Direktverdampfung und Bodengutachten

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  1. #1 Boggart, 08.07.2007
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    Hallo an alle,

    Für unser zukünftiges Eigenheim haben wir geplant einen Flächenkollektor mit Direktverdampfung einzubauen. Um besser planen zu können haben wir auch ein Bodengutachten anfertigen lassen. In dem Gutachten wurde uns dann der folgenden Geländeaufbau angezeigt.

    1. Schicht 0,30 - 0,40 m Mutterboden - Schluff, schwach feinsandig, humos
    2. Schicht 4,80 - 6,50 m Wiesenkalk - Sand, schwach kiesig bis kiesig und Schluff, schwach sandig.

    Der Grundwasserspiegel liegt ca. 1,15 m unter GOK. Laut Aussagen der Nachbarn mit Brunnen und der vorhandenen Geländesituation mit einem umlaufenden Bach ist der Wasserspiegel über das Jahr konstant.

    In dem Bodengutachten wurde uns eine Entzugsleistung von 20 - 25 KW/m² angegeben.

    In unseren Wärmeschutznachweis wurde ein Wert für das Haus von ca. 60 KWm²/a angegeben. Das bedeutet bei einer Wohnfläche von 220 m² (OBergeschoss und Erdgechoss voll eingerechnet und Keller nur zu 50%) eine Kollektorfläche von insgesamt etwa 520 m. Das ist doch schon arg viel.

    Ich meine, wenn ich die Leitungen für die Direktverdampfungsanlage, wie üblicherweise angegeben, in ca. 1,10 bis 1,30 m Tiefe verlege bin ich zumindest direkt auf dem Wasserspiegel. Bei einer größeren Verlegetiefe (wie tief ist eigentlich möglich?) sogar direkt im Wasser. Kann ich da nicht von einer weitaus höheren Entzugsleistung ausgehen als die im Bodengutachten genannten 25 KW/m².
    Jedenfalls scheint mit der genannte Wert irgendwie unlogisch. :confused: Von was für einer Entzugsleistung kann ich hier wirklich bei den vorhandenen Bodenwerten ausgehen?

    Bin dankbar für jeden Hinweis.

    mfg,

    C.V.
     
  2. #2 denkedran, 09.07.2007
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    Gruß Denkedran
     
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