dynamisches Kostenmodell - Einsparungen, Payback-Time, Vgl. verschiedener Baumat´n

Diskutiere dynamisches Kostenmodell - Einsparungen, Payback-Time, Vgl. verschiedener Baumat´n im Sanierungskonzept & Kostenschätzung Forum im Bereich Altbau; Hallo Architekten, Ingenieure, Mitglieder, ich, Student der WiWi, habe momentan dieses Forum durchforstet, um für meine Praxisarbeit die...

  1. mst2803

    mst2803

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    Hallo Architekten, Ingenieure, Mitglieder,

    ich, Student der WiWi, habe momentan dieses Forum durchforstet, um für meine Praxisarbeit die richtigen Ansätze zu finden. Momentan arbeite ich als Praktikant in China und versuche mich als Leihe in einem Thema einzuarbeiten.

    Mein Thema ist es ein dynamisches Kostenmodell zu entwickeln, dass verschiedene Baumaterialien (als Anwendungsfall1 Gebäudehülle) vergleicht und eine Kosten- und Einsparungschätzung darstellt. Dieses Modell will ich nach erfolgreichem Anwendungsfall dann um das Heiz, Belüftungs und Belichtungssystem erweitern. Mein Fall ist momentan ein Bürogebäude. Meine Aufgabe ist eher die finanzielle Perspektive, aber ich will gerne die Zusammenhänge der anderen Seite einer solchen Kalkulation verstehen.

    Das Ergebnis der Arbeit soll dann auf verschiedene Beispiele anwendbar sein. Input - Output.


    1.Ansatz: Am Anfang dachte ich die einzelnen Baumaterialien mit ihren Merkmalen in einem Blatt zu hinterlegen und mit der Temperaturdifferenz und Nutzungstage zu berechnen. Wie genau ist diese Berechnung in %, wenn man die Jahrestemperaturen der ausgewählten Orte hat? Schätzung. Ich habe mal im Internet eine Berechnung von Flapor gesehen, die mal gar nicht so schlecht ist.

    In meinem Fall:
    Die erste Schicht sind meistens nur zwei Alternativen und der Rest dann die Dämmstoffe bzw. -platten.

    Problem: Ohne Simulationsdaten wäre es laut Kollege nicht möglich. Da ich für den Entscheidungsträger seine bestmöglichste Kombination der Produkte darstellen möchte, ist das Modell beschränkt, da für diese Berechnungen alle Materialien fixiert und die Wärmedämmung bzw. Hülle variiert werden.

    Die Faustformel von Bruno find ich sehr detailliert, hilfreich und meinen Bedürfnissen auch entsprechend, ich muss halt schauen ob ich das kommuniziert kriege.

    2. Ansatz wäre eher aus Präferenzsicht die Materialien zu betrachten. Gewünschten U-wert eintippen und den möglichst kostengünstige aber effiziente Wärmedämmung errechnen. Weniger Materialverbrauch, bei benötigtem U-Wert von 0.25. Berücksichtigt wird dabei eher die Einsparung von cm Dicke anstatt Energieeinsparung. Somit umgehe ich die Energieeinsparung, habe den gewünschten U-wert und zeige dennoch andere Einsparungen hinsichtlich Dicke.


    Wie würdet ihr rangehen? Was habe ich nicht berücksichtigt? Tipps?


    Falls ich irgendwelche Threads übersehen habe, entschuldige ich mich dafür und bedanke mich für zahlreichen Antworten im Vorfeld.


    Bitte geht mit mir konstruktiv um, da ich echt keine Kenntnisse aus der Bauphysik habe und die Probleme und Grenzen dieser Themen verstehen möchte.

    VG:konfusius
     
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  3. #2 ReihenhausMax, 20. April 2012
    ReihenhausMax

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    Ich hoffe, Du hast auch belastbare Zahlen für die Arbeitskosten verschiedener
    Alternativen? Ohne belastbare Gebäudesimulationen bzgl. Energieverbrauch
    (inkl. Sonneneinstrahlung, interne Abwärme durch Rechner und Mitarbeiter etc.)
    ist eine solche Kalkulation, wenn sie später auch noch die Heiz- und Lüftungstechnik
    umfassen soll, denke ich schlicht witzlos. Ich hoffe doch, es gibt entsprechende
    Ingenieure in dem Team wo Du Praktikum machst? Reinigungs- und Instandhaltungskosten
    dürften sich je nach Fassadenaufbau sicherlich auch unterscheiden.
     
  4. mst2803

    mst2803

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    Ich habe demnächst ein paar Gespräche mit der F/E Abteilung im Bereich Green Buildings. In der Abteilung ist leider nur ein Ingenieur, der aber diesem Thema recht pessimistisch gegenüber steht.

    Ein paar Fälle habe ich zwar als Referenz für die Arbeitskosten, doch bin ich mir nicht sicher, ob ich die Zahlen als Faktor verwenden soll.

    Wäre eine Kalkulation ohne Heiz/Lüftungstechnik möglich? Somit würde ich das Thema um die Hülle eingrenzen, um dort ein vernünftiges Resultat zu haben.

    Bei Simulationen sind extrem viele Variablen zu berücksichtigen und am Ende habe ich zig-Datensätze mit vielleicht n Kombinationen(Wandtyp,dicke,usw), die ich erstmal festlegen und im Anschluss vernünftig als Stammdaten hinterlegen muss.


    Ich sehe aber schon, dass ich ohne Simulationsdaten nicht vorbeikomme...gibts einen anderen Weg?
     
  5. githero

    githero

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    Es kommt drauf an, wie exakt Du sein willst. Soll es ein Input-Output-Modell werden, was auch eine praktischen Aussagewert schafft, dann wirst Du um viele Stammdaten nicht herumkommen. Wie willst Du sonst verschiedenste Optionen valide vergleichen können? Und einen U-Wert-Rechner gleich mit zu integrieren wird auch noch eine Herausforderung.
    Meiner Meinung nach willst Du viel zu viel auf einmal. Dafür ist die Materie zu komplex, als dass man auf Knopfdruck solche Aussagen hervorzaubern kann. Du willst ja keine Diss aufsetzen, sondern nur eine Praktikumsarbeit. Ich würde mir ein anderes Thema suchen.
     
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