Einbau elektrischer Rolladen - Preis OK? Selbst einbauen?

Diskutiere Einbau elektrischer Rolladen - Preis OK? Selbst einbauen? im Fenster/Türen Forum im Bereich Neubau; Hallo allerseits, ich lese hier schon länger fleißig mit und möchte mich heute auch mal mit einer Frage zu Wort melden. Unser Einfamilienhaus...

  1. MiKa222

    MiKa222

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    Hallo allerseits,

    ich lese hier schon länger fleißig mit und möchte mich heute auch mal mit einer Frage zu Wort melden. Unser Einfamilienhaus wird vom Bauübernehmer schlüsselfertig erstellt, momentan sind gerade die Putzer innen am Werk.

    Wir haben uns nun spontan entschlossen, in Wohnzimmer und Küche (insgesamt 7 Fenster, 4 davon bodentief) die Rolläden elektrisch zu betreiben. Ich habe mich für funkgesteuerte Rollädenantriebe von Jarolift entschieden. Die Verkabelung (Strom, Taster neben dem Rolladen) haben wir uns gerade noch rechtzeitig vorm Verputzen ziehen lassen.

    Der Rolladenbauer ist bereit uns diese Motoren einzubauen, verlangt dafür aber 35 EUR Aufpreis pro Rolladen. Garantie wird er nicht übernehmen (dass er keine Garantie bei Schäden am Motor übernimmt ist klar, für seinen Einbau wäre er aus meiner Sicht wohl in der Pflicht, in der Praxis wird es wohl so sein, dass kein Mensch sagen kann wer Schuld ist und ich zumindest die Kosten für erneuten Ein-/Ausbau trage, falls es wirklich ein Problem gibt).

    Meine erste Frage ist jetzt: Ist der Aufpreis von 35 EUR gegenüber dem Einbau des mechanischen Antriebs vom Mehraufwand her gerechtfertigt? Das heißt muss er wirklich so viel mehr arbeiten, um den elektrischen Antrieb einzubauen? Ich mache dem Mann auch keinen Vorwurf, falls das nicht so ist, ich hätte ein gewisses Verständnis dafür, wenn er mich durch den Preis (mehr oder weniger sanft) dazu drängen will, die Produkte zu nutzen die er selbst vertreibt.

    Aus meiner Sicht muss er den Motor mit der Welle verbinden (etwas Vergleichbares wird er wohl beim mechanischen Antrieb auch machen müssen), das vorhandene Lager durch das Motorlager austauschen (sollte wohl nicht die Welt an Arbeit sein?) und dann die Endpunkte einstellen (maximal 10 Minuten Arbeit)? Außerdem noch drei Adern für den Strom sowie zwei Adern für den Taster anklemmen.

    Na ja, wenn ich das eben geschriebene so lese, komme ich zu dem Schluss, dass er vielleicht mit bis zu einer halben Stunde Mehraufwand rechnet und noch etwas Sicherheitsaufschlag aufgrund des für ihn vermutlich unbekannten Systems dazurechnet. Kommt das hin?

    Und meine weiterführende Frage: Ich möchte nicht gerne 35 EUR (x 7) für etwas bezahlen, was ich ziemlich sicher selbst machen kann. Gibt's da aus Eurer Sicht irgendeine sinnvolle Arbeitsaufteilung zwischen dem Rolladenbauer und mir oder heißt das dann dass ich den ganzen Rolladen selber einbauen muss (incl. Montage der Schienen und was weiß ich was man noch alles machen muß für die Montage des Rolladens selbst)? Falls es eine Rolle spielt: Wir haben so einen Rolladenkasten: http://turber.de/zetu_system.php.
     
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  3. H.PF

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    Ich würd dir einen Husten für dein Ansinnen...

    Wenn dir 35 Euro pro Rolladen es nicht wert sind dann bau ich dir halt die normalen Bedienungen ein. Fertig...

    Manchmal pack ich mir echt an den Kopf...

    Ist dir die Funksteuerung 35 Euro/Rolladen wert? Dann lass ihn das einbauen. Sind dir die Steuerungen keine 35 Euro wert? Dann verzichte drauf...

    Aber selber einbauen? Ich würd dich da nicht dranlassen... Ihc würd dann die Fenster einbauen, abnehmen lassen, fertig.

