Einzelöfen gegen Pelletmultiair tauschen ?

Diskutiere Einzelöfen gegen Pelletmultiair tauschen ? im Heizung 1 Forum im Bereich Haustechnik; So,ich hoffe hier richtig zu sein-nicht nur mit meinem Beitrag! Erst mal zur Vorgeschichte: Wir besitzen einen sogenannten Resthof,der...

  1. #1 JoergGeorg, 16. Juli 2012
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 16. Juli 2012
    JoergGeorg

    JoergGeorg Gast

    So,ich hoffe hier richtig zu sein-nicht nur mit meinem Beitrag!

    Erst mal zur Vorgeschichte:
    Wir besitzen einen sogenannten Resthof,der ursprüngliche Bestand ist von 1922,die letzte große bauliche Änderung von 2001.Soll heißen insgesamt 22 cm mineralische Dämmung auf und zwischen den Sparren sowie eine mineralische Innendämmung nach Vorgaben eines nicht näher genannten Ministeriums wegen Auflagen zur örtlichen Gesamtansicht.Dazu wegen der Maße nicht ganz so preiswerte 2K Fenster.
    Dann hätten wir noch Wasserschutzgebiet,Landschaftsschutzgebiet und so weit hinterm Bretterzaun,das wir für einen Gasversorger nicht existent sind-aber macht euch keine Gedanken Strom und Wasser gibt es hier schon ...
    Unseren alten Leuten hat man in den 70ern eine supertolle Nachtspeicherheizung aufgeschwatzt,Stromversorger zusammen mit dem Ortsvorsteher,mehr sag ich nicht!
    Wir haben den Mist 1994 rausgeschmissen,heizen seitdem mit Holz-ich denke mal bei 10 bis 15 Schüttraummeter per anno je nach Wetterlage für 120qm Wohnfläche bei einen Altbau sind kein so schlechter Wert.
    Liegt vielleicht auch daran das wir kein Wasser aufheizen um es dann durchs Haus zu pumpen,weil eine " moderne " Zentralheizung wegen der Auflagen nie zur Debatte stand,zumal wir lediglich über 18 qm Keller mit 175 cm Raumhöhe verfügen.
    In einem Gebäudeteil haben wir Einzelöfen an einem Schornstein,in dem anderen an einem anderen Schornstein einen Heizeinsatz,der vom Bezirksschorni eine Frist bis 2014 bekommen hat-dann ja auch 20 Jahre prima funktionierte.
    1994 habe ich 15 DM für den Raummeter Holz bezahlt,inzwischen bin ich bei 70 Euro und nicht im Waldwirtschaftsverband-irgendwo rechnet es sich nicht mehr,dazu das ich einen Einzelofen und den Heizeinsatz ersetzen muß,denke jetzt an Pellets,die ich zwar auch oberirdisch lagern muß aber das eigentliche Problem ist ein anderes.
    Da Gebläsegeführt bekomme ich an jedem Schornstein nur einen Ofen genehmigt,habe aber im Obergeschoß noch ein,zwei Räume zu beheizen,bin bei meiner Suche nach einem robusten Pelletofen auf M.. und R.... gestoßen,wo es sogenannte Multiair/Comfortairöfen gibt,die angeblich über ein Röhrensystem jeweils noch zwei weitere Räume beheizen können.

    Kennt die jemand?
    Hat da jemand Erfahrung mit?
    Oder gibt es da andere Alternativen?
    Vielleicht Pelletöfen mit Zulassung für Mehrfachbelegung?
    Es muß nicht M.. oder R.. drauf stehen aber robust sollten sie sein,laßt mich mit dem Baumarktmüll xxxx und xxxxI zufrieden,es besteht auch kein Interesse an einem irgendwie gearteten wassergeführten Heizsystem,den Kontostand eines Energieberaters werde ich auch nicht ändern,BAFA und das ganze Brimborium interessiert mich auch nicht,lediglich das mit der 1.BimschV.
    Es geht hier nicht um BillichWillich aber ich will für die letzten 20 Jahre keine Unsummen mehr investieren,die Kinder ziehen die City vor,haben kein Interesse an Dorf und Altbau.

    Danke für eure Tips!

    Jörg
     
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  3. R.B.

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    Wenn eine zentrale wasserführende Lösung nicht zur Diskussion steht, dann wären Pelletöfen vielleicht eine Alternative. Die sind halt nicht völlig lautlos, und wenn man die Pellets als Sackware kaufen muss, wird das auch nicht gerade günstig.

