Dusche undicht. Folgeschäden?

Diskutiere Dusche undicht. Folgeschäden? im Sanitär Forum im Bereich Haustechnik; Ein frohes neues und freundliches Hallo in die Runde der Experten, Ich bitte um Eure Einschätzung bei folgendem Sachverhalt: Dusche im nach...

  1. #1 HolzhausWolli, 4. Januar 2009
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    Ein frohes neues und freundliches Hallo in die Runde der Experten,

    Ich bitte um Eure Einschätzung bei folgendem Sachverhalt:

    Dusche im nach 1,5 Jahren praktisch fast noch nicht genutzten Kinderbad ist im Bereich der Silikonverfugung an der Stelle Duschtasse/geflieste Raumwand undicht. Wasseraustritt schnelltropfenderweise im darunter gelegenen Raum.

    Es handelt sich um eine sichtbare Holzbalkendekce mit 18mm Fichteprofilholzverschalung. Darüber dann wohl OSB-Platten und der Estrich - wenn ich mich nicht täusche.

    Morgen kommt nun der Sani und wird -nachdem er in einer Vorbesichtigung die Symptomatik ausgemacht und der üblichen Haussetzung zugeschrieben hat- alle Silikonnähte sauber nachziehen.

    Soweit so gut!

    Einderseits bin ich beruhigt, daß es "nur" an den Silikonnähten liegt und der Ausbau der Duschtasse mit allem drum und dran nicht erforderlich ist, andererseits frage ich mich ob man die nun unerreichbaren Stellen und Bereiche in der Decke, die ja nun (noch) feucht sein müssen einfach so lassen kann und diese sich selbst trocknen oder ob unbedingt andere weitere Maßnahmen getroffen werden müssen.
    Sehr viel kann es nicht sein, da erst maximal 5 mal geduscht wurde und es erst beim letzten mal (1 Jahr Zeitdifferenz) festgestellt wurde

    Wie seht ihr das? Würdet ihr es so laufen lassen und gut, oder weitergehende Maßnhamen vom Sani fordern?

    Achja...eine Undichtigkeit im Bereich nach der Entwässerung/Siphong etc. kann in der Tat ausgeschlossen werden. Haben wir gestern eindeutig kontolliert.

    Ich danke für Eure Meinung!
     
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  3. Robby

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    Wenn eine Silikonfuge abreisst ist die Duschtasse schlicht und ergreifend nicht ausreichend standsicher aufgestellt, oder die Silikonfuge nicht fachgerecht :)
     
  4. MoRüBe

    MoRüBe Gast

    Und der Fliesenleger hat...

    ... es schlichtweg und einfach vergessen (oder war nicht beauftragt!?), den gesamten Bereich entsprechend abzudichten. Gerade im Holzbaubereich ist das lebenswichtig. Passiert aber bei billich-Bauweise. Na ja, und ne Silli-Fuge als dauerhafte Abdichtung:mauer
     
  5. #4 HolzhausWolli, 4. Januar 2009
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    Hallo Robby,

    die Dusche sitzt konkret im Eck Außenwand (Massiv-Doppelblockbohle) und Innenwand (Holzständerwerk mit beidseitig doppelt Fermacell beplankt). Möglicherweise "arbeiten" die Wände leicht unterschiedllich stark, setzen sich auch anders und die Duschtasse kann sich nicht entscheiden....:(

    Aber der Hinweis ist gut und ich werde mal fragen wie der Unterbau ausgeführt wurde.....

    Gibts sonstige Hinweise zur bestehenden Feuchtigkeit in der Decke?

    @ MoRüBe: Die Abdichtung mittels Silikonfuge wurde durch den Sani gemacht - nach der Montage der Duschwand. War obligatorisch und mußte in unserem Fall nicht extra beauftragt werden.
     