    Ausbauen und umbauen kannst du danach machen, kickst dich aus jeglicher Gewährleistung...
     
  4. Julius

    Julius

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    Auch finde es schon sehr entgegenkommend von dem Rolladenlandwirt, daß er bauseits gestellte Rohrmotore überhaupt einbauen würde. Und dann noch zu derart günstigem Preis!

    Aber selbst das wird kritisiert. Man faßt es nicht...

    Rolladentaster müssen übrigens im allgemeinen mit mehr als zwei Adern angeklemmt werden.
    Funktaster hingegen mit gar keinen.
    Daher hab ich auch Zweifel, daß Du das ganz technisch durchblickst.

    Im übrigen hast Du vermutlich schon gar nicht die Berechtigung für derartige Arbeiten an Netzspannung. Oder bist Du Elektrofachkraft? Was sagt der Eli, welcher die Anlage errichtet hat, zu Deinem DIY-Ansinnen?
     
  5. schriebs71

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    Wenn ich das hier richtig Peile, MiKa222 sind die Fenster und Rollladen bereits eingebaut!!!

    Wenn du es schaffst, dass ganze innerhalb von etwas mehr als einer Stunde zu erledigen!!! WILLST DU BEI MIR ANFANGEN!!!!!

    Schon alleine, das du auf die Baustelle fahren mußt, dein Werkzeug aus dem Auto holen mußt, Panzer runter, Welle raus, Lager wechseln, Motor rein, Welle wieder einbauen,
    Panzer einhängen, Endlagen einstellen, und die Gurtdurchführung schließen!!!


    Wieder mal einer, -- Wir machen das mal fix ----

    So, jetzt denkst einfach mal drüber nach!!

    Viele Grüße Schriebs 71
     
  6. MiKa222

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    schriebs71 ich glaube Du kannst meine Frage kompetent beantworten. Ich habe aber glaube ich zu viel Blabla geschrieben, ich versuche nochmal es gescheiter hinzubekommen:

    Die Situation ist Folgende: Rohbau steht, Fenster sind eingebaut, leere Rollädenkästen sind eingebaut, Rollladen sind noch nicht eingebaut. Mein Rollladenbauer will nun 35 EUR Aufpreis je Rolladen dafür, dass er anstatt des mechanischen Gurts den von mir gestellten elektrischen Motor einbaut. Das heißt, der Rollladenbauer ist schon auf der Baustelle und muss nichts zurückbauen (höchstens das Lager das von Haus aus im Rolladenkasten enthalten war). Meine Frage ist nun, ist es wirklich ungefähr eine Stunde Mehrarbeit, statt des mechanischen Antriebs den Elektromotor einzubauen. Der Grund für meine Frage ist nicht, dass ich mit dem Finger auf dem Rolladenbauer zeige und schreie "zu teuer", sondern der Hintergrund ist, dass ich mir dann mein Ansinnen, das Ganze selbst zu machen dann nochmal überlege wenn Du mir jetzt erzählst, dass man da noch X Sachen beachten muß, von denen ich keine Ahnung habe. Wenn der Rolladenbauer als Experte daran wirklich eine Stunde arbeiten muß, ist vermutlich etwas mehr enthalten, als das was ich mir gedacht habe (Motor mit Welle verbinden, Lager austauschen, Endpunkte einstellen, Strom und Taster anklemmen).
     
  7. MiKa222

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    @H.PF, @Julius: Ich weiß ehrlich gesagt nicht, was genau ich auf Eure Postings antworten soll, weil ich mir nicht ganz sicher bin, was Ihr mir sagen wollt. Da Ihr Euch Mühe gegeben habt, mir etwas zu vermitteln, werde ich mir auch Mühe geben, es zu verstehen.

    Es ließt sich so, als wollt Ihr mir sagen, ich solle die Finger davon lassen, weil ich es sowieso nicht kann. Dieser Aussage kann ich ehrlich gesagt keinen Glauben schenken: Ihr kennt mich (und mein handwerkliches (Un-) geschick) ja nicht. Also müsst Ihr der Meinung sein, dass so einen Rolladen-Elektroantrieb niemand außer einem Fachmann einbauen kann. Und das kann ich wiederum nicht glauben, denn wieso gibt's die Dinger dann im Baumarkt (der Fachmann kauft da vermutlich nicht regelmäßig) und es gibt X Leute die sie erfolgreich einbauten? H.PF, ich verstehe es wirklich nicht, warum genau packst Du Dir an den Kopf?

