einige fragen - fertighaus

Diskutiere einige fragen - fertighaus im Holzrahmenbau / Holztafelbau Forum im Bereich Neubau; hallo ich habe viele fragen. fangen wir mal vorne an. kennt sich einer mit fertighäusern aus? 1. wie ist denn der qulitätsunterschied...

  1. #1 bobbaumeista, 25. Januar 2010
    bobbaumeista

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    hallo

    ich habe viele fragen.
    fangen wir mal vorne an.

    kennt sich einer mit fertighäusern aus?

    1. wie ist denn der qulitätsunterschied der anbieter so.
    also ich meine jetzt nicht solche total abzocker sondern unter den normal anbietern.. geht die qualität der fertighäuser wenn sie denn mal stehen sehr weit auseinander oder ist das alles nahezu das gleiche?

    2. wie ist den die hellhörigkeit in einem fertighaus und was muß man machen wenn man es nicht hellhörig haben will?

    3. wie ist die haltbarkeit? ein gutes steinhaus ist ja eigentlich was für die ewigkeit.
    man muß zwar immer mal wieder etwas nachbessern aber die substanz hält ja eigentlich fast ewig.
    wie ist das bei fertighäusern. ich könnte mir vorstellen das so ne grundsanierung in 50,80,100 jahren bei einem fertighaus recht schwer ist. bzw deutlich schwerer als beim stein haus ?

    4. wie arg fällt der wohnort ins gewicht?
    wenn man am anderen ende deutschlands wohnt wie die entsprechende firma... ist dies ein großes problem oder fällt das nicht ins gewicht?

    5 gibt es sonst große vor und nachteile die zu nennen wären?


    vielen dank
    gruß
     
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  3. R.B.

    R.B.

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    Dein Beitrag ist hier im Themenbereich "Haustechnik" gelandet. ;)

    Vielleicht sollte man ihn in den Holzrahmenbau o.ä. verschieben.

    Gruß
    Ralf
     
  4. mls

    mls Bauexpertenforum

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    ist hiermit verschoben ;)

    zu 1.
    bevor wir über Q.-unterschiede diskutieren:
    was sind "totale abzocker"? (ohne namensnennung!)
     
  5. bernix

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    ...ein HRB muss nicht hellhöriger sein als ein Steinhaus...der Aufwand ist allerdings mE etwas höher....(Trittschall)
    Bei Leitungsgeräuschen etc kann es mE umgekehrt sein....aber auch hier: kommt auf die Ausführung an.
    Haltbarkeit: Ein HRB steht in der Haltbarkeit einem Steinhaus in nichts nach.
    gruss
     
  6. #5 HolzhausWolli, 25. Januar 2010
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    Wenn Du bevorzugt großen Wert auf geringst möglichen oder gar keinen Trittschall legst, dann wirst Du unweigerlich bei einem massiv gebauten Haus landen.

    Die Trittschallwerte der einzelnen Fertighäuser unterscheiden sich zueinanderallerdings teils gravierend . Das geht von passabel bis unzumutbar. Sehr schön zu testen bei einem Gang über eine FT-Ausstellung.

    Die Entfernung vom FT-Hersteller zum Bauort würde ich als umso kleineres Problem ansehen, je größer das Unternehmen ist, da der Servicebereich entsprechend organisiert und vorhanden ist, weil das Unternehmen mit einer großen Anzahl gebauter Häuser pro Jahr bundesweit tätig ist.

    Ja genau, wie definierst Du Abzocker?
     
  7. bernix

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    ..das seh ich nicht so....wichtig ist ein gutes Konzept.(Planung und Ausführung)

    Ich bin zwar sozusagen "Holzhaus-Trittschall-geschädigt"....mit meinem heutigen Wissen würde aber einiges anders ausgeführt werden...

    Nebenbeibemerkt: Wir haben doch in schöner Regelmässigkeit Beiträge (Leidensberichte), bei den Massivhausbesitzer nach Lösungsmöglichkeiten fragen....auch hier Planungs- und Ausführungsmurks ....automatisch geht da nix (man kann deinen Beitrag so verstehen, auch wenn er wahrscheinlich nicht so gemeint ist).

    gruss
     
  8. #7 HolzhausWolli, 25. Januar 2010
    HolzhausWolli

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    Ne, ist auch nicht so gemeint. Automatisch geht auch im Massivbau gar nix, außer in dem Fall erhöhten Trittschall, wenns falsch geplant und/oder ausgeführt wurde. Den hat man dann tatsächlich automatisch. :biggthumpup:

    Meine Ausführung bezieht sich auf die Haltung, dass Trittschall in aller Regel AUCH grundsätzlich dadurch weniger anfällt, wenn mehr Masse angewandt wird. Und da hat die massive Betondecke gegenüber der Holzbalkendecke eben vorneweg schon mal einen Stich.

    Aber klar....schlecht und falsch kann man beide ausführen.

    Man, was habe ich da in dieversen Ausstellungen fürn Pfusch gesehen...sorry, gehört!
     