  6. #5 MoRüBe, 4. Januar 2009
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 4. Januar 2009
    MoRüBe

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  7. #6 HolzhausWolli, 4. Januar 2009
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    und was meinst Du nun mit Abdichten im Duschbereich wenn du abdichten schreibst? :shades
     
  8. elling

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    Hallo Holzhauswolli,

    es hört sich so an, als wäre die Duschwanne auf den blanken Beton / Estrich gestellt worden, ohne Vorbehandlung desselbigen. Gehört nicht an Wand und auch auf den Fußboden eine Flüssigdichtung oder Dichtschlämme? Und zwischen Duschwanne und Wand müsste mit flexiblen Dichtungsband abgedichtet werden? Die Silikonfuge wird doch immer wieder "schrumpfen", altern und ....dann hättest Du doch immer wieder Wasser unter der Dusche, welches durch die Decke tropft?
    Bin keine Frau vom Fach, aber hört sich nach fehlender Dichting in der zweiten Ebene an.

    Des weiteren: Anscheinend ist die Fuge schon lange nicht mehr intakt, wenn sich soviel Wasser angesammelt hat, dass es durch die Decke tropft.

    Vorgehensweise sollte hier sein: Duschwanne raus und Aufbau der Abdichtung sowie Schaden begutachten. Wahrscheinlich sollte hier auch eine Trocknung erfolgen.

    Wie ist denn der Stand der Dinge?
     
  9. Robby

    Robby Bauexpertenforum

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    Wenn unter der Dusche (in einem häuslichen Bad) eine Abdichtung hinkommt müsste diese auch irgendwohin entwässern können. Soll unter der Duschtasse ein Bodenablauf angeordnet werden? Bei einem Holzboden ist eine Feuchteschutz unter der Dusche zu empfehlen, Pflicht ist das jedoch nicht.

    Das ganze geht und steht mit der standfesten Montage der Duschtasse.
     
  10. bernix

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    ...das steht wohl ausser Frage.
    Das Schöne an Holzbalkendecken ist: Schon geringe Wassermengen tropfen durch...
    gruss
     
  11. #10 HolzhausWolli, 22. Januar 2009
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    Danke Euch beiden für den Beitrag...

    Aktueller Stand: Die Acryldichtung zwischen Tasse und Wand wurde erneuert/nachzogen und nun ist erfreulicher Weise wieder alles dicht (kein Tropfen durch die Decke). Ich hoffe es hält.

    Muß ich mir denn Sorgen hinsichtlich der ursprünglichen Feuchtigkeit in der Decke machen? Die Dusche wurde aber wie gesagt erst wenige male genutzt und die Undichtigkeit wurde WÄHREND des Duschens festgestellt.
     
  12. #11 Ralf Dühlmeyer, 22. Januar 2009
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    Nochmal - und damit alle es verstehen, richtig laut.

    Silikon ist KEINE Fugendichtung, sondern eine elastische Fugenfüllung

    Das Theater hast Du in 2 Jahren wieder.

    Wenn mir keiner in meiner Zeitplanung einen Streich spielt, komme ich am WE dazu, mal eine Lösung mit einem Dichtband für solche Anschlüsse zu dokumentieren und Anfang der Woche einzustellen.
    An Sonsten gibt es noch von Bette die Bette-Zarge (glaube ich, so heissen die) mit einer Aufkantung, AUF die die Fliesen gesetzt werden.
    Ich mach lieber eine gut abgedichtete bodengleiche Dusche als ne 08/15 Duschtasse!!!
     
  13. #12 HolzhausWolli, 22. Januar 2009
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    Hallo Ralf...das wäre toll, wenn Du das mal hier einstellenkannst.

    Schon einmal Danke vorab !:28:
     
  14. #13 schwarzmeier, 22. Januar 2009
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    Drum greifet froh zum Gerstensaft um Euren Durst zu stillen
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  15. sepp

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  16. #15 Ralf Dühlmeyer, 23. Januar 2009
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    Ich hab ja leis geschmunzelt. Einmal über den >>Silikon-Dichtstoff<<
    Zum anderen über die elegant übergangene Abwasser-Rohrdurchführung bei den Ausführungbildern zur Boden-/Wandabdichtung.

