Drückendes Sickerwasser

Diskutiere Drückendes Sickerwasser im Abdichtungen im Kellerbereich Forum im Bereich Neubau; Ich habe ein Doppelhaus neu gebaut. Die Bodenplatte wurde zwischen den beiden Häusern lediglich mit einer Dachpappe getrennt, um die...

  1. Franz

    Franz Gast

    Ich habe ein Doppelhaus neu gebaut. Die Bodenplatte wurde zwischen den beiden Häusern lediglich mit einer Dachpappe getrennt, um die Schallübertragung zu vermeiden. Der Keller wurde mit 30er Kalksandsteinen gemauert. Die Isolierung gegen den Lastfall „drückendes Wasser“ wurde mit Bitumenklebefolie von CERESIT (Bituthene ct21, einseitig vollklebende Bitumenbahn) vorgenommen, die meines Erachtens auch sauber ausgeführt wurde. Weiter wurde eine Ringdrainage zur Abführung des aufstauenden Sickerwassers eingebaut, die ebenfalls sauber ausgeführt wurde. Zusätzlich wurde die Baugrube mit Bruchsand verfüllt. Dennoch entstehen bei stärkeren Regenfällen größere Feuchtstellen (mehrere Stellen mit der Größe bis zu einem halben Quadratmeter) an der Kellerwand und auch an den beiden Trennwänden zwischen den Häusern, an die ich von außen nicht mehr rankomme (gilt nur für die Trennwände). Aus der Zeit der Rohbauarbeiten und auch von Nachbarn, die ebenfalls Probleme mit Wasserschäden haben, erfuhr ich, dass sich der Grundwasserspiegel nur ca. 10 cm unter der Unterkante der Bodenplatte befindet. Das heißt für mich, dass bei stärkeren Regenfällen das aufgestaute Sickerwasser nicht abfließen kann, da der Sickerschacht vermutlich nichts aufnehmen kann. Und wenn ich davon ausgehe, dass sich die Drainage z. T. unter der Unterkante der Bodenplatte befindet und mehr oder weniger dauergeflutet ist, ist für mich klar, dass sich das aufstauende Sickerwasser zwischen der Bituthene und der Bodenplatte hochdrückt und die Kellerwand durchfeuchtet. Wichtig ist für mich nicht, ob der Architekt oder Bauleiter schuld ist, sondern wie ich die Sache beheben kann. Deshalb habe ich folgende Fragen:
    1. Wie kann der Schaden behoben werden (z. B. mechanische Verbindung zwischen Unterkante Bodenplatte und Bituthene herstellen, gibt es so was , hat davon schon einer gehört) ?
    2. Können die Zwischenwände der beiden Doppelhaushälften nachträglich isoliert werden (ausstemmen der untersten Steinschicht und Ausschlämmen mit Dichtschlämmen oder Verharzen oder Kieselsäure) ?
     
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  3. #2 t.brixner, 23. Juli 2004
    t.brixner

    t.brixner Gast

    oh oh das hört sich garnicht gut an.
    dazu müsste man wissen ob die bodenplatte oberseitig oder unterseitig abgedichtet ist und eine horizontalsperre unter der wand liegt wenn sie keinen schwimmenden estrich im keller haben können sie diesen nachträglich abdichten und die abdichtung an der wand hochziehen. die wand dann noch mit injektionen gegen aufsteigende feuchtigkeit absperren. das bedeutet ihre bodenplatte und die wand liegen im wasser aber es kann nicht in den keller dringen. je nach art des estriches sollte man überlegen ob er entfernt werden soll oder nicht um die abdichtung direkt auf die bodenplatte einzubauen.

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    das soll keine werdung sein, aber wir haben stets gute erfahrungen mit der firma gemacht.
     
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