Efh Neubau in Massivbauweise

Diskutiere Efh Neubau in Massivbauweise im Architektur Allgemein Forum im Bereich Architektur; Mahlzeit Kollegen, ich hatte schon einen Thread eröffnet zur Begutachtung unseres EG-Entwurfes und zum Bodengutachten. In diesem Thread möchte...

  1. moser7

    moser7

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    Mahlzeit Kollegen,

    ich hatte schon einen Thread eröffnet zur Begutachtung unseres EG-Entwurfes und zum Bodengutachten.

    In diesem Thread möchte ich den Bau unseres Efh dokumentieren und erhoffe mir konstruktive Hinweise und somit
    Hilfestellungen für uns und für nachfolgende Bauherren. (Wird also bis Bauende immer mal wieder hochgeholt der Thread)

    Derzeitiger Stand:

    Nach Ausflügen zu GU´s, meist als HRB Bauer haben wir uns mangels Engagement der Herren dazu entschieden die Sache mit
    Architektenunterstützung und auch als Massivbau zu beginnen.

    Derzeit befinden wir uns noch in der "ohmann, was will ich eigentlich" - Phase (Leistungsphase 2).

    Der Straßenerschließungserdbauer hat den Torf im Baufeld abgefahren und derzeit wird zum Übergang für alle
    Parzellen auf der Südseite eine Grundwasserbarriere errichtet, der den Torf verzögert "auslaufen" lassen soll.
    Es wird ein "spezieller" Kies in einem Geotextil verbaut.

    Anschließend wird mit Berücksichtigung der Kellerabmaße das Baufeld mit Kies aufgeschüttet bis zur derzeitigen Geländehöhe.
    Somit haben wir das Risiko der Baugrube über den Winter, aber die Leistung war preislich o.k..
    Es haben sich alle vier Parteien, die unterhalb der Straße bauen dazu entschieden die Arbeiten jetzt mitmachen zu lassen.

    Die Entwässerung des Grundstücks ist eine aufwändige Sache. Wir müssen unser Regenwasser zurückhalten und es darf nur
    mit einer vordefinierten Menge in die Kanalisation abgegeben werden. Für Abwasser muss eine Druckpumpe die "Sache" entsorgen.
    Gefällt mir nicht so. Eine Doppelpumpe wäre schön, zwecks Betriebssicherheit, aber der Spaß kostet nicht zu knapp. Mal sehen.


    Der letzte Stand für den Hausentwurf sieht folgendermaßen aus:

    Den Anhang 1149 Ansicht Ost 06_09_13.pdf betrachten
    Den Anhang 1149 Grundriss EG 06_09_13.pdf betrachten
    Den Anhang 1149 Grundriss KG 06_09_13.pdf betrachten
    Den Anhang 1149 Grundriss OG 06_09_13.pdf betrachten

    Die Ostansicht gefällt mir derzeit noch nicht, viel zu unruhig mit den Fenstern. Andere Ansichten gibts noch nicht.
    Der Archi hat den Stand zu heute gesendet, da ich den Kellergrundriss brauche um am Montag die Sache an die Infraunternehmen
    wie Strom/Gas etc. weiterzuleiten, da pressierts.

    Wenn wir mit dem groben zufrieden sind, wird eine Kostenschätzung erstellt, dann sehen wir mal wo die Reise genauer hingeht.
    Die Baukosten incl. Honorare und Baunebenkosten werden wohl so bei ca. 470k liegen. (Ohne Grundstück und Grundstückserwerbsnebenkosten)
    Schon ein Hammer irgendwie für ein "normales" Einfamilienhaus.

    Massivbauweise mit T7, Holz-Alufenster, KWL, Gastherme. (mit Solar wenn Kfw70 nicht erreicht wird, oder auch ohne bei zu hohen Investkosten, die den Zinsvorteil der Kfw auffressen).
    Ob eine GW-WP sinnvoll ist, wird noch ermittelt wenn die Heizlastberechnung durchgeführt wurde.

