Drainage Keller

Diskutiere Drainage Keller im Praxisausführungen und Details Forum im Bereich Architektur; Bei uns liegt der Kanal auf -2,50 und die Oberkante der Bodenplatte auf -3,10. Der Boden ist lehmig. Es muss ein Retentionsbecken ausgeführt...

  1. #1 simonbau201516, 24. Oktober 2015
    simonbau201516

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    Bei uns liegt der Kanal auf -2,50 und die Oberkante der Bodenplatte auf -3,10. Der Boden ist lehmig. Es muss ein Retentionsbecken ausgeführt werden für das Dachwasser.

    Beim Nachbarn ist der Keller mit Schotter hinterfüllt und eine Drainageleitung auf ca. -3,10 (Oberkante Bodenplatte) verlegt.
    Die Drainageleitung wird in einen kleinen Schacht ("Sickerschacht" - in dem aber nichts versickert, wegen Bodenbeschaffenheit) geleitet und von dort mit einer Pumpe ins Retentionsbecken gepumpt.
    Das Retentionsbecken wird mit einer Reduzierung langsam in den Kanal entwässert.

    a) Kann man das anders machen?

    b) Soll man das anders machen?

    if (a or b)
    {
    Wie?
    }
     
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  3. planfix

    planfix Gast

    wirrwarr?
    kanal = schmutzwasser oder regenwasser oder mischsystem ????
    was sagt dein baugrundgutachten außer lehmig?
    welches wasser meinst du, sickerwasser - drainage, dachwasser,
    wer plant bei dir die entwässerung?
    was erlaubt die örtliche vorschrift?
    .
    frage den planer/baugundgutachter ob man eine drainge braucht.
    überlege dachwasser über zisterne zu nutzen...
    .
    ich finde immer: je einfacher ein system ist, um so sicherer arbeitet es.
     
  4. #3 simonbau201516, 24. Oktober 2015
    simonbau201516

    simonbau201516

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    Beides, Regenwasser muss zuerst in ein Retentionsbecken und darf nur reduziert in den Kanal. Aber es darf rein. Schmutzwasser ist auch in diesem Kanal.

    Dachwasser: (Flach-)Dach, Fallrohr, Retentionsbecken, Kanal.
    Drainagewasser Keller: Schotter um Keller, Drainageleitung, Sickerschacht, Pumpe, Retentionsbecken, Kanal.

    Wird auch so gemacht. Das Retentionsbecken wird nicht bis zum Boden langsam in den Kanal entleert sondern nur bis zur vorgeschriebenen Rückhaltemenge. Der Rest bleibt nutzbar. Ist aber nicht das Thema hier.

    Finde ich auch. Daher Poste ich ja das Thema hier, weil die Lösung eher kompliziert scheint.
    Wie kann man das einfacher machen?
     
  5. #4 wasweissich, 24. Oktober 2015
    wasweissich

    wasweissich Gast

    wieso kompliziert ?

    eine richtige weisse wanne , eigentlich ganz einfach .
     
  6. #5 simonbau201516, 24. Oktober 2015
    simonbau201516

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    Und Wieso?

    Was sind die Überlegungen dahinter?

    In welchen Fällen macht man überhaupt eine Drainage? Nur bei Hanglagen?
     
  7. #6 Pruefhammer, 24. Oktober 2015
    Pruefhammer

    Pruefhammer

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    Eine "Drainage" ist in meinen Augen heute ein Anachronismus. Entweder habe ich trocknen bzw. max. feuchten Boden, dann kann man überlegen statt einer WW eine andere Kellerkonstruktion zu vewenden. Bei aufstauendem Sickerwasser oder Grundwasser ist in meinen Augen die WW das Mittel der Wahl. Gründe:
    -WW ist im Vergleich zu anderen Lösungen auch nicht wesentlich teurer, inbesondere wenn man dann auch noch Kosten für Drainage, Spülschächte etc. dazu rechnet.
    -Eine WW ist auf Grund ihres Materials und ihrer Konstruktion dicht, bei anderen Abdichtungskonzepten können Materialqualität, Alterung, Verarbeitung und nicht zu vergessen Beschädigungen die Abdichtung in Frage stellen
    -Keller werden heute häufiger höherwertig genutzt, eindringende Feuchtigkeit ist da nicht akzeptabel, zumal der Keller heute typischerweise in der therm. Hülle liegt.
    -Drainage führt das Wasser u.U. auf Grund Überlastung, Verstopfung etc. mal nicht vollständig ab, dann ist die Abdichtung fragwürdig
    -Drainage muss irgendwo hin entwässern, zusätzlicher Aufwand, Kosten, manchmal lokal kaum möglich und in die Kanalisation verboten.

