EFH Neubau Netzwerkleitung (LAN)

Diskutiere EFH Neubau Netzwerkleitung (LAN) im Elektro 2 Forum im Bereich Haustechnik; Hallo Leute, wie würdet Ihr heutzutage ein Netzwerk im Neubau planen? a - LAN Kabel (Cat 5/6) Netz b - reines WLAN Netz c - DLAN (über...

  1. marc75

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    Hallo Leute,

    wie würdet Ihr heutzutage ein Netzwerk im Neubau planen?

    a - LAN Kabel (Cat 5/6) Netz
    b - reines WLAN Netz
    c - DLAN (über Steckdosen) Netz

    Das Netzwerk soll in 5 Räumen zur Verfügung stehen.
     
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  3. Kater432

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    Immer LAN in Leerrohren verlegen, kann für alles verwendet werden, jeder hat seine feste bandbreite usw.
    WLAN störanfälliger, langsamer, evtl. Schlechter empfang, dann wieder repeater.

    Im Neubau sollte man sich zumindest die Leerdosen und Leerrohre mit zugdraht Versehen lassen. Selbst wenn man sie erstmal nicht nutzen will. Dann ist die Option für später da. Das kostet sicherlich weit weniger als die Dosen und Kabel gleich mitzunehmen
     
  4. marc75

    marc75

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    bekommt man das Kabel denn wirklich später noch durch die Rohre gezogen? Hab mal vor 10-15 Jahren bei meinen Eltern ein LAN Kabel durchs Haus verlegt gehabt, damals war das Kabel ganhz schön steif.

    mhh, da wäre es wahrscheinlich besser, gleich das Kabel mit zu verlegen.
     
  5. Kater432

    Kater432

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    Kommt sicherlich auf die Länge, Anzahl der Kurven und dem Radius an. Evtl. Zudosen dazwischen setzen. Aber wenn man es selber machen würde fällt das Geld sicherlich kaum ins Gewicht.
     
  6. Mycraft

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    CAT 7 Verlegekabel in jeden raum und dann mind. 2 Dosen...kann man eben für alles nutzen hinterher an Daten...eben nicht nur für LAN
     
  7. lastdrop

    lastdrop

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    Yep. Wlan deckt bei mir z.B. nicht das ganze Haus ab, weshalb ich auf meine bestehende Lan-Verkabelung zurückgreifen muss, um das Netz im Haus zu verteilen ...
     
  8. papawaa

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    Bei einem Neubau grundsätzlich Cat7 Duplex (Verlegekabel) im Leerrohr und möglichst gerade Strecken oder Biegeradien nach Herstellervorgabe.

    In jedem Stockwerk einen Standort anfahren an dem ein AP montiert werden kann. Zum Beispiel Revisionsöffnung einer Zwischendecke, Abstellkammer, hinter einem Vorhang usw. Am besten Zentral in der Etage.
    Wenn kein POE vorgesehen ist muss da noch eine Steckdose hin.

    Die normalen Dosen kannst du je nach Anforderung im Raum verteilen.

    Im Keller alles auf ein Patchpanel (Cat 7) in einen 19" Netzwerkschrank (tiefe Ausführung) + Kabelführung + Fachboden + 19" Steckdosenleiste + Patchkabel CAT6e und das Rack gesondert absichern.

    Den Telefonanschluss (VDSL usw.) und die erste Antennendose (KabelBW, Unitymedia usw.) auch direkt reinlegen lassen.

    Telefonsignale kann man auch per Lankabel verteilen. Ein Adapterkabel von TAE auf RJ45 kostet ca. 40cent oder etwas DIY.
    Dadurch können die ganzen Telefonkabel im Haus weggelassen werden und es gibt deutlich mehr Anschlussstellen im Haus als bei normalen TAE Dosen.

    Eventuell lohnt es sich sogar SAT über Lan zu verteilen. Die Technik kostet etwa genauso viel wie die Mannstunden des Elis + normales SAT Kabelmaterial usw. Für mich auf jedenfall besser debugbar und es entfallen wieder jede Menge Kabel.



    DLan ist nicht der Hit. In gewissen Konstellationen sehr Fehleranfällig und auch eher was für die nachträgliche Aufrüstung eines gemieteten Altbaus.
     
