Einsparungspotenzial eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung

Diskutiere Einsparungspotenzial eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung im Lüftung Forum im Bereich Haustechnik; Hallo, wir stehen nun vor der Entscheidung uns eine Zentrale Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung in den Neubau einbauen zu lassen (Enev...

  1. #1 MarvinXXX, 29. März 2010
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    Hallo,

    wir stehen nun vor der Entscheidung uns eine Zentrale Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung in den Neubau einbauen zu lassen (Enev 2009). Das Haus hat 138 qm und 3 Ebenen (EG, 1 OG, DG) Zum Heizen wird eine Gasbrennwerttherme eingesetzt.

    Da der Preis inkl. Einbau nicht gerade gering ist, würden wir gerne wissen was mit so einer Anlage einsparen können. Die anderen Vorteile der kontrollierten Belüftung sind uns bekannt aber es muss natürlich im Verhältnis stehen. Deswegen würden wir gerne mal wissen, ob jemand schon Erfahrungen hat und sagen kann, was in etwas pro Jahr gespart wird?

    MFG
     
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  3. #2 Hendrik42, 29. März 2010
    Hendrik42

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    Du sparst Dir das Lüften von Hand. Du sparst Dir die Sorge, ein Fenster offengelassen zu haben. Du sparst Dir das Aufwachen im Mief. Macht sich ganz schnell bezahlt. Rückblicken war unsere jedenfalls jeden Cent wert.

    Was Du an kWh Strom sparst hängt von der Dichtheit des Hauses und dem Wirkungsgrad der Anlage und dem Energiebedarf des Hauses (bei Eurer Wunschtemperatur) ab. Wie sind die?

    Gruß, Hendrik
     
  4. ecobauer

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    Ich schließe mich mal der Frage nach Kosten/Nutzen einer solchen Anlage an und möchte eine weitere Frage anhängen, die mich ebenfalls beschäftigt:
    Wie wird denn sichergestellt, dass die Lüftungsrohre sauber bleiben und diese nicht nach ein paar Jahren Betrieb zu Keimnestern für Schimmel und sonstige unliebsame Zeitgenossen wie auch Pilze werden????:bef1013:
     
  5. BauKran

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    Durch Filter und Wartung.
     
  6. #5 BauherrHilflos, 30. März 2010
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    In Abhängigkeit der Raumlufttemperatur und der Außentemperatur, sowie dem durch die Temperatur gegebenen Wirkungsgrad des Wärmetauschers, und den Tür bzw. Fenstöffnungen, bei einer Gebäuddichtheit von Y... usw. x kw pro Jahr, den die Heizung nicht nachliefern muss.

    Dick geschriebene Worte sind Variabeln..

    Kurz um: Wohnraumlüftungen sind ein Schritt in Richtung Behaglichkeit, Luxus, usw.
    In unserem Fall wissen wir nicht, was eingespart wird, würden die Anlage jedoch immer wieder einbauen lassen. Wenn auch mit kleinen Verbesserungen.
     
  7. #6 rainerS.punkt, 30. März 2010
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    Was wir in Heller und Cent gespart haben: Keine Ahnung. Aber: NIE wieder ohne! ;-). Gerade für die letzen beiden Winter hat sich das schon gelohnt: Bei -20°C die Fenster nicht aufmachen zu müssen.

    Gruß
    Rainer
     
  8. sk8goat

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    Natürlich sind die o.g. Faktoren ausschlaggebend.
    Aber hier trotzdem mal ein grober Überblick um ein Gefühl für die Verhältnisse zu bekommen:

    Eine Lüftungsanlage in einem Einfamilienhaus (~ 150 m²Wfl.) verbraucht zwischen 0,5 - 1 kWh pro Tag an Strom für die kontrollierte Be- und Entlüftung. Also in der Heizperiode etwa 100-200 kWh.

    Demgegenüber stehen Einsparungen gegenüber manueller Fenstelüftung von etwa 1700 Kwh. (bei Energieverbrauch 12.000 kWh/a; 17% Lüftungsverluste; 90%WRG).
    Das entspricht bei einem durchschnittlichen Gaspreis von 7ct/kWh etwa €120/Jahr an Einsparungen.
    Wenn man nun von einer Investition in Planung, Material, Montage, Bauleitung, Wartung von etwa €6000 ausgeht, dann rechnet sich das niemals.
    Natürlich ist das jetzt nur sehr grob, aber du hast auch nur nach Verhältnissen gefragt.

    Rein finanzielle Aspekt sollten also nicht ausschlaggebend für die Anschaffung einer KWL sein.
    Entscheidend ist eher der Komfortgewinn.
     
  9. alex2008

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    aus unserer Erfahrung mit ner Lüftungsanlage.

