EFH ca. 150 qm, große fensterflächen

Diskutiere EFH ca. 150 qm, große fensterflächen im Regenerative Energien Forum im Bereich Haustechnik; Hi, ich glaub ich bin hier bei Ihnen thematisch besser aufgehoben als bei heizung 1, hoffe, dass ich keine regel verletze, wenn cih jetzt meine...

  1. #1 trigo73, 9. Mai 2010
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    Hi, ich glaub ich bin hier bei Ihnen thematisch besser aufgehoben als bei heizung 1, hoffe, dass ich keine regel verletze, wenn cih jetzt meine problematik hier noch mal schildere:

    wir planen gerade EFH ca. 150 qm, große fensterflächen nach süden und westen und normaler dämmungstanddard (24ytong + 12 wdvs) und 1,1 fenster.
    ich habe drei alternativen zur zeit für heizungstechnik von weishaupt, allerdings bisher nur die technik als listenpreise ohne installation etc. aber eben auch ohne die rabatte der klemptnerfirmen:
    1. standard gas brennwert + 300 wasserspeicher und ca. 5 qm solar für brauchwasser, ca. 11.000 euro brutto energiebedarf 16.000 kwh
    2. gas + 700 speicher mit 10 qm solar auch zur heizungsunterstützung und mglk. der kamineinbeziehung ca. 18.000 euro brutto 14.000 kwh
    3. wärmepunpe sole wasser + solar ca. 29.000 euro!!!!! wahnsinn immernoch 5.000 kwh

    meine überlegungen: WP kann sich so nicht lohnen, da 5.000 kwh strom auch fast 1000 euro kosten, ersparnis zum gas höchstens 500 euro im jahr und strom wird auch teurer wenn gas teurer wird, selbst bei verdoppelung des gaspreise würde sich das nicht in den nächsten 30 jahren amortisieren.
    die kostenunterschied zwischen 1 und 2 liegt ohne Kamin bei max. 100 pa also lächerlich wenig für den mehrpreis, aber bei var. 1 kann man einen kamin nicht miteinbinden, da man dafür den großen pufferspeicher braucht udn der kostet, der mehrpreis für die mehrkollektorfläche liegt höchstens bei 1000 euro und die kann man dann auch noch ausgeben.

    also kann sich mehrpreis für var. 2 rechnen wenn man im winter jeden zweiten tag abends den kamin für 3 stunden nutzt. dann würde diese wärme wenigstens die heizung und die brauchwassererwärmung unterstützen?
    habe ich bei der Wärmepumpe irgendein denkfehler? Wie kann sich das bloß rechnen??
    im wärmeschutznachweis steht 78,5 kwh/a/qm also 11700 kwh primärenergiebedarf. kann das hinkommen? noch ne richtig optimistische frage: wie wäre es wenn man durch einbindung des kamins komplett auf gas verzichten könnte, klasse oder? wieviel kw wasserseitig bräuchte man da? für die woche winterurlaub müsste man sich auch was einfallen lassen, z.B. elektro und nachbar müsste vor der rückkehr einheizen? danke für alle tips
    Robert
     
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  3. #2 fmw6502, 9. Mai 2010
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    also heißt mal wieder das Zauberwort: Heizlastberechnung nach EN 12831. Ohne diese Grundlage kannst alle Angebote vergessen. Diese sind im besten Fall über den dicken Daumen gepeilt. Was Dir meist eine unpassende Größe des Wärmeerzeugers mit zu hohen Kosten bringt.
    Es gibt einige threads, die die Vorgehensweise immer wieder beschreiben, such mal nach "12831".

