Eingangspodest - aber wie

Diskutiere Eingangspodest - aber wie im Beton- und Stahlbetonarbeiten Forum im Bereich Neubau; Hallo miteinander vor meiner Haustüre fehlt noch das Einganspodest. Dazu hab ich zwei Bilder und eine Grafik angehängt, wie es momentan...

  1. RaHu

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    Hallo miteinander

    vor meiner Haustüre fehlt noch das Einganspodest. Dazu hab ich zwei Bilder und eine Grafik angehängt, wie es momentan aussieht.


    [​IMG]
    [​IMG]
    [​IMG]

    Jetzt soll da ein Podest hin. Ich weiß nicht recht, wie man die Betondecke am besten dämmt, und wie man dann dieses Podest betoniert, damit die Fläche nicht einreist.
    Ich hab dazu noch 2 Grafiken mit unterschiedlichen Lösungen.

    1. Möglichkeit
    Vor dem Haus ein Fundament erstellen, bis auf die Höhe der Kellerdecke, dann die Dämmung komplett drüber. Auf die Dämmung eine Art bewährter Estrich, dann eine Granitplatte drauf. Das ganze sollte von OK Kellerdecke bis UK Haustür 17,5cm haben, und etw 90cm nach vorne gehnen.

    [​IMG]

    2. Möglichkei.
    fas wie die erste jedoch nur im relevanten Bereich dämmen, und dann Podestfläche und Fundament in einem Stück. Dabei hab ich bedenken, dass die Fläche an dem eingezeichneten Schwachpunkt bricht.
    [​IMG]


    Wie sollte man das am besten angehen, damit das auch hält?

    Was außerdem noch fehlt ist die Abdichtung. Das sollte bestimmt noch eine Schweissbahn hin. Wo wird die normal eingebracht? Schon unter der Dämmung und an den rändern hochstehen lassen? Oder erst über Beton/Estrichfläche, also unter dem Granit?

    Für Tipps und Lösungsvorschläge bin wäre ich sehr dankbar.
     
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  3. Julius

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    Was schlägt denn der Planer vor?
     
  4. #3 wasweissich, 10. August 2007
    wasweissich

    wasweissich Gast

    issjageil .....eine interessante lösung...
    ist das ding überdacht?
    wo ist die hauptwindrichtung/wetterseite ?
    wer hat das so wie es ist geplant?

    muss die granitplatte so lang sein wie lösung 2 ?
     
  5. JDB

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    Ich hatte lange Jahre einen Stempel in der Schublade, den ich gern auf so manch eine "Planung" draufgehauen hätte.
    Hierfür hol ihn gerne mal wieder heraus:

    "Wer Scheiße plant, muss mit Scheiße leben!"

    Auf Deutsch:
    Die Karten sind gelegt. Es gibt hier nur noch das kleinste Übel zu wählen, eine gute Lösung gibt's nicht mehr.
     
  6. JDB

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    Ich hab zwar keine Lösung, aber einen Ratschlag an alle hier Lesenden, die bald bauen wollen:

    Wer meint, er müsse aus dem EG "etwas herausknabbern", möge das dann bitte auch im KG tun.
    Alternativ sollte man alle resultierenden Problembereiche im Griff haben.

    "im Griff haben" = Detailplanung !
    Schnitte ggf. 1:10

    Oftmals kommt dann zu dem Schluss, dass man in solchen Fällen eigentlich die Kellerdecke hätte absenken müssen.

    Fazit: Enormer Aufwand - Aber wofür eigentlich ?
     
  7. #6 wasweissich, 12. August 2007
    wasweissich

    wasweissich Gast

    @jdb
    klingt etwas hart , ist aber nicht ganz abwegig , da war das hirn nicht auf standby modus.................
     
  8. Bruno

    Bruno

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    Ganz einfach: um den Aufwand für die Kellerwandschalung zu reduzieren. GU mit Leistungsgrenze Außenwand, wobei das Podest schon zu den Außenanlagen gehört.
     
  9. JDB

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    @Bruno: genau.

