Einkornmörtel

Diskutiere Einkornmörtel im Tiefbau Forum im Bereich Neubau; Sehr geehrte Herren, kann mir jemand den Unterschied zwischen Splittmörtel und Einkornmörtel erklären? Es geht hier um das Verlegen von...

  1. kraroma

    kraroma

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    Sehr geehrte Herren,

    kann mir jemand den Unterschied zwischen Splittmörtel und Einkornmörtel erklären?

    Es geht hier um das Verlegen von Porphyrplatten vor der Garage in einem "frischen" Mörtelbett mit PCI-Verklebung.

    Besten Dank für Ihre Bemühungen.
     
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  3. operis

    operis

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    Einkornmörtel besteht aus Bindemittel (Zement) sowie gewaschenem Kies der Korngröße 2 bis 8 mm, Splitt hat meist Körnung 3 bis 5 mm.

    Diese Materialien dienen zum Herstellen eines tragfähigen und drainagefähigen Mörtelbettes. Die Fuge sollte ebenfalls drainagefähig sein.

    Operis
     
  4. kraroma

    kraroma

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    Danke operis für die Antwort, die hat mir sehr geholfen.

    Was ist für die Verlegung von chinesischem Porphyr, geflammt, 70 x 30 x 3 cm vor einer Doppelgarage (60 qm) besser, gewaschener Kies oder Splitt?
    Untergrund ist eine wasserdurchlässige 26 cm dicke Betonplatte.
    Mörteldicke: 5 cm

    Danke im Voraus.


    kraroma
     
  5. susannede

    susannede

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    :respekt:mega_lol:

    Liegt die wenigstens im Gefälle weg von der Garage ?

    Warum wurde vor einer Doppelgarage überhaupt eine Betonplatte gegossen?

    Warum soll davor chinesischer Porphyr mit der Wahnsinnsstärke von 3 cm (bei 70er Breite!) verlegt werden?

    Was macht ihr denn in der Garage...Autos sollen da doch keine reingefahren werden, oder?
     
  6. Baumal

    Baumal

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    susannede, der mann ist schiffsingenieur.
    dort werden schiffe vom stapellauf gelassen...:D
     
  7. Lebski

    Lebski Gast

    Moment.
    Betonplatte wasserdurchlässig.
    Darauf soll eine drainfähige Einkornmischung zum Ausgleich.
    Da sollen dann Platten mit PCI-Verklebung? drauf? -wo liegt der Sinn?
     
  8. #7 wasweissich, 29. Januar 2011
    wasweissich

    wasweissich Gast

    das ganze ist schon recht eigenwillig .......

    6-7 cm platten hätte ich noch verstanden , oder vernünftiges kleinpflaster in schuppen , segmentbögen ........
     
  9. kraroma

    kraroma

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    Hallo,

    viele Fragen, aber keine Antwort auf meine Frage. Was soll das?

    kraroma
     
  10. #9 wasweissich, 29. Januar 2011
    wasweissich

    wasweissich Gast

    das stimmt ja nicht , es ist nur nicht die antwort dabei , die du hören willst .

    aber:
    fragen können eine antwort sein .

    oder:
    fragen dienen dazu , einen sachverhalt , den man bewerten soll (das erwartest du ja ) , auch richtig zu erfassen , um ihn richtig bewerten zu können
     
  11. susannede

    susannede

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    Sagen wir mal, das Vorhaben, zumindest so, wie beschrieben ist sehr, hmmm, "exzentrisch".

    1. 26 cm Beton ist nicht unbedingt "wasserdurchlässig", im Sinne des Wortes
    2. Ohne Gefälle und/oder Drainage friert sich das im Winter alles schön hoch und geht in Kürze kaputt.
    3. 3 cm starke Naturstein-Platten sind nicht unbedingt, vorallem bei satten 70 cm Breite, ein befahr-sinnvoller Außenbelag. Egal ob in Mörtel verlegt, oder nicht.

    Da ist die Frage nach dem Einkornmörtel hier erst mal völlig unwichtig.
     