    Gruß
    Frank Martin
     
  4. #3 Pascal82, 10. Mai 2010
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    Hallo Robert,

    mit jeden 2ten tag 3 stunden den ofen nutzen wirst du so gut wie keine ennergie in den ofen bekommen! das ist gerade mal ein kleiner abbrand! beim ersten abbrand wirst du den ofen erstmal richtig auf betriebstemp bringen und das wasserregister heißmachen, bis der ofen dann anfängt richtig ennergie in den puffer zu fördern ist der abbrand schon wieder vorbei!
    bedenke das die steuerung, verrohrung, pumpe, ect die zu so einem ofen gehören auch geld kostet, das sollte sie schon effektiv genutzt werden.

    nur mit einem holzofen /kesselofen zu heizen ist mit der heutigen technik problemlos möglich (für den urlaub einen elektroheizstab und gut) dabei musst du aber bedenken das du an einem kalten wintertag (wie wir ihn im letzten sehr häufig hatten) schon 3-4 abbrände bringen musst (je nach größe des ofens der wasserleistung und ennergiebedarf. dazu noch gut solar und du bist gerüstet.

    höhr dich mal in deiner umgebung um, vielleicht hat jemand seit 2,3,4 jahren so ein system und kann dir seine persönlichen erfahrung sagen und dir sein konzept vor ort zeigen. evtl hat dein heizi solche systeme schon mehrfach aufgebaut und kann dir kunden nenen die das system ZUFRIEDEN betreiben......

    viele grüße
    pascal
     
  5. #4 Ralf Dühlmeyer, 10. Mai 2010
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    24 er Porenbeton + 12 cm WDVS (WLG 040 ???) ist kein "normaler" Dämmstandard, das ist schon Mitte der 90er nur Durchschnitt gewesen.

    1,1 fenster -> Ug = 1,1 oder Uw = 1,1???
     
  6. R.B.

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    Und damit liegst Du garnicht so falsch.

    Ein Problem liegt darin, dass mal wieder Äpfel mit Birnen verglichen werden.
    Nur ein Beispiel.
    Was ist mit dem Schornstein? Was mit dem Gasanschluß? Allein für diese beiden Posten gehen mehrere Tausend Euro über die Ladentheke.

    Auch der Preis für die WP ist nicht nachvollziehbar. Mangels Details lässt sich das aber nicht verifizieren. Also, Preise würfeln kann ich auch, ich kenne genügend Anlagen die gerade mal die Hälfte gekostet haben.

    Deine Abschätzung über den Primärenergiebedarf geht erfahrungsgemäß in die Hose. Das liegt einfach daran, dass der (politische) Primärenergiebedarf mit der Heizlast nicht viel gemeinsam hat. Diese Heizlast jedoch bestimmt den realen Energiebedarf eines Gebäudes (Brennstoffverbrauch).

    Die Sache mit dem Kaminofen ist wieder ein anderes Thema. Man könnte damit das Haus ganzjährig beheizen, die Frage ist nur, ob die Bewohner da mitspielen. Ich für meinen Teil habe keinen eigenen Wald, und auch nicht alle notwendigen Maschinen. Zudem fehlt es mir an Motivation jedes Jahr 20Ster Holz zu machen, das Zeug mehrfach durch die Gegend zu schleppen, und dann auch noch jeden Tag Holz zu schüren damit es warm in der Bude ist.

    Fazit:
    Bevor Du weiter Zahlen würfelst und versuchst auf dieser Basis auch noch die Heizkosten zu ermitteln, solltest Du die notwendigen Grundlagen schaffen.
    Eine Grundlage wäre "Heizlastermittlung nach EN12831".

    Gruß
    Ralf
     
  7. SvenW

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    Bei den Gasgeräten macht die Heizlastberechnung bei den reinen Gerätepreisen praktisch nichts aus, bei der Wärmepumpe schlägt die aber gut durch. Wie gesagt, erst mal richtig rechnen und dann Kosten berechnen, ansonsten kommt nur Müll raus, der für Vergleiche nicht taugt. Auch muß man bedenken das die Holzpreise mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit in den nächsten Jahren munter steigen werden, da eine Menge Leute auf die Idee mit den "billigen" Pellets/Öfen gekommen sind.
     