  9. degunino

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    Alles andere als mindestens eine Doppeldose CAT6 pro Raum halte ich persönlich in einem Neubau für Baumurks. In Arbeitsräumen doppelt so viele (PC, Laptop, Netzdrucker, Telefon, Netzradio, etc....)
    Angesichts der Tatsache, dass zukünftig angeblich sogar jede elektrische Zahnbürste über Internetanschluss verfügen soll, darf das Netzwerk im Zweifel gerne auch etwas großzügiger dimensioniert werden. :konfusius
     
  10. karo1170

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    Wenn ich mir die aktuellen Geraete mit Internetanschluss so anschaue, faellt mir auf, das nur sehr wenige davon noch sowas wie eine RJ45-Buchse besitzen. Geraetechnisch geht der Trend ganz klar in Richtung WLAN/DECT/Bluetooth/ZigbeeMesh u.dgl.
    Ob man diesen Trend mit der Vorhaltung von moeglichst vielen kabelgebundenen Anschlussdosen ueberall in der Wohnung folgen moechte? Mir wuerde da eine sinnvolle Planung von WLAN/DECT Zugangspunkten als bessere (sprich: flexibel und kostenguenstigere) Variante erscheinen.
     
  11. papawaa

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    Wenn es rein um privates Surfen und Medieninhalte geht, gibt nur sehr wenige Orte wo man die Dosen wirklich braucht.

    Meist nur im Büro und an den AP Standorten.

    Eventuell noch hinter dem Fernseher/ Medienbereich und im Sicherungskasten.

    Der Rest ist meist verzichtbar und lässt sich über das WLAN anbinden.
    Die DECT Basisstation kann man auch beim AP Standort unterbringen.

    Natürlich ist hier jedes Haus verschieden. In einigen Häusern langt selbst das beste WLan (802.11ac/ MiMo) nicht zwei Räume weiter.
    Daher kommt es auf eine sehr gute Planung der AP Standorte an.
     
  12. #11 Informatikfuzzi, 1. Januar 2014
    Informatikfuzzi

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    Dosen gehören mindestens in Hauswirtschaftsraum (Zentrale), Arbeitszimmer, Kinderzimmer und hinten jeden TV. Da ISDN auch nicht mehr lange am Markt sein wird, sollte man auch noch Netzwerkdosen für VoIP im Hausflur einplanen.

    Normales "Surfen" klappt über WLAN, aber spätestens wenn Produkte wie SAT-IP richtig am Markt ankommen wird es eng mit der Bandbreite im WLAN.

    Worüber man sich streiten kann ist eigentlich nur noch die Anzahl der Dosen pro Raum. Ich denke zwei sollten es mindestens sein. Im Arbeitszimmer würde ich mal von mindestens 4 ausgehen (PC, Notebook, Drucker, Telefon). Klar wenn es mal nicht mehr reicht kann man auch einen kleinen 4-Port-Switch hinstellen, aber der kostet dann wieder Strom.
     
  13. ultra79

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    Da kann ich Informatikfuzzi nur 200% zustimmen.

    Der Verzicht auf eine Ethernetverkabelung im Neubau ist meiner Meinung nach nicht anzuraten - insbesondere mit Hinweis das ja auch WLAN geht.

    WLAN ist für mobile Geräte die erste Wahl - für stationäre Geräte ist es nur eine Krücke.

    Insbesondere Streaming-Dienste haben einen festen Bedarf an Bandbreite und reagieren empfindlich auf Schwankungen. TV-over-IP wird kommen - auch Video-on-Demand wird größere Bedeutung erlangen. Auch Sachen wie Spotify etc. sowie Cloud-Dienste werden vermehrt genutzt.

    WLAN ist ein "shared medium" - Bandbreite kann man nur begrenzt kontrollieren in einem solchen - Quality of Service ist somit nicht oder nur begrenzt umsetzbar.

    Und das Geräte heute vermehrt WLAN und nicht mehr LAN nutzen halte ich für ein Gerücht. Fernseher, Spielkonsole, SAT-Reciever, BlueRay-Player etc - alle mit LAN ausgerüstet. Um ein wenig Firmware aus dem Netz zu laden reicht WLAN vielleicht - aber für HbbTV würde ich immer LAN den Vorzug geben.

    Und die Investitionskosten sind doch wirklich überschaubar - ich habe für 500 EUR mehr als 24 LAN Dosen im Haus gesetzt - (und 24 x SAT noch dazu). Das waren die reinen Materialkosten - Arbeit in Eigenleistung. Im Angesicht einer 500 EUR Ersparnis zu risikieren das ich später Probleme mit meinem Netz im Haus habe schien mir kein guter Tausch.

    Und meine WLAN-Situation: AccessPoint im Wohnzimmer ist direkt darunter im Keller zu empfangen - und direkt darüber im Kinderzimmer auch. Aber diagonal nach oben/unten bekomm ich schon keine stabile Verbindung mehr. Access-Points verteilen ist kein Problem, da ich ja überall LAN habe... ansonsten würde ich Repeater aufstellen müssen und die kosten dann auch wieder Bandbreite (zumindest bei den Billigen)...