    Julius ich kritisiere den Preis nicht, auch wenn er 50 EUR nimmt hätte ich kein Problem in dem Sinne, dass ich den Preis für ungerechtfertigt halte. Ich wollte nur wissen, wie der Preis zustande kommt, ist da wirklich so viel Arbeit zu machen oder ist das ein Sicherheitsfaktor oder was auch immer? Ansonsten habe ich schon ein Problem mit dem Preis, nämlich das Problem, dass mir das Geld langsam ausgeht. Deshalb habe ich mir gedacht, ich könnte hier selbst Hand anlegen, da die Dinger wohl auch zum Umrüsten durch Amateure gedacht sind und da mir zumindest das Technische nicht ganz fern liegt. Dass das Thema "selbst Hand anlegen" in diesem Forum ein rotes Tuch ist, ist mir klar. Aber es geht halt auch an der Wirklichkeit vorbei zu sagen, so einen Rolladenmotor kann unter allen Umständen nur ein Fachmann einbauen. Und ich will hier keine Arbeitsanleitung, sondern einen Hinweis darauf, ob ich mit meinem 'Plan' viel zu kurz geadacht habe, und wie ich die Schnittstelle zum Rolladenbauer am Besten gestalte. Die Antwort von Euch wäre, Rolladenbauer das Ding komplett mechanisch einbauen lassen und dann umrüsten oder der Rolladenbauer läßt komplett die Finger davon und ich baue den Rolladen ein. Die Frage ist, ob's mit gutem Willen des Rolladenbauers auch anders ginge (der meines Vaters hat z. B. die von meinem Vater gelieferten mit Hilfe meines Vaters ohne Aufpreis eingebaut) - aber das muß ich sowieso meinen Rolladenbauer fragen.

    Und um Deine Fragen noch zu beantworten: Im Allgemeinen stimmt das mit den zwei Adern für die Rolladentaster. Bei diesen Motoren im Speziellen allerdings nicht. Es handelt sich um Motoren die man per Funk steuern kann. Zusätzlich kann man an diese Motoren auch noch einen Taster per Kabel anschließen. Der Taster funktioniert genau so, wie Du ihn beim Garagentorantrieb kennst. Ich finde das ehrlich gesagt viel praktischer als das System bei den elektromechanischen Rollläden - wieso brauche ich bitte zwei Schalter, wenn ich sowieso nur auf eine gleichzeitig drücken darf? Ist der Rolladen ganz oben und ich will nach unten, muß ich zuerst den Schalter für "Nach Oben" wieder in die Ausgangsposition stellen, und darf dann den Schalter für "Nach Unten" betätigen. Ich tippe auf meinen Taster und dann geht's nach unten. Und um die Antwort auf die nächste Frage gleich vorwegzunehmen: Ich möchte an jedes Fenster direkt einen Taster und die Dinger zusätzlich per Funk schalten können. Das selbe System gibt's übrigens nicht nur bei den Jarolift Rolläden, sondern auch z. B. bei Rademacher, falls Du immer noch glaubst, dass ich da was nicht kapiere, kannst Du Dich auf S. 15 der Anleitung vom Gegenteil überzeugen: http://anleitungen.jalousiescout.de/Rademacher_Rollotube_Funk_Duofern.pdf

    Mein Eli (also der Eli vom Bauübernehmer) hat mir die Leitungen nach Wunsch gezogen und mir gesagt das was Aufpreis kostet. :) Beim Taster hat er die Stirn gerunzelt aber nichts gesagt. Ich wußte was er denkt, weil ich zuvor unserem Hauselektriker (guter Freund) von meinen Plänen erzählt habe und er ums Verrecken das mit dem Taster nicht glauben konnte. Selbst das Beispiel mit dem Garagentor hat nicht weitergeholfen - ich weiß nicht was Ihr habt, für mich ist der Taster aus Benutzersicht (!) das einzig Logische. Dieser Hauselektriker klemmt mir auch die 5 Adern an falls es daran scheitern sollte (ich klemme ihm dafür mal wieder was an seinem Rechner um...).
     
  8. H.PF

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    Ganz einfach: an MEINEN Sachen schraubt KEINER rum bevor ich nicht die Sachen eingebaut und abnehmen gelassen habe.