  12. alex2008

    alex2008

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    Wohl aus dem gleichen Grund wie Betonplatte für die Terrasse: Beton hat halt so ein Image von wegen Stabilität und so

    weil die Platten schön aussahen?
    sowas hat nicht jeder, und dann noch soooo preiswert
    :e_smiley_brille02:
     
  13. #12 wasweissich, 29. Januar 2011
    wasweissich

    wasweissich Gast

    der aspekt der wiederverwendbarkeit (recycling) wurde bisher völlig ausser acht gelassen :

    ich wette , dass die unterseite der plättchen von der pcischmiere nicht eine spur übrig ist , weil das zeug schön am einkornzeug haftet . (liegt an porphyr... )
     
  14. susannede

    susannede

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    ...da wäre zu klären, was mit "Porphyr" überhaupt gemeint ist...ist mir übrigens rätselhaft, warum der Begriff noch keinen Einzug an der Wursttheke gefunden hat...
     
  15. #14 wasweissich, 29. Januar 2011
    wasweissich

    wasweissich Gast

    (das was unter der bezeichnung vermarktet) ist eigentlich ein wunderschöner stein , der aber durch seine zusammensetzung einige eigenarten hat , die die beschriebene verarbeitungsvariante zum scheitern verurteilt .
     
  16. Lebski

    Lebski Gast

    Mein Problem ist eher: Da werden 2 "versickerungsfähige" Schichten, 26 cm Beton und 5 cm Mörtel aufeinander gelegt. Die sind schon mal nicht aufeinander abgestimmt, wie der Mörtel auf der Betonschicht hält ist unklar.
    Da soll dann PCI Kleber drauf, ergo man dichtet das oben ab. Was soll das? Die platten da drauf halten nur mit awg-Befestigung, die Fläche ist jetzt nicht mehr in der Lage Wasser versickern zu lassen, dafür kann Feuchtigkeit von unten hochsteigen. Der Kleber wird "verseifen".
    Bauphysikalisch gesehen ein Krampf. Naja, die Frage war ja schon mal in der Rubrik Baumurks. :hammer:
     
  17. #16 wasweissich, 30. Januar 2011
    wasweissich

    wasweissich Gast

    das wasser von unten ist nicht das problem , porphyr nimmt ungefähr 4x soviel wasser auf , wie der saugfähigste granit , ca 10 - 15x soviel wie quarzite , .....

    und dann kann man sich vorstellen , wie die platten (bei der länge) sich winden bei temperaturschwankungen , wäre interessant das im zeitraffer festzuhalten
     
  18. kraroma

    kraroma

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    Eine Platte wurde von dem Fliesenleger aufgenommen. Der PCI-Kleber ist noch vollständig an der Unterseite vorhanden. Mörtelanhaftungen nur ein kleiner Fleck in der Mitte. Der Zahnspachtel ist in großen Teilen noch sichtbar (Hohllagen des Mörtelbetts?)
    Wie sich jetzt herausgestellt hat, wurde als Höhenausgleich trockener Trasszement eingeworfen und mit einem Schwamm befeuchtet, oft mehrmals. Das ergibt eine Zementschlämme, die nicht zulässig sein soll und jetzt zu den Ablösungen geführt haben soll. Ob es sowas gibt? Als Fugenmaterial sollte ein Wasser resistentes Fugenmittel eingebaut werden. Eingebaut wurde eine Zementschlämme, was immer das auch ist. Auf jeden Fall sind die Fugen in großen Teilen jetzt ausgebrochen.
    Auch war vorgesehen, die Dehnfugen in der Fläche mit Silikon auszufugen. Stattdessen wurden Dehnfugenschienen eingebaut, die bei Temperaturschwankungen über den Platten hochstehen und als Stolperfallen dienen. Wenn man drauf steht, sind sie wieder bodengleich.

    Die Bezeichnung der Platten auf chinesisch ist "Red porphyry Flamed. Der Hersteller heißt
    Bonan Slabstone Co.,Ltd. Eine Konformitätserklärung gibt es nicht.

    Danke für Eure Beiträge.

    kraroma
     
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  20. Vossi

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    und dann ist auch egal ob du drüberfährst oder sie dir nur anschaust. Das muss kaputt gehen, selbst die beste Fuge hätte das nicht zusammengehalten.
     
  21. Tombek

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    Betonweg,Einkornmörtel,Haftschicht und 3 cm Platten als PKW befahrbare Zufahrt?..... totaler Unsinn! zumal Einkorn oder Drainmörtel oder was auch immer eine ziemliche Dicke haben muß um überhaupt so belastbar zu sein....

    Ich kapiere den Sinn dieses Aufbaues nicht.... von mir aus mit 6-8 cm dicken Belagsplatten auf ner GaLa -mäßig aufgebauten Schotter-Split Unterlage....
     
Thema: Einkornmörtel
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