    Aus meiner Sicht gibt es kein Argument gegen LAN im Rohbau... aber eine Menge dafür.

    Lieber einbauen und später nicht nutzen... als sich ärgern das WLAN nicht funktioniert.
     
  14. mseppo

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    Das ist, mit Verlaub, großer Quatsch. Ich habe hier etliche Geräte im WLAN-Netz und keinerlei Probleme. Ich käme auch nie auf die Idee, hier an jedes Gerät noch so ein steifes Netzwerkkabel zu ziehen. Wenn überhaupt kabelgebunden, dann auf Basis des Stromnetzes.

    Generell halte ich es für ziemlich sinnfrei, Netzwerkkabel in sein Haus zu ziehen. Diese Technik ist absehbar am Aussterben. Hätte man solchen Unsinn vor 15 Jahren getrieben, hätte man jetzt weitestgehend nutzloses Koaxkabel in der Wand und nirgendwo mehr einen entsprechenden Anschluss. In 15 Jahren werden die meisten neuen Geräte ebenso keinen ensprechenden Anschluss für so ein heutiges Netzwerkkabel haben.

    Meine Empfehlung: Anstelle der Netzwerkkabel lieber ein paar mehr Steckdosen verbauen. Von denen kann man wirklich nie genug haben.
     
  15. ultra79

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    Jedem seine Meinung... kein Problem.

    Es kommt immer drauf an was man machen will. Youtube gucken über WLAN? Geht vermutlich problemlos - das Internet-Radio für die Küche? Auch kein Problem.

    Streaming eines HD-Sat-Streams? Klappt nicht... also zumindest bei mir nicht und auch bei allen Leuten die ich so mit WLAN kenne nicht...

    Meine PS3 zieht Daten über WLAN mit 50% der Geschwindigkeit der LAN Verbindung (auch wenn sie direkt neben dem AP steht).

    Und wenn irgendwann Internetanschlüsse mit 100 MBit/s und mehr Standard sind und IPTV praktisch nutzbar wird, dann bin ich gespannt wie 3 TVs über WLAN mit Daten versorgt werden ohne das Streams anfangen zu stocken wenn ein vierter Nutzer das neueste 10GB Update für Gran Tourismo 15 saugt...

    Das kannst du halten wie du magst... ich weise nur darauf hin das es durchaus genug Szenarien gibt in denen das sinnvoll ist. Stromnetz kenn ich nicht gut genug um darüber urteilen zu können - allerdings wird häufig die mangelnde Schirmung der Kabel als Problem genannt - außerdem ist es ein shared medium

    "Prognosen sind schwierig - besonders wenn sie die Zukunft betreffen":

    Ich teile deine Meinung nicht.

    Auch vor 15 Jahren hätte man eher eine Sterförmige TwistedPair basierte Verkabelung verbaut als ein Koax-basiertes System. Aber setzen wir 20 anstelle der 15, dann hast du vermutlich recht.

    Nur denke ich das die Situation heute eine etwas andere ist. Wir sehen in der IT das das Bedürfnis nach "mehr Leistung" stagniert bzw. zurückgeht. Wir sehen das für den Heimgebrauch auch die Leistungsfähigkeit von Geräten die 5 Jahre alt sind ausreichend ist. Ähnlich ist es mit der Netzwerktechnik. Der Bedarf an mehr Bandbreite steigt nicht so extrem. Auf dem was du heute in die Wand legst kannst du 100 MBit/s fahren - das reicht um HD zuverlässig zu streamen - du kannst GigabitEthernet machen - das reicht um mehrere HD Streams zu verteilen. Und du kannst schon heute 10GE fahren. Das ist alles Technik die heute schon verfügbar ist. Dazu kommt die extrem breite Installationsbasis dieser Verkabelung.

    Das lässt mich sicher sein das wir auch in 20 Jahren noch Geräte oder Umsetzer bekommen die damit arbeiten. Und für mich ist nicht absehbar das eine Anwendung dazukommt die eine Bandbreite erfordert die 10GE nicht abdecken könnte. Selbst ein unkomprimierter 4k Videostream kann über 10GE transportiert werden...

    Aber siehe oben... wissen kann man es nicht.

    Was ich aber definitiv weiss:

    * Steckdosen sind recht einfach nachrüstbar
    * WLAN ist einfach nachrüstbar
    * PowerLAN ist einfach nachrüstbar
    * LAN ist (in der Regel) nicht einfach nachrüstbar.

    -> es ist also keine "ich hab auf's falsche Pferd gesetzt" Situation denkbar wenn man sich eine LAN-Verkabelung verbaut.