    @all:
    Und wenn ich die Anschlussbewehrung sehe, dann weiß ich : "Schlunze am Werke! "
    Wie lange soll die denn irgendwas halten?
    @RaHu
    Warum ist "Betondeckung" wichtig ?
    Weil der Beton den Stahl schützen soll/muss. Er rostet sonst weg.
    Wer schützt den Stahl im Bereich der Dämmung und der Deckenabmauerung?
    Kleine Hilfe für die weitere Planung des kleinsten Übels:
    Stell Dir einfach vor, die Anschlussbewehrung ist gar nicht vorhanden.
     
  10. #9 wasweissich, 12. August 2007
    wasweissich

    wasweissich Gast

    aber doch nicht so drangepappt ,das macht man seit mitte der 70er nicht mehr so...(sind schon wieder nahe an meinem lieblingsthema betonplatte unter der terrasse , und damit es nicht absackt am gebäude angeflanscht...):bounce:
     
  11. Bruno

    Bruno

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    Sehe gerade, dass die Kellerumfassung möglichweise gemauert ist. Dann ging es nicht um Erleichterung beim Schalen sondern beim Mauern. Noch schlimmer.
     
  12. Eric

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    Sehe ich auch so: Freistehendes Podest ohne Bewehrungsanschluß zum vorhandenen Eingangspodest erstellen.

    Vielleicht so: Bewehrung abschneiden. Gefälleestrich bis vor das vorhandene Eingangspodest, Abdichtung aus KMB, die an die senkrechte Keller- KMB- Abdichtung überlappend angeschlossen wird, Schutzfolie drüber, Dämmung, Estrich, alternative Abdichtung, Granitplatten. Davor im Abstand neues freistehendes Podest. Ist allerdings alles " gebastelt ".

    Sockelabdichtung fehlt auch umlaufend ( Fuge am Aufstand Keller/Mauerwerk > OK geplantes Gelände ?).

    Da ist noch einiges zu tun.

    Irgendeiner hats doch wohl geplant. Spitzer als GU ? Vom Planer würde ich mir vorgeben lassen, wie es weitergehen soll.
     
  13. Bruno

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    Damit es auch eine Gegenmeinung gibt: ich würde die Deckenrandabmauerung und Dämmung entfernen, die Anschlussbewehrung verwenden, ggf. durch weitere per Klebeanker befestigte Bewehrung ergänzen und eine Kragplatte daraus machen.

    Die Wärmebrücke lässt sich gerade so wegheizen, wenn oberseitig wenigstens 6 cm Dämmung aufgelegt werden (Schimmelkriterium der DIN 4108: +12,6°C):

    [​IMG]

    Ob die Kragplatte unterseitig abgedichtet werden muss sei dahingestellt. Das Erdreich wird unter der Platte sowieso absacken, so dass Erdfeuchte kein Thema mehr ist, Sickerwasser sowieso nicht. Die Kellerabdichtung, die von unten an die Kragplatte stößt, darf halt nicht hinterläufig werden. Obere und stirnseitige Abdichtung des Podests ist m.E. erforderlich und an die Sockel-/Türabdichtung anzuschließen, da sicher kein wasserundurchlässiges Bauteil entsteht.
     
  14. RaHu

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    Hallo

    Erstmal Danke für die rege Beteiligung. Ich versuch mal ein paar Fragen zu benatworten.

    Dieses Haus wurde vom Architekten schonmal geplant/gebaut. Da wurde auch der Grundriss vom Keller an das EG angepasst, soll heißen da fehlte dieses Eck.
    Bei mir hat er dann den Plan etwas geändert, er sagte so kann man es auch machen, die Baufirma muss das halt dann dämmen. Dann hat man etwas mehr Platz im Keller. Es wäre kein Problem gewesen, dass im Keller auch zu machen, aber mir waren die Folgen nicht bekannt. Der Keller ist übrigens gemauert.

    Ja, dort ist eine Überdachung und es ist die Nordseite, hinregngen tuts da nicht.

    Die Granitplatte muss nicht unbedingt so lang sein. Es muss auch nicht unbedingt Granit sein, ich kenns nur nicht anders, ist halt die Standartlösung. Ich könnt mir auch Fliesen vorstellen, oder kann man das auch pflastern?

    Was für eine Sockelabdichtung fehlt da? OK Gelände ist da wo auch die Noppenbahn endet.

    Die Bilder habe ich gezeichnet, das waren halt mal Möglichkeiten die ich mir so vorgestellt habe, bin aber mit keiner so richtig zufrieden.