    Ich bin doch nicht bescheuert! Nachher sind da Kratzer dran und ich bin es schuld? Oder es funktioniert nicht und ich muß es dann wieder ausbauen und reparieren lassen?
    Oder beigestelltes Material einbauen? Never... ich komme aus der Gewährleistung nicht raus und soll für läppische 35 Euro dann die komplette Gewährleistung übernehmen? Für Material UND meine Arbeit? Von den 35 Euro bleibt doch nix übrig! DAS muß sich für MICH schon richtig lohnen, das ich so was mache... Gebranntes Kind scheut das Feuer...

    Neee...

    Das muß sich schon für mich lohnen, zum Geld wechseln fahre ich nicht raus...

    Und zum in die Nesseln setzen erst recht nicht...
     
  9. MiKa222

    MiKa222

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    Ich kann Dich verstehen. Wenn mein Bauübernehmer das allerdings so hart durchziehen würde, müßte er vor jeder Eigenleistung eine Abnahme machen lassen (der "Eigenleistungs-Bodenleger" könnte ja einen Kratzer in den Putz machen). Tut er aber nicht. Bei mir sowieso nicht, ich mache keine Eigenleistung, und das Bisschen das ich machen will wird mir hier auch noch ausgeredet. Irgendwie ist halt doch ein gewisses Grundvertrauen da. Wobei ich im Leben nicht auf die Idee kommen würde, dem Handwerker mit Gewährleistung zu kommen, wenn der von mir gelieferte Rolladenmotor den Geist aufgibt (ich wäre auch der Meinung, dass ich damit nicht durchkomme).
     
  10. schriebs71

    schriebs71

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    @ Mika222

    Also: meine ganz persönliche Meinung ist, dass der Rolladenbauer sich etwas bei diesem Preis gedacht haben wird. Und diesen Preis von dir möchte!!
    Ich denke, der Preis ist angemessen. Ich kenn den Hersteller vom Motor nicht, aber ich weiß, dass gerade Baumarktprodukte dich/mich bei der Montage sehr
    viel Zeit kosten können und dann noch einiges Improvisieren nötig sein kann, bis alles so funktioniert, wie man sich das als Fachmann vorstellt!!

    Dein Problem wird eher die Gewährleistung werden, wenn so ein Ding kaputt geht!! Und warum baust du wenn du schon sparen willst, nicht all das Rollladenzeug selber ein??

    Es kostet 245€!!! Spar lieber bei deinem Wasserhahn oder einem Stuhl!! Den kannst du in 5Jahren einfacher auswechseln wie die Motoren!!

    Gruss Schriebs 71
     
  11. R.B.

    R.B.

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    Habt Ihr Euch schon darauf geeinigt was es kostet, wenn er die Dinger mehrfach ein- und ausbauen muss? In meinen Augen sind die 35,- € angesichts des Risikos ein Schnäppchen, selbst wenn er sowieso auf der Baustelle zu tun hat. Wenn´s gut läuft hat er Geld verdient, wenn auch nicht viel, und wenn´s nicht so rund läuft, dann legt er drauf. Er kann das auch nur bedingt beeinflussen weil das Material ja beigestellt wird.

    Gruß
    Ralf
     
  12. Julius

    Julius

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    Die wesentlichen Argumente sind ja schon mehrfach genannt worden.

    Fazit bleibt unverändert:
    Der Einbau ist nicht so einfach, wie Du es Dir vorstellst (insbesondere bei Fremdfabrikat und Baumarktware).
    Das ist ein SEHR ENTGEGENKOMMENDES Angebot dieses Rolladenbauers. Sachlich wie preislich.

    Wenn Du es nicht annehmen möchtest, steht Dir das frei. Wir alle gönnen Dir dann aber den Ärger, welchen Du mit nennenswerter Wahrscheinlichkeit bekommen wirst.
    Spätestens in einiger Zeit, wenn die ersten Baumarktmotoren den Geist aufgeben.


