Drückendes Wasser, Feuchte Innenwände

Diskutiere Drückendes Wasser, Feuchte Innenwände im "Bautenschutz" Forum im Bereich Altbau; Hallo zusammen, ich habe folgendes Problem! Wir haben ein Gebäude von 1911 mit Teilunterkellerung, innenliegend direkt unter dem Flur!...

  1. saccara

    saccara

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    Hallo zusammen,
    ich habe folgendes Problem! Wir haben ein Gebäude von 1911 mit Teilunterkellerung, innenliegend direkt unter dem Flur! Kellergewölbe, die Grundfläche ist genauso wie die des Flures! Das Problem ist das bei 1.50 m unter GOK Schichtenwasser (hab gegraben, kein Grundwasser) auf einer Lehmsohle direkt auf die Bruchsteinwände (50cm) des Kellers trifft und bis 1m über niveau des Fußbodens in die auf den Kellerwänden liegenden Innenwände ! Bin jetzt am überlegen wie ich es angehe und habe überlegt ob ich den Aufbau des Fußbodens vom Flur bis auf das Gewölbe aufnehme und dann dort schräg Bohrungen mache und mit Kiesol eine Horizontalsperre einbringe! Den Keller an sich würde ich aufgeben da eh ungenutzt und nur 1.70 hoch! Wäre das so möglich?
     
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  3. saccara

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    Ich sehe gerade ich hab mich verzettelt, das kommt davon wenn man mit Handy schreibt^^ Also die auf den Kellerwände aufliegenden Innenwände sind alles 24er Vollziegelwände. Es liegt bei 1,50m unter GOK Schichtenwasser (durch Grabung ermittelt) direkt am Bruchsteinmauerwerk des Kellers an und drückt in den Keller rein, man sieht deutlich Kalkablagerungen an der Wandinnenseite wo das Wasser innen regelrecht herunter fließt. Die Wände bestehen aus Bruchsteinen, vermutlich Ummendorfer Sandstein, was auch die starke Kapilarität erklärt. Der Keller liegt voll unter dem Gebäude. Der Keller ist ein Gewölbekeller, die Gewölbedecke auch aus Vollziegel. Eine Außenabdichtung des Kellers von außen ist nicht möglich. Der Keller wird nicht genutzt und soll auch so bleiben. Ich hab die eine nichtragende Wand unten geöffnet um das Abfließen des Wassers was an der Wand anliegt nach Innen zu ermöglichen, dort fließt es über eine Drainage in den Bürgermeisterkanal. Das Wasserproblem besteht seit dem die Brauerei in der nähe vom Netz gegangen ist. Die Drainage wurde von meinem Vater gebaut, da das Problem schon länger besteht, nur nie in solchem Ausmaße. Ich habe wie oben geschrieben nun vor eine Horizontalsperre einzubringen um die aufsteigende Feuchtigkeit in die Innenwände des Erdgeschosses zu unterbinden. Bin im Internet auf Kiesol und MEM Trockene Wand gestoßen. Würde jetzt im Prinzip wie oben gesagt den Aufbau im flur bis auf die Gewölbedecke abtragen und dann dort das Kiesol über Bohrungen einbringen (niederdruck? oder ohne?). Eine Drainage um das Haus existiert nicht. Die Außenwände sind mit Edelstahlplatte horizontal gesperrt. Ist das so möglich?

    Mit besten Grüßen
     
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