DHH, links und rechts jeweils unterschiedliche Steine

Diskutiere DHH, links und rechts jeweils unterschiedliche Steine im Mauerwerk Forum im Bereich Neubau; Eine Frage. 2 DHH, Baugemeinschaft, gemeinsame BP. Der eine Nachbar, der nicht auf der Südseite baut, würde mit KS 20cm und WDVS (EPS) 16cm...

  1. malgucken

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    Eine Frage.

    2 DHH, Baugemeinschaft, gemeinsame BP.
    Der eine Nachbar, der nicht auf der Südseite baut, würde mit KS 20cm und WDVS (EPS) 16cm bauen wollen. Der andere möchte „normal“ mit Ziegel T9 36,5cm bauen.
    Gibt es bzgl. Bauausführung (Technik) bedenken, steigt dadurch der Preis als wenn beide Häuser gleich wären, oder sollte hier einfach jeder sein Ding durchziehen.

    Danke.
     
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  3. lastdrop

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    Wenn das ordentlich geplant ist, denke ich, dass das geht, aber dazu sollen sich Experten äußern.

    Aber warum eine gemeinsame BP?
     
  4. R.B.

    R.B.

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    Was sollte dagegen sprechen? Beide Hälften sind doch unabhängig voneinander, völlig voneinander getrennt (hoffentlich, Stichwort Schall).
    Da kann man sich noch Gedanken darüber machen wie die Trennstelle gestaltet wird, aber dafür hat man ja seinen Planer der hier Ideen liefern sollte.
     
  5. malgucken

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    Bodenplatte ist gemeinsam. Aber das ist hier nicht die Frage. Zwischen den DHH das übliche, 3-4cm zugelassene Dämmwolle.
    Trennstelle an der Fassade, klar. Einmal direkt der Stein, einmal erstmal einige cm Styropur...

    Frage ist eher nachher, z.B. mit den Verputzern, mal so, mal so... wo handelt man sich der Bauleiter noch potentiell Ärger ein, muss er mehr Obacht geben?
    Elektro muss ja sowieso geschlitzt werden.

    Und wie wird es sich auf die Fassade auswirken, welche verdreckt schneller... aber das kann mal wohl nicht so einfach beantworten.
     
  6. R.B.

    R.B.

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    Wenn das getrennt ist, dann ist auch das Verputzen kein Problem. Ob der eine grün der andere gelb verputzt, oder eine Seite verputzt und die anderes sonstwie verkleidet, alles ist machbar.

    Schlitze in der Trennwand würde ich so gut es geht vermeiden. Wenn da nur ein paar cm Schlitz vom Boden für eine E-Leitung gemacht werden ist das hinsichtlich Schalldämmung und Brandschutz sicherlich nicht das Problem, aber man sollte es nicht übertreiben. Der Planer muss hier aufpassen.

    Wieso verdreckt? Das hat mehr mit der Oberfläche als mit dem Wandaufbau zu tun.
     
  7. malgucken

    malgucken

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    Frage oben vom tropfen. Gemeinsame BoPl ist dem Statiker lieber, ohne Keller. Planer meint, wenns dem Statiker so beliebt, dann gibts bei Schallbedenken die Möglichkeit so spezielle Folien, Bänder unter der ersten Steinreihe... Aber da will ich mich erstmal schlaumachen, ob die auch Feuchtigkeit sicher abhalten wie G200/R500 auf der BoPl, bevor ich hier rumfrage.


    Verdrecken...vermoosen, und sonst was. Will die eine lange Seite würde quasi nie Sonne abbekommen. Aber das wäre ja mit Styropur sogar förderlich, dann gibts dort wenig Spannungsrisse bzwl. schnellem aufwärmen und kalten Nächten/Regen.... Aber das sind eher so Sachen, die ich mal hörte. Habe mit damit jetzt nicht konkret befasst, da nicht im Interessenbereich lag. Vllt. werde ich ja noch überzeugt, bei mir auch auf KS zu gehen. Preislich ist es ja recht ähnlich, dafür isoliert WDVS besser.
     
  8. R.B.

    R.B.

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    Ja, da gibt es viele Theorien.
    Ich habe an einem Gebäude an der Westwand massive Veralgung, auch durch den Baumbestand (inkl. Schatten). An einem anderen Haus gar nichts, egal welche Himmelsrichtung, und dann habe ich noch eine Nordwand (ebenso massive Wand) mit Dunklen Stellen oberhalb der Fenster (durch Wärmebrücken etc.). Mein Bruder hat trotz WDVS absolut gar nichts, und das schon seit über 10 Jahren.
    Dann gibt es Häuser mit WDVS an deren Wänden Veralgung festzustellen ist.

