Dunkle Außenfarbe ein Risiko?

Diskutiere Dunkle Außenfarbe ein Risiko? im Außenwände / Fassaden Forum im Bereich Neubau; Hallo Leutz, haben gestern mit einem Vertreter unserer möglichen Baufirma gesprochen. Er meinte, dass es schon ein gewisses Risiko gibt, wenn...

  1. #1 Sonnemann78, 25. Juli 2008
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    Hallo Leutz,

    haben gestern mit einem Vertreter unserer möglichen Baufirma gesprochen. Er meinte, dass es schon ein gewisses Risiko gibt, wenn man wie wir vorhaben eine dunkle Putzfarbe für die Außenwände wählt. Wir möchten ein schönes kräftige Rot, das etwas dunkler ist. Er meinte, die Wand würde sich zu sehr aufheizen mit dem eventuellen Effekt, dass der Putz platzen könnte.

    Was meint ihr? Kann man dem mit einem bestimmten Putz vorbeugen?

    Es grüßt der Sonnemann
     
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  3. #2 pauline10, 27. Juli 2008
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    Aber das muß eine Hausfrau ja nicht wissen!!
    Hallo,

    die Temperatur kannst Du zur Zeit selbst mit einem Strahlungsthermometer bei den verschiedenen Farben messen.

    Da staunt man was da in der Sonne zusammenkommt. Besonders natürlich bei gedämmten Häusern.

    Gruß

    pauline
     
  4. Netzer

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    Fassade mit WärmeDämmVerbundSystem ?
     
  5. #4 Sonnemann78, 27. Juli 2008
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    nur zum Verständnis...das würde also heißen, dass dieses WärmeDämmVerbundSystem dazu führt, dass die gespeicherte Wärme in der Außenwand abgegeben und/oder abgeleitet werden kann/wird?

    Es grüßt der Sonnemann
     
  6. Baufuchs

    Baufuchs Gast

    Die

    WDVS Hersteller geben bestimmte Hellbezugswerte für Anstriche auf WDVS an, die nicht unterschritten werden sollen.

    Erläuterung hier
     
  7. #6 Isolierglas, 27. Juli 2008
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    Hi,

    wenn ich so Deine andere Threads betrachte, dann kommt die Vermutung auf, dass Du Dich noch nicht sehr lange mit dem Thema Bau beschäftigst...

    Eines vorneweg; Fertighäuser sind in der Regel "billig" nicht "preis-wert". Deine Vorschläge zum nachträglich supern sind so, als würde man an einen Fiat Uno einen Spoiler schrauben, und erwarten, man hätte danach einen Sportwagen...

    Zurück zur Beantwortung Deiner Frage: Da bei einem WDVS nur eine sehr dünne Putzschicht VOR der Dämmung sitzt, sind die Temperaturschwankungen sehr viel höher als bei einer massiven Fassade. Dies führt zu höheren mechanischen Belastungen und kann (und wird irgendwann dann auch...) zu Rissen führen. Bei einem monolitischen Mauerwerk gibt es solche Probleme daher weniger. Klare Antwort:

    WDVS == Bitte keine dunkle Fassade!!!

    Also entweder anders Bauen, oder weiss streichen (oder zumindest eine zugelassene Farbe!!!)

    Zurück zum Thema "Pappdeckelhaus" Mal in die Preisliste schauen, und überlegen, warum hier Preise OK KD drin sind... Ein Massivhaus (ohne Keller) ist eher günstiger...

    Viel Spass beim weiteren Sondieren,

    Dirk
     
  8. #7 Sonnemann78, 28. Juli 2008
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    Nein, seit etwa einem halben Jahr. aber dafür dachte ich wäre dieses Forum da, oder täusche ich mich da? :confused:

    Es grüßt der Sonnemann
     
  9. #8 Sonnemann78, 28. Juli 2008
    Sonnemann78

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  10. Robby

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    Dunkle Farben gehen schon, hier sind nur andere Vorgehensweisen erforderlich.

    Mal die Suche benutzen mit dem Begriff "Hellbezugswert"
     
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  12. #10 Sonnemann78, 28. Juli 2008
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    Ach, ich hatte bei den ersten Gesprächen das Gefühl, dass in puncto Dämmung die "Pappdeckelhäuser" echt den massiven voraus sind. Und dass manche "Pappdeckelhäuser" sich kaum von massiven unterscheiden.

    Zur Fassade: Was passiert denn, wenn ich ein massives Haus außen dämme? Ist dann nicht die Dämmung ebenfalls unter der Putzschicht?
     
  13. #11 Isolierglas, 28. Juli 2008
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    Ein WDVS wird niemals so robust und langlebig sein wie eine verputzte Wand. Aber: Die Trennung von Mauerwerk und Dämmung bringt viele Vorteile: So kann die Wärmekapazität des Mauerwerks besser genutzt werden, da sie innerhalb der thermischen Hülle liegt. Eine hohe Speichermasse bringt guten sommerlichen Wärmeschutz.

    Vielleicht ist meine Ablehnung gegenüber dem Leichtbau etwas übertrieben.

    Aber:
    Für guten Schallschutz bzw. sommerlichen Wärmeschutz muss ich beim Leichtbau wesentlich mehr Aufwand betreiben.

    Gut gefällt mir eine Mischform: Aussenwände mit TJI Trägern, evtl. sogar mit Strohdämmung. Aber: Innen massives Mauerwerk oder sogar Beton, immer mit massiven Stahlbetondecken...

    Hier spielen beide Bauweisen ihre Vorteile aus...

    Gruss, Dirk
     
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