Drainage oder Supmfpumpe bei bei hohem Grundwasserspiegel?

Diskutiere Drainage oder Supmfpumpe bei bei hohem Grundwasserspiegel? im "Bautenschutz" Forum im Bereich Altbau; Hallo zusammen, haben letztes Jahr im November uns ein nettes Scheidungshaus gekauft. Der Starkregen im Juli 2021 hat sich bei uns einige Tage...

  1. #1 Paulaner2020, 21.10.2021
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    Hallo zusammen,

    haben letztes Jahr im November uns ein nettes Scheidungshaus gekauft.
    Der Starkregen im Juli 2021 hat sich bei uns einige Tage später im Keller bemerkbar gemacht. Die
    Wand im Sockelbereich (Innen) war sehr feucht und der Putz ließ sich mit dem Finger herauskratzen.
    Auch die Trennwand von Abstellraum und Hobbyraum war stark betroffen.
    Unsere Außenwände sind aus WU Beton gefertigt worden.
    Das Haus BJ 2006 ist in Hanglage gebaut und hat einen Kellerausgang zur Wetterseite (Westseite).

    Das Fundament am Kellerausgang (siehe Fotos) welches vom Balkon überdacht ist, ist ca. 1,5 x 3 m groß und ca. 30cm tief. Dieses wurde damals an die Bodenplatte gegossen. Habe da ein einen ca. 20 cm breiten Streifen mit einem Abrisshammer geschlagen.
    Wollte da eine Drainage verlegen, um das Wasser ableiten zu können.

    Heute Nacht hat es geregnet und siehe da, steht dort das Wasser plötzlich 3cm höher wie auf den Bildern zu sehen ist.
    Lohnt es sich da eine Drainage zu legen da das Grundwasser von unten stark drückt und somit die Wand immer nass wäre bei Regenfällen? Die Drainage wo vorhanden ist ca. 15-20 cm Höher verlegt worden. Wollte da jetzt mit einem Y-Stück anschließen.

    Habe überlegt eine Sumpfpumpe zu installieren und das Wasser in den vorhandenen Ablauf beim Fundament (siehe Bilder) abzuleiten. Eine andere Option wäre es zum Kontrollschacht von der Drainage abzuleiten. Die Bodenplatte dürfte ja theoretisch kein Wasser aufnehmen. Die Außenwände sind laut Bauunterlagen aus WU Beton.

    Was wäre da die sinnvollere Option?

    Oder hat jemand andere Ideen?



    Grüße Paul
     

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  2. #2 Sergius, 22.10.2021
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    Hallo

    Schwieriges Thema.

    Die einzelnen Bauteile in WU beton regen noch keine Weiße Wanne. Heute sind Dichtbänder in Stoßfugen montiert oder Verpressschläuche zum Nachträglichen abdichten falls es Probleme gibt. Aber auf den Bildern ist doch eine Abdichtung zu sehen.

    Die Drainage halte ich für Wirkungslos

    WU- Bauteile nehmen schon Wasser auf, leben irgendwie auch davon. Ich bin durch die Thematik nicht durchgestiegen. Deshalb von vorn:
    Haus in Hanglage, Problemfall drückendes Wasser (nicht von unten, einfach Wasserführende Schicht tritt auf Mauerwerk) Bei genug Wasserdruck ist das Problem schon seit Anfang an bekannt. Vorbesitzer Kontaktiert? Der hat es schon viel drüber nachgedacht. Und der aushub um das Gebäude und der Bruch des Treppenabganges. Da stemmt und gräbt man schon ne weile dran. Kommt doch auch nicht von, ach komm schau ma mal was da unten vorgeht.
     
  3. #3 Paulaner2020, 22.10.2021
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    Hallo,

    die Abdichtung an der Türe habe ich mit Flüssigkunststoff und Vlies eingearbeitet. Die Außenwände (direkt auf die Styroporplatten) wurden von einer Baufirma mit 2 Lagen Knauf SM300 mit etwas Zement als Beigabe aufgetragen. Danach kam eine Dickbeschichtung drauf und anschließend wurde Dichtschlämme aufgetragen.
    Ursprünglich lagen an den Dämmplatten die Sickersteine mit Vlies an, wie man auf den beigefügen Bildern sehen kann.

    Vorbesitzer kontaktiert, jedoch wurde vom Mann auf die Baufirma verwiesen. Die Frau hat gleich geantwortet, dass Sie niemals Probleme mit Feuchtigkeit im Keller hatten.
    Dann frage ich mich jedoch, warum innen und aussen im Sockelbereich bereits neu verputzt bzw. abgedichtet wurde. Habe keine Lust und keinen Nerv auf einen Gerichtsstreit.

    Da ich keine Lust auf eine zweite Trockung bei einem stärkeren Regenfall habe (die erste Trocknung steht noch bevor), dachte ich, ich mache mal alles auf und gehe der Ursache auf den Grund.

    Überlege mir gerade eine Hebeanlage rechts neben dem Ablauf zu installieren. Soll ca. 50x50cm breit und einen Meter tief sein.
    Will somit das Wasser zu dem Revisionsschacht rüberpumpen, wenns mal wieder viel regnen sollte. Mit einer zusäzlichen Drainage habe ich auch so meine Bedenken.

    Habe ein paar Bilder hinzugefügt, wie es mal aussah.
     

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  4. #4 Sergius, 23.10.2021
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    Das bild vom abplatzenden Innenputz ist schon übel, jetzt ist mir klar warum ihr aufgegraben habt.
    Mir fehlt die Erfahrung für Nachträgliche Abdichtungen. Ich kenne einige Neubauten und alle wurden mit weiser Wanne ausgeführt und bei dieser ist die Füge zwischen Fundament und Wand die kritische Stelle. Aber auch bei Nachträglicher Abdichtung ist die unterste Fuge die, die meine größte Aufmerksamkeit hätte. Das bild vom abgeplatztem Innenputz zeigt auch dass die Feuchtigkeit von "unten" kommt. Also wenn eine nachträgliche Abdichtung, dann ist der Fokus an der Fuge vom Fundament zum Mauerwerk. Aber um da ranzukommen müsste die Dämmung weg! Und ob das sinn macht? Eine Abdichtung auf der Dämmung halte ich für wirkungslos.
     
  5. #5 Paulaner2020, 24.10.2021
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    Ich denke ich habe die undichte Stelle gefunden gehabt. Da wo eine Hohlkehle angebracht war, habe ich keinerlei Probleme mit Feuchtigkeit im Sockelbereich an der Innenwand. Durch das Fundament am Kellerausgang welches auch direkt an der Aussendämmung angebracht war, war keine Hohlkehle vorhanden. Somit war nur eine Faserdichtung mit Flüssigkunstoff oder ähnliches angebracht. Diese war total nass und hinüber, als ich da alles öffnete. Deswegen vermute ich, dass ich jetzt theoretisch keinerlei Probleme mit Wassereintritt haben sollte (Es wurde wie oben beschrieben mit diversen Materialien abgedichtet, ansonsten wäre der komplette Keller von feuchtem Sockelbereich betroffen). Zudem wird mein Wasserspiegel durch die nachträgliche Pumpstation hoffentlich nie mehr so hoch werden. Werde morgen mit dem Aushub für das Loch des 400er HT Rohr´s anfangen. Werde berichten wie´s verlaufen wird.
     

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