    Schnitte gibts derzeit noch nicht.
    Der Keller steht lt. Bodengutachten ca. 50cm im Grundwasser. Beim derzeitigen GW-Stand von ca. -180cm demnach garnicht.
    Die OKFFB EG wird 110cm über der jetzigen Geländehöhe liegen.

    Lageplan (Parzelle3):

    Den Anhang Lageplan_NEU.pdf betrachten

    Flurstück 1999/3 gehört in der Verlängerung der Baulandgrenzen mit dazu. (Grünland)

    Wir müssen jetzt Gas geben, da die Änderung des Bebauungsplanes zwischen 3-4 Monaten dauern wird und wir möglichst sofort nach der Winterpause beginnen wollen.

    Gruß
    Benjamin
     
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  3. lastdrop

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    Immer das Gleiche: Fließt das Abwasser des Bades im OG durchs Wohnzimmer?

    Und: 7mx7m ohne (Stütz-)Wand? Denke das wird Kosten.

    Ansonsten wäre es mir zu großzügig geplant, zu wenig Zimmer für die qm-Zahl.
     
  4. Gast036816

    Gast036816 Gast

    die ansicht ist daneben. da brauchts keine diskussionen drüber, allenfalls wohin entsorgen.

    wie vorher schon angemerkt - die installationen vom bad passen nicht in die freie küche, zumal in die trennwand auch noch 2 türen eingeschoben werden.
     
  5. moser7

    moser7

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    Ja, Entwässerung... :bau_1:
    Ansicht ist nicht schön das stimmt wohl.

    Vielleicht wird noch Ankleide gegen Bad getauscht?
    Die Anzahl der Zimmer ist für uns als 3-Personen Haushalt ausreichend.

    Gruß
    Benjamin
     
  6. rotstift68

    rotstift68

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    Das Elternschlafzimmer hat 12 QM, aber Du hast 30 QM auf der Seite der Treppe zur Verfügung? Du kannst nicht direkt vom Schlafzimmer in die Ankleide? Das ist da leider für mich total vermurkst. Mit dem Platz kannst Du dir das echt großzügig machen und nicht mit 12Qm Schlafloch.

    Unten gefgällt mir das Ganze schon sehr gut. Nur die Eingangssituation ist viel zu eng. Geht mal zu Dritt aus dem Haus und zieht Euch alle die Jacken gleichzeitig an. Das klappt nie.

    In einer alten Version hattet Ihr auch noch mal einen Kamin. Kommt der noch oder ist der gestrichen? ich fand ihn am Küchentresen jedenfalls nie gut.
     
  7. LaZi

    LaZi

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    Mir wäre der Wohnbereich zu eng. Esstisch dominiert den ganzen Raum.
    Küchenzeile in der Mitte mit Herd etc. wäre auch nicht meins. Offene/getrennte Küche ist geschmacksache. Wenn sooo offen, dann würde ich das ganze an die Wandseite anordnen. Es darf auch nie etwas liegen bleiben, Küche muss immer pico bello aufgeräumt werden. Ob es immer machbar ist? Ist das Kind schon da?
    OG: zu wenig Räume. Sollte das Haus irgendwann verkauft werden, scheiden Familien ab 2 Kindern schon aus. Bleiben Singles oder Paare mit max 1 Kind. Könnte schwierig werden.
     
  8. moser7

    moser7

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    Danke für die Meinungen.
    Oben ist es echt schwierig, da die nutzbare Breite eben nur knapp 7m beträgt.
    Zwei Räume nebeneinander wirken dann auch immer schlauchig. Vorschläge gerne wilkommen!

    Der Esstisch ist ein Modell, wir werden uns wohl noch einen neuen kaufen, aber der wird wohl eher 250 lang werden für 6 bzw. 8 Personen.
    Das Sideboard ist auch schmäler, somit kann der Tisch noch weiter zur Wand.

    Das Sofa wird andersherum stehen.
    Der Flur ist recht eng, wurde schon um eine Wandbreite breiter.
    Man kann glaube ich einfach nicht alles berücksichtigen.
    Mach ich ne große Diele wird das Büro zu klein etc. etc.

