Eine Frage der Dämmung / Schallisolierung

Diskutiere Eine Frage der Dämmung / Schallisolierung im Holzrahmenbau / Holztafelbau Forum im Bereich Neubau; Hallo, bisher habe ich so etwas noch nicht hier im Forum gefunden, wonach ich suche - oder ich war zu doof zum kucken. Wie dem auch sei, hier...

  1. #1 schmied, 8. Mai 2008
    schmied

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    Hallo,
    bisher habe ich so etwas noch nicht hier im Forum gefunden, wonach ich suche - oder ich war zu doof zum kucken. Wie dem auch sei, hier meine Frage(n):

    Info: ich habe einen statisch berechneten Schuppen als Holzständerwerk gebaut. 120er Balken + Unterkontruktion für die 22er-Holzaußenverschalung.

    Sicherlich, es ist nur ein Schuppen und eigentlich soll er lediglich vor Wind und Wetter schützen. Dennoch würde ich hier auch einige Dinge einlagern, die im Winter vielleicht lieber keinen Frost abkriegen sollten, bzw. im Hochsommer die Hitze nicht vertragen. Gleichzeitig werde ich mir dort einen Werkstatt-Arbeitsbereich einrichten. Aus diesen Gründen kam ich nun auf die Idee eine Dämmung an Wänden und Decke anzubringen. Vorweg gesagt: ich habe keine Bock auf Mineralwolle mit Dampfsperre und Gipskartonplatten. Das wird erstens zu teuer und zweiten ist es ein SCHUPPEN ;)
    Ich dachte daran vielleicht Styrodur-Platten mit 40/50/60(?) mm zwischen Unterkonstruktion und Holzaußenverschalung zu schieben; vielleicht mit ein paar Streifen Silikon festzukleben und gut ist?! Aber ich bin mir eben nicht sicher, ob das
    1. ausreicht?
    2. die Holzverkleidung darunter leiden könnte
    oder es gar der totale Schwachsinn ist und Ihr viel bessere Vorschläge oder Alternativen habt.

    Ich freue mich von Euch zu hören :bounce:
     
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  3. jetter

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    von deinen Auswahlmöglichkeiten favorisiere ich drittens.

    Alternative zum teuren Styrodur:
    Miwo in Ständerebene und OSB-Verkleidung 12mm N+F

    mal in Ruhe drüber nachdenken - da kommen einige Vorteile zum tragen.
     
  4. #3 schmied, 8. Mai 2008
    schmied

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    sicherlich hast du recht, dass die mineralwolle günstiger ist, ABER:
    für die osb-verkleidung bräuchte ich wieder eine tragfähige unterkonstruktion und halt zusätzlich die osb-platten. ob das dann alles zusammen (abgesehen von der x-fachen zeit an mehrarbeit) dann günstiger ist als styrodur??? :confused:
    und die mineralwolle könnte sich mit feuchtigkeit vollsaugen und ans holz abgeben. ob das so gut ist? aber genau das sind ja die fragen, die mich beschäftigen und ich eben eine lösung dafür suche. :)
     
  5. KPS.EF

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    Sollte auch die Schallabsorption von Bedeutung sein ...
    Könnte man auch über Akustikschaumstoff (gegebenenfalls mit Selbstklebeeinrichtung) nachdenken ... :lock

    KPS
     
  6. #5 schmied, 8. Mai 2008
    schmied

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    die schallisolierung ist zwar wünschenwert (wg. werkstatt und so :D ) dennoch eher nebensächlich. viel wichtiger ist eine temperaturisolierung. um es mal in zahlen auszudrücken:

    im winter sollten man >= 5°C erreichen und im sommer sollte es nach möglichkeit nicht heißer als 30°C werden. (das sind sicherlich wunschangaben) - ich bin schon froh, wenn es nicht friert oder schmilzt :D
     
  7. cris12

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    Isover Topdec für die Wand wäre zumindest auch ne Idee auch wenn total dumm, da der Dämmstoff arsch teuer ist.
     
  8. #7 schmied, 8. Mai 2008
    schmied

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    also erst einmal vielen dank für die doch raschen antworten hier. *freu*

    was mich aber grundsätzlich erst einmal interessiert ist, ob ich meine idee grundsätzlich verwirklichen kann, OHNE dass es im nachhinein zu schäden im wolz führt UND natürlich, ob es die gewünschten ziele erreicht.

    wer kann denn hierzu etwas sagen???
     
  9. cris12

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    bis 6/7 cm sollte bei einer Innedämmung nicht passieren danach fällt laut cond demo Kondensat aus.
     
  10. #9 schmied, 8. Mai 2008
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    was bitteschön meinst du genau damit??? :confused: ich versteh nur bahnhof
     
  11. jetter

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    das was du vorhast ist Variante 3 deiner Schlussfolgerungen.

    Das hat auch nichts mit Innendämmung zu tun chris12 - Ausgangsfrage beachten!

    Wo soll die Feuchtigkeit in der Miwo herkommen?
    Wichtiger ist ein vernünftiger Insektenschutz!

    UK für OSB ist wohl eher nicht so problematisch - soll ja nur ein SCHUPPEN sein! ;)

    Welchen Ständerabstand hats denn bei deinem Schuppen?

    Mit ein bisschen guter Vorbereitung ist das an einem Freitag vormittag sicher erledigt.
     
  12. schmied

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    vielleicht hätte ich dazu erwähnen sollen, dass es sich bei unserem schuppen um einen kellerersatz handelt ;) dementsprechend groß ist er auch. der einfachheit halber werde ich heute abend mal ein paar fotos machen und hier online stellen, dann kann man die sache sicher besser beurteilen.
     