    MfG
     
  17. mls

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    da ist nix zum schmunzeln.


    paradebeispiel für
    planung? brauch mer ned.
     
  18. Thomas B

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    "Ja" und "Nein".

    "Ja", bei einer vernünftigen Planung wäre dies (wahrscheinlich...:shades) nicht passiert, zumindest hätte der BH dann Jemanden, dem er die hammelbeine langziehen könnte.

    "Nein", da auch ein "normaler" Sanilöter, der seinen Job schon länger als drei Tage macht eigentlich wissen "sollte" (MH-Auktionen explizit ausgeschlossen....) wie eine Duschtasse fachgerecht einzudichten ist.

    Der "2.Versuch" mit nochmaligem "Abdichten" mit Silikon zeigt jedoch, daß trotz offensichtlicher Mangelhaftigkeit ein echter Lernprozeß beim Ausführenden noch nicht eingestzt hat...schade...

    Thomas
     
  19. #18 HolzhausWolli, 23. Januar 2009
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    Genau so sieht es aus, daher meine Frage zum weiteren Vorgehen obwohl ja nun alles dicht ist! Letztere Tatsache positioniert mich nicht gerade als einen Bauherren mit Anspruch auf Mängelbeseitigung. Oder doch?

    Wie gesagt, nun ist alles dicht. Ist das denn der Nachweis für den HW, daß die Demontage der Duschtasse (ist ja auch nicht mal eben so gemacht) tatsächlich nicht erforderlich war oder habe ich vielmehr jetzt ein "zugeschmiertes + versiegeltes " Problem, welches der Nachbesserung bedarf?
     
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  21. Thomas B

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    ...ja nun...nun schon...aber wie lange???

    Doch! Denn die Ausführung mag zwar befristet tauglich sein, nämlich so lange bis die Wartungsfuge wieder eine Wartung wg. Undichtigkeit bedarf, aber diese Art entspricht eben nicht den AardT. Bei Massivbau mag eine solche "Abdichtungsart" noch -wenn auch nicht korrekt- möglich sein, da ein paar Tropfen Wasser unterhalb der Duschtasse, also auf der Rohdecke oder dem Estrich, nicht zwingend zu Schäden führen, sofern die Wartung der Fuge dann auch alsbald vorgenommen wird.

    Das ist wie mit dem Nylonstrumpf, der auch mal -kurzfristig- den Keilríemen erstetzt. TÜV-tauglich ist dieser Zustand aber sicher nicht.

    Toller Nachweis. Zugeschmiert ja, aber sicher nicht (dauerhaft) versiegelt. Also: Gut daß der Sani es jetzt so gemacht hat: Du kannstr die Dusche vorerst weiterbenutzen bis dann -sagen wir in 2 Wochen- der Mangel endgültig behoben worden ist...:mega_lol:

    Gruß

    Thomas
     
  22. Robby

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    Nochmal... Es steht und fällt mit einer nicht ausreichend standsicheren Montage.

    Der Keilrienemvergleich passt schonmal in KEINSTER Weise. Denn ein Neuwagen darf eben KEINEN Keilriemenersatz haben.

    Bei einer Holzkonstruktion ist eine Abdichtung unter der Wanne sicher sinnvoll und auch richtig. Eine grundsätzliche Forderung ist (bei einem häuslich genutzten Bad wie hier)nicht zu stellen.


    Somit müsste es einen Bodenablauf geben, an den Füßen der Dusche, Rohren usw müsste die Abdichtung 15 cm über OK des Fußbodens geführt werden, wenn die Aussparung für die Dusche 10 cm tiefer liegt als OK Fußboden müsste theoretisch gegen drückendesWasser abgedichtet werden? (Alles rein theoretisch, wenn dann ganz oder gar nicht)

    Die von Ralf noch zu zeigende Lösung scheint mir eine Gute, sinnvolle Lösung dieses Problems zu sein.
     
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