Einblasdichte von Zellulose

Diskutiere Einblasdichte von Zellulose im Dach Forum im Bereich Neubau; Die mir vorliegenden Angebote über das Einblasen von Zellulose enthalten ziemlich unterschiedliche Wrte was die Dichte betrifft. (Zwischen 40 und...

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    Die mir vorliegenden Angebote über das Einblasen von Zellulose enthalten ziemlich unterschiedliche Wrte was die Dichte betrifft.
    (Zwischen 40 und 57kg/qm.)

    Es handelt sich um ein Pultdach mit 7,5° Neigung und 40cm Dämmung.

    Welche Vor-/Nachteile haben eine hohe bzw eine niedrige Dichte beim Einblasen von Zellulose?
     
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  3. jetter

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    - ruhende Luft dämmt
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    - Speicherkapazität(-masse)
    - Dimensionsstabilität

    das sind wesentliche Punkte die eine Unterscheidung ausmachen können.
     
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    Irgendwie bin ich mittlerweile auch nach einigen Gesprächen mit diversen Firmen nicht schlauer geworden!

    Die Verfechter von geringer Dichte behaupten das die Dämmung dadurch besser wird, weil mehr Luft in der Dämmung steht. Setzen würde sich die Dämmung sowieso nicht.

    Die Verfechter hoher dichte argumentieren mit mehr Speicherkapazität durch mehr Masse und das sich die Dämmung durch die hohe Dichte nicht setzen kann.


    Hat damit jemand von euch schon Erfahrungen gesammelt?
    Mit wieviel kg/m³ würdet ihr solch ein Dach einblasen?
     
  5. jetter

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    die Zelluloseanbieter brauchen alle eine ABZ und da steht u.a. auch drin mit wieviel Einblasdichte welche Wärmeleitfähigkeit erreicht wird.
    Danach würde ich mich richten, denn die Daten in der Zulassung sind so oder so äußerst belastbar, da überwachungspflichtig.
     
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    Auf den Datenblättern der Hersteller finden sich so schwammige Aussagen wie z.B.
    Einbaudichte lt. Zulassung im Dachbereich:38-65kg/m³
    Andere geben 40-60kg/m³ an


    Aber da bleibt ja noch einiges an Spielraum dazwischen!?!?!?!
     
  7. jetter

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    sinngemäß aus der Zulassung ist das der Rohdichtebereich der als Ergebnis aus dem "Füllraum" und der eingbauten Masse erreicht werden muss, damit WD und Anforderungen an Setzung erfüllt werden.
    Wenn jemand nun genau 57kg erreichen will, ist das insoweit einfach, da Raum und notwendige Menge vorher "feststehen". Das sagt dann noch nichts über die real vorhandene Rohdichteverteilung im zu dämmenden Raum aus(z.B. unten groß und oben klein) - von daher müßig.
    Interessant wäre schon ein Angebot mit Angabe von z.B. 57kg an jeder Stelle des zu dämmenden Raumes (wdzpw).
     
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    Die Dichte in den Angeboten sehe ich im Moment als gesetztes Ziel der Firmen!

    Verrechnet wird eigentlich durch die Bank per verbrauchter Menge.
    Nur rechnen die Firmen mit sehr unterschiedlichen Dichten.

    Davon das die Firmen die eine geringere Dichte und damit auch einen günstigeren Preis anbieten dann vor Ort nicht doch 15-20kg/m³ mehr einblasen geh ich jetzt einfach mal aus!
     
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  10. jetter

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    vielleicht nochmal anders:
    wenn 37kg angeboten sind, heißt dass nicht über die Gesamte Fläche sondern bezogen auf das Verhältnis von verarbeiteter Masse:Füllraum.

    Wenn Luft- und winddicht, dämmt die Luft.
    mehr Masse gibt mehr Speicherkapazität.

    Setzen darf sich keines von beiden ... (Diese Art der Argumentation isst aber typisch für den Holzbau)

    Alles korrekt.

    Wass soll man jetzt dazu raten?

    mir gefällt der Ansatz der Speicherkapazität statt "leichter" Dämmung ...
    Ich würde gar nichts einblasen - aber 55 einblasen lassen.
     
  11. RinH

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    das ist keine schwammige aussage.

    bedingt durch verschieden Neigungen, verschiedene Oberflächen(Haftung/Reibung) der Beplankung, der Höhe des Einbauortes etc.
    und wie schon erwähnt, der jeweiligen Zulassung des Produktes ergeben
    sich unterschiedliche Dichten.
    Die wesentlichen sind : offen aufblasen bzw. liegend, Dachschräge, Wand senkrecht.
    Vereinfacht, je Steiler umso höher die Dichte wegen der Setzungssicherheit.
    Es gibt hier ein "WirkungsFenster" bzw. ein "Mindest"
    und wie jetter schon sagte , gibt es kein exakt gleichbleibendes KG/m³ an jeder Stelle.
    dafür müssten Laborbedingungen herrschen, gibts aber am Bau nicht.

    Generell gilt : besser etwas mehr als irgendwo zuwenig.

    Abgerechnet wird das, was Angeboten wurde und dem AN müssen die
    verschiedenen Parameter wie o.g. bekannt sein bzw. zugrunde liegen, zwecks Bestimmung der Mindestdichte.
    Auch wenn nach Ausführung tatsächlich mehr eingeblasen wurde.

    Wer hier schon "spitz" bis ganz unten rechnet der könnte eben schnell Gefahr laufen an Stellen nicht die geforderte Mindestdichte einzubauen,
    schließlich will ja keiner Geld mitbringen :).
     
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