Druckverlust durch ausgeschaltete Umwälzpumpe

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  1. mastehr

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    Kann man ganz grob abschätzen, wie groß der Druckverlust einer ausgeschalteten Umwälzpumpe ist?

    Zum Hintergrund: Bei uns im Vereinsheim gibt es zwei Heizkörperkreisläufe. Der eine im alten Teil von 1955 und den zweiten im Anbau von 1988.

    Irgendwann wurde eine Umwälzpumpe in den zweiten Kreislauf eingebaut, weil die damalige Umwälzpumpe der alten Heizungsanlage wohl nicht genug Leistung hatte. Der Einfachheit halber wurde dieser Pumpe direkt an Dauerstrom angeschlossen und Jahre später mit einem Schalter versehen, damit man die Pumpe zumindest im Sommer ausschalten kann.

    Die neue Heizungsanlage hat eine leistungsfähigere Pumpe integriert. Allerdings reicht deren Leistung nicht aus, um auch die Heizkörper im Anbau ausreichend zu versorgen, wenn sie durch die ausgeschaltete zweite Pumpe pumpen muss.

    Wir haben uns jetzt zwei Möglichkeiten überlegt:

    Entweder die zweite Pumpe bedarfsgerecht schalten oder die Pumpe ausbauen und darauf setzen, dass die Pumpe der neuen Heizung ausreicht. Um abschätzen zu können, ob trotz Ausbau der Pumpe die Pumpenleistung ausreichen würde, müsste ungefähr wissen, welchen Widerstand eine abgeschaltete Pumpe erzeugt.

    Die gesamte Heizungsanlage wurde weder vernünftig geplant oder berechnet und wird garantiert auch nicht großartig umgebaut um sie effizienter betreiben zu können. Aber eine Umwälzpumpe, die 90% der Zeit nur kaltes Wasser pumpt, muss auch nicht sein.
     
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  3. #2 Gurkensalat, 19. November 2014
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    Schau mal nach dem Begriff "Schwerkraftbremse" im Netz. Wenn sowas an der alten Pumpe dran ist, dann ist der Widerstand natürlich größer als wenn nicht. Ansonsten die zweite Pumpe per Relais schalten, wenn die erste einschaltet. Macht Dir jeder Elektriker relativ schnell. [Möglicherweise könnte man sie auch einfach parallel hängen, aber das muss das schaltende Bauteil abkönnen und da würde ich keine Experimente machen. Die Lösung mit dem Relais ist einfach und sauber.]
     
  4. #3 Achim Kaiser, 19. November 2014
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    Kann zum Problem werden, wenn da nur eine Pumpe drinhängt.
    Das System "1955" hat sicherlich fette Rohrleitungen die auf Schwerkraftbetrieb ausgelegt wurden, Druckverlust nahe 0.
    Das System "1988" hat sicherlich Muckefuckröhrchen mit hohem Druckverlust .... (dafür gehört dem Verursacher dann heute noch ein paar kräftige hinter die Löffel ... )

    Schon die *alte* Zusammenklöppelei funktionierte wohl nicht wirklich ...

    Mit der *neuen* und ner zentral leistungsgeregelten Pumpe wirds noch elender ...

    Wenn die Hydraulik nicht abgestimmt wird wette ich drum dass in 5 Jahren sich immer noch einer über den "Scheissdreck" ärgert :).

    Gruß
    Achim Kaiser
     
  5. mastehr

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    Das Problem besteht halt darin, ein Kabel zu der Pumpe zu verlegen, da sie im Anbau sitzt. Wenn das so einfach wäre, hätten wir das schon gemacht. Ein zugelassener Elektriker würde das kostenlos machen.
     
  6. mastehr

    mastehr

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    Interessante Vermutung. Die Heizungsrohre, die von der Heizung weg führen, sind schon recht dick. Die (irgendwann moderniesierten) Heizkörper werden direkt aus der Wand angefahren mit relativ dünnen Rohren.
    Ja, die Rohre sind wirklich dünn. Der Verursache liegt allerdings schon unter der Erde und hat sein Wissen über die Anlage mit ins Grab genommen.
    Heizkurve hoch genug einstellen und es wird warm.

    Wahrscheinlich wirst Du Recht behalten.

    Es wird wohl darauf hinauslaufen, dass wir tatsächlich ein Kabel zu der Pumpe ziehen müssen, um sie bedarfsgerecht zu schalten.
     
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