    Die kostet einiges in der Anschaffung, dagegen standen Einsparungen bei anderen Punkten:

    Heizlast wurde geringer, dadurch kleinere Wärmepumpe. FBH brauchte für VL 35° keine superengen Verlegeabstände

    In der Übergangszeit blieben genügend solare und interne Gewinne im Haus so dass die Heizung ausbleiben konnte. An den kalten Tagen sprang tagsüber die Heizung auch kaum an (Heizen mit Niedrigtarif statt Hochtarif)

    Der Behaglichkeitsgewinn ist sowieso nicht in Geld darzustellen
     
  10. sk8goat

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    das ist tatsächlich ein guter Punkt. Durch die niedrigere Hezilast kann die gesamte Heizungsanlage kleiner dimensioniert werden. Diese Einsparungen können den Anschaffungskosten der KWL gegengerechnet werden.

    Was wiederum laufende Kosten verursacht. Wenn man dafür einen Wartungsvertrag macht, dann können die jährllichen kosten dafür die Einsparungen auffressen, also unterm Strich keine laufende finanzielle Einsparung.
    Nur wenn man Filterwechsel und regelmäßige Wartung + Reinigung selber macht, dann hat man nur die Materialkosten. Aber das will und kann nicht jeder so gut wie eine professionelle Firma(mit dem richtigen Werkzeug zur Rohrreinigung).
     
  11. OldBo

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    Hier wird immer wieder gefragt, ob sich etwas lohnt. In vielen Bereichen des privaten Lebens wird nie gefragt, ob sich etwas lohnt (z.B. Auto). Aber hier, bei einer KWL wird um ein paar T€'s gesprochen.

    Ich sage nur > Heutzutage kennen die Leute von allem den Preis und von gar nichts den Wert.

    Übrigends, Kanäle lassen sich durch ordentliche Filter an den richtigen Stellen sauberhalten.

    Gruß

    Bruno Bosy
     
  12. Julius

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    Ich sag mal wieder:
    Ganz abgesehen davon, daß praktisch jeder, der mal eine hatte, sie nie wieder missen möchte (egal, was sie kostet), macht sich ne KWL zumindest beim Wiederverkaufswert locker bezahlt. Hochgedämmte und luftdichte Hütten ohne eine solche wird man zukünftig wohl nur mit deutlichen Abschlägen verkauft bekommen.

    Und die Energieersparnis hängt auch davon ab, wie falsch man ansonsten gelüftet hätte!
    Die Überschlagsrechnung von sk8goat geht da von Idealverhalten aus. In der Praxis erlebt man aber häufig das gerade Gegenteil! Siehe erst dieser Tage wieder hier im Forum den Unfug mit den winters durchgängig gekippten Fernstern in der Heizperiode (Kinderzimmer) ...
    Schon steht ne ganz andere Größenordnung an möglicher Einsparung im Raum!
     
  13. alex2008

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    sicherlich sind die Betriebskosten vor allem für die Filter ein Faktor der von diversen Anbietern gerne mal unter den Tisch gekehrt wird um dann für die Filter ordentlich abzukassieren.

    Preise vergleichen und sich vor allem schlau machen wie die Filter aufgebaut sind kann einiges an Geld einsparen. Die Filter für die Abluftventile kann man sich durchaus selber zurechtschnippeln, und die Filtermatten lassen sich auch durchaus waschen. Unsere in der Küche kommen jeden Monat in die Waschmaschine (Empfehlung des Lüftungsbauers).
    Und die Reinigung des Rohrsystemes ist auch nicht so aufwändig. Alles eine Frage der Planung und Ausführung bei der man solch einen Aspekt eben auch beachten sollte.
    Wir können unsere Anlage komplett selber reinigen. Staubsauger und ne kleine Putzkugel genügen.
     
  14. #13 Hendrik42, 2. April 2010
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    Was ist denn eine Putzkugel?
     
  15. Julius

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    Eine kleine, aber etwas zu dick geratene Reinemachefrau...? :mega_lol:
     
  16. OldBo

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    Naja, eine Putzkugel wird wohl ein runder Mopp aus Mikrofasern sein :biggthumpup:
     
  17. alex2008

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  19. #17 Hendrik42, 5. April 2010
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    Danke. Die Form der Reinigung kannte ich nicht, aber das dort verlinkte PDF erklärt es ja einwandfrei. Ich habe in meiner Abluft-Verrohrung vor der WP flexible Rohre aus durchsichtigem PVC (oder so) und die sind noch nicht undurchsichtig :-), aber wenn ich je das Problem bekommen sollte, dann probiere ich sowas vielleicht mal.
     
  20. #18 Kosmonaut, 5. April 2010
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    Die Betriebskosten für die Filter sind minimal. Wir tauschen 4 mal im Jahr die zwei Filtermatten (Zu- und Abluft). Kostet bummelig 5 Euro im Jahr.
    Man sollte halt nicht die Filtersets vom Hersteller der KWL nehmen. Die werden oft zu Wucherpreisen weitergegeben.
     
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