Die leidige Heizungsfrage...

Diskutiere Die leidige Heizungsfrage... im Baubiologie Forum im Bereich Rund um den Bau; Hallo zusammen, wir bauen nächstes Jahr ein Haus und stehen nun - wie wahrscheinlich jeder Bauherr vor der nervigen Heizungsfrage....

  1. #1 basementmedia, 16. Juli 2012
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    Hallo zusammen,

    wir bauen nächstes Jahr ein Haus und stehen nun - wie wahrscheinlich jeder Bauherr vor der nervigen Heizungsfrage.
    Grundsätzlich tendiere ich eher zu Wärmepumpe, da ich irgendwann mal plane, dem einzigen Nachteil - Stromfresser - mit einer Photovoltaikanlage zu Leibe zu Rücken.

    Aber: Irgendwo meine ich gelesen zu haben, dass es aus gesundheitlicher bzw. Baubiologischer Sicht nicht günstig ist, in Schlafräumen eine FBH zu haben.
    Kann mir das jemand mit Begründung bestätigen? Geht es da z.B. um Probleme wie Wasseradern (die ich mir damit ja definitv ins Schlafzimmer reinleg)?.
    Oder um Staubaufwirbelungen, etc.?

    Kann man mit einer Wärmepumpe überhaupt zwei Heizkreise fahren - einen für die FBH und einen für die Heizkörper (in SChlaf-Wohn und Kellerräumen)?
    Lohnt sich das oder ist ein Heizkreislauf besser?

    Bin für jeden Tipp/jede Anregung dankbar!

    Viele Grüße

    Daniel
     
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  3. #2 ReihenhausMax, 16. Juli 2012
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    Das mit der Baubiologie halte ich für einen großen Schmarrn, sowohl bzgl. der Wasseradern (Esotherik) als auch der Staubaufwirbelung. Wenn etwas Staub aufwirbeln sollte, dann eher ein Heizkörper. Auch wenn es für eine - nicht merkliche - Luftströmung sorgt, würde ich auch eine KWL (kontrollierte Wohnraum Lüftung) empfehlen. Da die PV den Strom bevorzugt dann liefert, wenn Du nicht heizen mußt, wirst Du da keine Selbstversorgung erreichen. Wenn´s um die Umwelt geht, muß man halt z.B. im Vergleich mit Gas fragen, ob man für die gleiche Menge Gas, in einem Kraftwerk in Strom verwandelt, mit der Wärmepumpe mehr Wärme zum Heizen produziert als wenn man es direkt verfeuert.

    Ansonsten kann man aufs Geld schaun und die Investionskosten (Gastherme, Kamin, Anschluß), laufenden Fixkosten (jährliche Wartung, Kaminkehrer, Grundgebühr für Zähler) und Energiepreise vergleichen. Dazu muß man wissen, wie hoch der Verbrauch absehbar sein wird.
     
  4. #3 basementmedia, 16. Juli 2012
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    Und wie steht ihr/du zum Thema Pelletsheizung im Gegensatz zu Wärmepumpe?
     
  5. #4 ReihenhausMax, 16. Juli 2012
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    Vorweg, ich bin auch kein Experte. Pellet oder Wärmepumpe würde ich auch am
    Verbrauch festmachen. Sieht für eine 240 qm "Villa" vom Bauträger mit
    den schönen Anzeigen in der Tageszeitung, die mit Hängen und Würgen die EnEV erfüllt, um es mal überspitzt zu formulieren, ganz anders aus als für ein 140 qm Passivhaus. Schreib mal mehr zum geplanten Haus, dann kann Dir R.B. hier sicherlich bald weiterhelfen ;-)
     
  6. R.B.

    R.B.

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    Das ist zumindest eine Alternative die man einmal genauer unter die Lupe nehmen sollte. Nachteilig ist, dass man einen Lagerplatz für die Pellets benötigt, und dass so ein Pelletkessel mehr Aufmerksamkeit erfordert, sprich regelmäßige Reinigung ist ein Muss.

    Bei den Kosten muss man auch daran denken, dass ein Schornstein notwendig wird (Investitionskosten und regelmäßig wiederkehrende Kosten für Schornsteinfeger).

    Von den Verbrauchskosten liegt die Pelletvariante ein bischen höher als eine Sole- oder DV-WP, aber günstiger als eine LWP.

    Was die FBH im Schlafzimmer betrifft, so sehe ICH keinen Grund warum man das nicht machen sollte.

    Gruß
    Ralf
     
  7. fmw6502

    fmw6502

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    außerdem wird eine FBH im Schlafzimmer eh fast nur aus sein

    Gruß
    Frank Martin
     
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