    Der Kamin wurde gestrichen. Wobei es auch keinen Küchentresen gibt, die ganzen Einrichtungsgegenstände sind nur Muster. Es wird eine "glatte" Insel.
    Die Spüle sehe ich derzeit auch eher gegenüber in der Zeile.
    Das wird der Küchenplaner mal erforschen...

    Das Haus bauen wir für uns.
    Sollte ein Verkauf nötig sein, dann eben bis max. zwei Kindern wenn alle auf der gleichen Ebene pennen wollen. So what. Wenn sich die Immobiliensituation hier in dem Gebiet nicht dramatisch ändert geht auch ein anständiges Haus mit diesem "Makel" trotzdem sofort weg.

    Gruß
    Benjamin
     
  9. Heideblick

    Heideblick

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    In Phase 2 kann sich ja noch alles ändern...
    Zum EG: Hatte ich im anderen Thread schon etwas zu gesagt, Wohnzimmer unschön, Ihr habt einen eher quadratischen Wohn- Koch- und Essbereich, habe noch keinen Entwurf gesehen, der nicht "klemmt".
    Zum OG: das schmale KiZi finde ich sogar gut, da man es mit intelligenter Aufteilung gut nutzen kann, die Ausrichtung nach Süden und deren Auswirkungen muß man planerisch beachten.
    Das Bad ist deutlich zu schmal, die Wanne muß schon sehr schmal ausfallen (und dann kauert man an der Wand), damit die Engstelle vor dem Waschbecken halbwegs erträglich ist, muß im Neubau nicht sein.
    Der Wohn- und Ankleidebereich ist auch nicht berauschend, das Schlafzimmer ist zu klein, die Anordnung der Räume unpraktisch (dazu gab es hier neulich ein Thema), und Fitness in der Ankleide, ist das so gewollt?

    Ich denke, daß die Gebäudeform, die Ausrichtung der Räume, und die Treppe nicht zu einem gutem Entwurf führen.

    Grüße
    HB
     
  10. moser7

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    Ankleide getrennt vom SZ ist gewollt, da man sich unabhängig vom Schlaf des anderen fertigmachen kann. Fitness ist übertrieben, ich brauch noch ne Stellfläche wo ich meine Hantelbank parken kann.
    Steht die im Keller, dann bin ich zu faul zum benutzen, deswegen muss die hoch.

    Hab ich ja schon geschrieben, mit dem OG bin ich auch nicht zufrieden.
    Momentan zeigt es nur die benötigten Räume, mehr nicht.

    Gruß
    Benjamin
     
  11. #10 Kostenbremse, 9. September 2013
    Kostenbremse

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    Was mir negativ auffällt, ist es wirklich eine gute Idee euer Kind den einzigen Zugang zu eurer riesigen Dachterasse zu geben?
    Entweder ist das Kind zu klein um es unbeaufsichtigt auf den Balkon zu lassen oder so groß das es dauer genervt ist wenn die ganze Familie durchs Jugendzimmer trampeln muss um auf der Terasse ein paar Sonnenstrahlen abzubekommen.

    gruß
     
  12. moser7

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    Dieses doofe OG...
    hab jetzt nochmal selbst was gekritzelt.
    Die Wände von Ankleide und Kinderzimmer sollen aus GK gemacht werden. Erstens wg. Schallschutz (erhöht) und wenn der Racker mal außer Haus ist, können wir den Bereich
    anpassen und ein Traumschlafzimmer über die gesamte Breite bauen, dann ist die Trennung Ankleide / SZ wahrscheinlich auch nicht mehr nötig.

    Den Anhang OG_Vorschlag.pdf betrachten

    Gruß
    Benjamin

    P.S.: Der Bodenaufbau wird wohl eine 30er Decke zzgl. Isolierung und Belag bekommen wg. der stützenlosen Spannweite im EG.
    Ist es möglich die Duschentwässerung in der Decke laufen zu lassen? Sind 2mtr. bis zur Küchenwand im EG oder 3,5mtr. im Bad selbst.
    Bei Entwässerung in die Küchenwand benötige ich zum Ablauf selbst ca. 4cm Gefälle.

