Durchbruch in tragender Wand

Diskutiere Durchbruch in tragender Wand im Architektur Allgemein Forum im Bereich Architektur; Hallo, wir wollen neben einem bestehenden Durchbruch einen weiteren anlegen (Erdgeschoss, EFH, 1 1/2-geschossig, Wandstärke mit Putz 20 cm,...

  1. gast3

    gast3 Gast

    Hallo,

    wir wollen neben einem bestehenden Durchbruch einen weiteren anlegen (Erdgeschoss, EFH, 1 1/2-geschossig, Wandstärke mit Putz 20 cm, Betonstein).

    Wer kann uns verraten wie breit die verbleibende Mauerwerksstütze mindestens sein sollte - gibt es Erfahrungswerte ?
     
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  3. #2 VolkerKugel (†), 21. Juni 2008
    VolkerKugel (†)

    VolkerKugel (†)

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    Ganz einfach ...

    ... der Statiker :konfusius
     
  4. gast3

    gast3 Gast

    soviel zu Erfahrung ...

    da ich "hier" neu bin, war ich irgendwie davon ausgegangen, dass es auch um einen Austausch von Kenntnissen und Erfahrungen geht und gedenke mich auch so ein einzubringen... dass es Statiker gibt - welch Überraschung
     
  5. mls

    mls Bauexpertenforum

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    kenntnisse hat - vorab - auch nicht der "statiker": der muss sich die situation
    angucken.
    erfahrungen .. naja, aus erfahrung "hält schon"?
    ich wär vorsichtig mit hauruckregeln a la "mach ma halber meter" .. ich
    kriech schon ewig im bestand rum - und erleb immer wieder überraschungen ;)
     
  6. gast3

    gast3 Gast

    OK - habe ich verstanden, ab das war wohl was ich wollte - so eine Aussage in etwa mit dem halben Meter = passt - also ich frage jetzt einen Tragwerksplaner.

    Viele Grüße nach Bayern
     
  7. gast3

    gast3 Gast

    Hallo liebe Leute,

    also der Tragwerksplaner war da:

    "40 cm müssten reichen ... können aber auch ein U-Profil einsetzen ... brauchen Sie aber eigentlich nicht .... würde ich aber vielleicht machen ..."


    ???????


    also, dass war nicht so richtig hilfreich, aber ich werde jetzt nicht einen gesamten Berufsstand verdonnern, nur weil ich an eine Fla.. geraten bin (und das auch noch auf Empfehlung eines EX-Freundes).

    Geht noch einmal in euch, ihr qualifizierten Mauerermeister, Handwerker aller Art und Länder, Tragwerksplaner und Bauunternehmer ...
     
  8. cris12

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    Hat der Statiker den Durchbruch durch handauflegen berechnet?
     
  9. gast3

    gast3 Gast

    ich befürchte er hat seinen Rechenschieber nicht gefunden
     
  10. Julius

    Julius

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    Wie lautete denn der Auftrag genau???

    Da hat eine Berechnung zu erfolgen und man bekommt eine schriftliche Ausarbeitung mit genauen Anweisungen, was wie auszuführen ist.
    Und dafür haftet der Mann dann auch!

    Kann mir das nur so erklären, daß kein korrekter Auftrag erteilt wurde.
    Sondern mehr so nach der Methode "könnten Sie da mal drübersehen - aber nicht, daß es etwa zu teuer wird"...
     
  11. gast3

    gast3 Gast

    nein in diesem Fall war es ausnahmweise nicht so, dass es nicht etwa zu teuer werden sollte und deshalb die beauftragte Leistung geschmälert werden sollte.

    Fragestellung definiert wie oben - Ortstermin - Übergabe der Unterlagen - Ortstermin - o.g. fundierte Auskunft
     
  12. cris12

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    Der Statiker haftet für alle Varianten :D
    Würde mir das nur schriftlich geben lassen
     
  13. gast3

    gast3 Gast

    selbst wenn der Herr Ingenieur (ich hoffe es war auch einer) mir das schriftlich geben würde und ich damit später ggf. vor einem Richter stehen würde - der würde mich fragen, ob ich zu heiß gebadet habe, dass ich mich auf so etwas verlasse.

    Aber darum geht es auch nicht, keiner kann erpicht darauf sein, sich vor Gericht um Bauschäden zu streiten, das ist reiner Masochismus oder wie das heißt.
     
  14. Julius

    Julius

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    Dann wurde der Auftrag eben (noch) nicht erfüllt.
    Wirst Du das anmahnen müssen!

    Sonst mußt Du womöglich noch was zahlen für den Murks...
     
  15. cris12

    cris12

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    Was war denn konkret vereinbart?
    Oder war das mehr ein freundschaftsdienst? mal rüber schauen und gut ist.
     
  16. Bauwahn

    Bauwahn

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    Das iss

    wie beim Geologen.

    Ist da Öl? Ja, wahrscheinlich,.. vielleicht auch nicht, andererseits...

    Und so wie halt manchmal nur eine teure Probebohrung weiterhilft, muss man mabchmal halt rechnen. Wenn es keine Statik vom Haus mehr gibt, dann wird das halt aufwendiger, weil man ja vom Dach bis zu der Wand runter alles rechnen muss. Ok, rechnen lassen, aber eingeben muss man die Daten erst mal alle.

    Gruß

    Thomas
     
  17. Bauwahn

    Bauwahn

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    Im übrigen kannst Du immer noch ja auf die sichere Seite gehen und eben einen Träger einmauern lassen. Ist in der Summe vielleicht auch nicht teurer als eine komplette Statik nachzurechnen.
     
  18. gast3

    gast3 Gast

    also erst mal war es kein Freundschaftsdienst.

    Vereinbart war ein Lösungsvorschlag, der wenn bautechnisch umsetzbar, rechnerisch nachzuweisen und zu dokumentieren gewesen wäre.

    gut ist nicht ganz so gelaufen, wie gewünscht . aber hilft jetzt auch nicht so richtig weiter.

    Davon mal abgesehen, werde ich halt jemanden suchen müssen der es rechnet - ist mir lieber als ein Riss durch meine Hütte.

    Dennoch eine Frage zum U-Profil: macht es prinzipiell Sinn und gibt es die von der Stange (sprich Normgrößen im Baustoffhandel) ?

    Höre ich da aus Ulm Kritik an meinem Berufsstand - das ist nicht nett !
     
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  20. Bauwahn

    Bauwahn

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    Nö, denn erstens habe ich nichts gesagt und zweitens war das was ich geschrieben hatte, nur als fiktives Beispiel gedacht, dass man ohne entsprechende Datengrundlagen keine verbindliche Aussage treffen kann, in der Hoffnung dass Du es leichter nachvollziehen kannst. Stilistisch eventuell in der Form einer Parodie
     
  21. gast3

    gast3 Gast

    dann bin ich ja beruhigt und teile natürlich deine Meinung zu der erfordernis einer entsprechenden Grundlage.

    natürlich möchte ich einen Träger einmauern lassen - die erforderliche Auflagerfläche ist mein Problem.
     
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Durchbruch in tragender Wand

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