    Ich bin gern noch über andere Vorschläge dankbar. Die einzigen Forderungen die ich stelle sind, das da gedämmt und abgedichtet werden muss, und das das Podest etwas größer ist als die dreieckige Fläche auf der Kellerdecke.
    Könnte man das auch irgendwie Pflastern? Dann wärs nicht so schlimm, wenn es etwas sitzt. Das könnte man einfach nachbessern.
     
  15. #14 Ralf Dühlmeyer, 12. August 2007
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    Ja dann soll er den Plan doch hergeben - verfluchte Hacke.
    Oder ist das gar kein Architekt, sondern nur ein Zeichenknecht eines BT/GÜ ?????
    Dann hat er keinen Plan, soll aber auch das M... halten.
    MfG
     
  16. #15 wasweissich, 12. August 2007
    wasweissich

    wasweissich Gast

    granitplatte ist schon ok , besser (sicherer) als fliesen . mein denkansatz war das podest nur relativ kurz auszubilden , aber das hängt auchnoch davon ab wie es da draussen weitergeht........

    hinter der noppenbahn ist kein permate ?
     
  17. RaHu

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    Hallo

    Danke Bruno für den Vorschlag.
    "Wärmebrücke" und "gerade so wegheizen" hört sich ja nicht so gut an. Wie würde den dieser Isothermverlauf (so heißt das Bild doch oder) MIT der Deckenrandabmauerung und Dämmung aussehen, so wie ERIC es vorschlug.

    Oder könnte man die Deckenrandabmauerung und Dämmung nur ein wenig ausschneiden, so dass der Baustahl rundrum mit mind 3cm Beton umschlossen ist, dann wäre das freistehende Podest vorm "wegdriften" gesichert.


    Den Plan hätte ich schon da, aber da ist keine Detailplanung dazu vorhanden.
    Der Architekt wurde von mir beauftragt.
     
  18. RaHu

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    Das Podest sollte ca. 87cm von der Deckenabmauerung vorstehen, soweit wie der Erker auch vorsteht, sodass es eine gerade Linie gibt.

    Und was ist permate?
     
  19. #18 Ralf Dühlmeyer, 13. August 2007
    Ralf Dühlmeyer

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    Na dann muss er den eben noch machen - ist ja sein Job.
    Kannst den ja dann mal hier einstellen. Würd mich mal interessieren, wie dieser verkorkste Anschluß aufgelöst werden soll.
    Oder hast die Detailplanung nicht mit beauftragt gehabt?????
    MfG
     
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  21. Bruno

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    Alles halb so wild. Die Wärmebrücke ist hygienisch vertretbar (unter DIN-Randbedingungen schimmel- und tauwasserfrei) und das Wegheizen kostet bei der kleinen Fläche weniger als 10 Liter Heizöl (oder Äquivalent) pro Jahr.

    Ohne nachzurechnen: natürlich wesentlich besser, Oberflächentemperatur über +15°C.

    gefällt mir nicht. Es geht in meiner Lösung, die fundamentfrei ist, nicht um Wegdriften (Abscheren bzw. Absinken am Gebäude), sondern es handelt sich um eine frei tragende Auskragung.

    Die "Wartungslösung" Pflastern (nebst gelegentlichem Nachpflastern bis die Setzungen abgeklungen sind) hat übrigens auch was. Ich würde die nächsten drei Jahre immer an Pfingsten eine Wartungsparty geben und den Architekten zum gemeinsamen Pflastern einladen.
     
  22. #20 wasweissich, 13. August 2007
    wasweissich

    wasweissich Gast

    suppi

    sehr gut ausgedrückt .:respekt :respekt
    eine wartungslösung platte wäre auch denkbar: ein stück platte bis ende gebäude - trennfuge - stück platte schatten erker die dann zu beginn des pfingstsaufgelages bh/bu/bb/archi (4mann4ecken)weggehoben ,unterbaut , und unter0,4promille(4mann4ecken) wieder reingehoben wird..........:D



    wenn da schon die stäbe für eine auskragung eingeplant sind hätte man dem betonbauer auch sagen können , wofür das ist , und der hätte das vielleicht auch mit einschalen können..............

    gruss j.p.
     
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