    Warum also so ein Krampf?
     
  8. #7 wasweissich, 24. Oktober 2015
    wasweissich

    wasweissich Gast

    wenn man sich dann noch vor augen führt , dass durch drainagen (vor allem die abgepumten) durchaus heftige schäden entstehen können , sollte man den denkansatz hinterfragen ....
     
  9. planfix

    planfix Gast

    wenn man/frau in der regel sehr grundwassernah baut, oder gar im grundwasser, kommt frau gar nicht auf den gedanken keine weiße wanne zu machen.
    eine drainage ist dann natürlich auch sinnfrei.
    .
    was ich damit sagen will:
    weiße wanne und drainage sparen, wäre auch meine wahl der mittel. dann hast du nur noch regenwasser zu entsorgen.
    hier wäre dann die überlegung mit der zisterne angesagt und deren überlauf in den kanal.
     
  10. #9 simonbau201516, 28. Oktober 2015
    simonbau201516

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    Was spricht gegen diese Ausführung:
    - Bodenplatte und Kellerwände in 25cm Ortbeton B2 (C 25/30 XC3)
    - Fugendichtband
    - Hohlkehle und 2facher Anstrich mit Abdichtungsmaterial
    - 18cm XPS Dämmung
    - Noppenmatte
    - Drainage in Pumpenschacht

    Dafür spricht, dass diese Ausführung beim GU um 20kEuro billiger ist als eine weiße Wanne.

    - Grundwasserspiegel liegt unter dem Keller.
    - Der kritsche Fall dürfte am Keller anstehendes Sickerwasser nach starkem Regen sein.

    Die Drainage ist in dem Fall also der zweite Hosenträger zum Gürtel B2 Dichtbeton und dem ersten Hosenträger Abdichtungsmaterial. Gürtel und 2 Hosenträger sollte doch genügen, oder sind die 20k Mehrausgaben dennoch zu empfehlen?

    Oder kann man sich umgehkehrt sogar die Drainage einfach sparen, weil 1 Hosenträger zum Gürtel ausreichet?

    PS.: Ich und der GU sitzen in Österreich. Kann es sein, dass WW hier teurer ist?
    Weil die Poster sprechen oben von "auch nicht wesentlich teurer" und das ist bei 20k ja wohl nicht der Fall.
    Und in Österreich gibt es kaum eine WW, außer bei Grundwasser an der Kellerwand.
     
  11. #10 wasweissich, 28. Oktober 2015
    wasweissich

    wasweissich Gast

    jo wanns schee mocht ...........
     
  12. #11 simonbau201516, 28. Oktober 2015
    simonbau201516

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    Ihre Postings sind unhöflich.

    Wieso schreiben Sie in einer solchen Art und Weise?
     
  13. Julius

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    Wie hättest Du es denn gerne formuliert gehabt?
    Unhöflich find ich das nicht.
    Aber zutreffend...
     
  14. #13 wasweissich, 28. Oktober 2015
    wasweissich

    wasweissich Gast

    ich finde es unhöflich , all diese statements zu ignorieren... :p


    dafür aber , wie ein vierjähriger , ...... ich will aber drainage ..... :bounce: ich will , ich will ....
     