  13. #12 Torsten Stodenb, 8. Mai 2008
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    Außen Styropor auf die Ständer, wo soll dann die Unterkonstruktion für die Fassade befestigt werden? Vergiss es!

    120 mm Miwo zwischen die Ständer und OSB innen draufschrauben, fertig! Welchen Abstand c/c haben die Ständer noch gleich?
     
  14. jetter

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    nun dann hat der Schuppen wahrscheinlich wohl ca. 100m² Aussenwandfläche

    wie weit sind denn nun die Ständer auseinander? 60, 100, 200 cm?
     
  15. schmied

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    so, hier erst einmal dier versprochenen bilder:

    [​IMG]

    [​IMG]

    bzgl. der ständerabstände suche ich grad mal in meinen architekten-zeichnungen (*g* @ torsten)...

    an der ostseite haben die ständer einen abstand von 1,10 m und an nord- und südseite (wo sich die türen befinden) 1,39 m jeweils mit einer diagonalverstrebung.

    vielleicht ist jetzt nach einsicht der bilder klarer, wo ich die dämmung hin haben will - nämlich genau zwischen ständerwerk und fassadenverkleidung - das sind 50mm.
     
  16. R.J.

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    Gibt es einen Grund warum die Dämmung nicht zwischen die Ständer darf?

    Abgesehen davon fehlt dann in jedem Fall eine äußere Winddichtung. Das bedeutet, die Dämmungwirkung kann nicht zu 100% angesetzt werden.
    Bei angenommenen 50mm geht die Wirkung sowieso gegen 0.

    Möglichkeit 4, analog zur nachträglichen Dämmung von Dachschrägen ohne USB mit einer Holzweichfaserplatte an der Außenkante der Konstruktion und Miwo oder sonst was billiges für den Rest. Oder gleich auf ganzer Ständerbreite mit Holzweichfaser.

    Das Dach ist dann wieder ein ganz anderes Thema...

    Nachtrag:
    Eine wirkungsvolle Schalldämmung kannst du weitestgehend vergessen. Sonntagsnachmittags mit der Blaskapelle proben ist sicherlich nicht möglich.
     
  17. schmied

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    Ja, die daraus resultierende Verkleidung durch OSB-Platten. Diese Kosten und Mehrarbeit wollte ich vermeiden. Dann würde ich lieber die Verkleidung so lassen, wie sie ist. Alles eine Frage des Geldes...:( Und die Styrodur-Platten bekäme ich womöglich kostenlos :D

    Wieso sollte bei N+F-Brettern die Hütte nicht Winddicht sein? Die Schnittränder werden sowieso noch mit Silikon abgedichtet (wg. der Insekten und so).

    Holzweichfaser kenne ich nicht.

    inwiefern???

    okay, eine ganze Blaskapelle würde nur OHNE inneneinrichtung reinpassen. Aber das ist auch nicht geplant :D Würde daraus gar keine Schallabsorbierung entstehen???
     
  18. jetter

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    Wie eine einigermaßen wirksame Dämmung möglich wäre, wurde mehrfach beschrieben - obschon mit Anpassung an die Erfordernisse eines SCHUPPENS.

    Für darüber hinausgehende Basteltipps ist dies das verkehrte Forum.
     
  19. #18 Torsten Stodenb, 9. Mai 2008
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    Basteltipps? Z.B. so: Du nimmst dein geschenktes Styropor und schneidest es so präzise in die Gefache deines Ständerwerkes hinein, dass es überall an den Seiten (fast) dicht ist. Bei den Diagonalstreben wird das noch etwas anspruchsvoller. Solltest du irgendwo gepfuscht haben, klemmst du ein geeignetes Dämm- bzw. Dichtungsmaterial (z.B. Hanf, evtl. Quellbänder) in die Fugen hinein. Nur Schaum würde ich nicht nehmen, da unelastisch. Das Ganze ist aber wohl etwas leichter zu handeln bei Verwendung von Holzweichfaserplatten. Dieser Tipp erfolgt ohne Gewähr, denn er ist kein Tipp, sondern nur eine Fantasie, auf was man so kommen könnte.

    p.s. für noch'ne Fantasie: Wenn du ringsherum um die Dämmplatten (möglichst flache und breite zur Vermeidung von Wärmebrücken) Quellbänder legst, könnte es ziemlich dicht werden.
     
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  21. schmied

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    vielen dank an alle für die bisherigen antworten.

    ich fasse für mich kurz zusammen: die meisten von euch empfehlen mir zwar die miwo + osb, was ich aber nicht wirklich will. dennoch hat keiner einwände gegen die verwendung von styrodur. welcher tatsächliche nutzen sich aus dem einsatz des styrodurs ergibt kann nicht gesagt werden. aber die verwendung der styrodur-platten auf der innenseite der außenverkleidung würde nicht zu folgeschäden führen.

    habe ich das alles richtig zusammengefasst???
     
  22. #20 Torsten Stodenb, 10. Mai 2008
    Torsten Stodenb

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    "aber die verwendung der styrodur-platten auf der innenseite der außenverkleidung würde nicht zu folgeschäden führen."

    Doch, natürlich führt das zu Folgeschäden! Die Außenschalung benötigt IMMER eine Hinterlüftung! In diesen Spalt gehört keine Dämmung, schon gar keine so abdichtende wie Styropor!
     
Thema: Eine Frage der Dämmung / Schallisolierung
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