DHH Kommunwand Abriss Neubau auf bestehendem Keller?

Diskutiere DHH Kommunwand Abriss Neubau auf bestehendem Keller? im Hilfestellung für Neulinge Forum im Bereich Sonstiges; Hallo zusammen, wir haben eine DHH aus dem Jahr 1965 gekauft und möchten sie abreißen und neu bauen, evtl. auf bestehendem Keller. Die Wand...

  1. #1 didi doedel, 11. Juni 2013
    didi doedel

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    Hallo zusammen,

    wir haben eine DHH aus dem Jahr 1965 gekauft und möchten sie abreißen und neu bauen, evtl. auf bestehendem Keller.
    Die Wand ist eine Kommunwand von insgesamt 24cm, also 12 auf unserem Grundstück. Die Stahlbetondecken sind nicht durchgehend zum Nachbarn.

    Wenn wir alles komplett abreißen inkl. Keller, wären wir frei mit der Gestaltung und es gäbe keine Schallkopplung mehr zwischen den Nachbarn und uns.
    Andererseits könnte ein Neubau auf bestehendem Keller günstiger sein. Außerdem ist ein Abriss vielleicht schwieriger/teurer/risikoreicher wenn man bis ans Fundament runter muss (wegen Kommunwand).

    Hat da jemand Erfahrung?

    Der Neubau würde ja eine Fuge zur anderen Hälfte aufweisen, welche es bisher nicht gab.
    Gibt das Statikprobleme mit dem bestehendem Fundament wenn man auf dem jetzigen Keller aufbaut? Klar, die Antwort ist: Statiker beauftragen. Aber man möchte natürlich möglichst wenig Geld ausgeben für Dinge die man vielleicht sowieso nicht braucht, also wäre ein Bauchgefühl schon mal hilfreich.
    Soll man dem Nachbarn anbieten das Grundstück neu aufzuteilen, so dass die Kommunwand dann bei ihm liegt?

    Danke!
     
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  3. #2 Ralf Dühlmeyer, 11. Juni 2013
    Ralf Dühlmeyer

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    Es kann sein, dass kein Abriss möglich ist.
    Es kann sein, dass ein Teilabriss möglich ist.
    Es kann sein, dass ein Totalabriss möglich ist.

    Zu Risiken und Kosten fragen Sie Ihren Planer oder Tragwerksplaner.
     
  4. #3 Skeptiker, 11. Juni 2013
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    Ganz eindeutiges Bauchgefühl: Statiker zum Objekt holen, bevorzugt mit entsprechender Erfahrung, gemeinsam anschauen, bezahlen, mehr wissen. Ferndiagnose geht nicht!
     
  5. #4 didi doedel, 11. Juni 2013
    didi doedel

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    Klaro, Ferndiagnose geht nicht, das ist mir klar.

    Mein Dilemma ist:

    Ich kann jetzt einen Statiker fragen für ein paar hundert Euro, aber selbst wenn es statisch möglich ist, ist es vielleicht trotzdem unsinnig, weil
    1) es keine Kostenersparnis bringt den Keller zu lassen
    2) oder die Nachteile nicht die Kostenersparnis aufwiegen

    Ich kann auch umgekehrt vorgehen und einen Architekten fragen die Kostenersparnis auszurechnen lassen und danach den Statiker fragen.
    Allerdings kostet mich der Architekt was und wenn der Statiker danach nein sagt war's auch für die Katz.

    Wenn mir jemand sagt wir haben schon einen Teilabriss erfolgreich gemacht, Kostenersparnis war etwa X, Statik war bei uns auch kein Problem, evtl. sogar in meiner Situation mit Kommunwand, dann wäre mir sehr weitergeholfen, um zu entscheiden wie ich vorgehe.

    Ich suche also keine Beratung sondern eher Erfahrungen in dem Bereich.
     
  6. feelfree

    feelfree Gast

    Selbst Erfahrungen werden dir nichts bringen, denn sie lassen sich nicht übertragen. Schließlich handelt es sich ja nicht um einen standardisierten Plattenbau.
    Geh' zum Architekten und plane dein Vorhaben vernünftig. Wenn Du schon bei der Planung versuchst auf Teufel komm raus zu sparen, zahlst zu hinterher entweder das zigfache oder dein Bauvorhaben endet im kompletten Fiasko, weil nichts so wird, wird Du es vorher wolltest.
     
  7. #6 Ralf Dühlmeyer, 11. Juni 2013
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    Du hast gekauft. Also bleiben:
    a) wieder verkaufen
    b) drin wohnen
    c) was Neues bauen

    a, kostet, b kostet, c kostet auch.
     
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  9. #7 Skeptiker, 11. Juni 2013
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    Aus diesem Dilemma gibt es keinen goldenen Ausweg. Ich frage immer zuerst den Statiker, bevor ich Kosten rechne, denn bei dessen Antwort wird schon die Größenordnung der Kosten klar. Da möchte ich dann manchmal nicht mehr rechnen. Außerdem kann ich sowieso erst rechnen, wenn ich die erforderlichen Maßnahmen kenne. Oft stellen Varianten auch erst bei genauer Aufstellung wirklich die meisten Kosten dar und es gibt eine Überraschung.

    mangels Übertragbarkeit (denn wir wissen ohne Besichtigung vor Ort immer zu wenig) helfen Dir Erfahrungen von irgendwo kaum weiter. Und die Kosten für die Beantwortung bewegen sich vielleicht bei 1 Prozent der Baukosten. Wenn das schon ein Problem ist, hast Du ein ganz anderes, viel größeres Problem! Und dieser Satz ist ernst gemeint!
     
  10. #8 Gast036816, 11. Juni 2013
    Gast036816

    Gast036816 Gast

    wenn du abbrechen willst und es sollte möglich sein, muss ein statiker den abbruch sowieso begleiten. mein bauchgefühl sagt eher, dass es nicht funktioniert oder wenn es funktioniert, dass die sicherungsmassnahmen des nachbargebäudes teuer ausfallen. du wirst an dem statiker nicht vorbei kommen, je eher du ihn einschaltest, umso früher hast du kostensicherheit.
     
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