 3. April 2010
    musiker

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    Der Preis ist ziemlich realistisch, der VHB-Preis liegt nur wenig über dem Preis, den der von mir beauftragte Gutachter genannt hat - da denke ich, dass man sich einig werden wird.

    Bisher war mein Eindruck schon, dass der Verkäufer möglichst wenig damit zu tun haben will. Lediglich bei der Besichtigung mit dem Gutachter hatte ich darum gebeten, dass er dabei ist, weil der Makler einige Fragen, die ich bei der ersten Besichtigung hatte, nicht beantworten konnte. Das hat er dann auch gemacht, sich aber nach einer Viertelstunde verabschiedet.

    Mein Eindruck von dem Makler ist ganz ok - zwar hat er im Vorfeld zu wenige und zu ungenaue Infos eingeholt, aber zumindest versucht er nicht, alles auf Teufel komm raus schönzureden. Trotzdem wäre es mir natürlich lieber, wenn es ohne Makler ginge - mit der Gebühr habe ich mich schon abgefunden, aber über die endgültigen Details (Preis, Übergabekonditionen - der Eigentümer hat noch nichts Neues, was wird vor der Übergabe noch gemacht etc.) würde ich schon lieber direkt mit dem Eigentümer verhandeln.
     
  11. #10 Olaf (†), 3. April 2010
    Olaf (†)

    Olaf (†)

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    Ganz...

    langsam mit de Leutche umgehen: Mitunter kann der Nocheigentümer gar nicht anders als den Schnabel halten.
    Weiß ja nicht, wie viele Maklerverträge Ihr schon gesehen haben. Aber manche sind schon fast ne Entmündigung des Verkäufers und mit happigen "Entschädigungszahlungen" gespickt.
     
  12. Jessi75

    Jessi75

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    Wir wussten gar nicht, wer der Eigentümer war. Wir haben alles über den Makler gemacht. Wir haben uns das Haus montags angesehen und ihm direkt gesagt, was wir dafür bezahlen wollen. Er sagte, er würde das mit dem Verkäufer abklären. Dienstag morgen rief er zurück und nannte uns den Preis, für den der Verkäufer verkaufen würde. Das waren nur 5 T mehr als wir geboten hatten. Also haben wir direkt zugesagt. Ich hatte schon das Gefühl, dass der Makler sich auch für unseren Preis eingesetzt hatte. Er hatte sein Geld schneller und einfacher verdient als hätte er noch mit 10 anderen Termine machen müssen und dann vielleicht 10 T mehr fürs Haus bekommen. So hat es genau 1 Woche gedauert bis das Haus verkauft war. Den Verkäufer haben wir erst beim Notar das erste und letzte mal gesehen.
     
  13. musiker

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    Das Haus ist 40 Jahre alt, und ich habe keine Ahnung - nee, da traue ich mir ohne Expertenrat nicht zu, einen Preisvorschlag zu machen.
    Ich habe den Makler jetzt angeschrieben und es ihm überlassen, ob er die Preisverhandlung übernimmt oder der Eigentümer - mal sehen, wie es weitergeht.
     
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  15. musiker

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    Ich weiß, dass man uralte Threads nicht wieder auferstehen lassen sollte, aber falls es jemanden interessiert:
    Es gab ein "abschließendes" Gespräch mit Makler und Verkäufer, bei dem wir uns über den Preis, über den Notartermin und über den Übergabetermin einig geworden sind.
    Zwei Wochen vor dem Notartermin - ich hatte bereits eine Kopie des Vertrags zur Vorabansicht erhalten - hat der Verkäufer sich entschlossen, nun doch nicht zu verkaufen, angeblich wegen eines Krankheitsfalles in der Familie (was weder ich noch der Makler geglaubt haben - offenbar ist er sich mit seiner Frau, die Miteigentümerin war, nicht einig geworden). Ich hatte gleich so ein seltsames Gefühl angesichts seines Desinteresses ... . Der Makler war stinksauer, ich auch.
    Inzwischen habe ich aber ein anderes (schöneres!) Haus gefunden und bin glücklich umgezogen - war also für was gut.
    Sollte ich jemals wieder was kaufen müssen (hoffentlich nicht so schnell ...), werde ich sicher wieder skeptisch sein, wenn der Verkäufer so gar kein Interesse am Verkauf zeigt. Es war für mich in den ersten Wochen im neuen Haus sehr praktisch, den Verkäufer bei Fragen erreichen zu können (per E-Mail).
     
  16. bernix

    bernix

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    Hallo Musiker

    Danke für deine weiteren Erfahrungsberichte.
    -
    Leider gibts in den Foren zu viele open-end Fälle. Dabei ist gerade der eingeschlagene Weg und das Ergebnis wichtig.

    Alles Gute im neuen Haus für dich und deine Familie
    gruss
     
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