Durchfluss bei FBH am Verteiler?

Diskutiere Durchfluss bei FBH am Verteiler? im Heizung 2 Forum im Bereich Haustechnik; Hallo, ich habe mal eine Frage zu dem Durchfluss an dem Heizkreisverteiler bei einer FBH: Das ein Heizkreis einer FBH nicht länger als 100...

  1. Matzur007

    Matzur007

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    Hallo,

    ich habe mal eine Frage zu dem Durchfluss an dem Heizkreisverteiler bei einer FBH:

    Das ein Heizkreis einer FBH nicht länger als 100 Meter sein soll weiß ich bereits und das ist bei uns auch nicht der Fall.

    Wie aber verhält es sich mit dem Durchfluss? Je länger ein Heizkreis ist desto mehr Durchfluss, oder? Und wenn er z. B. nur 40 Meter hätte, dann würde auch weniger Durchfluss ausreichen?

    Kann man das so pauschal sagen?

    Danke
     
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  3. R.B.

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    Nein.

    Der Volumenstrom wird berechnet und dann eingestellt. Danach nur noch feinjustiert.

    Gruß
    Ralf
     
  4. Uwe!

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    je länger um so größer der Leitungswiderstand und um so geringer der Durchfluss bei gleichen Druckverhältnissen.

    Wichtig ist aber halt es so einzustellen, dass sich trotz der unterschiedlichen Widerstände der berechnete Durchfluss ergibt
     
  5. Matzur007

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    Unabhängig jetzt mal von irgendwelchen Berechnungen:

    Also wenn der Heizkreis länger ist, dann grundsätzlich weniger Durchfluss?

    @ Ralf: Womit kann ich das berechnen? Gibt es dazu ein Programm? Die Verlegeabstände und die Längen habe ich ich...
     
  6. R.B.

    R.B.

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    So etwas wird vorher berechnet, bevor die FBH gebaut wird. Es ist völlig sinnfrei die Massenströme im Nachhinein zu berechnen, denn es geht ja nicht nur um einzelne Kreise sondern um ein funktionierendes Gesamtkonzept.

    Ja, dafür gibt´s Programme, aber das lernt auch jeder Heizungsbauer in seiner Lehre. Taschenrechner, Papier und Bleistift genügen.

    Gruß
    Ralf
     
  7. Matzur007

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    ??????????
     
  8. R.B.

    R.B.

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    Oben schon beantwortet, ist aber völlig egal, denn dafür gibt es eine Heizkreispumpe.

    Gruß
    Ralf
     
  9. Matzur007

    Matzur007

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    Also Durchfluss voll auf, den Rest regelt die Pumpe?

    Oder kann man den Durchfluss gar nicht selber einstellen? Ich dachte immer das muss oder soll man...
     
  10. R.B.

    R.B.

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    Nein. Die Pumpe regelt da gar nichts. Der Durchfluss wird, wie oben schon geschrieben, auf den berechneten Wert eingestellt. Nur so ist sichergestellt, dass zusammen mit der Heizkurve, dem Raum nur die benötigte Energie zugeführt wird.

    Die FBH wird entsprechend der Heizlast des Raums dimensioniert, und daraus ergibt sich der Volumenstrom der einzustellen ist. Alles andere ist feintuning um Toleranzen auszugleichen. Die Pumpe muss dann in der Lage sein bei dem ermittelten Gesamtdruckverlust noch die benötigte Wassermenge zu transportieren. Eine regelbare Pumpe gleicht dann nur Schwankungen aus, wenn einzelne Kreise durch Ventile geschlossen werden.

    Aber wie gesagt, das sind alles Planungsarbeiten die schon im Vorfeld gemacht werden. Danach muss man nur noch einstellen. Wurden natürlich planlos irgendwelche Rohre im Estrich versenkt, dann hat man jetzt ein Problem. Man kann probieren, testen, und wenn man Pech hat, kriegt man die Anlage niemals richtig in den Griff. Dann muss man damit leben, dass die Kiste mit Vollgas gegen die Kreise rennt und dort die Ventile abwürgen.

    Gruß
    Ralf
     
  11. Matzur007

    Matzur007

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    Wenn das so wäre, über welchen Mehrverbrauch an Gas spricht man dann? Sonst noch Nachteile?

    ABER NOCH MAL ZUR EINGANGSFRAGE:

    Planungen Dimensionierungen hin oder her. Längerer Heizkreis bedeutet GRUNDSÄTZLICH weniger Durchfluss nötig?
     
  12. Uwe!

    Uwe!

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    klares nein!
     
  13. Matzur007

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    @ Uwe: Dann andersrum oder wie???
     
  14. Julius

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    Überlasse das Leuten, die etwas davon verstehen (oder zumindest gewillt und fähig sind, sich einzuarbeiten).
     
  15. R.B.

    R.B.

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    Auch nein.