    Gruß
    Benjamin
     
  13. moser7

    moser7

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    So, jetzt wachen die GU Kollegen auf und es fällt Ihnen Ein ups, das ja Folgeaufträge für nächstes Jahr gebraucht werden... tsts. Mit Sonderkonditionen und hastenichtgesehen. :respekt
    Vor einigen Wochen waren wir uninterressant und keine Mühe wert.

    Gruß
    Benjamin
     
  14. Gast036816

    Gast036816 Gast

    an beiden seiten der treppe einen flur oder jeweils einen halben anzuordnen ist verschwenderischer umgang mit verkehrsfläche und verschenkte wohnfläche. diese lösung bringt dich nicht weiter. für die anzahl der personen, die im og unterzubringen sind, gibt es intelligentere lösungen. die entwässerung deiner dusche wird nicht ohne probleme enden.
     
  15. moser7

    moser7

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    Ja, das mit dem Flur stimmt natürlich. Ich komm nur in Kombination mit der Treppe und der Breite von 7m innen auf kein wirklich besseres Ergebnis. Die Vorschläge des Architekten waren diesbezüglich auch nicht 100%.
    Das Bad soll wg. Schallschutz nicht komplett am Kinderzimmer anliegen, Das Kinderzimmer soll aus gleichem Grund nicht direkt am Elternschlafzimmer sein. Machts auch nicht einfacher.

    Gruß
    Benjamin
     
  16. lastdrop

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    Das ist nichts Neues und Euer Architekt sollte dafür Lösungen haben.
     
  17. Thomas B

    Thomas B

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    Spannend.

    Spannend dürfte es für den Statiker werden.

    Das Wohnzimmer hat Abemssungen von 7,00 x 7,50 m. Da kommt schon mal was zusammen. An Lasten. Wohin mit denen? Ab ins Mauerwerk? An sich eine gute Idee, nur daß dieses dann auch aus großen Löchern (geschätzt gut 3,00 m?) besteht. Auf Löcher aber kann man keine Decke legen. Man wird hier wohl Überzüge im OG einplanen müssen. An sich kein Problem. Dennoch: Wohin nun mit den Lasten? Die megaschwere Decke (schwer weil sicher recht dick und durch auflastende Innenwand (zw. Ki. u. Bad) und auflastende Außenwand!!! + Flachdach) kann somit nur auf den verbliebenen Resten an Mauerwerk aufgelegt werden. Hohe punktuelle Druckspannungen in den Auflagerbereichen (jeweils neben den großen Fassadenöffnungen).

    Wie soll das mit der Außenwand zur Dachterrasse funktionieren? Großer Lasteintrag in Deckenfeld. Keine Möglichkeit für üppige Unter- oder Überzüge, da man hier ja raus will, auf die Terrasse.

    Mauerwerk T7.

    Löblich, weil gut dämmend, wiederum sehr spannend, weil dieser Stein der mit der geringsten Tragkraft/ Druckbelastung aus dem Ziegelsortiment ist. Da kommen Druckspannungen zusammen.....naja...wie schon gesagt: spannend eben.

    Also: mal ganz ab, ob nun ein asymmetrisches Dach gerade total trendy ist und ob die Grundrissgestaltung so goutiert: ich halte es für technisch/ statisch total verplant. Dem Planer (Architekt? Wirklich?) sollte bei der Erstellung seiner Entwürfe ein Satiker beigestellt werden, der ihn hier etwas auf der Spur hält.
     
  18. Gast036816

    Gast036816 Gast

    Satiker? meinst du jetzt einen statiker oder einen satiriker?
     
  19. Thomas B

    Thomas B

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    Ich meinte natürlich einen Statiker. Der Entwurf mag als satire (Witz?) empfunden werden. Dafür dann ja auch der Statiker, der den Planer von seiner zu entschwebenden Wolke holt.

    Mal ehrlich: Grundkenntniss ein Tragwerksplanung werden im Studium vermittelt. Man muß sogar Prüfungen schreiben und diese auch bestehen. Dieses Grundkonzept nährt meinen verdacht, daß der Planer von Statik keinerlei Dunst hat und daher möglicherweise auch nie ein Studium (Architektur) abgeschlossen. Womit ich dann auch meine Fragezeichen beim "Architekten" begründet wissen möchte.
     
