Eintarif- oder lieber Zweitarifzähler für LWWP?

Diskutiere Eintarif- oder lieber Zweitarifzähler für LWWP? im Heizung 2 Forum im Bereich Haustechnik; Ich grüße alle Bauexperten. ich brauche eine Hilfestellung, bzw. Aufklärung zur dieser Aussage, womöglich vom Urheber selbst. Zitat: Bei...

  1. steinik

    steinik

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    Ich grüße alle Bauexperten.
    ich brauche eine Hilfestellung, bzw. Aufklärung zur dieser Aussage, womöglich vom Urheber selbst.
    Zitat:
    Bei sehr niedriger Heizlast, und somit geringem jährlichen Wärmebedarf, kann es unter Umständen sinnvoller sein die WP mit Normalstrom zu betreiben. Dazu muss der Versorger/Provider natürlich sein OK geben.

    Gruß
    Ralf[/QUOTE]

    Mein Grund: EFH Effizienzhaus 70 (kurze Energieberechnung siehe PDF) mit LWWP.

    Vielen Dank.
     
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  3. R.B.

    R.B.

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    Das kann ich Dir gerne erläutern.

    Es gibt Versorger deren WP Tarife liegen nur geringfügig unter den Preisen für die Normaltarife, oder man findet Versorger die haben sehr attraktive Normaltarife aber keinen WP Tarif.

    Bei Verzicht auf den Zweitarifzähler entfällt dessen Grundgebühr. Die liegt bei sagen wir mal 5,- €/Monat oder 60,- € im Jahr. Ist nun der Normaltarif nur sagen wir mal 3Ct./kWh teurer, dann kann ich für den Grundpreis bereits den Mehrpreis für 2.000kWh Strom p.a. kompensieren, die bei einer LWP grob 6.000kWh "Wärme" bedeuten. Liegt mein jährlicher Wärmebedarf unter diesen 6.000kWh, dann ist es günstiger die LWP mit Normalstrom zu betreiben.

    ACHTUNG ! Das war nur ein Beispiel. Bitte mit Deinen Zahlen rechnen.

    d.h. Ein Gebäude mit geringer Heizlast und dementsprechend geringem jährlichen Wärmebedarf, hat man keinen echten Vorteil durch einen WP Tarif.

    Man muss aber darauf achten, ob der "neue" Versorger den Betrieb von Heizgeräten an seinem Normaltarif gestattet. In einigen, vor allen Dingen älteren, Verträgen ist dies ausgeschlossen. Das stammt noch aus Zeiten wo man Wärmepumpen mit xxkW Leistung verbaut hat.

    Aus Deinen Daten könnte ich höchstens ganz grob schätzen, denn Heizlast und EnEV sind zwei Paar Stiefel.

    Ach ja, ich habe das file entfernt da unten noch der Name des Architekten stand.

    Gruß
    Ralf
     
  4. kosmos

    kosmos

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    dein Link funktioniert nicht.

    Aber wodurch soll es billiger werden, dadurch das der Monatsbetrag für den Eintarifzähler günstiger ist?

    Manche Energieversorger erlauben WP mit geringer Stromaufnahme ohne extra Zähler und Sperrzeiten laufen zu lassen.

    Eine andere Möglichkeit, die du mal durchrechnen kannst, wäre die WP und andere Geräte wie Waschmaschine, Trockner usw. mit Nachtstrom laufen zu lassen, viele neue Geräte lassen sich per Timer daraufhin programmieren.
     
  5. R.B.

    R.B.

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    Habe ich entfernt weil dort noch persönliche Daten standen.

    Ein Beispiel habe ich doch vorgerechnet. Je nach Versorger kostet der Mehrtarifzähler noch mehr wenn der Normalstrom über einen anderen Provider bezogen wird.

    Wäre zwar eine denkbare Lösung, aber für die Praxis nicht so einfach. Die WP, sofern nach diesem Tarif überhaupt erlaubt, müsste wahnsinnig überdimensioniert werden wenn sie nicht tagsüber heizen darf. Man muss sich also genau anschauen, was man zu welcher Zeit für den Strombezug zahlt.

    Es wird sich aber in Zukunft noch einiges bewegen, smart metering usw. usw.

    Gruß
    Ralf
     
  6. capslock

    capslock

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    Ralf, was ich schon immer mal fragen wollte: wofür steht NT?
     
  7. lulu66

    lulu66

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    Ich nehme zwei Zähler, obwohl es sich dank baldiger Preiserhöhung und Zählermiete kaum mehr rechnet. Laut Auskunft meines EVU kann auch das Heizschwert darüber betrieben werden und es gibt keine Abschaltzeiten.
    Generell hat man dort ein Interesse daran, auch zukünftig einen WP-Tarif zu bieten, der sich rechnet.
     
  8. Jonny

    Jonny

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    Na also,

    Grüsse
    Jonny
     
  9. steinik

    steinik

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    Vielen Dank an alle Beteiligten, besonders an dich Ralf.
     
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  11. BauKran

    BauKran

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    Hallo,

    Für mich gibt es noch mehrere große Vorteile bei Nutzung des gemeinsamen Zähler:
    - Es gibt keine Abschaltung, so dass gerade abends in der Dusch- und Badezeit kontinuierlich Wärme erzeugt werden kann.
    - Die Wärmepumpe an sich kann kleiner dimensioniert werden.
    - Der normal genutzte Strom kann aufgrund der größeren Gesamtmenge preiswerter eingekauft werden.
    - Mann kann sich für 100% Ökostrom entscheiden.

    Viele Grüße

    Johannes
     
  12. R.B.

    R.B.

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    So isses. Man muss das halt mit seinen eigenen Zahlen durchrechnen. Wir sind im Netzgebiet der EnBW und für meinen Fall rechnet sich der Zweitarifzähler. Wenn man dann noch versucht die NT-Zeit (hat diesmal nichts mit Nachrichtentechnik zu tun) sinnvoll zu nutzen, dann ergibt sich beim Zweitarifmodell eine nicht unerhebliche Einsparung. Meine WPn sind aber auch in einer Leistungsklasse die mit dem typ. EFH oder PH nicht vergleichbar ist.

    Deswegen ja mein Rat, Zahlen besorgen, und dann für den eigenen Fall selbst rechnen. Was in Zukunft sein wird kann sowieso niemand sagen, aber ich kann ermitteln was ich heute mehr im Geldbeutel habe.

    Gruß
    Ralf
     
Thema: Eintarif- oder lieber Zweitarifzähler für LWWP?
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