    Mir sind die verscheidenen möglichen Schaltungen der Ansteuerungen sehr wohl geläufig. Vielleicht mehr als Dir. Allerdings hattest Du die gemischte Doppelbedienung nicht erwähnt gehabt!
    Aber man muß ja nicht unbedingt Krückstock-Lösungen, die für Nachrüstzwecke konzipiert wurden, als Erstausrüstung verwenden...
    Der Erfahrung zeigt, daß Antriebe in herkömmlicher Technik (zwei verriegelte Taster oder Schalter mit Mittelstellung etc.) sehr zuverlässig sind, während die vollelektronischen Einknopf-Wunderwerke des öfteren noch nicht einmal die Garantiezeit heil überstehen.

    Und in Deinem Fall (bauseits gestellt) hast Du dann jedesmal die Aus- und Wiedereinbaukosten an der Backe, auch wenn Du die Motore selbst umgetauscht bekommst.


    Völlig krude sind jedoch Deine Ansichten zur Frage der Freiverkäuflichkeit von Baustoffen.
    In Baumärkten gibt es nicht nur Dinge, wo bezweifelt werden kann, ob die jeder Selbermacher fachgerecht einbauen kann, sondern sogar sehr vieles (Elektroinstallationsmaterial oder solches für die Trinkwasserinstallation, Abgassysteme etc.) welches man als nicht eingetragener einschlägiger Fachbetrieb rein rechtlich gesehen gar nicht verbauen DARF!!!
    Trotzdem findet es dort (trotz vielfach überhöhter Preise) guten Absatz.
    Daß ein technisch und rechtlich gebildeter Akademiker daraus aber den Schluß zieht, der DIY-Einsatz wäre zulässig und gar problemlos, erstaunt mich in hohem Maße.

    Ebenso ist zwar vermutlich richtig, daß eine gewisse Zahl X an Leuten dieses Material erfolgreich verbaut haben. Leider ist das belanglos - ohne die Kenntnis, welche Zahl Y es nicht geschafft haben oder nur mit Nacharbeit vom Fachmann oder es gar mit besserem/passenderem Material nochmal komplett neu gemacht werden mußte (das kommt gar nicht so selten vor).

    Die Konstellation, daß Dinge frei verkauft und besessen werden dürfen, aber nicht benutzt, ist in Deutschland seit Jahrzehnten üblich. Man denke an Radarwarner, Breitbandempfänger oder bestimmte Abhörgeräte.
    Daß Dir all dies nicht bekannt sein sollte, vermag man kaum zu glauben.
    Es sieht daher nach selektiver Wahrnehmung und Auslegung aus (auch als "dummstellen" bezeichnet)...
     
  13. MiKa222

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    Also Ihr habt mich schön langsam überzeugt, daß ich das Schnäppchen in Anspruch nehmen werde. Die Summe ist neben dem Geld für z. B. den Grundofen doch eher klein. :)

    @Julius: Ich glaube die Diskussion bzgl. freien Verkäuflichkeit von Baustoffen führt nirgends hin. Natürlich glaube ich nicht, dass alles was man im Baumarkt bekommt verbauen kann und darf wie man lustig ist. Insofern war mein 'Beweis' auch nicht hinreichend. Ich vermutete, Du denkst Dir den Rest evtl. selbst dazu, denn wenn man jeden Satz bis ins kleinste ausdiskutiert weicht man schnell vom Kernproblem ab und es wird für die restlichen Mitleser uninteressant (siehe dieser Absatz). Natürlich sind die im Baumarkt verkauften Dinger dazu gedacht, von "Heimwerkern" eingebaut zu werden, dafür spricht, dass es dort Videos gibt, die beschreiben wie man sie einbaut und dass sie mit "Selbsteinbau" beworben werden. Natürlich darf der "Heimwerker" den E-Anschluss nicht vornehmen (tut es aber vermutlich in in einer bestimmten Dunkelziffer doch). Und vermutlich klappt es auch in einer für Dich überraschend hohen Anzahl der Fälle. Übrigens verrichten die beiden Garagenmotoren die ich vor 12 Jahren eingebaut habe nach wie vor fehler- und klaglos ihren Dienst (gehört nicht zum Thema, aber wir sind ja schon so weit abgeschwiffen... außerdem beeindruckt es Dich vielleicht dass sowas bei einem Laien klappen kann :-) ).

    Trotzdem bleibe ich dabei, dass der Rolladenbauer das in diesem Fall tun darf, insbesondere die Aussagen von schriebs71 haben mich überzeugt.

    Übrigens kommen meine Rolläden nicht vom Baumarkt, sind aber ziemlich günstig. Ob das ein Fehler war, wird sich herausstellen. Ich glaube natürlich nicht, sonst täte ich es nicht.
     