  8. trigo73

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    Hi, danke erstmal für die Antworten. In der Wärmeschutzberechnung steht:
    spez. Heizwärmebedarf 55 kwh/qm/a. ist das die heizlast, mit der ihr mehr anfangen könnt?
    jedenfalls baue ich auf jeden fall einen Kamin, bisschen luxus muss sein, es geht nur um die mehrkosten der einbeziehung ins gesamtsystem. die sind aber auch schon relativ hoch, vielleicht 5 - 8 T€, das würde sich dann bei abendlicher kaminnutzung wohl nicht lohnen, wenn ich nicht wirklich viel wärme in den puffer bringe.
    gasanschluss kostet ca. 2000 für mein haus komplett brutto.
    selbst wenn die WP günstiger zu haben ist, muss ich doch wohl mit mehrkosten von ca. 10.000 € rechnen, wenn man die finanziert sind das bei normaler laufzeit schnell 20.000 € an die Bank, das kann sich bei ca. 500 € ersparnis im Jahr nicht rechnen und eigentlich auch nicht bei 1.000 € ersparnis im Jahr (wenn sich gas verdoppelt aber strom so bleibt, was auch unsinn ist).
    Ich hatte eigentlich vor die anlage so auszulegen, dass später eine nachrüstung wp möglich wäre, also überall FBH und niedrige vorlauftemp., Was haltet ihr davon?
    ach ja die Fenster: ich meine den U-wert für das ganze fensterelement 1,1, ich habe aber noch einen schönen großen glasvorbau 4 m breit 0,80 tief der sich bis ins OG in eine gerade gaube erstreckt, das ganze als pfosten/riegel konstruktion, dort bekomme ich wohl nur einen u-wert von 1,3.
    Perimeterdämmung unter der Bodenplatte hat der Statiker jetzt rausgenommen, weil ich KfW 85 sowieso nicht erreiche und der Finanzierungsvorteil ohnehin so gering ist, Würdet ihr die trotz der Mehrkosten drin lassen? jetzt ist nur 12er dämmung auf der Bodenplatte geplant.
    übrigens war ich totaler fan von wärmepumpen (erdwärme, den LWP traue ich irgendwie nicht) und ich würde mich freuen, wenn mich jemand überzeugen kann, dass es sich trotzdem lohnt.
    Anosnsten bleibt nur noch die frage ob sich die solargeschichte auch mit heizungsunterstützung lohnt, wenn man nur 100 €/a spart, können sich auch hier die mehrkosten von vielleicht 5-8 T€ nicht rechnen.
    was übrig bleibt wäre aber gastherme mit ein bisschen solar für brauchwasser, wäre irgendwie traurig :-)
    Bis dann
     
  9. R.B.

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    Nein, das ist nicht die Heizlast.
    Ich schätze die Heizlast für Dein Haus auf 6-8kW, aber das ist Glaskugelmodus. Ein genaues Ergebnis liefert die Berechnung nach EN12831. Diese ist Grundlage für die Dimensionierung des Wärmeerzeugers und der Heizflächen.
    Oder anders ausgedrückt, ohne diese Wert geht nix.

    Mehrkosten? Die hängen vom Konzept ab.

    Nur mal ein Beispiel.
    Eine Sole-WP in der o.g. 6-8kW Klasse inkl. Flächenkollektor kann man für grob 15T€ bauen lassen. Tiefenbohrungen werden natürlich etwas teurer.
    Eine LWP würde ich in Deinem Fall nicht empfehlen. Ohne jetzt gerechnet zu haben, schätze ich, dass sich diese Variante nicht lohnen dürfte.

    Das ist auf jeden Fall sinnvoll, denn von niedrigen Temperaturen profitieren fast alle Wärmeerzeuger, die einen mehr, die anderen weniger. Auch die Einbindung von Solar wird effizienter wenn man das Haus mit 30°C heizen kann anstatt mit 55°C.

    Rechne DEIN Konzept, und dann vergleiche. Pauschal zu sagen "WP wäre die optimale Lösung", wäre nicht seriös.

    Solar rentiert sich in den meisten Fällen nur dann wenn auch Heizungsunterstützung möglich ist. Wegen ein paar Litern WW im Jahr rechnet sich eine Solaranlage normalerweise nicht (höchstens man bekommt sie geschenkt).

