DHH Baujahr 1939, neues Dach - Fragen zur Dämmung

Diskutiere DHH Baujahr 1939, neues Dach - Fragen zur Dämmung im Sanierung konkret Forum im Bereich Altbau; Hallo! Wir wollen bei unserer Doppelhaushälfte, Baujahr 1939 das Dach erneuern. Dabei soll gleichzeitig gedämmt werden. Bevor ich mir nun...

  1. #1 Ostseekind, 9. Februar 2015
    Ostseekind

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    Hallo!

    Wir wollen bei unserer Doppelhaushälfte, Baujahr 1939 das Dach erneuern. Dabei soll gleichzeitig gedämmt werden.
    Bevor ich mir nun Angebote einhole, würde mich mal interessieren, wie man das am besten macht.
    Ich habe mich schon mal etwas belesen, da das DG bereits ausgebaut ist und die Dachschrägen direkt von innen an die Sparen geschraubt sind,
    fällt Untersparendämmung weg. Aufsparendämmung ist auch nicht möglich, wir würden dann höher kommen
    als der Nachbar, das sieht nicht aus, bleibt also nur Zwischensparendämmung.
    Wie kann ich mir das vor stellen? Man bringt von innen, wo man ran kommt, eine Lattung an,
    packt Klemmfilz zwischen die Sparen, bedeckt das ganze mit Folie und montiert dann Dachlatten + Ziegel + Sturmklammern?
    Was für eine Folie nutzt man? Gibt es da etwas Besonderes "Atmungsaktives"?
    Falls es eine Rolle spielt - wir haben keine Küche, keine Dusche und keine Badewanne im OG.
    Nur 2 Kinderzimmer und eine kleine Toilette.

    Viele Grüße
    Maik
     
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  3. #2 Gast943916, 9. Februar 2015
    Gast943916

    Gast943916 Gast

    und dort wo du nicht rankommst??

    bevor du Angebote einholst, die ein Laie sowieso nicht vergleichen kann, solltest du jemand holen der erst mal eine Bestandsaufnahme macht, das ganze berechnet, festlegt wie und wo die luftichte Ebene entsteht usw.
    vor allem jemand der dir nichts verkaufen will, dann eine Ausschreibung machen auf deren Basis alle Firmen ein Angebot abgeben. Dann kann man vergleichen.....
     
  4. #3 Achim Kaiser, 9. Februar 2015
    Achim Kaiser

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    Immer wenn ich atmungsaktiv bei Aussenbauteilen lese krieg ich ne Kriese, dann denke ich "... und immer locker durch die Hose atmen ..." und wundere mich wieso sich diese Latrinenparole so hartnäckig hält.

    Je "durchlass(atmungs)aktiver" die vermeindliche Diffusionssperre desto größer die Gefahr dass die Konstruktion absäuft ... das ist dann so ähnlich wie der hin und wieder auftretende Materialanteil beim durch die Hose atmen.

    In beiden Fällen sollte man genauestens wissen was man tut ... ansonsten treten jeweils nicht blos Stockflecken auf :).

    Gruß
    Achim Kaiser
     
  5. Ostseekind

    Ostseekind

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    Da wo ich nicht ran komme ist ja der Innenausbau, da brauche ich ja keine Verlattung innen.
    Das mit dem berechnen lassen wäre sicherlich eine gute Sache.
    Wer macht sowas, ohne was verkaufen zu wollen und was kostet sowas etwa?
    Was genau wird berechnet? Ob die aktuellen Energiesparrichtlinien eingehalten werden
    oder gehts da auch um den Taupunkt & Co.?
    Gibt es denn verschiedene Dampfsperren mit verschiedenen Diffusionswiderständen,
    die dann abhängig von der Berechnung verbaut werden?

    Das mit dem "Atmungsaktiv" kommt bestimmt aus der TV Werbung von GoreTex & Co. :)

    Viele Grüße
    Maik
     
  6. Kalle88

    Kalle88

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    Das was du suchst ist eine Sup und Top Verlegung mit anschließender Zwischensparrendämmung. Es reicht den Hohlraum zwischen Innbekleidung und OK Sparren auszufüllen. Dies genügt der EnEv, wer mehr will muss zwingend eine Wirtschaftlichkeitsrechnung anstreben. Denn es ist nicht so, dass linear zur Dämmstärke auch das Einsparpotential steigt. Energieberater können das machen, aber auch Architekten wie Bau Ings.

    Auch gute Dachdeckerei oder Zimmerein sind in der Lage dazu, die Nachweise und Planungsgrundlagen bleiben bei allen die Gleiche. Lediglich das Know How könnte sich von Wissensträger zu Wissensträger unterscheiden. Bei den Handwerker sollte man aber Bedenken, dass eine Planung nicht mit einem kostenlosen Angebot möglich ist.
     
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