  14. Julius

    Julius

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    Nein, solche "erfolgreichen" Laienkonstrukte beeindrucken mich nicht.
    Denn Du übersiehst, daß es bei Elektroinstallationen erst in zweiter Linie auf die Funktion ankommt.
    Erstrangig ist, daß die Konstruktion auch im Fehlerfall noch elektrisch sicher bleibt!
    Dies ist nachzuweisen (i.d.R. meßtechnisch, mit Ausrüstung, die vierstellig kostet).
    Da DIY-ler in aller Regel weder über Kenntnisse noch Ausrüstung dafür verfügen, ist an dem Baumarkt-Installationsmaterial auch immer ein schöner Hinweis, daß es nur durch Fachleute montiert werden darf.

    Daß die Dunkelziffer hoch ist, weiß ich.
    Aber in meinen Augen ist jeder, der deswegen zu Schaden kommt, schon zuviel!
     
  15. sniper

    sniper

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    moin mika222

    bei deinem rollladenkasten im link habe ich derbe kopfschmerzen,dir ist bewust das die reviöffnung außen ist!!!!
     
  16. MiKa222

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    @Sniper: mir ist das wohl bewußt, weil ich in den ganzen Internetfilmchen zur Rolladenauswechslung die Revisionsöffnung innen sah und mich dann gewundert habe, wo die bei mir eigentlich ist. Ich habe mir dann Sorgen gemacht, ob das wohl unsicher ist, dass die Öffnung aussen ist, aber nur so lange bis ich kapiert habe, dass bei geschlossenem Rolladen dieser vor der Öffnung ist und niemand ran kann. Wobei die Sorgen nicht rational sind, bei uns sind sowieso immer irgendwo im EG Rolladen offen, ein eventueller Einbrecher wird dann nicht das Fenster mit Rolladen wählen. Und auch bei offenem Rolladen wird er wohl kaum über die Revisionsöffnung einbrechen. Dann sind mir die Vorteile (bessere Geräuschdämmung und Wärmedämmung nach innen hin) bewusst geworden und ich war glücklich.

    Und jetzt kommst Du. :) Wo ist der Nachteil bei diesen Rollädenkästen? [Abgesehen davon, dass diese Revisionsöffnung mit 8 cm nicht wirklich riesig ist - mit dem Einbau würde ich mich nicht spielen wollen... haha :)]

    @Julius: Ich muss zugeben, dass ich den E-Anschluss für die Garagentore nicht gemacht habe, das war der Elektriker. Sorry, das habe ich zu ungenau geschrieben.
     
  17. schriebs71

    schriebs71

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    Jetzt erstmal ich.
    Der einzige Nachteil ist, dass du einen elektronischen Motor brauchst, der seine Endlage selbst einstellt!!! Und da würde ich kein Baumark-Motor wählen!!!

    Gruss Schriebs 71
     
  18. sniper

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    jetzt ich

    du wolltest es doch selbst machen ,wenn revi außen ,dann ganz tolle sache ,pass genau auf, wenn der monteur es macht und wie er sich dabei verrenken muß und höhr genau hin, wenn er am fluchen ist
     
  19. schriebs71

    schriebs71

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    Ich versteh es aber manchmal nicht!!!! Was meinst du, wie easy sich das montieren lässt, wenn das Fenster noch nicht eingebaut ist!!!

    Gruss Schriebs 71
     
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  21. MiKa222

    MiKa222

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    Hi schriebs71! Warum muss der Motor seine Endlage selbst einstellen? Wenn es um darum geht, dass sonst ein Hantieren im Kasten nötig ist, das aufgrund des Platzmangels nicht funktioniert - die Endlagen meiner Rolläden kann man (nur) per Fernbedienung einstellen. Passt das dann auch? Selbst einstellen tut er die Endlage nicht.

    P.S. Ich habe keinen Baumarktmotor.
     
  22. Gast036816

    Gast036816 Gast

    @ Mika222 - hast du die nutzungsbedingungen des forums gelesen und verstanden? es sollen keine bastelanleitungen und montagetips für DIY erteilt werden. es wundert mich, dass diese bastelei bis #19 gekommen ist.
     
Thema: Einbau elektrischer Rolladen - Preis OK? Selbst einbauen?
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