    Gruß
    Ralf
     
  10. #9 Pascal82, 11. Mai 2010
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    Hallo Trigo,

    eins, zwei oder drei?

    ob ihr wirklich richtig steht, seht ihr wenn das licht ausgeht:winken

    bei der auswahl der heizung muss man irgendeinen tod sterben.

    minimale gasheizung, wenig invest, hohe unterhaltskosten.

    wärmepumpe, mittlerer invest, mittlerer unterhalt.

    hybridheizung (solar, öl oder gas, und wasserkachelofen) mit relativ hohen investkosten, aber günstigem unterhalt,
    der sich mit arbeitseinsat (holzmachen) und durch sonneschein noch weiter reduziert......

    hybridheizung incl lüftungsnalage mit wärmerückgewinnung, mehr geld kann man wahrscheinlich garnicht ausgeben?!, aber der heizkostenanteil dürfte recht niedrig ausfallen...

    wenn man wüsste wie sich gas strom öl holz ect in zukunft verhält könnte man vielleicht besser entscheiden.

    viele grüße
    pascal
     
  11. #10 Nestor0180, 11. Mai 2010
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  12. Julius

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    Warum ist bei Deiner Variante Nr. 3 (WP) eine Solaranlage mit dabei?
    Das ist eine meist hochgradig unsinnige Kombination! Verteuert die Sache unnnütz, aber bingt keine wesentlichen Einsparung.
    Also wenn WP, dann NUR WP!

    Und bei den genannten Nutzungssabsichten für den Heizkamin würde ich auf dessen wasserseitige Einbindung verzichten.
    Auch das spart mehrere Tausender. Die bei Euch nichts bringen würden, wie Ralf ja schon ausgeführt hat.
    Also einen "nackten" (unabhängigen) Heizkamin mit möglichst geringer Leistung. Der hat dann sogar den Vorteil, noch funktionstüchtig zu sein, wenn mal der Strom ausfällt (dann kann ein wasserführender nämlich nicht mehr betrieben werden!).


    Zuerst ist jedoch eine regelgerechte Heizlastermittlung fällig. In die gehen (neben der örtlichen Klimazone etc.) auch Eure gewünschten Temperaturen für den jeweiligen Raum ein. Nicht jeder will bei 19°C im Wohnzimmer frieren, nur weil das die Norm-Auslegungs-Raumtemperatur ist. Und manche (Frauen) mögen es im Bad richtig kuschelig warm...


    Der Sinn einer Kombination von Porenbeton und (hier: mäßig dickem) WDVS ist auch fraglich. Da gibt es ME geschicktere Kombinationen!
    Wer hat sich das denn ausgedacht?

    Genereller Tipp:
    Weniger für die Heizanlage ausgeben, dafür die Hütte deutlich besser dämmen.
    Wenn dann noch Geld das ist, über eine Lüftungsanlage nachdenken!
     
  13. trigo73

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    WP ohne solar

    Hi, danke nochmal.

    bei meiner var. 3 war doch tatsächlich gar keine solaranlage dabei und trotzdem so teuer!!
    ich hole mir gerade andere angebote für erdwärmenutzung, interessant finde ich die kompaktenanlagen mit integriertem Trinkwasserspeicher, z.B. stiebel eltron wpc, die kostet ca. 9.000 Euro. die kosten für einen flächenkollektor dürften hier so bei 5.000 euro und die kosten für eine bohrung so bei 8.000 euro liegen. dann landet man bei ca. 14.000 bzw. 17.000 euro. (alle preise noch ohne leitungen im haus und FBH)
    im vgl dazu gasheizung mit solar 5 qm, ca. 11.000 euro.
    bei einer ca. einsparung im Jahr von 500,00 euro amortisieren sich die mehrkosten wenn man die finanzierungskosten mit einrechnet bei heutigen energiepreisen nach ca. 11 bzw. 24 jahren, wenn die gaspreise stärker steigen als die stromkosten dann entsprechend früher.
    das angebot von weishaupt war einfach viel zu teuer, auch weil ein separater großer speicher dabei war, den man meiner meinung nach nicht braucht.
    bin gespannt auf weitere reaktionen
    schönen herrentag
    und falls ihr euch fragt wie einer am herrentag zeit hat hier was zu schreiben kann ich nur sagen, es gibt nichts schöneres als in ruhe (familie weg) bauexpertenforum lesen, ich gehe aber später noch ein bisschen grillen mit bierchen:e_smiley_brille02:
     
  14. trigo73

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    noch zum wandaufbau weil es angesprochen wurde

    monolithisch geht bei mir nicht da, lt. statik mindestens der pp4 ytong verwendet werden müsste und der richtig schlecht dämmt (uwert 0,31), auch 17,5 KS würde nicht reichen (offene bauweise im EG = wenige auflager für decke), wenn ich jetzt dickeren KS stein nehme wird mein uwert schlechter als wenn ich ytong nehme, bei jetzigem wandaufbau 24,5 ytong + 12 wdvs komme ich auf uwert 0,177 und das ist doch richtig gut oder?
     