  9. MoRüBe

    MoRüBe Gast

    Schade...

    ... hätt zu gern gewußt was "totale abzocker" sind...:bef1006:
     
  10. michael62

    michael62

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    die quantitative Steigerung der normalen Abzocker? :irre
    Wo ist der Unterschied zwischen Verdienst und Abzocke? :offtopic:
     
  11. Altbau1932

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    ist doch einfach:

    Alle Anbieter nach dem billigsten!:biggthumpup:
     
  12. #11 HolzhausWolli, 27. Januar 2010
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    Nö...eher das genau Gegenteil, denke ich. Es gibt hochpreisige, die dennoch preisWERT sind und deshalb eben nicht abzocken.

    Zugegeben: Es gibt aber auch höchstpreisige,die ihre PreisWERTIGKEIT lange vor der Endkondition verlassen haben, dafür aber das gute Bauherrengefühl mit einem mehr als begnadeten Marketing nachhaltig realisieren.

    Das sind FÜR MICH die eigentlichen Abzocker.

    Menno.....jetzt wär mir fast ein Name rausgerutscht....;)
     
  13. MoRüBe

    MoRüBe Gast

    na ja, ...

    ... nu kommt ja IKEA und alles wird gut:mega_lol:

    Sogar mit Verlosungen ob Du überhaupt eins bekommst:mauer
     
  14. michael62

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    Meine Grossmutter hat mir mal eingetrichtert, dass Sie sich billige Sachen nicht leisten kann.
    So verfahren wir bis heute.
    Und nicht schlecht.

    Aber preiswert ist schon sinnvoll. :biggthumpup:
     
  15. capslock

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    zu 1.) mach Dir selbst ein Bild, gehe auf Hausausstellungen, gucke Baubeschreibungen an, laß Dir ein Haus nach Deinen Plänen bei den Firmen anbieten, die in die Endauswahl gekommen sind, mache Werksführung und Vorbemusterung bei Deinem/n Favoriten

    zu 2.)
    Schall durch Wände ist bei uns eher weniger als in dem massiven Reihenhaus, das wir vorher gemietet hatten (dort war allerdings die Kehlbalken einfach von unten mit Rigips verkleidet, so daß im OG die Schalltransmission stark über den nicht begehbaren Spitzboden lief). Ausnahme: wenn Sohnemann in seinem Bett gegen die Wand tritt, hört man das mehr.

    Trittschall durch die Decken ist bei Erwachsenenschritten ok. Kindergetrappel geht hingegen wesentlich stärker als bei Betondecke durch, und das trotz recht gutem Aufbau (von unten: Rigips, Lattung, 24 cm Balken mit 6 cm Glaswolle dazwischen, 22 cm Span, 5 cm Trittschalldämmung, 6 cm Heizestrich (ohne Schallbrücken durch schlechte Randdämmung), verklebtes Parkett.

    zu 4.) Unsere Baufirma war auch 600 km weg, aber Betreuung telefonisch und vor Ort war gut (nur der Bauleiter hat sich recht selten sehen lassen). Es war sogar ganz angenehm, daß die fast das selbe Platt wie wir sprachen, mit denen konnten wir besser als mit den Einheimischen hier. Was vielleicht wichtiger als Entfernung oder Größe ist, daß es ein inhabergeführtes Unternehmen war. Man merkte es an der Verbundenheit der Mitarbeiter und am Umgangston untereinander.
    Nur zu Vor- und Bemusterung hatten wir halt eine lange Anfahrt.

    zu 5.) eigentlich nur Vorteile, Bauzeit kürzer, Unternehmen beauftragt alle Gewerke, die man im Werkvertrag hat. Mit den paar selbst vergebenen Gewerken hatten wir erheblich viel mehr Ärger. Aber: wenn man seine eigenen Ideen umsetzen will, braucht man einen guten Verkäufer vor Vertragsabschluß und Beharrungsvermögen bei der Umsetzung durch Architekt und Technikplaner nach Vertragsabschluß. Alternativ kann man natürlich vorher einen Architekten beauftragen und sich nach dessen Plänen anbieten lassen (frei geplant ist aber in der Regel teurer als ein modifiziertes Kataloghaus)
     
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  17. mls

    mls Bauexpertenforum

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    @capslock:
    vermutlich verwechsel ich dich?
    bei deinem haus hat doch einiges geklappt? ;)
     
  18. capslock

    capslock

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    Sag ich ja, was über die Fertighausfirma lief, war meist problemlos. Klar gab es bei denen und den Subs auch Aussetzer, aber die waren entweder schnell behoben oder fielen unter mäßige Ärgernisse.

    Einzige Ausnahme: wenn wir den Kellerbauer genommen hätten, den der Verkäufer an der Hand hatte, wären wir verraten und verkauft gewesen (kommt wohl bei Fertighäusern häufiger vor). Aber auch mit konventionellem Keller gab es jede Menge Probleme.
     
Thema: einige fragen - fertighaus
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