    Solche Einzelöfen ohne Wassertaschen sind halt meist nicht so effizient. Ob das alles dann günstiger wird als Holz heizen, da müsste man einmal den Taschenrechner schwingen. Mein Bauchgefühl sagt schon einmal, dass es unter´m Strich nicht günstiger wird.

    Gruß
    Ralf
     
  4. #3 JoergGeorg, 16. Juli 2012
    JoergGeorg

    JoergGeorg Gast

    Ups!
    Sorry.
    Laß den Taschenrechner stecken-ab 100€ pro Raummeter Buche haben wir im Vergleich zum Heizwert nichts mehr verdient.Der Preis ist auf lange Sicht abzusehen.
    Ein Pelletofen dürfte einen besseren Wirkungsgrad haben als ein Dauerbrandofen aber auch um einiges bequemer sein,ob er unter dem Strich billiger ist,eine andere Frage.
    Ich will auf meinem vergleichsweise primitiven Niveau moderner weiter heizen,etwas bequemer vielleicht.Hier in der Region bläst kein Anbieter ein,alle liefern Sack oder Schüttware-mir geht es darum zu erfahren ob ein luftgeführtes System Einzelöfen ersetzen könnte oder anders rum-ich muß mich im Netz " schlau " machen,da die Region keine Vergleiche zuläßt,würde auch einen Heizungsbauer fragen,wenn wir denn noch einen hätten.
    So ähnlich verhält es sich mit einem Installateur und was der Dinge mehr sind-entweder kommt ein teurer von auswärts oder du machst es selber.
    DIY weil die Region stirbt,nicht weil es billiger ist und von heißem Wasser unter Druck lasse ich die Finger aber einen Einzelofen anschließen,vom Schorni abnehmen lassen kriege ich hin.

    Jörg
     
  5. HansS

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    Hallo Jörg,
    es gibt Pelletöfen die für Mehrfachbelegung zugelassen sind. Wie Ralf schon bemerkt hat, die Öfen haben Betriebsgeräusche und funktionieren nur mit Strom. Und es gibt laute und leise Pelletöfen. Am besten man hört sich die Öfen einmal an. (Nicht auf Messen da ist es zu laut) Die von dir beschriebenen Multiair Öfen sind für mich zu laut. Von Kollegen weiß ich das das Luftsystem einigermaßen funktioniert.(Raumgröße muß beachtet werden) Da Pelletöfen technische Geräte sind, brauchen diese Öfen auch eine gewisse Wartung und Pflege. Eine Einweisung von einem Fachmann ist immer gut. Bei Öfen erkundigt man sich am besten bei einem Ofenbauern (Kachelofenbauer). Aber nicht alle beschäftigen sich mit Pelletöfen. Vielleicht findest du ja in deiner Gegend den für dich richtigen Ofenbauer.
    Gruß HansS
     
  6. #5 JoergGeorg, 17. Juli 2012
    JoergGeorg

    JoergGeorg Gast

    Danke für die Info HansS-Mehrfachbelegung geht also,vielleicht stelle ich meiner Suchmaschine die falschen Fragen.Oder benutze die falsche Suchmaschine...
    Der Ofenbauer,der 1994 meinen Heizeinsatz gesetzt hat vertreibt heute,bzw. dessen Erben-Baumarktmurks,der in der Kreisstadt ist Markengebunden,ich werde meinen Radius etwas vergrößern müssen.Will einfach nicht unwissend irgend etwas kaufen,fundiertes Grundwissen damit man mich nicht schon wieder verar....
    Wartung und Pflege ist klar,darum auch was robustes-Klappe auf,Aschesauger reinhalten,Klappe zu,fertig aber etwas Lärm ist relativ-die Getreideschnecke gegenüber im Silo wird lauter sein.
    Hier auf dem Dorf mit 191 Einwohnern ists lauter als auf einem Hinterhof in Neuköln,da darf man auch ruhig den Ofen etwas hören aber die beiden Baumarktgeräte,die ich hier nicht nennen darf gehen gar nicht,da ist mein Fön leiser.
    Ich schaue mir trotz allem auch mal etwas mit Wassertasche an das von der Größe her in die Nische des Heizeinsatzes passen dürfte,hab ja noch Luft bis 31.12.2014.

    Jörg
     
  7. Julius

    Julius

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    Was soll die Polemik?
    1970 war die Entscheidung für Nachtspeicheröfen durchaus sinnvoll. Und zwar technisch, betrieb- wie volkswirtschaftlich und sogar von der Umweltbilanz her!
     
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