  15. mls

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    zu den zahlen: klingt für mich nach pp2?
    lambda, stein ca. 0,1 - dämmung ca. 0,035?

    richtig gut? das wär was für e. umfrage ;)
     
  16. trigo73

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    Hi, habe gerade nochmal in meinen Wärmeberechnung geschaut:
    dort wird für den stein lambda 0,12 angenommen, mit putzmörtel 0,7 und leichtputz innen 0,25 kommt der statiker auf 0,177
    zugrunde liegt der pp4
    lohnen sich die kosten für zusätzliche wärmedämmung perimeter? unter bodenplatte? und wie hoch sind solche kosten ca. 40 euro/qm, macht bei mir über 4000 euro, wenn das stimmt glaube ich nicht, dass sich das irgendwann rechnen kann.
    danke
     
  17. #16 Ralf Dühlmeyer, 13. Mai 2010
    Ralf Dühlmeyer

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    Für Kosten-Nutzen-Berechnungen sind Deine Fachleute zuständig.

    Ich weiß ja nicht, wer in Eurem Gespann den Mist verzapft, aber es sollte eigentlich klar sein, dass mit einer Minimaldämmung eine WP Schwachsinn ist.
     
  18. R.B.

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    Möchtest Du "billig" bauen, dann lohnt sich weder Dämmung noch eine WP, zumindest wenn man unterstellt, dass man heute noch nicht sagen kann,wie sich die Preise entwickeln werden.

    Möchtet Du günstig bauen, und einigermaßen zukunftssicher, dann braucht´s ein Konzept, und das vermisse ich (bei Deinen Fragen).

    Gruß
    Ralf
     
  19. Pascal82

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    hallo Trigo,

    bei der dämmung unter der Bopla, darfst du auch nicht fragen ob sich das rechnet, das ist auch irgendwo lebensqualität wenn der fußboden warm ist, auch wenn die FBH mal nicht angeschaltet ist.....

    du musst sehen das die hütte nicht innerhalb weniger stunden total auskühlt.
    dafür ist es wichtig das innen die oberflächen nicht allzukalt werden (dämmung unter bopla, wand und dach, sowie Rolläden vor den fensterscheiben und die innenwände decken und böden die wärme gut speichern. wenn du dann abends bei ca 23 ° raumtemp. den kamin ausgehen lässt und ins bett gehst es außen-15° hat die heizung nicht läuft und du morgens bei 21,5-22° raumtemp. aufwächst weist du das du ein rel. gutes haus hast.

    wenns nachts beim "pis*en" gehn nur noch klamme 17° mit eisekaltem boden hat wirst du sicher nichtglücklich, oder arm durchs heizen.....

    durch das eigene haus versprichst du dir doch irgendwo einen gewinn an lebensqualität.....

    viele grüße
    pascal
     
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  21. Idlab

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    hallo, bin neu hier und stehe vor der selben frage. was für heizung bauen.
    mitlerweile hab ich mich jedoch auf eine WP mit solebohrung eingepegelt.
    was bei manchen in ihrer pro/kontra rechnung nie erscheint, ist doch auch der vorteil der klimatisierung im sommer. oder liege ich da falsch. ich meine die WP funktioniert doch auch rückwärts, oder ? sol heißen wenn´s im sommer mal so richtig reinprügelt über die großen fenster kann ich doch auch kühlen mit der WP.
    oder ist das nicht der fall ?
     
  22. #20 Ralf Dühlmeyer, 14. Mai 2010
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    1) Das geht nicht bei allen WP.

    2) Kostet das Strom, also energetisch negativ. Wenn auch vielleicht positiv fürs Wohlbefinden

    3) Kann zu Kondensatproblemen auf dem Fußboden führen. Fliesen werden zur Rutschbahn, Parkett springt schlimmstenfalls hoch oder wirft sich.
     
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