    Du hast das Prinzip einfach nicht verstanden. Da wird nichts länger oder kürzer gemacht, oder mehr oder weniger Durchfluss, sondern der benötigte Volumenstrom ergibt sich aus der benötigten Heizleistung, genauer gesagt Energiemenge die man dem Raum zuführen muss, die wiederum von der Heizlast vorgegeben wird.

    Gruß
    Ralf
     
  16. Matzur007

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    Ok, anders gefragt: Wenn wir da nix genau berechnet haben Heizlast, Volumenstrom usw., ich weiß das hört ihr sicher nicht gerne, aber wir haben pauschal alle Verlegeabstände mit rund 15 cm gewählt und darauf geachtet das kein Heizkreis länger als 100 Meter ist. Im Bad haben wir den VA auf ca. 10 cm gewählt.

    In allen Räumen wir es warm so wie gewünscht. Nur einer hängt ein bißchen nach. Da ich ja keine Berechnungen für den genauen Volumenstrom habe wie er sein sollte, muss ich jetzt ja manuell eingreifen und versuchen das auszugleichen, ALSO: Um das über den Durchfluss nun auszugleichen und den Raum etwas wärmer zu bekommen: MEHR oder WENIGER Durchfluss für diesen Raum einstellen?
     
  17. R.B.

    R.B.

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    Dann kriegt der Raum mehr Durchfluss, in der Hoffnung, dass der Rest nicht in die Knie geht, denn damit veränderst Du die hydraulischen Verhältnisse im System.

    Vorgehensweise in Kurzform:

    1. Heizlast ermitteln
    2. Heizflächen dimensionieren
    3. Rohrnetzberechnung

    Daraus ergeben sich dann alle notwendigen Parameter. Wenn man natürlich planlos 15cm in die Räume wirft, dann muss man sich nicht wundern, wenn das System letztendlich nicht so funktionieren wird wie gewünscht. Durch die Volumenströme kann man kleinere Abweichungen kompensieren, aber nicht eine Anlage die aus dem Gleichgewicht gekommen ist, wieder einfangen.

    Wenn Du jetzt versuchst die Anlage auf den schwächsten Raum zu trimmen, dann musst Du Dich nicht wundern, wenn die restlichen Räume nicht mehr richtig funktionieren und ständig die ERR eingreifen muss. Mangels Zahlen kann man noch nicht einmal sagen, ob die Pumpe ausreicht, wie diese einzustellen ist usw. usw. usw.

    Gruß
    Ralf
     
  18. Uwe!

    Uwe!

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    dann bleibt Dir nur "trial and error".

    Alle RTR voll auf drehen und da wo es zu kalt ist den Volumenstrom erhöhen, da wo es zu warm ist, den Voluemnstrom verringern (aber nciht weit unter 1l/min gehen)

    Aber jede Änderung an einem Raum hat Auswirkungen auf alle anderen Räume.

    Wenn's dann am Ende in alle Räumen zu warm ist: Heizkurve runter
    Wenn's in einigen immer noch zu kalt ist: Heizkurve rauf

    In beiden Fällen: Mit den Volumenströmen wieder von vorn anfangen.

    am Ende an allen RTR wieder die Soll-Temp einstellen.

    Da nix berechent ist, wirst du bei einem Kompromiss landen, wo entweder ein Raum dauerhaft zu kühl bleibt, oder viele Räume dauerhaft per ERR eingebremst werden müssen.
     
  19. Matzur007

    Matzur007

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    Bei digitalen Raumthermostaten, reicht es da einfach auf 25 oder 30 Grad zu stellen? Oder wie kann ich diese ganz auf machen? Oder einfach die Stellantriebe runter?

    Ist das mit der Heizkurve rauf runter eigentlich so problemlos möglich? Ich meine das, weil ich habe ja einen ganz andere VT ob es draußen +10 oder 0 Grad sind...
     
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  21. Uwe!

    Uwe!

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    Auf 25° oder besser 30° drehen passt in jedem Fall. Es geht ja nur darum, dass der RTR nicht zu fährt. Stellantrieb runter geht natürlcih auch!

    Und die Heizkurve soll die verschiedenen Temparturen ja gerade ausgleichen. Aber Du hast Recht, dass bei falscher Heizkurve die Ergebnisse bei +10° ganz anders sein werden als bei -10°.
    Da war meine Aussage zugegeben zu knapp.
    Ein Heizkurve hat im allg. eine Steigung oder auch Endpunkt und eine Parallelverschiebung oder Startpunkt. Aus diesen beiden Parametern ergibt sich zusammen mit der Außentempertur der VL.

    Beispiel Start 20° bei 20°AT und Ende bei 35° bei -20°

    Wenn es bei deutlichen Plus-Graden zu warm/zu kalt ist, dann eher am Startpunkt/der Parallelverschiebung korrigieren.
    Wenn es bei deutlichen Minus-Graden zu warm/zu kalt ist, dann eher am Endpunkt/der Steigung korrigieren.
     
  22. Matzur007

    Matzur007

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    Soll ich nun Fußpunkt Endpunkt oder Fussbodenheizung bei der Grundeinstellung wählen?
     
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