    Von pauschalen Urteilen, wie man sie oft lesen kann, halte ich nichts. Meine Erfahrung bestätigt diese nämlich nicht. Eine Fassade die mehr als 10 Jahre auf dem Buckel hat sieht zwangsläufig nicht mehr aus wie neu. Was mich noch mehr nervt, sind verschmutzte Bodenflächen (Terrasse etc.). Nach jedem Winter kann man dicke Beläge Ruß entfernen die sich durch KFZ und Holzheizer in der Luft befinden und vor allen Dingen im Spätjahr und Winter durch Regen und Schnee auf dem Boden abgelagert werden.

    Man sollte sich halt darüber im Klaren sein, dass ein Haus nicht ewig jung bleibt. Regelmäßige Instandhaltung und Renovierungsarbeiten sind unvermeidlich. Gerade die Außenhülle eines Gebäudes, die ja ständig dem Wetter ausgesetzt ist, bedarf entsprechender Pflege.
     
  9. malgucken

    malgucken

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    Hm, d.h. die Ursache ist eigentlich noch nicht wirklich gefunden.... ja, da gibts einige Thesen.
    Naja, mit der Renovierung der Fassade wird ja auch Geld verdient :D

    Die Idee mit KS hat noch nen Hintergrund. Nachher vllt. noch mehr dazu... weil die Bedenken hatte ich nämlich auch schon mal
     
  10. Baufuchs

    Baufuchs Gast

    das "alles ist machbar" wird i.d.R. durch den Bebauungsplan verhindert, der für DHH eine einheitliche Gestaltung fordert.
     
  11. R.B.

    R.B.

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    OK, dann sind wir hier nicht "i.d.R", bei meinem Bruder auch nicht. Bsp.: Reihenhaus, 4 Einheiten, und jede hat eine andere Fassadenfarbe. Man hat wohl auch auf die Vernunft der Bauherren gesetzt, und bewußt Freiheiten gelassen, denn kein Mensch mag mehr diesen Einheitsbrei. Mir ist dort nirgendwo eine Kombination aufgefallen die jetzt abstoßend wirken würde. Natürlich spielt da auch der persönliche Geschmack mit rein.
     
  12. mastehr

    mastehr

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    Einer guten Klinkerfassade sind 10 oder 20 Jahre kaum anzusehen.
     
  13. R.B.

    R.B.

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    Ja und nein. Ich habe auch schon Klinkerfassaden gesehen die grün waren, bei denen sich die Fugen verfärbt hatten, usw. Bei uns sieht man das aber eher selten weil Klinkerfassaden hier nicht üblich sind.
    Es gibt Menschen die mögen diesen Look, sprich man darf einer Fassade ihr Alter auch ansehen, genau so wie es Menschen gibt die eine Holzfassade erst dann "schön" finden wenn sie ergraut ist. Ich persönlich kann mich nicht so sehr dafür begeistern, aber das ist halt mein Geschmack und den muss man ja nicht teilen.

    Wie sich eine Fassade verändert hängt maßgeblich von der Umgebung ab, das wollte ich mit meinem obigen Beispiel sagen. An einer 4 spurigen Allee kannst Du alle paar Jahre die Fassade reinigen, steht das Haus irgendwo ländlich am Ende der Welt, dann hält die Fassade deutlich länger wenn sie nicht durch Bäume in unmittelbarer Nähe verschmutzt wird.
     
  14. Baufuchs

    Baufuchs Gast



    wenigstens bei den Dachpfannen waren diese hier sich einig
     
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  16. malgucken

    malgucken

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    Muss jetzt nochmals nachhaken. Ein Grund ist der Schall, bzgl. Vermietung oben. Der andere angeblich EneV.
    Bauantrag wurde Anfang des Jahres abgegeben. Angeblich sollt für die Außenwand ein U-Wert von 0,24 oder gar 0,20 gelten. Ist dem so?
    vgl. z.B. hier:
    http://www.vz-nrw.de/enev

    Liegen wir falsch, oder drüben die?
    Wollten monolithisch günstig und rel. einfach mit T10 oder T9 bauen.
     
  17. driver55

    driver55

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    Gute Frage!

    Nur als Gedankenstütze....

    Nachbar u. wir jeweils DHH, beide Fertighaus HRB, einmal "low cost", einmal "Aufpreis im sechsstelligen Bereich, würde BauGrym sagen" .

    Unsere Fassade aus 2009 sieht normal aus, deren aus 2010 wie "die S.."

    Ursache?
     
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DHH, links und rechts jeweils unterschiedliche Steine

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