    Da stimm ich dir auch nicht zu... aber eine andere Diskussion...
     
  16. mastehr

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    Mein WLAN deckt vielleicht 75% des Hauses ab; in der Küche gibt es kein WLAN. Wenn ich darauf Wert legen würde, könnte ich es dank großzügiger Netwerkkabel-Installation allerdings problemlos realisierien.

    Die Geschwindigkeiten und die Zuverlässigkeit über Stromnetz sind unbefriedigend. Außerdem möchte nicht zehn aktive Komponenten haben, die rund um die Uhr Stand-by-Strom verbrauchen.
    Wer heute behauptet, dass Netzwerk über Kabel am Aussterben ist, scheint fernab der Realität zu leben.
    Ich habe vor 15 Jahren in meiner damaligen Wohnung Twisted-Pair verlegt. Das ließe sich heute vielleicht mit 1Gbit, sicher auf jeden Fall mit 100 MBit betreiben und wäre damit beim realen Durchsatz immer noch sehr viel schneller als WLAN-Krücken oder Netzwerk über Stromkabel.
    Hast Du schon mal etwas von IP-TV gehört?
    Strom-Steckdose lassen sich durch Mehrfach-Steckdosen ganz einfach vervielfältigen. Eine fehlende Netzwerksteckdose kann man praktisch überhaupt ersetzen.

    Edit: ultra79 war schneller...
     
  17. ultra79

    ultra79

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    Und bevor jemand Bill-Gates Vergleiche anbringt: das auf einen Zeitraum von 20 Jahren bezogen... und auf private Nutzung zu Hause ;-)
     
  18. mseppo

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    Von mir aus legt Euch doch LAN in die Bude. Ich halte es für blanken Nonsens, absehbar sterbende Technologien in die Wände zu legen. Und LAN ist eindeutig auf dem Rückzug.

    Kollegen von mir, die ebenfalls gebaut haben, haben sich natürlich alle auch LAN-Kabel in's Haus gelegt. Ich hatte vor einer Weile mal aus Interesse nachgefragt, was sie damit machen: Nichts. Meine Prognose: Das wird auch in den nächsten 15 Jahren so bleiben, denn alle nutzen WLAN, einer mit einem etwas älteren Haus die Stromleitung (ohne Probleme). IPTV ist aber auch nirgendwo ein Thema. Und wenn doch, kann man den Router auch gleich neben den Fernseher stellen, denn der steht ohnehin schon in der Nähe des Antennenkabels. Und falls der eine WLAN-Router im Haus nicht ausreicht, kann man auch mal einen Repeater in die Ecke stellen.
     
  19. ultra79

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    Ich kann dir sagen was ich damit mache:

    1) Die Kinderzimmer haben Dosen die nicht genutzt werden - sind halt vorbereitet
    2) Im Schlafzimmer steht ein Access Point für das OG
    3) Im Wohnzimmer sind TV, BlueRayPlayer, VideoDiskRecorder und AccessPoint angeklemmt
    4) Im Büro PC, DockingStation, Drucker und IP-Telefon
    5) Im Gästezimmer ein SatReceiver

    Also dein einziges Argument ist das LAN Kabel Geld kosten... das ist natürlich zu berücksichtigen und wenn man es sich nicht leisten kann/will kann man keine Kabel legen...
     
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    Schon mal ein Backup über WLAN gemacht?
    Noch nicht.
    Wie kommt das Telefonkabel dort hin? Wenn man Netzwerk verlegt hat, kann man problemlos dahin patchen.
     
  22. mseppo

    mseppo

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    Genauso wie das LAN-Kabel. Oder alternativ hat man ohnehin den Internet-Zugang über Antennenkabel.

    Wie gesagt: Man kann LAN verlegen, aber so zu tun, als wäre alles ohne LAN Baumurks, ist totaler Unsinn. Man kann sich auch Rohpost, Haustelefon oder KNX in die Bude ziehen. Manche werden dafür sicher auch eine ganz wichtige Anwendung haben.
    Nur wenn der Bauherr schon fragt, ob er das tun soll, dann weiß ich jetzt schon, dass diese Investition sinnlos ist. Wäre sie es nicht, hätte er jetzt schon eine Anwendung dafür im Kopf, die LAN zwingend notwendig macht. Aber auch dann würde ich heute schon auf Alternativen setzen und nicht auf bald schon obsolete LAN-Verkabelung. Heute haben viele netzwerkfähige Geräte noch solche Anschlüsse, zusätzlich aber immer mehr WLAN. Wer glaubt, dass in 15 Jahren noch Heimgeräte mit RJ45-Buchsen ausgestattet sein werden, der soll mal schön weiterträumen. ;)
     
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