  15. #14 Pruefhammer, 28. Oktober 2015
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    er will Drainage weil es (scheinbar, erstmal) günstiger erscheint. Ein vernüftig ausgeführter "normaler" Keller inkl. Abdichtung und ggf. inkl. Drainage (kostet das nix: Drainage, Schächte, Pumpstation ?) ist bzw. kann nicht wesentlich billiger sein, als eine WW. Wenn da 20k€ zwischen liegen, dann baust du einen Palast oder man zieht dich über den Tisch. Ich rechne mal gaaaanz grob: Haus 10x10m, also rd. 40m Außenwand, Höhe 2,70m, Dicke 0,3m, ergibt rd. 32cbm Beton, cbm Transportbeton zu 120€ ergibt irgendwas von 4k€. Bleibt das Eisen in der Wänden, sagen wir macht auch noch 2,3,4k€ aus. Kommt natürlich die Arbeit hinzu, stellen von Schalung, Einbringen von Eisen, betonieren, verdichten etc. Wieviel soll das Kosten? 10k€? Wäre schon ein guter Preis, Bodenplatte brauchst du sowieso, wie sollen da 20k€ mehr zustande kommen?
    Bauunternehmer kann es nicht, will es nicht, versteht es nicht- wasweissich.
    Jedenfalls würde ich die für meinen Fall optimale Lösung haben wollen. Evtl. mal einen anderen BU fragen bzw. eine entsprechende Planung in Auftrag geben und ausscheiben.
     
  16. #15 simonbau201516, 28. Oktober 2015
    simonbau201516

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    Der Knackpunkt ist:

    Ich habe hier eine Lösung dargelegt die um 20k billiger ist.
    Das ist für mich ein wesentlicher Unterschied.

    Daher auch meine Fragen, ich wiederhole gern noch mal:

    - Was spricht gegen die viel billigere oben dargelegte Ausführung? Schon klar, dass WW noch besser ist, aber wenn mit obiger Ausführung der Keller dicht bleibt, waren das 20k sinnlos zum Fenster rausgeworfen.

    - AUSSER mit der Ausführung bliebe der Keller nicht dicht. Das wäre ein Punkt der dagegen spräche. Deswegen Frage ich die Experten hier.

    - Ist die WW in Deutschland billiger? Weil scheinbar selbst Experten sich nicht die Mühe machen wollen und versuchen wollen die Mehrkosten für das Ding einzusparen.


    Bauexperte ist doch der, der aus dem wenigsten Geld, dass gewünschte Ergebnis rausholt und nicht der, der auf jeden Spatz mit seiner größten Kanone schießt.



    Nein, ich will keine Drainage. Ich will das Ding loswerden. Aber 20KEuro nur damit ich die Drainage loswerde, ist es mir nicht wert. Für 20kEuro geh ich gern die nächsten 50 Jahre einmal im Monat nach der Pumpe sehen.
     
  17. #16 simonbau201516, 28. Oktober 2015
    simonbau201516

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    Vielen dank, das ist eine sachliche klare Antwort mit der ich etwas anfangen kann.

    Ich werde die 20k hinterfragen und noch mal die exakten Preisunterschiede einholen.

    Für 3k mehr oder so wäre die WW sofort gekauft.
    Deswegen ja auch meine Frage nach dem Mehrpreis hier in Deutschland.

    Bleibt dennoch die Frage nach der Tauglichkeit der anderen Ausführung.
     
  18. #17 wasweissich, 28. Oktober 2015
    wasweissich

    wasweissich Gast

    falsch , du hast dargelegt , dass der BU sagt ......

    wahrscheinlich hast du schon unterschrieben , und daher sitzt dieser an einem gaaaanz langen hebel .....
    20 k€ ist nicht der unterschied zwischen einem gescheit gebauten , abgedichteten und (richtig) drainierten keller und WW
     
  19. #18 simonbau201516, 28. Oktober 2015
    simonbau201516

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    Sie würden sich also darüber freuen, wenn ich ein riesiges Problem hätte... Sehr Nett...
     
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  21. #19 wasweissich, 28. Oktober 2015
    wasweissich

    wasweissich Gast

    hääää ?

    und was sollte ich davon haben ?

    eine unverschämte unterstellung........
     
  22. #20 Pruefhammer, 28. Oktober 2015
    Pruefhammer

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    @simonbau: du solltest dich hier nicht rumzanken sondern nimm mal lieber was mit für deinen Bau auch das von wasweissich: es ist sinnvoll seine Position, seine Möglichkeiten und die fachlichen sowie rechtlichen Rahmenbedingungen zu kennen. Es ist dir wesentlich mehr gedient, wenn du begreifst Preis und Un(möglichkeiten) zu hinterfragen, statt dass man dir hier sagt, dass deine Konstruktion eine Weltneuheit ist mit Nobelpreispotential.
     
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