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  21. moser7

    moser7

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    Hm, ja ich bin auch zunehmend weniger von der Architektenleistung begeistert.
    Es ist aber definitiv ein Architektenbüro. Drei Architekten arbeiten dort und der Lebenslauf von jedem ist auch im Web abgebildet.
    Dort findet sich immer ein Studium.

    Machbar ist der Entwurf sicherlich irgendwie, ob jetzt der T7 das richtige ist sei mal dahingestellt. Der war aber eigentlich unsere Vorgabe also bekannt.
    Mit der ersten Entwurfszeichnung waren wir echt begeistert, mit so einem "mutigen" Entwurf hatten wir nicht gerechnet.
    Durch die Planungen bis heute ist es aber immer weiter verwässert worden.
    Jetzt ist heute eh Tag der Entscheidung.
    Klappts kostenmäßig oder nicht? Wenn das Bauwerk zu teuer wird, müssen eh Alternativen überlegt werden.

    Das Dach gefällt mir mittlerweile auch überhaupt nicht mehr. Fast 5mtr Deckenhöhe in dem kleinen Schlafzimmer, durch das Emporschießende Dach hat Brunnencharakter.
    Nach allen Ausflügen zu nicht ortsüblichen Dachformen sieht es an dem Punkt nach einem klassischen Satteldach mit 18 Grad aus ohne Überstand oder mit deutlichem Überstand von 150cm.
    Ist zeichnerisch aber noch nicht erfasst.

    Spannend, Thomas B, ja spannend ist es.
    Hab ich den richtigen Architekten? Wär der oder nicht doch der besser gewesen? 45000 EUR wollen dafür sinnvoll angelegt sein.

    Wenn das ganze aber hinterher so aussieht wie jedes Standard Efh mit 9x11 mtr mit *gähn* Grundriss der total vorhersehbar ist,
    dann ist das Geld in unseren Augen sicherlich nicht gut angelegt. Denn praktische Grundrisse die die Fläche bestmöglich ausnutzen gibts auch von jedem GU.
    Da verschenke ich gerne ein paar einzelne qm um etwas "nichtvonderstange" zu haben.

    Zur Statik:
    Ich könnte mir als Notnagel noch links und Rechts von der Kücheninsel Stützen vorstellen. Nicht schön, aber wenns anders garnicht geht.
    Was ich aber von einem Architekten erwarte ist, das Sachen die nicht gehen auch nicht gezeichnet und auch als nicht machbar vermittelt werden.
    Sollte der Entwurf durch den Statiker in die Ablage P verschoben werden müssen würde mich das sehr ärgern, hauptsächlich wegen der verlorenen Zeit.
    Deswegen gehe ich ja zu einem Architekten.

    Aber gut wir werden Ihn darauf konkret ansprechen.

    Gruß
    Benjamin
     
  22. Thomas B

    Thomas B

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    Nochmal zur Statik:

    Die Decke wird nicht zusammenbrechen. Sicher! Aber sie wird durchhängen. Bei 7 m Spannweite sicher nicht wenig. Die darauf im OG errichteten Wände aber werden nicht durchhängen. Das können sie gar nicht. Hängt die Decke durch, bilden sich in den auf dieser Decke stehenden Wände lustige Rissbilder. Das wird wohl kaum gewünscht sein, denke ich.

    Mauerwerk. Natürlich kann man das T7-Mauerwerk ertüchtigen. Zum Beispiel durch eine Vielzahl von lastabtragenden Stahlbetonstützen, die im Mauerwerk intergriert werden. Sicher wird es so was neben der großen Öffnung brauchen, wahrschenlich auch in der Ecke unten links, ich schätze auch in der gegenüberliegenden Wand (schon alleine zur Aussteifung). Da muß man sich dann natürlich schon die Frage stellen, ob T7 hier dann der richtige Baustoff ist oder ob man nicht gleich auf KS/ HLZ + WDVS umsattelt.

    Ich würde das ganze mal dem Statiker vorlegen....der wird sicher Kluges dazu sagen können.
     
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