Einfache kostengünstige Außendämmung

Diskutiere Einfache kostengünstige Außendämmung im Sanierung konkret Forum im Bereich Altbau; Außendämmung einer Fassade, ca. 25 qm 30er Ziegel-Mauerwerk aus den 60er Jahren: Ich möchte nur das Nötigste tun und suche eine kostengünstige...

  1. godeysen

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    Außendämmung einer Fassade, ca. 25 qm 30er Ziegel-Mauerwerk aus den 60er Jahren: Ich möchte nur das Nötigste tun und suche eine kostengünstige Lösung. Ich brauche keinen U-Wert von 0,2 und will auf keinen Fall "Guckkästen" von 20cm Dicke. Im Reihenmittelhaus ist der Wärmeverlust ohnehin gering, aber die Außenwände sollen halt nicht eiskalt sein. 8 cm Multipor drauf und verputzen?
     
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  3. mls

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    zuerst ist zu klären, ob du (regionalspez.) e.
    wärmedämmung aufbringen darfst.
    wenn ja, dann ist die frage, ob für dich die
    enev gilt und ob die mit 8cm irgendwas
    eingehalten wird oder ob du eine befreiung
    brauchst, bzw ob letztere möglich ist.
     
  4. SirSydom

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  5. Jan81

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    wie war das noch mal mit dem Forum Typen und sowas wie "such doch selber bei google"?

    Man muss erst aml genau das machen was mls geschrieben hat.
    Und sowas wie low cost Dämmung gibt es nicht. EPS Dämmung udn Putz ist das günstigste.

    Für die Enev wirst du eher so um die 12 cm EPS WLG 35 oder 32 benötigen.
    Und ob du jetzt 12 oder 8 cm nimmt, da ist der Preis so minimal. lass max. 5 euro pro qm mehr sein.
     
  6. #5 Skalare, 29. März 2015
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 30. März 2015
    Skalare

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    hallo,

    wenn Du auf die anderen neben Dir Reihenhäuser Rücksicht nehmen musst und es geht mit einer EPS Dämmung schlecht dann-

    wie wäre es mit isdochegal Innenraumdämmung? Schau mal nach bei isdochegal.


    Wurde mir als Alternative kürzlich von einem Gipsermeister empfohlen!

    mfg Leo
     
  7. godeysen

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    Polystyrol kommt wegen der Brandgefahr nicht in Frage. Ich denke vor allem an Mineralschaum (z.B. Multipor). Hat jemand damit Erfahrung?
    Über die rechtlichen Seiten bin ich längst informiert, ich frage hier nur nach technischen Dingen.
     
  8. SirSydom

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    Glaubst du ernsthaft das war ernst gemeint? Das war ein humoristischer angehauchter Hinweis auf welche Ideen manche Leute kommen wenn Geiz ist Geil regiert. Arbeite mal an deinem Textverständnis. :motz
     
  9. godeysen

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    Geiz ist nicht geil. Wenn ich das Geld hätte, würde ich es schon ausgeben. Aber das Budget ist knapp. Der Staat will jeden dazu verdonnern, mal ein bisschen die Welt zu retten, aber das kann ich mir leider nicht leisten, sorry.
     
  10. #9 Alfons Fischer, 30. März 2015
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    niemand wird gezwungen, die Außenwände seines Hauses zu dämmen, wenn er nicht ohnehin den Putz erneuern (also komplett abschlagen und neuer Putzaufbau) oder ohnehin eine Außenverkleidung anbringen will...

    Mit 8cm Dämmstoff lambda=0,045 wird man halt vermutlich die U-Wert Anforderung nach EnEV Anlage 3 nicht einhalten können. Ob eine Ausnahme oder Befreiung möglich ist oder ob vielleicht eine sonstige Pauschalausnahme (z.B. nach Anlage 3 EnEV) greift, muss man unter Kenntnis des Objekts selbst nachlesen oder einen z.B. einen Energieberater beauftragen...
     
  11. R.B.

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    Dann komplett bleiben lassen. Man steckt doch nicht viel Aufwand in etwas das keinen Erfolg bringt, da wäre jeder Euro schade. Also abwarten bis die Dämmung wirklich notwendig wird und bis dahin noch ein bisschen sparen.
     
  12. godeysen

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    Die Gelegenheit wäre jetzt günstig, da wir aufstocken und das Dach ausbauen. Gerüst ist also schon vorhanden.
    15-20cm Dämmung (um den geforderten U-Wert zu erreichen) lehne ich schon aus dem Grund der Verschattung der Fensteröffnungen ab. Der Lichteinfall wird stark gemindert.
    Ist es eigentlich möglich, Porenbetonsteine einfach außen auf die alte (verputzte, gestrichene) Wand vorzumauern? Wie gesagt, ich frage nicht nach dem gesetzlich Erlaubten, sondern nach dem technisch Möglichen.
     
  13. rage82

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    Es geht auch nicht um gesetzlich erlaubt, sondern gesetzlich vorgeschrieben.
    wenn du den aktuellen aufbau der mauer kennst, dann kannst du online schon mal nachschauen, was du mindestens benötigst.
    oder um es mit deinen worten zu sagen: halbgare sanierungen lehnt der gesetzgeber ab.
     
  14. Jan81

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    Und auf was soll den Porenbetonstein stehen und die dicke ist dann auch deutlich höher als bei EPS Dämmung.

    Wenn man Haus dämmt, dann wechselt man in der Regel auch gleich die Fenster und diese werden einfach weiter nach vorne gesetzt, dann hast du kein Problem mehr mit Lichteinfall.
     
  15. Skeptiker

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    Niemand zwingt Dich, Deine Fensterleibungen rechtwinklig zur Fassadenoberfläche auszubilden! Du könntest Sie auch innen oder außen anschrägen oder runden!
     
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  17. #15 Alfons Fischer, 31. März 2015
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    dann seien Sie glücklich! soviel werden Sie nämlich gar nicht brauchen!

    Um einen U-Wert von 0,24 bei einer Bestandswand, wie geschildert, zu erreichen, werden Sie vermutlich bei Standard-Dämmstoff nur rund 12-14cm Dämmstoff benötigen. Kürzlich hatte ich einen Fall, wo zusätzliche 8cm (kein Standarddämmstoff) auf der Bestandswand ausreichten.

    Die von Ihnen angsprochenen Porenbetonsteine werden in jedem Fall größere Schichtstärken erfordern als jegliches WDVS.


    Letztes Jahr hatte ich einen Fall, wo der Kunde mit 6cm Dämmstoff die gesetzlichen Vorgaben einhalten konnte. Ich habe da einen Nachweis im Energiebilanzverfahren (Wärmeschutznachweis nach EnEV) geführt und nachgewiesen, dass die Anforderungen an den Primärenergiebedarf und an den spezifischen Transmissionswärmeverlust maximal 40% über den Neubauanforderungen lagen.
    die genannten Ausnahmen, Befreiungen und Pauschalausnahmen hab ich schon angesprochen.
    Viele Wege führen nach Rom...
     
  18. R.B.

    R.B.

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    Technisch ist alles möglich, aber nicht alles ist erlaubt. Du widersprichst Dir auch, denn einerseits möchtest Du den Lichteinfall möglichst nicht beeinflussen, andererseits würdest Du das mit Abstand schlechteste Dämmmaterial verwenden, so dass im Gegensatz zu einem "normalen" WDVS (EPS, MiWo oder was auch immer) fast die doppelte Dämmstärke erforderlich wird.

    Deswegen wiederhole ich meine obige Aussage:

     
Thema:

Einfache kostengünstige Außendämmung

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